Plex merkt sich für Filme und TV-Serien den Timecode, bei dem man eine Vorführung pausiert. Das spart spulen wenn man die Wiedergabe erneut aufnimmt oder auf ein anderes Gerät wechselt – beispielsweise vom Apple TV mit Jailbreak auf ein iPad oder iPhone (4.49€; universal; App-Store-Link). Bei mir kommt beides derzeit öfters vor.
Das ist nur eine von vielen Bequemlichkeiten, an die man sich gewöhnt. Das Projekt setzt im Moment nur wenige Anreize für sein bezahltes Abo-Modell. Für die Unterstützung bei der Entwicklung, die mit iOS-Fokus seit nun mehr als drei Jahren kontinuierlich voranschreitet, habe ich mir trotzdem mal eine PlexPass-Dauerkarte geschossen.
2.0 ist (erneut) ein hübsches Update, das nun auch die iOS unbeliebten Videoformate von Netzwerk-Laufwerken streamt, die man bei Bedarf direkt via AirPlay an einen Apple TV durchreicht. Ein direkter Download auf das iPhone oder iPad ist in Arbeit – genau wie DTS-Sound-Support.
Beim Streaming von Filmen und Serien entfallen allerdings die Cover-Artworks und Metadaten, über die sich Infuse 2 (kostenlos; universal; App-Store-Link) ansonsten auszeichnet. Überspielt man seine DRM-freien Entertainment-Dateien lokal auf die mobilen Geräte (via Browser, FTP, iTunes Sync, etc.), ist es genau diese augenfreundliche Präsentation, mit der die FireCore-Software Eindruck schindet.
Mit dem kostenpflichtigen In-App-Upgrade, das Bestandskunden gratis freischalten, spielt Infuse auch Videos aus MKV-Containern oder AVI-Dateien, die man für eine Wiedergabe auf iOS-Geräten ansonsten vorher umwandeln müsste. Da diese Kompatibilität das zentrale Argument für die App-Store-Software ist, sind die 4.49Euro nicht wirklich optional.
Auf meinem Wunschzettel für die nächste Version steht Apples Airdrop-Feature, um kabellos Dateien zwischen zwei iOS-Geräten auszutauschen.
Terraria (4,49€; universal; App-Store-Link)1 ist für Menschen mit Zeit, viel Zeit. Das sandbox-style Game erlaubt Minecraft-Freiheiten, mischt jedoch gleichwertig Kampfpassagen unter, wie wir sie aus alten 2D-Zeiten – von Castlevania oder Metroid – kennen.
Der Indie-Titel von Re-Logic, erstveröffentlicht im Jahr 2011 für PC, gehört zu der besonderen Kategorie Spiel, die mit einer gewaltigen (Online-)Fan-Gemeinschaft aufläuft. Wer dort nicht drinsteckt, findet abertausend Startpunkte – von Foren bis Wikis. Das wirkt (auf mich) auch deshalb so faszinierend, weil das Open-World-Abendteuer so derartig simple losgeht. Holz und Steine bauen schützende Behausungen; Kupfer und Gold schmieden Waffen und Rüstungen. Und dann wird entdeckt, immer mehr und immer wieder neu.
Nach zwei Millionen verkauften Kopien portierte der italienische Publisher 505 Games dieses Jahr mehrere Fassungen für die Konsolen. iOS belieferten sie im August. Und vor vier Wochen gab’s die zu Beginn vermisste Mehrspieler-Option – zumindest lokal in einem gemeinsamen Netzwerk.
Die technische Umsetzung, die nicht ganz banal von Maus und Tastatur auf den Joystick und die Touchscreens erfolgte, erfährt viel Lob. Das kann ich so unterschreiben. Ich habe zwar nicht viele Stunden (am iPad) investiert, Terraria gehört jedoch ausprobiert. Es ist eines dieser Spiele, von denen man mindestens einmal gehört haben sollte.
Für den Gratis-Download liegen mir zehn Promocodes vor, die ich über die nächsten Stunden in die Kommentare streue – ganz im Entdeckerstil von Terraria. ↩
Auch dieses Jahr sammelten sich hier zwei Dutzend iPhone- und iPad-Accessoires an, die ich zum Ausklang von 2013 noch für eine Minute vor die Kamera zerre. Wie schon in den vergangenen drei Jahren versuche ich auch diesmal nichts zu recyceln und Produkte ins Rampenlicht zu rücken, die hier im Blog schon einmal Aufmerksamkeit erfuhren.
Wer sich durch die Hardware der vergangenen Monate und Jahre klicken mag, findet diese Artikel im Zubehör-Archiv.
In diesem Sinne wünsche ich euch und mir einen unterhaltsamen Dezember.
For the first time more than 24 percent of online sales occurred on smartphones and tablets, a record increase of 118 percent year-over-year (YoY). iOS-based devices drove more than $543 million dollars in online sales, with iPad taking a 77 percent share. Android-based devices were responsible for $148 million in online sales, a 4.9 percent share of mobile driven online sales.
Das iPad dominiert als Shopping-Partner laut Adobe (+ IBM) auch in diesem Jahr Thanksgiving sowie Black Friday. Und Adobe schafft es, im dazugehörigen Symbolbild (irgend-)ein Samsung-Tablet abzulichten.