[tipp] Zurück zum ersten App-Store-Suchergebnis

IPhoneBlog de Search App Store

Mein Screenshot-Schaubild ist mindestens so verworren wie diese versteckte Abkürzung in der App-Store-Suche. Wer 2191 Suchergebnisse im iPhone-Softwarekatalog zum Schlagwort ‚Twitter‘ durchblättert, springt mit einem einfachen Tastendruck auf die Lupe zurück zum ersten Ergebnisvorschlag – ohne rückwärts erneut durch die Karteikarten zu wischen.

Ohraufliegend: der Sennheiser Momentum

IPhoneBlog de Momentum a

Meine Impressionen zum Sennheiser Momentum (Affiliate-Link), einem in 2013 vielbesprochenen On-Ear-Kopfhörer, den ich seit Januar trage, beginnen bei meinen Augen. Ich bin Brillenträger – semi-seriös. Minus 1,25 und Minus 0,75 wurden vor ein paar Jahren mal gemessen. Soll heißen: Ich leihe HD-Filme (und freue mich dank Brille über zusätzliche Schärfe), komme sonst aber auch so ganz gut durch. Meine Gläser sind im Zusammenhang mit dem Momentum von Bedeutung, weil durch den Kopfhörer-Schnitt, mit dem er direkt auf den Ohren aufliegt, die Bügel zwischen Lauscher und Hirn drückt.

Ich vermutete zu Anfang, dass sich die Ohrpolster erst noch anpassen, aufeinander einspielen. In zwei Monaten ist das nicht geschehen. Die Mehrheit der befreundeten Testkandidaten, den ich das Reviewmuster in den vergangenen Wochen überstülpte um eine zweite, dritte und sechste Meinung einzuholen, konnten mein leichtes Zwicken aber nicht nachempfinden. Ungewohnt war für sie eher die generelle Sitzform, die sich im Gegensatz zu den bekannten In-Ear-Stöpseln oder klassischen Over-Ear-Kopfhörern, die das Ohr komplett umschliessen – und übrigens auch in der Momentum-Serie erhältlich sind – stark unterscheidet.

Auch wenn’s unbefriedigend ist, kann ich aufgrund meiner eigenen Erfahrungen als Brillenträger nur zum Ausprobieren raten, auch wenn die Preismarke von zirka 180 € für einen Kopfhörer in dieser Qualitäts-Liga überschaubar bleibt.

IPhoneBlog de Momentum b

Die Empfehlung ist aber sehr ernst gemeinte. Ohne Brille fühlt sich der Momentum auf meinen Löffeln fantastisch an (weil er auch so schön warm hält). Der Tragekomfort entfaltet trotz federleichter Bauweise einen echt starken Klang. Egal ob Musik, Podcast oder Film: Sennheiser hat hier einen Kopfhörer gebaut, dem nirgends die Luft ausgeht. Endlich unterscheidet man zwischen hochwertig produzierten Audio-Hörspielen und eher mäßigen Skype-Podcast-Diskussionen. Stimmen klingen absolut klar; trotzdem fehlt ihm kein Wumms bei cineastischen Explosionen oder basslastigen Songs.

Der einzige Ort, an dem der Momentum nicht genügend Lautstärke gab, war im Flugzeug. Formate wie die Daily Show lassen sich zwar konsumieren, ein nuschelnder Christopher-Walken-Streifen jedoch nicht. Die Umgebungsgeräusche dominieren dort. In-Ears oder Kopfhörer mit aktiver Geräuschunterdrückung sind im Flieger die bessere Wahl. Die On-Ear kapseln nicht komplett von der Außenwelt ab, was im tägliche Alltag ebenfalls erhebliche Vorteile hat.

IPhoneBlog de Momentum c

Der Konstruktion habe ich bislang nur einen Nebensatz geschenkt. Das ist zu wenig. Der Bügel vermittelt den Eindruck, er sei aus einem einzigen geschwungenen Stück Aluminum gefertigt. Das lässt sich nicht kontrollieren, weil der farbige WildlederAlcantara-Bezug den Kopfbügel vollständig bedeckt. Die seitlichen Torx-Schrauben sind zwar sicherlich keine Zier, trotzdem fühlt sich der Momentum wie aus einen Stück gefräst an.

