Paper – Stories from Facebook (kostenlos; US-Link) startet wie angekündigt als Flipboard-Klon, beschränkt sich im Moment jedoch auf den nordamerikanischen Store.
Ob sie einen Scheck für die Nutzung des (Marken-)Namens nach New York schicken, bleibt abzuwarten. FiftyThree zeigt zumindest Kampflust.
So it came as a surprise when we learned on January 30th with everyone else that Facebook was announcing an app with the same name—Paper. […]
There’s a simple fix here. We think Facebook can apply the same degree of thought they put into the app into building a brand name of their own. An app about stories shouldn’t start with someone else’s story. Facebook should stop using our brand name.
Technisch und visuell übertrumpft das Nebenprojekt (spielend) die mit Werbung zugepflasterte Timeline der Hauptattraktion. Die Facebook-App (kostenlos; universal; App-Store-Link) muss sich jedoch nicht fürchten: Sie ist die Geldmaschine; 'Paper' derzeit ein Liebhaberprojekt. Unabhängig davon glaube ich aber auch nicht, dass die Hardcore-Facebookler diese Aufmachung als Standard-Optik überhaupt akzeptieren würden.
Thirty years ago Macintosh promised to put technology in the hands of the people. To celebrate Mac’s birthday, this film was shot around the world in one day, entirely on iPhone. Here’s to the next thirty.
(Hervorhebung von mir)
After the footage was shot in each location, it was handed over to Angus Wall, one of the most sought-after editors in Hollywood. Because so much footage had to be edited so quickly — over 70 hours shot on 100 iPhones — he employed a team of 21 editors to piece the story together.
Touch ID lernt mehr Informationen über eure Fingerabdrücke wenn man sich in den Einstellungen die bereits registrierten Abdrücke anzeigen lässt. So lautet die nicht offiziell bestätigte (und auch technisch nicht dokumentierte) Theorie von Steve Gibson im Podcast Security Now #440 (ab Minute 11).
Bereits hinterlegte Fingerabdrücke blinken bekanntlich in den fünf zur Verfügung stehenden Speicherplätzen auf, wenn man einen zuvor antrainierten Finger auflegt. Gibsons These: Neben der Erkennung und Zuordnung erweitert Touch ID gleichzeitig seine Datenbank über diesen Finger. Die mögliche Konsequenz ist eine bessere Treffergenauigkeit für den Touch-ID-Sensor.
In meinem Selbstversuch, mit mehreren Fingern, unter verschiedenen Witterungsbedingungen, an zwei unterschiedlichen Tagen, bildete ich mir ein, die Auflagefläche für den Daumen und Zeigefinger vergrößert zu haben. Eine generelle Verbesserung der Ergebnisse, die über das offizielle Trainingsprogramm hinausreichen, habe ich nicht festgestellt (Touch ID funktioniert bei mir allerdings auch gleichbleibend zuverlässig).
Auf einen möglichen Placebo-Effekt ist explizit hinzuweisen. Es bleibt mindestens zweifelhaft, was diese versteckte Funktion, über die im täglichen Gebrauch fast niemand stolpert (und wenn dann nur wenige Male den Finger auflegt), dort zu suchen hat.
Ob wir noch eine technische Bestätigung darüber bekommen, dass nicht nur die Einrichtung, sondern auch die Identifikation den Fingerabdruck an einem iPhone 5s anlernt, finde ich derzeit spannender als das vermeintlich zusätzliche Training.
"How In-app Purchases Has Destroyed The Industry" schlägt mir als Leseempfehlung gerade aus allen Netzwerken entgegen. Baekdals Argumentation ist durchweg stimmig, auch wenn er in erster Linie (zurecht!) auf EAs Dungeon Keeper haut.
[…] the problem is that all the future generations of gamers are going to experience this as the default. They are going to grow up in a world, in which people actually think this is what gaming is like. That social engineering and scamming people is an acceptable way of doing business.
Ich bin ja mal gespannt, wie wir über diese frühe App-Store-Phase urteilen, wenn wir in zwei, fünf oder zehn Jahren darauf zurückschauen. In-App-Abzocke als neuer Standard? Die Rückbesinnung auf Vollpreisspiele? Die Games-Industrie, wie wir sie einmal kannten?
