Sussurro ist quasi MacWhisper für iOS – eine Offline-„Sprache-zu-Text“-Umwandlung für einmalig 6 EUR.
Der Software-Zugriff auf OpenAI’s Whisper-Modelle schließt hier eine Mac-Applikation ein. Da die App-Auswahl für Transkriptions-Tools auf den mobilen Geräten jedoch eingeschränkter ist, steht sie für mich im Vordergrund.
Die (vier) unterschiedlichen Modelle variieren in Output-Qualität und Geschwindigkeit sowie eurer iPhone-Performance – logisch. In der Praxis lässt man auf seinem Telefon ohnehin nur kurze Clips verschriftlichen.
Sussurro (italienisch für „Flüstern“) ist dafür adäquat simple. Ich wünschte jedoch, es würde sich ins iOS-Teilen-Menü hängen und (irgend-)eine Form von „Cleanup“ den erzeugten Textwüsten entgegensetzen – so etwas wie Absätze oder Segmente.
DREDGE segelt nach aktueller App-Store-Sitte gegen den Wind und verkauft sich zum Festpreis – für aktuell 15 EUR. Allerdings bietet es ein „Try before Buy“-Probiermenü und zieht neben iOS- und iPadOS-Version gleich auch den macOS-Download an Bord.
PictoChat, meine Generation erinnert sich noch. Jetzt darf der iMessage-Jahrgang das Nintendo-Chatprogramm nacherleben (und sogar die ehemalige Sendereichweite von 10 m überschreiten).
Remember pulling out your Nintendo DS on the bus and messaging your friends over PictoChat? To bring that feeling back, I made „PicoChat“ for iMessage! It’s free and open-source (of course), so give it a try and let me know what you think!
AI ist oft nur „feature“, kein „product“. Voicenotes(.com) ist der Vorgeschmack auf Funktionalität, die ich zukünftig in vielen anderen Apps erwarte, nein voraussetze.
Voicenotes (Referral-Link) wandelt meine Sprache in Text, durchstöbert diese Transkription und bietet mir die Weiterverarbeitung an – von Zusammenfassungen über Checklisten bis zu Übersetzungen.
Das Festhalten von Sprachnotizen über den Action-Button-Shortcut war bereits in den Episoden #408, #416 und #428 (m)ein Thema. Trotzdem möchte ich erneut unterstreichen, wie hilfreich es ist, inkohärent für drei Minuten ins Mikrofon zu nuscheln und im Anschluss auf eine sauber strukturierte Shopping-Stichpunktliste für den Supermarkt zu blicken.
Verknüpft man Todoist, werden daraus sogar einzelne To-Do-Einträge – ohne weiteres Zutun.
Über seine eigene Notiz-Datenbank hinweg Fragen stellen zu können (bewusst ohne Weltwissen), findet nicht nur Einträge, sondern formuliert direkte Antworten. Trotzdem hat man immer noch die ursprüngliche Quelle – die Original-Aufzeichnung, um reinzuhören.
Seit letztem Juni arbeitet ich so – mit lokalen Apps, aber Notizen im Netz. Mir ist es zu Beginn schwer gefallen, ein Gespräch mit sich selbst zu führen. Mittlerweile verdreht meine Familie nicht mehr die Augen, wenn ich im Auto plötzlich anfange, in meine Uhr zu sabbeln (Wahrscheinlich verstecken sie ihre anhaltende Irritation nur zu gut.)
Gedanken durchzusprechen, bevor man sie über die Tastatur ordnet, ist keine originelle Idee. Ein allzeit aufnahmefähiger „field recorder“ am Handgelenk, der nicht nur mitschreibt, sondern tatsächlich mitdenkt, minimiert den Aufwand derart drastisch, dass das etwas Neues ist.
Wenn man seit 18 Jahren über das iPhone schreibt, dann kommt man nicht drumherum, auch (hin und wieder) über Hintergrundbilder zu berichten. Woher ich meine Fotos im Jahr 2025 beziehe, und wie ich sie (automatisch) wechseln lasse, sei heute einmal festgehalten.
Hier das Intro zur Episode:
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Ever found yourself scrolling through ringtones on your brand-new phone, only to realize you can’t find one that wouldn’t make you and everyone around you cringe?
On Sober Ringtones you can find a humble and modest ringtone for your phone calls and notifications.
iOS 17 brachte uns zuletzt neue Klingeltöne; mit 17.2 gibt es eine Tonauswahl für alle eingehenden Benachrichtigungen, mit Ausnahme von Text-, Mail- und Kalenderbenachrichtigungen, für die man bereits eigene Klänge wählen konnte.
