Bestandsaufnahme: 1 Million Apps nach 4 App-Store-Jahren

IPhoneBlog de AppStore

Of the one million app submissions since 2008, 493,289 were paid and 158,848 were games. Of the 736,247 apps that are currently live 336,270 are paid (around 45 percent), while 120,065 are games (around 16 percent).

The app count includes iOS apps only and doesn’t account for Mac App Store apps.

Im Juli vor vier Jahren startete der App Store. Seitdem haben bereits eine Million iOS-Programme die Download-Regale geschmückt – sagt Appsfire. Apples (inoffizieller) Meilenstein korreliert mit der Veröffentlichung vom großen 4.0-Versionssprung der eigenen Appsfire-App (kostenlos; universal; App-Store-Link). An der Zählung zweifle ich nicht (AppShopper misst in ähnlichen Dimensionen), aber für so viel Zufall beim Datum bin ich zu alt.

Wie dem auch sei. Der ausschließlich quantitative Blick auf den Software-Bestand ist inzwischen unwichtig. Aktueller Maßstab ist die Qualität der Apps sowie die Nutzungszeit der Kunden, um aussagekräftige Rückschlüsse über das Ökosystem und die Plattform zu tätigen.

Ein aktuelles Beispiel: 35-Prozent des Traffics vom britischen Guardian erzeugen mittlerweile Smartphones und Tablets. Für die unterschiedlichen Telefonmodelle fehlt eine Aufteilung; die Bezeichnung ‚Tablet‘ definiert die Tageszeitung jedoch explizit.

Sullivan said that 94% of tablet visits to Guardian products are on Apple’s iPad, but that he expects this to change „pretty quickly“ in the months ahead, thanks to the release of new, high-profile Android and Windows 8 tablets.

Apple blättert patentiert um

IPhoneBlog iBooks Patente

If you want to know just how broken the patent system is, just look at patent D670,713, filed by Apple and approved this week by the United States Patent Office. […]

Yes, that’s right. Apple now owns the page turn. You know, as when you turn a page with your hand.

Nicht nur das Spiel sondern die gesamten Spielregeln sind kaputt.

Ich frage mich (nach wie vor) ob a) das System überhaupt noch umzukrempeln ist und b) wer von den Teilnehmern dann mitziehen würde.

OpenFeint steigt aus

IPhoneBlog de OpenFeint

OpenFeint hatte einen guten Lauf. Die geleistete Pionierarbeit als einer von wenigen großen Game-Center-Vorläufern bleibt in den iOS-Geschichtsbüchern vermerkt.

Der Verkauf für 104 US-Millionen an das Netzwerk GREE im April 2011 erfolgte weit nach dem ursprünglichen Höhepunkt. Kein bedeutendes App-Store-Spiel setzte danach noch exklusiv auf OpenFeint.

Und trotzdem schafft es der aktuelle Besitzer den Dienst für seine letzten Kunden auf einer unglücklichen Note zu beenden.

You have until December 14 to get OpenFeint out of your game. […] Any network calls OpenFeint makes in a game will of course be nonfunctional, which Gree says „may result in service disruptions to your game and a poor player experience.“ Additionally, all data stored on OpenFeint will be gone for good.

Wenn GREE wie angekündigt zum 14. Dezember 2012 abschaltet, dürften einige App-Store-Klassiker Fehlermeldungen spucken oder womöglich komplett abstürzen. Das ist deshalb keine Schonfrist sondern eine (wörtlich zu verstehende) Deadline.

Apples ‘Mini’

There’s not an important mainstream technology product or service out there right now that isn’t a result of or response to Steve Jobs.

via Mat Honan / Wired.com

Das iPad mini steht im Schatten der Worte von diesem Mann. Als ‘Dead on Arrival’ bezeichnete Steve Jobs die 7-Zoll-Mitbewerber im Oktober 2010; (fast auf den Tag genau) zwei Jahre später erscheint Apples 7.9-Zoll-Schrumpf-Pad.

Wer hier jedoch Irrtum oder Verklärung brüllt, braucht einige Überstunden Techniknachhilfe. Computermaschinen werden groß geboren und laufen erst mit fortschreitender Lebenszeit ein. Ein 10-Stunden-‘Mini’-Akku, eine Front-HD-Kamera und ein Dual-Core A5 in einem 7.2 Millimeter dünnen und 300 Gramm schweren Aluminiumkäfig waren 2010 – zu iPhone-3GS-Zeiten – nicht vorstellbar.

