Die WWDC-Keynote schlägt im Podcast-Verzeichnis auf

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Ich wette, eine Zusammenfassung der gestrigen 2-Stunden-Keynote dauert mindestens auch zwei Stunden. Tim Cook und Craig Federighi pflügten in Rekordgeschwindigkeit und mit nur wenigen Demo-Verschnaufpausen durch einen Berg einen Park eine Unmenge von Ankündigungen – mit erfreulichem Entwicklerfokus.

Mir fällt es im Moment noch schwer einzelne Features besonders hervorzuheben. Zu viel von dem, was iOS und Mac OS in ihren neuen Versionen (teilweise fundamental) umkrempeln, scheint zu wichtig. Genau deshalb schaue ich heute Vormittag erst einmal die Wiederholung der gestrigen Präsentation (in SD, HD oder 1080p).

Die Gewinner der Apple Design Awards 2014…

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…treffen in diesem Jahr eine vorzügliche Gruppe an iOS- und Mac-Apps.

WWDC-Keynote 2014: eine Handvoll kurzer Kommentare zum Live-Event

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Einen Live-Ticker für eine Live-Videoübertragung braucht es (natürlich) nicht. Ein paar spontane Kommentare zu den heutigen Ankündigungen auf der großen WWDC-Showbühne verkneife ich mir hier (natürlich) dennoch nicht.

Euch und mir: Viel Spaß!


  • 19:10 – Kostenlos zieht: 50-Prozent der Macs fahren Mavericks.
  • 19:14 – Federighis Frisur sitzt, die Witze noch nicht so ganz. OS 10.10 nennt sich Yosemite.
  • 19:18 – ‚Hair Force One‘‚ läuft warm. 10.10 bekommt einen Dark-‚Transparent‘-Mode.
  • 19:21 – Spotlight macht den Quicksilver.
IPhoneBlog de Federighi
  • 19:25 – Angriff auf Dropbox: iCloud Drive + Mail Drop + iCloud document picker.
  • 19:30 – Markup ist das hübschere Skitch.
  • 19:35 – Federighi legt einen Gang zu: Airdrop zwischen iOS und dem Mac – überfällig. Aber plötzlich stolperte da aus dem Nichts Handoff
  • 19:40 – Und der Mac so: Phone home!
IPhoneBlog de Dre
  • 19:45 – Drei, gut investierte, Milliarden!
  • 19:50 – Android…„alles ist schlecht”…Android.
  • 19:52 – iOS 8…
  • 19:55 – Federighis Gagschreiber hat sich heute einen Bonus verdient.
IPhoneBlog de iOS8
  • 20:00 – QuickType leider nur offline…?
  • 20:05 – „The Demo Gang“
  • 20:08 – iCloud Drive für iOS. „Now we’re talking“, wollte ich sagen bevor Federighi schon mit den Enterprise-Features begann.
  • 20:09 – HealthKit…nix Book.
  • 20:14 – ‚Family Sharing‘, keine Apps mehr doppelt kaufen.
  • 20:15 – „Alle Fotos in iCloud“.
  • 20:22 – „Hey Siri“ ist das neue „OK Google“.
IPhoneBlog de App Store
  • 20:25 – Nicht mehr exklusiv für Clumsy Ninja: Videos im App Store.
  • 20:27 – TestFlight (freut Entwickler).
  • 20:30 – Extensibility. DAS merke ich mir!
  • 20:33 – Drittanbieter-Tastaturen in iOS 8.
IPhoneBlog de Touch ID
  • 20:35 – Touch ID für Drittanbieter-Apps.
  • 20:39 – HomeKit. Es geht alles zu schnell…CloudKit.
  • 20:47 – „Objective-C has served us so well for 20 years…“ – Apple führt mit Swift eine neue Programmiersprache ein.
  • 20:55 – iOS 8 bekommt heute noch eine Beta. Der Release ist für Herbst angesetzt – wie zu erwarten.