Es gehört kein Insiderwissen dazu um zu sehen, dass wir uns im Begriff eines Entertainment-Umschwungs befinden. Diese Periode verändert auch Spiele. Entweder sie zieht neue Leute rein oder vertreibt ehemalige Spieler. Wahrscheinlich passiert beides.
Ich finde es wichtig auf Entwicklungen, die man falsch findet, draufzuhauen. Kräftig. Verbal, aber auch täglich mit der Abstimmung des eigenen Geldbeutels. Jemanden jedoch an den Pranger zu stellen, weil er sein Spiel auf 'moderne' Einnahmequellen optimiert (und damit Erfolg hat), bleibt falsch. Ignorieren reicht. Meistens.
Arcade-Games, auf die Nostalgiker manchmal etwas verklärt zurückblicken, deckten aufgrund ihres Geschäftsmodells nur wenige Genres ab. In allen Spielen verlor der Kunde jede zwei Minuten ein Leben. Nur wenn er regelmäßig neue Coins nachwarf, refinanzierte sich der teure Arcade-Automat. (Text-)RPGs, Point-and-Click-Abenteuer, Strategie- und Wirtschafts-Simulationen waren undenkbar.
Direkte Parallelen zur Konsolen-Ära sind schwierig. Es besteht jedoch kein Zweifel, dass die ewigen Neuauflagen angeblich 'populärer' Marken, die letzten Gamer-Generationen ermüdeten und Premium-Studios auflösten. Wohin also? World of Warcraft war mit seinem Abo-Modell erfolgreich…
Eine allgemeine Systemkritik, wie auch Baekdal sie (wiederholt) anbringt ("Do you like the person that you see? Is this what you want to be remembered by?"), liegt natürlich nie falsch. Das Problem ist jedoch vielschichtiger. In-App-Käufe sind so populär, spülen Millionen-Umsätze in die Kassen so vieler Firmen, dass man nicht einfach alles auf 'den dummen Spieler, der keine Ahnung hat und sich abzocken lässt' schieben kann. Damit tut man allen Beteiligten Unrecht.
Bob Mansfield, Apple’s senior vice president for technologies, who previously ran hardware engineering, has been heavily involved in exploring devices, sensors and technologies within Apple that can monitor people’s health and connect to an iPhone, according to an Apple employee who is not authorized to speak publicly for the company. Mr. Mansfield is directly involved in the Apple smartwatch hardware, this person said.
Das ehemals seichte Strohfeuer aus Gerüchten türmte sich mittlerweile zu einem ausgewachsenen Waldbrand auf. Jobbesetzungen, hochrangige Gespräche mit dem US-Gesundheitsministerium, gebogene (Saphir-)Displays und eine Flut an Patenten deuten unmissverständlich in ein ähnliche Richtung.
Auf der D11 im letzten Frühling (ab Minute 16) erteilte Tim Cook der Idee einer iWatchkeine klare Absage (so wie es Steve Jobs getan hätte), sondern unterstrich das a) der Markt dafür bereit ist, b) ‚Wearables‘ in Zukunft ein neues Standbein in der Post-PC-Welt einnehmen, aber c) die Kunden erst davon überzeugt werden müssen, etwas um ihr Handgelenk zu schnallen.
Because you two guys are wearing watches. If we had a room full of 10-20 year olds, and we said ‘everyone stand up who has a watch on,’ I’m not sure anyone would stand up. I don’t see it. Their watch is this (pulls out an iPhone). I don’t think it has to be just that. I think there are other wearable ideas that could be interesting. The whole sensor field is going to explode. It’s already exploding. It’s a little all over the place right now, but with the arc of time, it will become clearer I think.
Apple sicherte sich zwar die Bezeichnung iWatch in mehreren Ländern, eine treffende Beschreibung ist es aber gewiss nicht. Vielleicht charakterisiert der Begriff jedoch das Produkt für unsere Hirnzellen ausreichend. Ähnlich dem iPhone, das heute noch viel weniger Telefon ist als noch zum Zeitpunkt seiner Veröffentlichung.