And we can see that pushing four times the pixels needs four times the GPU power to keep performance similar to the non-Retina equivalent, especially in games. To achieve this, the iPad 3’s A5X needed to be inelegant: it was physically huge, it drew a lot of power, and it ran noticeably warm even under routine tasks like web browsing.

via Marco Arment*

Es ist ein wesentlicher Unterschied, kleinere Computer zu bauen oder elektronische Bauteile zu miniaturisieren. Die Kosten schlagen sich nicht nur im Preis sondern auch in den Hardware-Kompromissen nieder. Deshalb scheiterten Netbooks und genau deshalb warten wir noch ein Jahr aufs Retina-Mini.

IPhoneBlog de Duo

Diese verteidigenden Worte als Einleitung missfallen mir. Trotzdem scheinen sie angemessen um einen Hauch Realität zurück in die allgemeine Erwartungshaltung zu spülen – angesichts der technischen Spezifikationen sowie des Preises. Die Anmerkungen erscheinen außerdem notwendig, weil die bestehende Apple-Kundschaften selten so viel nachgedacht, abgewägt und mit sich selbst gerungen hat, wie vor diesem Produktstart.

Wer noch gar kein iPad besitzt, lebt sorgenfrei. Ihm stehen alle Optionen offen. Zwischen der vierten Generation und dem Mini kann man sich nicht falsch entscheiden.

I wouldn’t say the iPad mini is the antithesis of the iPad 3, but the two tablets certainly juxtapose well. With the iPad 3 Apple prioritized the Retina screen and thus the chassis was ever so slightly thicker and heavier than the preceding iPad 2. With the iPad mini, Apple has prioritized the form factor and thus there is no Retina screen.

via Shawn Blanc*

Im Gegensatz zu den Neukunden scheint das bereits existierende iPad-Volk sich zu fragen, wie man den Kauf eines Minis (vor sich selbst) rechtfertigt, ob man sein iPad (Classic, 2 oder 3) behalten darf und wo(für) der kleinere Bildschirm zu gebrauchen ist.

Alle diese Antworten, soviel sollte klar sein, laufen auf den Formfaktor hinaus, der das Mini von seinem Vorgänger unmissverständlich abgrenzt.

IPhoneBlog de Mini

Eine Woche habe ich gebraucht um den Unterschied in der täglichen Benutzung zu realisieren. Für Instapaper greife ich inzwischen wie automatisiert zum Mini. Einhändig, auf dem Weg in die Küche für den nächsten Kaffee, starte ich Tweetbot. Während der fünfminütigen U-Bahn-Fahrt lohnt es, eine Handvoll Mails wegzusortieren.

Das Mini verhält sich in dieser Hinsicht mehr als iPhone-Konkurrent als das es den großen Bruder herausfordert.

IPhoneBlog de iPad4

(Medien-)Konsum dominiert. Das (Mini-)Pad ist ein idealer Notebook-Begleiter während das (Maxi-)Tablet sich als Laptop-Ersatz weiter einen Namen macht.

Der Grund sind die Apps. Zehn Finger tippen in Writing Kit auf 9.7-Zoll besser; Numbers ist weitaus weniger frickelig; ARC Squadron kitzelt an der Unreal Engine liebevoller und Comics sehen in hoher Auflösung unvergleichbar schärfer aus.

For now at least, I think one of the big dividing lines between the iPad mini and the larger size iPad is content consumption versus creation.

via David Sparks*

Der persönliche Nutzen bestimmt die Wahl des Geräts. Wer sich unsicher ist, schaut bei Upgrade-Interesse in seine Multitasking-Leiste, welche iPad-Apps wirklich in Verwendung waren. Mit der eigenen Sortierung auf den ersten Homescreen-Seiten belügt man sich gerne selbst.

Da sich iPad mini und iPad maxi in vielen (aber weitaus nicht allen) Anwendungsbereichen überschneiden, hilft bei der Gerätewahl ein Blick auf die tatsächliche Benutzung. Bei mir hat das Mini in der letzten (und seiner ersten) Woche dominiert. Es hat aber auch gezeigt, dass ich iPad-(4)-Fan bleibe.

I expect Apple to continue to sell the big, old iPad indefinitely: In some situations, it is superior, and it’s likely to get lighter and thinner sooner than later. […] But once most people can buy an iPad mini — Apple will likely have supply issues well into next year, artificially limiting sales — I expect the iPad mini to become Apple’s best-selling tablet.

via Dan Frommer*

Ist die erste Woche durchlebt, ganz gleich mit welcher iPad-Größe, geschieht (der übliche) Technikzauber: Die Neuanschaffung rutscht in den Alltag. Man vergisst, sich an jedem Fingerstrich, der bunte Pixel übers Display schubst, zu begeistern.

