Q3/2013: 31.2 Millionen iPhones und 14.6 Millionen iPads

Am 29. Juni 2013 endete Apples drittes Geschäftsviertel. Hier ein Blick auf die dazugehörigen Zahlen.

Im zurückliegenden Quartal verkaufte Cupertino 37.4 Millionen iPhones; im Q3-Vergleichsquartal vor einem Jahr, zwei Monate vor dem iPhone-5-Release, waren es 26 Millionen Telefone. Diesmal stehen 31.2 Millionen Geräte in den Büchern.

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Q3/2013 ist das erste Sommerviertel seit 2010, dem kein neues iPad im Frühling vorstand. Die zwei Geräteausführungen mit 9.7- und 7.9-Zoll verkauften in den letzten drei Monaten 14.6 Millionen Einheiten.

IPhoneBlog de iPads Q3

(Sehr) kurz angemerkt: Apple bringt außerdem 4.5 Millionen Musikabspieler und 3.8 Millionen Computer unters Volk. Insgesamt vermerkte der US-Konzern 35.3 Milliarden US-Dollar an Umsatz. Der Nettogewinn beträgt 6.9 Milliarden US-Dollar oder 7.47 US-Dollar pro Aktie. Die Bruttogewinnspanne liegt bei 36.9-Prozent.

“We are especially proud of our record June quarter iPhone sales of over 31 million and the strong growth in revenue from iTunes, Software and Services,” said Tim Cook, Apple’s CEO. “We are really excited about the upcoming releases of iOS 7 and OS X Mavericks, and we are laser-focused and working hard on some amazing new products that we will introduce in the fall and across 2014.”

Um 23 Uhr deutscher Zeit erläutert Tim Cook in einer Telefonkonferenz seine Zahlen. Spannende Details, insofern diese anfallen, trage ich daraus diesem Beitrag nach.

US-Web-Traffic: iPads zurück auf 84-Prozent

IPhoneBlog de US Webtraffic

Since Chitika Insights’ last study on the tablet market, Apple iPad users’ share of U.S. and Canadian tablet Web traffic has increased by nearly two percentage points, from 82.4% in May 2013, to 84.3% in June 2013 – now the iPad’s highest share since the beginning of 2013.

Chitika

Es ist nicht die iPad-Dominanz, die hier erschreckt, sondern der anhaltende Stillstand unter allen Mitbewerbern (wenn man die Web-Nutzung in Nordamerika, gemessen vom Werbenetzwerk Chitika, als legitime Vergleichsgröße anerkennt).

In Vorbereitung auf Q3/2013

Wallstreet erwartet für die morgigen Quartalszahlen 27 Millionen verkaufte iPhones, 18 Millionen iPads und 35 Milliarden US-Dollar an Umsatz aus den vergangenen drei Monaten – (wie gewohnt) leicht über Apples eigenen Vorgaben.

In der letzten Woche kämpften sich bereits Google (mit fallenden Preisen pro Anzeigenklick) sowie Microsoft (mit fallenden Preisen pro Surface-Tablet) durch ihren Bilanz-Dschungel.

IPhoneBlog de iPhone Millionen

Speziell in diesem Jahr, in dem Apple zwar nicht am Rhythmus aber (wahrscheinlich) der generellen Produktpalette fürs iPhone schraubt, stehen die verkauften Stückzahlen des Telefons (oben abgebildet) im Fokus. Bislang hat es jedes neue Modell geschafft, den quantitativen Absatz zum Vorgänger (wesentlich) zu steigern. Das iPhone 3GS und 4 überboten sich in Bezug auf ihre Zahlen nach dem Release sogar in allen darauf folgenden Quartalen.

Seit dem iPhone 4S steht in Frage, wie viele iPhone-Käufer noch in den zwei Geschäftsvierteln (Frühling und Sommer) vor einer neuen Generation gefunden werden.

Verabschiedet sich Apple diesen Herbst tatsächlich von den beiden Telefonen mit 3.5-Zoll-Bildschirm (wofür immer mehr Leaks sprechen), rüttelt es in Q4/2013 (beziehungsweise Q1/2014) nicht nur außergewöhnlich an der Marge sondern vermutlich auch an den verkauften Stückzahlen.

„They’re paying us to make those choices.“

Apple Inc. and its Asian suppliers are testing larger screens for iPhones and tablets, officials at the company’s suppliers say.

In recent months, Apple has asked for prototype smartphone screens larger than 4 inches and has also asked for screen designs for a new tablet device measuring slightly less than 13 inches diagonally, they said.

Lorraine Luk | The Wall Street Journal

Natürlich experimentiert Apple mit allen vorstellbaren Displaygrößen. Nicht erst jetzt, sondern seit Jahren. Natürlich. Auf 7.9- und 9.7-Zoll (beziehungsweise 4″ beim iPhone) einigt man sich als Apple nicht bevor man jede andere Bildschirmgröße und Diagonale ausprobiert hat.

DirektChoices

Apples Developer-Webseite kompromittiert

Dev-Center

It’s also important to note that the hacker did not get access to any app code or even the servers where the app information was stored. The hacker also did not get access to any credit card information.

Jim Dalrymple | The Loop

Selbst wenn diese Episode, möglicherweise mit diesem Hintergrund, keine größeren Ausmaße mehr annimmt, sind weitere Updates aus Cupertino nötig.

Apples Entwicklerportal bleibt weiterhin offline.

Musik-Flatrate: ‚Rdio‘ drei Monate kostenlos

IPhoneBlog de Rdio Promo

Der Gutscheincode P4KFEST2013, hier einzulösen, gibt sowohl Neu- wie auch Bestandskunden drei Monate kostenloses Rdio-Musikstreaming. Im Anflug von iTunes Radio, das zumindest in den USA mit iOS 7 startet, überrascht diese Werbeaktion nicht.

EAs Games-Umsätze aufgeschlüsselt nach Plattform

IPhoneBlog de EA Revenue 2000 2013

As of the last fiscal year, EA’s mobile revenue came up to $339 million, almost exactly four times more than what the company was getting on Nintendo platforms. The conventional wisdom that mobile and tablet gaming have replaced some traditional types of gaming is true at least for EA if no one else.

Matt Matthews | Gamasutra

Auch Sonys PlayStation Vita und PSP spielen keine Rolle (mehr) für Electronic Arts.

Zweiter Anlauf unter frischer Lizenz: VLC für iOS

Mit VLC kehrt ein großer Name und eine überflüssige Software zurück auf iOS (Download-Link). Zwei Jahre nach den Lizenzstreitereien, die mit einem App-Store-Rauswurf endeten, sind nicht nur die Themen Videocodec und Containerformat im Netz weitgehend ausgefochten (niemand mit Qualitätsanspruch benutzt mehr XviD und Co.), sondern es mangelt auch nicht mehr an Software-Alternativen, die selbst der aktuellen VLC-Version 2.0 auf iPhone und iPad den Rang ablaufen – angefangen bei Infuse.

Die tatsächlich faszinierende (und berichtenswerte) Wende in dieser Story, die die Auferstehung der App-Store-Version von VLC überhaupt ermöglicht, ist die Sisyphusarbeit von Jean-Baptiste Kempf, der sich um die Relizenzierung des Programmcodes kümmerte.

IPhoneBlog de VLC 2

As you might know, or might have read, I am spending a lot of my time to relicense libVLC, aka VLC engine, from GPL to LGPL.

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