Neue iPhone-Ad: Parenthood

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Heute vor (exakt) sieben Jahren, als das erste iPhone in den US-Verkauf ging, war der Stellenwert, den diese Technologie für uns alle heute hat, nicht vorstellbar1.


  1. Wie es der Zufall will, schreibe ich diesen Post mit einem iPhone von einem Kinderspielplatz auf dem mein Sohn gerade ein paar Freunde trifft. 

iOS 8 beendet Apps, die im Hintergrundbetrieb den Prozessor überdrehen

IPhoneBlog de Akku

iOS 8 geht strenger mit Apps um, die die Akkulaufzeit von iPhone oder iPad stark beeinträchtigen. Wenn Software den Prozessor des iOS-Gerätes im Hintergrundbetrieb erheblich auslastet, dann beendet das Betriebssystem die App künftig eigenhändig.

Leo Becker | Heise.de

Der Hinweis findet sich im WWDC-Video ‚Writing Energy Efficient Code, Part 2‘ ab Minute 7:30. Apple nennt in dieser Session (712) seine festgelegten Limits nicht, betont aber das nur klare Ausreißer, die als Hintergrundprozess freidrehen, abgeschossen werden. iOS stoppt die akkubelastende App-Store-Anwendung jedoch nicht nur, sondern informiert auch den Entwickler zum Zweck einer Fehlerkorrektur.

In der gleichen Präsentation (ab Minute 35:30) wird eine Änderung für VoIP-Apps unter iOS 8 bekannt. Skype und Co. kümmern sich ab sofort nicht mehr selbst um die dauerhafte Verbindung zwischen Server und Client, sondern nutzen Apples PushKit Framework. Damit hören die periodischen Keepalives auf, die iPhones und iPads regelmäßig aufwecken. Das spart nicht nur Akku (und solche Querschläger gab es in der Vergangenheit ja öfters), sondern garantiert auch die Erreichbarkeit der Nutzer, weil ein Push immer noch ans System durchdringt, selbst wenn die VoIP-App aus der Multitasking-Ansicht gewischt wurde.

Aperture und iPhoto fusionieren

Die Hoffnungen auf ein Aperture X waren nach den großen Updates für Final Cut Pro X (269.99 €; MAS-Link) und Logic Pro X (179.99 €; MAS-Link) nicht aus der Luft gegriffen. Nun kommt es anders (und das ist eigentlich auch keine Überraschung wenn man sich die nicht existierende Software-Pflege seit 2010 für den Lightroom-Konkurrenten anschaut).

“With the introduction of the new Photos app and iCloud Photo Library, enabling you to safely store all of your photos in iCloud and access them from anywhere, there will be no new development of Aperture,” said Apple in a statement provided to The Loop. “When Photos for OS X ships next year, users will be able to migrate their existing Aperture libraries to Photos for OS X.”

Jim Dalrymple | The Loop

Aber es verabschiedet sich nicht nur Aperture. Auch iPhoto, ehemals leuchtender iLife-Stern und oft herangezogener Grund einen Mac zu kaufen, wird in Fotos aufgehen. Und iPhoto für das iPhone schleppt den alten Brand mit Sicherheit nicht noch viel weiter in die Zukunft.

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Wie viele Fürsprecher es trotz aller (Performance-)Probleme von Aperture gab, lässt sich derzeit auf Webseiten rund um Kameras und Fotografie nachvollziehen. Seit Freitag hagelt es dort heftige Kritik durch die Kommentarspalten. Kein Wunder: Aperture belegt in seiner Mac-App-Store-Kategorie selbst heute noch die Bestplatzierung in den Charts. Adobe mag der Apple-Software mit seinen Features in den letzten Jahren davongelaufen sein, Aperture trägt jedoch bis heute den Namen des populärsten Mitbewerbers. Keine andere App spielte auf einem ähnlichen Level.

Quelle: TechCrunch

Ein kompletter Umbau des bestehenden (Sync-)Systems, abseits von Fotostream, war allerdings nicht länger wegzudiskutieren. Wir leben nicht mehr in einer Zeit, in der Apps, die nur Offline funktionieren, die Daten in Datensilos einsperren und keine durchgreifende Integration mit iPhones und iPads anbieten, noch ausreichen.

Aperture is a photo editing and management tool written for users used to an old school workflow. Go on a shoot. Sit down to edit. Share when you’re done. But that’s not the world we live in anymore. Today we want to shoot, share immediately with a cool effect, edit on an iPad, sit down at your 4k display and get serious, pick up the iPad and show off what you’ve done, mix, repeat. We want our devices, our libraries, our experience integrated and seamless. This simply can not happen with Aperture as it is today.