  • 21:00 – Vielen Dank fürs Mitlesen. In den letzten zwei Stunden steckte viel Material zum Aufarbeiten.

Liebling, ich habe dein Bild geschrumpft – mit Compressor.io.

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Jedes Foto, das in diesem Blog landet, drehe ich am Desktop vor der Veröffentlichung durch die Bildkompression von ImageOptim oder JPEGmini. So reduziert sich die Dateigröße ohne sichtbaren Qualitätsverlust – teilweise in erstaunlichen Dimensionen.

Eine iOS-App, die mit mehreren Formaten umgeht (iOS speichert Screenshots beispielsweise als PNG-Datei), und ähnlich gute Ergebnisse produziert, fand ich im App Store bislang nicht. Compressor.io, eine Web-App, füllt diese Softwarelücke nun für mich.

Eine RPG-Romanze: Dragon Quest VIII

Dragon Quest VIII findet sich in jeder gut sortierten PlayStation-2-Bestenliste obwohl die Serie im Videospielwesten bis heute nie richtig groß wurde. In Japan ist sie ein Kassenschlager (mit Warteschlangen vor den Stores bei jeder Neuveröffentlichung) und über drei Millionen verkauften Kopien von alleine dieser Episode in seiner ersten Releasewoche.

Teil 8 trat im Jahr 2004 für die RPG-Familie mit Tradition bis in die 80er-Jahre den dreidimensionalen Cel-Shading-Look los. Hauptverantwortlich dafür waren Yuji Horii und Akira Toriyama, die sich zuvor als Charakterdesigner von Chrono Trigger und Manga-Künstler für Dragon Ball betätigten. Sie arbeiteten im Team von Level-5, die man heute unter anderem mit Professor Layton verbindet. Aber nicht nur die Optik hinterließ ein Eselsohr in den Geschichtsbüchern: In Erinnerung bleibt das 60+-Stunden-Abendteuer mit seiner (britischen) Sprachausgabe, die Square Enix auf die PS2-Disc brannte.

Und genau hier schleudert uns der westliche iOS-Release (in Japan steht Dragon Quest VIII seit Dezember zum Download im App Store) in die Gegenwart. Die damals aufwendig eingesprochenen Synchronstimmen hat uns Square Enix bei der ansonsten lupenreinen Portierung unterschlagen. Richtig viel geht vom Spiel zwar nicht verloren, die beste Umsetzung, die man in den nächsten Jahren noch einmal auf sein Gerät lädt weil der Laser im PlayStation-Laufwerk die DVD nicht mehr erkennt, ist es deshalb jedoch nicht – und das ist…schade.

Ganz ohne Bedauern blicke ich allerdings auf das erzwungene Hochformat indem der Titel läuft und damit die vielen Level-Up-Stunden von Dragon Quest mit nur einer Hand am Bildschirm ermöglicht – zumindest wenn man das iPhone als seine Konsole wählt. Selbst das Nachjustieren der Kamera übernimmt der Daumen ohne umständlich umgreifen zu müssen.

Unvergessen bleibt zwar der Slime-Zusatzcontroller, unter iOS mit Touch-Steuerung ist das gewählte Format für die kurzen, zufallserzeugten Kampfrunden aber sehr passend.

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Für diese Kurzbeschreibung schmökerte ich mich durch eine Handvoll (ur-)alter Printartikel in der EDGE und dem Electronic Gaming Monthly. Dragon Quest VIII wurde in den Ausgaben von vor 10 Jahren durchweg als ‚Old-School-RPG‘ bezeichnet. Das wirkt aus heutige Perspektive natürlich lustig, traf aber damals den Zeitgeist. Final Fantasy und Co. führten eine zunehmend komplexere Charaktergestaltung und immer ausgereiftere Zwischensequenzen für Spezialattacken ein.

Dragon Quest VIII: Journey of the Cursed King spielt sich dagegen gradlinig, mit einem schnörkellosen Ausrüstungsmenü, einer wundervollen Präsentation und viel zu vielen Stunden an Unterhaltung. Square Enix darf für diese iPhone- und iPad-Umsetzung zurecht 17.99 € (App-Store-Link) verlangen.