Apple empfiehlt benutzerdefinierte Klingeltöne über GarageBand zu installieren (Absurd!). Ich rate diese Audiodateien über macOS via iMazing zu transferieren.
Pokémon Go maker Niantic is getting ready to sell off its crown jewel: The company is in talks with mobile game giant Scopely to sell its gaming division for $3.5 billion, Bloomberg reported earlier this week. A deal between the two companies could be announced in the coming weeks, according to the report.
There’s a few things to unpack here, starting with the obvious: Pokémon Go may have lost some of its shine since its launch almost a decade ago, but the price tag shows that it is still a massive money maker. The game is estimated to have generated close to $8 billion on the App Store and Google Play over eight years, including $1.3 billion in 2020 alone – despite the fact that many people were stuck at home for months. Niantic also launched its own web shop for in-game items in 2023, which likely generated many more millions of dollars.
Janko Roettgers argumentiert: Niantic1 hat als „one-hit wonder“ seinen Job erledigt und benötigt nun Produktfokus.
Pokémon Go finanzierte nicht nur mit Geld die Vision von „3D-Scans der ganzen Welt“ (die auch nie verheimlicht wurde2), sondern ließ durch „user-generated content“ diese Welt tatsächlich vermessen – von Wegstrecken und Points of Interest, die über Bilder und Videos bis zu „Geospatial Data“ via Crowdsourcing gesammelt wurden.
Niantic Inc. gründete sich im Jahr 2010 innerhalb von Google als Niantic Labs. Unter der Leitung von John Hanke koppelte es sich im Jahr 2015 als eigenständiges Unternehmen aus. Hanke war zuvor als Mitgründer und Geschäftsführer von Keyhole tätig, einem Unternehmen für raumbezogene Software, das sich im Jahr 2004 an Google verkaufte. ↩
Apple macht seine Drohung gegenüber Großbritannien wahr: iCloud erlaubt es britischen Kunden jetzt nicht mehr, die erweiterte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung zu aktivieren, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Wichtige Daten wie iCloud-Backups, iMessage-Chats und Fotos lassen sich dadurch dort nicht mehr vollständig verschlüsseln.
Apple reagiert damit offensichtlich darauf, dass in Großbritannien eine Hintertür für iCloud gefordert wurde: Medienberichten zufolge hat die Regierung den Konzern in einer Geheimanordnung dazu angewiesen, entsprechende Zugriffsmöglichkeiten auf solche bislang durch Ende-zu-Ende-Verschlüsselung richtig geschützten Daten zu schaffen.
Um tatsächlich Druck aufzubauen, hätte man sich zumindest die Androhung eines Rückzugs von Apple aus UK gewünscht. „Advanced Data Protection“ lediglich abzuknipsen, schlägt nicht genug Wellen für eine breite Empörung von britischen Nutzern. Dafür ist das Feature zu technisch – siehe auch diesen „Sicherheitsüberblick“.
Apples erweiterte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung brach im Frühling 2023 mit einem (jahrelang) bestehenden Status quo: Mit dem „Standardmäßigen Datenschutz“ konnte Apple bestimmte iCloud-Daten für eine Strafverfolgung zur Verfügung stellen; mit dem „Erweiterten Datenschutz für iCloud“ besitzt Apple diesen Schlüssel nicht mehr. So kann Apple entsprechend auch nicht helfen, wenn man seinen Zugang etwa selbst verbummelt.
Die von Haus aus deaktivierte Option anzubieten, war überfällig, was die Forderung einer Hintertür von Großbritannien noch einmal doppelt unterstreicht.
Letztlich wählte Apple einen (für sich) angemessenen Kompromiss einer völlig unangemessenen Forderung (über die Apple nicht einmal reden darf, wie ihr Statement demonstriert).
Apple can no longer offer Advanced Data Protection (ADP) in the United Kingdom to new users and current UK users will eventually need to disable this security feature. ADP protects iCloud data with end-to-end encryption, which means the data can only be decrypted by the user who owns it, and only on their trusted devices. We are gravely disappointed that the protections provided by ADP will not be available to our customers in the UK given the continuing rise of data breaches and other threats to customer privacy. Enhancing the security of cloud storage with end-to-end encryption is more urgent than ever before. Apple remains committed to offering our users the highest level of security for their personal data and are hopeful that we will be able to do so in the future in the United Kingdom. As we have said many times before, we have never built a backdoor or master key to any of our products or services and we never will.