The mark of a great device is that it should just become sort of boring. A tool. One that is reliable. One that you just grab and use when you need it to perform the tasks for which it is built, and that you then put down satisfied that you have it even if you are no longer OMGing every time.

via Patrick Rhone*

Aber genau so ist es gedacht, geplant und gestaltet.

“Design is not just what it looks like and feels like. Design is how it works.”

– Steve Jobs

Wer ernsthaft glaubt, dass Jobs zwei Jahre vor diesem Produktlaunch nicht bis zum Rollkragen in der Entwicklung des iPad mini steckte, der die ‚(iPad-)Computer‘ erneut in eine neue Richtung stößt, bucht mehr Nachhilfestunden.

Keine Frage: Das iPad mini ist ein echter Jobs.

* Alle verlinkten Artikel sind in ihrer Vollständigkeit echte Leseempfehlungen.

Weihnachten 2012: kein Zuckerschlecken.

IPhoneBlog de Nintendo Wii U

via Engadget.com

Nintendo startet bei uns am 30. November ins Weihnachtsgeschäft. Ich freue mich auf 2½ Launchtitel: Nintendo Land, New Super Mario Bros. U und irgendein Third-Party-Remake.

Apples ‚Mini‚-Hardware kostet den gleichen Preis, unterbietet die Wii U, genau wie seine Handheld-Konkurrenten 3DS und PS Vita, aber bei jedem Software-Verkauf. In der Kategorie Games ist dieses Unterscheidungskriterium besonders hervorzuheben. Die vielen jungen Kinderhände, die diese Weihnachten nach einem Mini greifen, fehlte in den letzten Jahren die Hardware. Klingt komisch, ist aber so. iPads mit 9.7-Zoll sind teuer (selbst die zweite Generation kostet bis heute 400 Euro), iPhones gibt es nur mit Mobilfunkvertrag und der iPod touch wartete über zwei Jahre auf ein bedeutendes Prozessor- und Display-Update.

Das iPad mini rutscht derweil auf einer Games-Lawine in genau diese Preislücke, während in Japan Sonys Vita mit Mann und Maus untergeht und iOS-Indies vor der anstehenden Rabatt- und Release-Schlacht im App Store vorsorglich das Feld räumen.

Action-RPG ‚Bastion‘ schlägt sich vom iPad aufs iPhone

IPhoneBlog de Bastion iPhone

Das exzellente Bastion (4.49 €; universal; App-Store-Link), hier in kleiner Videorunde angespielt, läuft mit dem heutigen Update auch auf dem iPhone (4S und 5). Ein iCloud-Spielstand-Sync transportiert die bereits erzielten iPad-Erfolge automatisch aufs Telefon. Löblich!

iTrackMyTime – die Vermessung des Alltags

IPhoneBlog de iTrackMyTime

iTrackMyTime (2,69 €; App-Store-Link) entspringt der beliebten Kategorie: hübsche App-Store-Überflüssigkeiten. Und das ist aufrichtig positiv gemeint.

Im Prinzip handelt es sich um eine Stoppuhr, die ein Logbuch von Aktivitäten anlegt. Mit drei Fingerstrichen startet man eine ‚Session‘; zwei Bildschirmberührungen beenden die Aufzeichnung. Wer einen Tag lang diszipliniert Buch führt, erhält ein Diagramm über seine Zeit- und Tätigkeitsverteilung.

(Kleine) Korrekturen sind möglich. An Projekttagen behält man so erstklassig die Zeitaufteilung im Blick. Ohne Export-Funktion mit (Backup-)Datenbank-Anbindung ist iTrackMyTime jedoch nicht zu verwechseln mit einer professionellen Zeiterfassung – dafür jedoch visuell weit vorne und obendrein sehr verständlich.

Samsung ohne Absicht auf Einigung

IPhoneBlog de Samsungs guter Wille

A top Samsung executive said Wednesday that the South Korean electronics giant had no plans to follow Taiwanese firm HTC in seeking a settlement over its patent disputes with arch-rival Apple. […] „We have no such intention,“ J.K. Shin, the head of Samsung Electronics‘ mobile unit, told reporters when asked if Samsung would seek a similar settlement.

Wurde (bereits) zur Kenntnis genommen.