Die Ohrmuscheln hängen in der Aussparung höchst flexibel. Damit passen die Klanggeber auf jedes Ohr. Das Kabel, an dem sich auch die iOS-Fernbedienung zum Weiterspringen in Songs, der Siri-Aktivierung oder zum Einstellen der Lautstärke befindet, baumelt lediglich am linken Schallwandler. Das trägt nicht nur zu erheblich weniger Kabelwirrwarr bei, sondern ermöglicht auch den kostengünstigen Austausch falls das Kabel mal bricht. Der Mechanismus, mit dem sich der Stecker clever in den Eingang dreht, verhindert ein ungewolltes Ausklinken. Ein alltäglicher Ruck, beim normalen Auf- und Absetzen, zieht den Stecker jedenfalls nicht. Leider ist die Fernbedienung aus Plastik und nicht wie beim großen Bruder, dem Over-Ear-Modell, aus solidem Edelstahl.

IPhoneBlog de Momentum d

In meiner persönlichen Wahrnehmung dominiert Sennheiser mit diesem Kopfhörer gerade sehr viele Schaufenster. Technikmärkte rücken das Muster dieser Tage gerne nach vorne. Egal ob der Grund ein hohes Marketing-Budget ist oder der Verkauf einfach nur gut läuft: Der Sennheiser On-Ear-Momentum steht dort zurecht. Design, Verarbeitung und Soundqualität sind zu diesem Preis eine hervorragende Wahl.

Kristallklares Gorilla-Glass-Statement

20140305-172931.jpg

„When we look at it, we see a lot of disadvantages of Sapphire versus Gorilla Glass. It’s about 10 times more expensive. It’s about 1.6 times heavier. It’s environmentally unfriendly. It takes about 100 times more energy to generate a Sapphire crystal than it does glass. It transmits less light which…means either dimmer devices or shorter battery life. It continues to break. I think while it’s a scratch resistant product it still breaks and our testing says that Gorilla Glass [can take] about 2.5 times more pressure that it can take…Sapphire on. So when we look at it, we think from an overall industry and trend that is not attractive in consumer electronics.“

Seeking Alpha

Die Reaktion von Tony Tripeny, aus der Chefetage von Gorilla Glass, zeigt in welchen Dimensionen der iPhone-Hersteller mit dem neuen Material für Displays plant.

Als aktueller Apple-Zulieferant antwortet der Senior Vice President von Corning zwar nur indirekt, lässt aber genau wie ihre PR-Kampagne trotzdem keinen Zweifel aufkommen gegen wen sich seine forschen Worte richten.

CarPlay im Ferrari FF

IPhoneBlog de CarPlay Ferrari

via Apparata

Matt Brian veröffentlicht heute das (mit Abstand) beste ‚Hands-on‚ von Apples CarPlay. Neben dem Funktionsumfang ist darin am Ende der acht Videominuten zu sehen, wie die Apple UI sich neben den bestehenden Bordcomputer ins System hängt (und dabei ihre Unabhängigkeit bewahrt).

That’s why CarPlay appeals to me: because it suggests that even as your car gets older, you won’t be stuck with an outdated chunk of electronics taking up a huge swath of your car’s dashboard.

Dan Moren | Macworld

Canon: „We don’t see the smartphone as an enemy“

Barney Britton befragt die Führungsriege von Canon nach den Gefahren und Chancen von Smartphone-Fotografie für ihr Geschäft.

What is emerging as a result of the increasing use of smartphones is a change in photographic culture. You can use a smartphone as a tool for sharing your pictures with other people over the internet and that is one respect in which we want our DSLRs to 'cohabit' with smartphones.

Hat Canon mal einen ehrlichen Blick auf seine iOS-Apps (Link) geworfen? Jede der sieben Anwendungen grenzt an Arbeitsverweigerung.

Für (brand-)neue Geräte, wie beispielsweise die Legria mini, die erst seit Herbst 2013 verfügbar ist, lagert Canon die Software-Produktion sogar aus. Die App zum Überspielen von aufgezeichneten Videos und Fotos über WiFi produziert Pixela Corporation – mit ähnlich haarsträubender Qualität.

Realistically, thanks to the global prevalence of smartphones there are more photographs being taken. And as such I anticipate an organic growth of people who are using their smartphone and come to want to take better photographs. Regardless of what device they're using, whether it's a smartphone or a compact camera or DSLR, I'd like to encourage people to take more and more pictures.

Digital Photography Review

Realistisch“ betrachtet reicht ganz vielen Leuten die Qualität der heutigen Smartphone-Kameras aus. Beziehungsweise nehmen Kunden in Kauf, nicht mit der maximalen Pixeldichte ihre Momente festzuhalten, sondern mit einer Kamera, die sie verstehen und mit der sie den Schnappschuss sofort teilen können. Fotoqualität ist mittlerweile nur noch einer von vielen Aspekten.