Apropos Bezeichnungen: Mark Gurman streut in die Diskussion ‚Healthbook‘, als Namen für Apples Gesundheits-Tracker-App ein. Für iOS 8 gräbt er den Codenamen ‚Okemo‘ aus – erneut ein Skigebiet.
Sources have previously indicated that Apple’s wearable computer will have sensors to track and measure aspects of the human body. “Healthbook” could be the conduit for users to read the data that the iWatch will collect. Indeed, sources with knowledge of the iWatch’s development say that the future product is designed to be heavily reliant on the iPhone.
Das US-Unternehmen TeleNav, seit 1999 Anbieter von Navigationslösungen, übernimmt das Berliner Startup skobbler für 23.8 Millionen US-Dollar.
Skobbler, heute bekannt durch seine zwei iOS-Apps GPS Navigation (1.79€; universal; App-Store-Link) und ForeverMaps 2 (2.69€; universal; App-Store-Link), im App Store seit 2009 vertreten, startete mit Navteq-Kartenmaterial, änderte seinen Kurs dann jedoch fundamental und setzt seit Frühjahr 2010 auf OpenStreetMap. Kurz zuvor rutschte der Navigon-Konkurrent noch gemeinsam mit seinem Mitbewerber in die Top 10 der iTunes-Rewind-Charts der umsatzstärksten Apps.
Steve Coast, Gründer der OpenStreetMap-Community und seit letztem Herbst bei TeleNav angestellt, erklärt die Hintergründe der Übernahme in seinem Blog:
I’d like it to get OSM to seven billion contributors in the next year or two. The only real way to get there is to allow a significant amount of consumers to get their hands on the map. I want more mobile users to have the chance to navigate with it and provide feedback as they go. This feedback can be implicit in their GPS trails, or explicit in their feedback to us as they tell us where the map needs improvement.
TeleNav unterhält selbst iOS-Software im US-App-Store. Auf Rückfrage versichert skobbler gegenüber iPhoneBlog.de jedoch, dass die bestehenden Apps auch weiter im Download-Angebot bleiben und dort gepflegt werden. Auch die Standorte Berlin und Cluj-Napoca (Rumänien), in denen die Software-Entwicklung erfolgt, sollen erhalten bleiben.
Microsoft steht mit Windows vor ein paar echten Herausforderungen, die keine neue Version, wenn diese im Frühling 2015 tatsächlich folgt, im Handumdrehen löst.
Again, it's not that there's any real "hatred" of or disdain for Windows. There's just a very real acknowledgment that the world is moving on.
Vielleicht wäre Windows-Phone-OS, als Betriebssystem für das Surface, so wie Apple sein Mac OS von iOS trennt, ein erfolgreicherer Herausforderer geworden. Beim Windows-Vista-Desaster gab's damals keine Alternative – außer den (zugegeben populären) Downgrade auf XP. Für das Surface hätte es diese Chance gegeben.
But the vexatious reality is that Windows 8 remains a two-headed operating system that does everything, but nothing well. Apple has wisely understood that the worlds of touch devices and of keyboard-and-pointer devices are separate and irreconcilable. The iPad can’t do everything a Mac and do, the Mac can’t do everything an iPad can do, and Apple and its mostly very happy customers are just fine with that.
Ein (neuer) Chef kann jedenfalls gar nicht früh genug seine Arbeit antreten.
Microsoft has only had two CEOs — Gates and Ballmer — in its history. In turning to Nadella, the company would get an enterprise-technology veteran who joined Microsoft in 1992 and has had leadership roles in cloud services, server software, Internet search and business applications.
République (4.49€; universal; App-Store-Link), das erfolgreich finanzierte Kickstarter-Projekt aus dem Jahr 2012, dessen erste Episode vor Weihnachten viel Review–Liebe erfuhr, verstolperte auf allen Ebenen seinen Ticketverkauf an die Unterstützer. Die Details lassen sich dazu hier nachhören.
Jetzt wirft das Stealth-Survival-Horror-Spiel für iPhone und iPad unter Regie von Ryan Payton das Handtuch und verschleudert die nachfolgenden Episoden 2-5, ehemals für 13.99€ im Download-Angebot, für einmalig 90-Cent.