Fast auf den Tag genau vor einem Jahr amüsierte sich der offizielle Microsoft-Twitter-Account über den ‚Leak‚ von ‚Office für iOS‘ und versprach Aufklärung in den kommenden Wochen. Im vergangenen November blinzelten wir auf neue Screenshots einer nativen ‚Office Mobile‚-Anwendung. Ende Februar 2013 soll es damit soweit sein.
Microsoft predigt bislang jedoch fortwährend die Browser-Abo-Perspektive für ihre Suite:
When asked about progress on Office apps for iOS, Ballmer responded, „We do have a way for people always to get to Office through the browser, which is very important.“
Nach drei iPad-Jahren mit 120 Millionen Tablet-Kunden ist das mutig. Insbesondere weil nach und nach Features purzeln, die MS Office zuvor auszeichneten. Selbst Apples Pages (8.99€; universal; App-Store-Link), nicht unbedingt bekannt für zahlreiche Neuerungen, lernte beispielsweise dazu, Textänderungen ‚Word kompatibel‘ nachzuverfolgen.
Oder schauen wir auf UX Write (21.99€; universal; App-Store-Link), das mit Version 1.1.0 im Docx-Format spricht.
To the best of my knowledge, UX Write now provides the highest level of compatibility with .docx files out of any word processor available for the iPad. Virtually all of the basic text and formatting properties are supported, along with essential features like figures, tables, styles, numbered headings and captions, cross-references, and automatically-generated tables of contents.
iOS vermisst Microsoft Office nicht – andersherum traue ich mir eine solche Behauptung nicht zu. Allem voran ist es die Zeit, die Microsoft gegenüber seinen Mitbewerbern verliert, die ehemalige Alleinstellungsmerkmale nachbauen oder mindestens kompensieren.
Für private Nutzer scheint die Ära der großen Office Suite, die hunderte von Funktionen in einem einzelnen Programm vereint und das komplette Paket unter einen teuren Preismantel stellt, bereits lange vorbei.
Von Leuten, die mit SketchBook Pro (2.69€; App-Store-Link) Dinge anstellen, bleibe ich fasziniert. Update 2.8 bringt eine ‚Time-lapse‚-Aufzeichnungsfunktion um die Entstehung der digitalen Kunstwerke im Video festzuhalten.
A key takeaway from the report is that combined consumer spending on iOS App Store and Google Play games eclipsed that of dedicated handheld games in Q4.
Selbst wenn man berücksichtigt, dass das Weihnachtsgeschäft überproportional verkaufsstark für den DS wie auch die Vita ausfallen, und Werbeumsätze hier explizit ausgeklammert wurden, ist das Ergebnis keine Überraschung.
Last fall, Marco Arment launched a general interest magazine. It’s called, aptly enough, The Magazine. Writers are paid $800 per article. […] He has 25,000 subscribers who pay $1.99 a month.
The Magazin, als reine iPhone- und iPad-App (Link), ist gerade einmal vier Monate alt. Die New York Times verdient durch (640.000) Online-Abos nach nur zwei Jahren erstmals mehr Geld von ihren Lesern als von Werbekunden.
MoneyBook (2.69€; App-Store-Link) und ListBook (1.79€; universal; App-Store-Link) gefallen mir aufgrund ihrem schlichten Layout bereits ausgesprochen gut. Next – Expense Tracking (1.79€; App-Store-Link), das neuste iPhone-Projekt von noidentity, versetzt dem (für mich anstrengenden) Thema ‚Ausgabenerfassung‘ einen neuen Streifschuss. Die App ist interessant weil sie auf zeitraubende Firlefanz-Einstellungen verzichtet.
Next kommt mit nur drei iOS-Seiten für die kleine Hausbuchhaltung aus. Ein Screen widmet sich der Erfassung von finanziellen Ausgaben – bevorzugt unterwegs. Abgefragt wird lediglich die Kategorie und der Preis in den ein Kauf fällt. Bildschirm zwei und drei werfen eine Tagesanalyse sowie Langzeitübersicht, gestaffelt nach Woche, Monat und Jahr, aus. Die Rubriken, in denen Kosten erfasst werden, lassen sich sortieren aber nicht eigenständig benennen.
Was ich mag: Die App traut mir zu, dass ich eine Ausgabe der passenden Kostenstelle (Kleidung, Lebensmittel, Busticket, etc.) zuordnen kann und mich nicht bei jeden Kaugummi-Kauf an der Tankstelle damit belästigt, eine komplexe Informationsakte anzulegen. Ob’s ein Kaffee oder ein Croissant war, das später in der Abrechnung mit 2Euro aufschlägt, ist egal. Wichtig ist (mir) ein (Rubrik-)Überblick der Ausgaben für solche Kleinigkeiten.
Grundsätzlich zahle ich überall mit Kreditkarte (und sichere mir so die Online-Belege). Wo aber (Mini-)Bargeldbeträge abbleiben, überblicke ich nie. Genau hier kommt Next zum Einsatz. Als Mini-Ausgabenkontrolle in einer sehr spezifischen Nische im großen Thema Buchhaltung.
Hell Yeah! Pocket Inferno (0.89€; universal; App-Store-Link) ist die ‚Happy Tree Friends‚-Edition von Jetpack Joyride. Leider beißt hier nicht ‚Der Zorn des toten Karnickels‚ (ein hochgelobte Action-Plattformer für XBLA und PSN) – trotzdem verbleibt genug bekloppter Humor und kniffeliges ‚Run and gun‚-Gameplay für ein paar unterhaltsame Stunden (-> Trailer).
Die Zutaten für das Genre sind hinlänglich bekannt: In einer Side-Scrolling-Flugstunde von links an rechts greift ihr mit zwei Fingern ins Rennen ein. Ein Fingerzeig auf die linke Bildschirmhälfte schubst euren Flugrucksack leicht in die Höhe; die Finger der rechten Hand feuern mit der Bordkanone. Drei unterschiedliche Levelziele sind in 50 kurzweiligen Welten zu erreichen. Bei einer einzelnen Gegnerberührung schärft ihr den Tunnelblick wieder ganz von vorne.
Hell Yeah! bringt iOS als Spiele-Plattform keinen Schritt voran sondern pikst lediglich bekannte App-Store-Nerven. Das funktioniert (und läuft technisch einwandfrei), vermisst aber jede Gameplay-Beziehung zum Höllentrip von den Konsolen. ‚Pocket Inferno‚ ist exakt das, was ‚Rayman Jungle Run‚ für die Jump-n-Run-Serie von Ubisoft ist.
Die Telekom verkauft ab heute alle iPhone-5-Vertragsgeräte sim- und netlockfrei; alle Bestandsgeräte verbleiben mit Netzsperre. Das interne Infosystem des Mobilfunkanbieters teilte seinen Vertriebspartnern diese Information am gestrigen Mittwoch mit.
iPhone 5 Geräte, die ab 21. Februar 2013 über iTunes aktiviert werden, verfügen nicht mehr über einen SIMLock. Das gilt auch für Ihre Bestandsware, da das Datum der Aktivierung in iTunes relevant ist. Ab sofort können Sie Ihren Kunden ein Gerät ohne SIMLock anbieten. Nutzen Sie diese Argumentation und die Chance weiteren Absatz zu generieren.
(Vielen Dank an alle Zuschriften!)
Der Schachzug für ‚weiteren Absatz‚ ist aus dem letzten Jahr bekannt. Im Juli 2012 hob die Telekom die Netzsperre für das iPhone 4S auf und führte sie zum iPhone-5-Verkaufsstart wieder ein.