Canon missachtet, ähnlich seinen Mitbewerber, das Smartphone-Fotografie Chance in Bezug auf Konnektivität und einer verständlichen Benutzeroberfläche bietet, an der sie selbst nachweislich gescheitert sind.

IPhoneBlog de iOS Sony

Point-and-Shoots sowie DSLRs genießen einen physischen Größenvorteil. Niemand akzeptiert ein Smartphone in den Abmessungen einer (Kleinbild-)Kamera. Gleichzeitig ist nicht absehbar, dass ein Gerät in iPhone-Dimensionen bald die Bildqualität einer dedizierten Kompaktkamera erreicht.

Dieser Umstand alleine ist jedoch keine Überlebensgarantie. Zugänglichere, leichter zu verstehende und kompatiblere Technik hat schon öfters das Wettrennen gegen ein besseres Datenblatt gewonnen.

Volvo wirbt für CarPlay

Mercedes kopiert die Apple-Pressemitteilung von heute Vormittag in sein Blog, spendiert allen Interessenten aber eine extra Bildergalerie. CarPlay ist zum Start beim Automobilhersteller aus Stuttgart in der neuen C-Klasse verfügbar.

Die Italiener schicken ihren Ferrari FF ins Rennen und Volvo produziert für das iOS-Bordcomputer-Upgrade, das zuerst im XC90 SUV zu finden sein wird, dieses kurze Werbevideo.

DirektVolvo

Aus der Volvo-Pressemitteilung lässt sich außerdem entnehmen, das CarPlay, welches zum Start ausschließlich kabelgebunden über den Lightning-Anschluss erfolgt, zukünftig auch eine WiFi-Umsetzung sehen soll.

Apple CarPlay allows connection of the device to the car through a Lightning cable – with Wi-Fi coming in the near future. The connection is based on a streaming H.264 video feed that returns user input from the touchscreen.

Volvo Cars

‚Horizon‘ dreht Hochkant-Videos ins Breitbild

Keine Frage: Horizon (kostenlos; App-Store-Link), heute erstmals gratis, ist eine clevere Idee, die Beachtung verdient.

DirektHorizon

Für das Problem, das die Anwendung ausreichend gut löst, ist natürlich nur der Nutzer verantwortlich. Zynisch formuliert: Wer Hochkant-Videos schießt, wird eventuell nie von dieser App erfahren haben oder daran denken die Drittanbieter-App tatsächlich zu benutzen. Ich nehme mich dabei nicht aus. Auch mir ist es schon passiert, dass ich aufgestellte Fotos knipste und dann nahtlos in den Video-Mode wechselte (insbesondere weil iOS erlaubt während einer laufenden Videoaufnahme auch Fotos festzuhalten).

Der Querformat-Zwang ist verpflichtend; Hochkant-Videos gelten als Malheur. Doch wie entscheidend ist das Seitenverhältnis für Videos eigentlich noch? Solange wir die Hochformatvideos auf iPhones und iPads konsumieren, ist der Unterschied durch die bildschirmfüllende Darstellung relativ egal. Das wirft die Frage auf: Wie viele Leute überspielen ihre Videos auf einen Rechner? Wie viele Leute schauen sie dort dann häufiger an als auf ihrem Telefon oder Tablet?

Mir liegt es fern zwanghaft gegen ein ehemalige Unsitte zu argumentieren (insbesondere wenn die Werke später auf YouTube und Co. landen), aber Video-Rotation scheint für private Aufnahmen eines dieser Themen zu sein, über die technikaffine Kreise ihre Nasen rümpfen aber niemand sonst nachdenkt.

Ferrari, Mercedes-Benz und Volvo zeigen CarPlay in Genf

IPhoneBlog de Apple CarPlay

CarPlay von Apple ist als Update von iOS 7 verfügbar und funktioniert mit Lightning-basierten iPhones inklusive iPhone 5s, iPhone 5c und iPhone 5. CarPlay wird in ausgewählten Automodellen, die in 2014 ausgeliefert werden, verfügbar sein.

Apple PR

Aus ‚iOS in the Car‚ wird CarPlay. Apple gibt seinen Startschuss auf dem Internationalen Automobil-Salon in Genf, der in dieser Woche beginnt. Ferrari, Mercedes-Benz und Volvo zeigen die Integration der iPhone-Apps Karten, Musik und Nachrichten. Als weitere Partner haben BMW, Ford, General Motors, Honda, Hyundai, Jaguar, Kia, Mitsubishi, Nissan, Peugeot, Subaru, Suzuki und Toyota zugesagt.