ApertureExpert

Auch Adobe dreht seine Software-Kreuzer Lightroom und Photoshop in die entsprechende Windrichtung. Es ist eine hochspannende Zeit für alle, die Fotos knipsen, egal mit welcher Kamera.

Apple verkloppt das 2012er-Modell vom iPod touch

IPhoneBlog de iPod touch

Apple today announced its 16 GB iPod touch is now available in vibrant colors and equipped with a 5 megapixel iSight camera for just $199.

Apple.com/PR

Abverkauf: Der alte iPod touch mit neuer Kamera beweist, dass eine Speicherverdopplung keine 100 Euro kosten muss. Der Musikplayer bekommt im Herbst zwar noch iOS 8, dreht mit seinem A5-Prozessor aber bestimmt nicht mehr durch viele Update-Zyklen.

Google überall

Manchmal sagen die Themen, über die nicht gesprochen wird, mehr über eine Veranstaltung aus, als die tatsächliche Präsentation. Auf der diesjährigen Google I/O-Keynote fanden Google+ und Google Glass beispielsweise nicht statt – obwohl sie dazugehört hätten. Ein knapper Zeitrahmen war nicht Schuld: Sundar Pichai und sein Team verbrannten 3 Stunden mit teilweise konfus zusammengewürfelten Themen. Es fehlte an (Produkt-)Fokus.

IPhoneBlog de LG G

Eine Handvoll persönlicher Anmerkungen:

  • Material Design wirkt frisch, mit viel Raum für Text; nicht flach, sondern mit Tiefe. Das ist anders als iOS und sieht sehr vielversprechend aus. Menschen (statt Roboter) scheinen die neue Zielgruppe. Die beste Eigenheit dieser Stoßrichtung für das “populärste Betriebssystem” ist dabei natürlich die übergreifende Designsprache, auch wenn Millionen von Samsungs zeitnah erstmal nicht mitziehen.
  • Chromecast bekommt (bald) AirPlay, hübsch. Android TV schließt Partnerschaften mit Sony + Sharp, zwei eher schwächelnde beziehungsweise reichweitenschwache Fernsehbauer. Wie sich die zwei Produkte jedoch von einander unterscheiden, fällt mir derzeit schwer zu erklären.
  • Auf die ersten zwei Smartwatch-Modelle, die mit Android Wear laufen, wird man im Herbst noch einmal schauen (müssen), wenn auch Apple mitspielt. Das könnte (Retro-)Perspektive bringen. Aber schon jetzt ist offensichtlich: Die Dinger schließen bereits durch ihre wuchtige Größe ganze Interessengruppen aus, die nicht den Körperbau oder die technikaffinen Ansprüche (z.B. Benachrichtigungen am Handgelenk) eines Robert Scoble mitbringen.
  • Google stellte gestern außerdem klar, dass man Sicherheitsupdates direkt über die eigenen Play Services ausspielt. Der Kampf mit der Update-Alliance ist damit endgültig aufgegeben und alle Androids ohne die Google Dienste verdursten auf einem sehr zähen, teilweise auch einem gar nicht stattfindenden Support-Marathon.

We ship a new version of Google Play Services every six weeks. Typically, 90 percent of users are on the new version of that. It’s a platform layer we ship independently. In some ways, we move the platform faster than anyone else and provide a consistent layer for developers.

Sundar Pichai | Businessweek

Das Daxndox Dock D1-Aria (+ Video)

IPhoneBlog de Daxndox 1

Die geschätzten Podcast-Kollegen von TouchTalk vermittelten mir den Kontakt zum österreichischen Hersteller daxndox, der sich für das D1-Aria Dock aus Keramik (Affiliate-Link) verantwortlich zeigt. Nach knapp zwei Testmonaten halte ich fest: Das D1-Aria ist das eleganteste und gleichzeitig funktionsfähigste iPad-Dock, das mir bislang auf den Schreibtisch rutschte – und dort trotz stolzer Preismarke blieb.

Die Materialwahl für Keramik, erhältlich in schwarzer und weißer Ausführung, grenzt es von seinen potenziellen Mitbewerbern ab. Einmal angefasst, will man nicht mehr die Finger davon nehmen. Es ist ein unglaublich friedliches Material, das trotzdem ein Gefühl von Unzerstörbarkeit vermittelt. Der Effekt wird (ganz bestimmt) verstärkt, weil man sonst nur Aluminium, Holz und Plastik in der Zubehörkategorie findet. Das spricht der Spezialkeramik jedoch keinesfalls seinen Appeal ab, der auch nach täglicher Benutzung bislang nicht verloren ging.