Eddy Cue + Jimmy Iovine auf der #codecon

In einem (schwer erträglichen) Webplayer lässt sich ab sofort das einstündige Gespräch zwischen Eddy Cue, Jimmy Iovine, Walt Mossberg und Kara Swisher von Mittwoch noch einmal aufarbeiten – die Highlights daraus sind ja bereits hinlänglich zitiert.

Noch ein wenig mehr Perspektive auf den aktuellen Apple-Beats-Deal gibt obendrein das Solo-Interview von Jimmy Iovine aus dem Februar 2013.

Apples Beats-Übernahme: Es geht (sogar) auch um Musik

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Im Musikgeschäft geht es (schon länger) nicht mehr um den Verkauf von Musik. Jeder Streamingdienst dudelt den identischen Songkatalog. Heute lautet die Frage: Wie verpacke ich das Angebot? Morgen, übermorgen und in ein paar Jahren, wenn sich Pandora, Spotify und Co. weiter ausdifferenziert haben, geht es darum wie man Künstler und Konsument darüber hinaus zusammenbringt.

Michael Vakulenko liefert eine mögliche Antwort, die sehr schlüssig klingt:

Jimmy Iovine sees the opportunity in changing the game and “building a communication between a fan and an artist.” In other words Beats Music is not yet another streaming service designed to sell music, but a platform for artists to build businesses and “sell everything but music” as Troy Carter [Ex-Manager von Lady Gaga] says.

To understand Beats you need to understand Lady Gaga

Nicht zu vergessen: Beats Music übernahm vor drei Monaten Topspin Media, die unter Ian Rogers – heute Beats / Apple – exakt auf diesem Pfad wandern. Mit Apple als neuem Eigentümer ist eine Diskussion um den Verkaufspreis von drei Milliarden US-Dollar, der Qualität von den Kopfhörern oder die Anzahl der zahlenden Abonnenten für den Streamingdienst, komplett nebensächlich.

Raus aus der Beta: Reeder 2 steht im Mac App Store

Wie sich Reeder 2 auf dem Mac über die letzten Wochen entwickelte, konnte jeder über das offene Beta-Programm mitverfolgen. Ab heute steht Version 2 im Mac App Store (8.99 €; MAS-Link).

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Auch die (mir wichtigere) iOS-Version erhielt in dieser Woche ein Update, das neue RSS-Beiträge nun im Hintergrund lädt. Der ‚Background App Refresh‘ funktioniert ganz hervorragend und spart die zwei bis drei nervigen Sekunden, abhängig von der Netzgeschwindigkeit, bis neue Artikel eingesaugt sind.

Für den Gummiband-Effekt in der Menüzeile des integrierten Browsers, um Webseite vor und zurück zu blättern, fehlt mir bislang noch das Muskelgedächtnis. Aber ich arbeite daran. Und der jetzt dargestellte Fortschrittsbalken beim Aufruf von Webseiten verkürzt die gefühlte Wartezeit überraschend stark.

Mit fortschreitender Benutzung von Reeder auf dem Mac und unter iOS, zwischen denen sich mit einem externen Sync-Service (Feedbin, Feedly, Feed Wrangler oder Fever) mühelos wechseln lässt, kristallisieren sich zwei Funktionen heraus, die ich in keinem (anderen) RSS-Reader mehr missen möchte. Zuallererst muss sich eine Liste von ungelesenen Artikel nach Feed sortieren lassen. Zweitens: „Mark All Above as Read“ – durch einen Sekundärklick am Mac beziehungsweise einen langen Fingerdruck in der Artikelübersicht auf dem iPhone und iPad – behält man auch nach Unterbrechungen, die gewöhnlich mit neuen Feed-Abrufen einhergehen, den erarbeiteten Lesestand. Ohne diese zwei Features würde ich regelmäßig den Überblick beim flinken Vorbeiscrollen durch meine RSS-Abos verlieren.