IPhoneBlog de Daxndox 2

Das Daxndox-Dock nimmt ein iPad Air, iPad mini oder Mini-Retina in vier unterschiedlichen Positionen auf.

Was die Firma aus Österreich nicht vermarktet, aber vermarkten sollte: Das D1-Aria hält auch ein iPhone 5s in Position. Die hochpräzise Keramikkante trifft genau in den Spalt zwischen Aluminiumrahmen und Gorilla Glass des aktuellsten iPhones – sowohl im Hoch- wie auch Querformat. Selbst in aufgestellter Position (nur ohne Ladekabel zu verwenden) lassen sich Touch-Eingaben am iPhone vornehmen ohne das es wippt oder wackelt. Das gilt übrigens genauso für die iPads, die dort super-sicher drinhängen.

DirektDaxndox*

Wie im Video gezeigt, lässt sich ein original Lightning-Kabel kinderleicht entnehmen. Ich persönlich habe das Dock fast ausschließlich ohne Ladekabel betrieben und darauf die meisten WM-Spiele aus der ARD- beziehungsweise ZDF-Anwendung abgespielt. Das Breitbildformat war in diesem Fall bevorzugt, aber auch in aufgestellter Position sorgen die zwei Aussparungen im Dock für die richtige Schallrichtung vom Sound.

IPhoneBlog de Daxndox 3

Die (knapp) dreistellige Preismarke katapultiert das Daxndox-Dock natürlich sofort in die eher luxuriöse Kategorie von Accessoires. Ob es einem das wert ist, unterliegt (natürlich) der komplett subjektiven Bewertung. Zur Qualität des Docks gibt es jedoch keine eigenen Ansichten, sondern von meiner Seite eine uneingeschränkte Empfehlung.

IPhoneBlog de Daxndox 4

*Alle selbstproduzierten Videos gibt es auch als unregelmäßig erscheinenden Podcast – der in diesem Fall beim Herstellernamen Daxndox das zweite X nicht kräftig genug betont…

Diesen Sommer: The Banner Saga

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The Banner Saga, ehemals schnorrendes Kickstarter-Projekt, dann glorreiches (und heftig überfinanziertes) Wikinger-Rollenspiel von drei Entwickler-Veteranen, schiebt seinen sehr extravaganten Old-School-Zeichenstil mit großer Geschichtserzählung diesen Sommer in den App Store. Überraschend ist das nicht, der Januar-Trailer verriet die Umsetzung ja bereits mit einem Apfel-Logo.

Neben der actionlastigen Rundenstrategie habe ich in meinem Durchlauf auf dem Mac die äußerst textlastigen Abschnitte und den tollen Soundtrack genossen, der als Gesamtwerk vermutlich perfekt aufs iPad passt.

‚Pado‘ zeichnet (Wander-)Wege auf

Alexander Clauss, im App Store bekannt mit seinem iOS-Browser iCab Mobile (1.79 €; universal; App-Store-Link), veröffentlichte gestern eine neue Software. Pado (1.79 €; universal; App-Store-Link) richtet sich an alle iPhone- und iPad-Besitzer, die Spaß am Protokollieren der eigenen Laufwege haben.

Die App geotrakt, teilweise metergenau über GPS, zum Teil batteriesparend über Geo-Zäune. Sie legt sich jedoch auf keinen speziellen Anwendungsfall fest, sondern lässt sich schon beim alltäglichen Bummel durch die Fußgängerzone einsetzen. Der GPS-Logger, der unter anderem die Geschwindigkeit, das Tempo, die Höhenmeter und die Zeit erfasst, glänzt auch auf Städtetouren, beim Jogging durchs nahegelegene Wäldchen oder bei einer Bergbesteigungen.

IPhoneBlog de Pado

Mich hat verblüfft, wie häufig ich bereits nach einer Geo-Tracking-App gefragt wurde, die einfach nur im Hintergrund meine besuchten Orte aufzeichnet (und später als GPX-Datei wieder ausspuckt). Pado macht genau das.

Und es hat noch eine Handvoll Tricks mit an Bord. Beispielsweise lassen sich bis zu 20 Orte definieren, die beim Betreten oder Verlassen eine Aktion der App auslösen. Eine solche Aktion kann beispielsweise die vollautomatisierte Nachverfolgung sein, die immer nur dann anspringt, wenn ich meine Wohnung / meinen Arbeitsplatz verlasse.

Pado behält alle erhobenen Daten auf dem lokalen Gerät – ein iCloud-Sync ist optional. Die App hat keine Web-Komponente, keine zusätzlichen Funktionen zum Freikaufen und ganz erfrischend: keine Social-Media-Buttons.