‘Battleheart’-Entwickler über iOS und Android

IPhoneBlog de Battleheart

Knackige Sonntagslektüre: Battleheart-Entwickler Mika Mobile lässt sich über die iOS- und Android-Unterschiede aus. Ein Beitrag, der trotz sehr subjektiver Perspektive den Eindruck von Allgemeingültigkeit (zumindest) vermuten lässt.

I don’t know how it became so widely believed that free, ad-supported apps are the only way to make money on Android…

Battleheart for Android has become a meaningful source of revenue, and has proven that the platform isn’t a waste of time.

Battleheart on Android is currently very high in the android charts (top 50 apps), whereas Battleheart for iOS is not even in the top 200 games anymore, and yet still outselling it.

Ihm gefällt die uneingeschränkte und zeitnahe Freiheit für Aktualisierungen. Ihn frustriert die Gerätevielfalt und der dafür zu leistende Technik-Support.

The most frustrating part about developing for android is actually just dealing with the deluge of support e-mail, most of which is related to download and installation problems which have nothing to do with the app itself, and everything to do with the android OS and market having innate technical problems.

…sowie dessen Abrechnungssystem.

This brings me to another major complaint I have – google checkout. As an android app developer, you have to sign up as a vendor with google checkout, where all transactions take place. This means that you alone are responsible for resolving any billing concerns.

There are days where I just want to pull the plug on the whole thing because I’m sick of 12 year olds (or people with comparable communication skills) trying to convince me they’ve been wronged and I should give them their 3 dollars back.

via Twitter@Arnoldkim

Das Spiel für iPad und iPhone gibt’s im App Store (2.39 €; Universal; Link) und auf dem Android Market. Für Installationsprobleme steht ein FAQ zur Verfügung…


There are two main problems that can occur when trying to get Battleheart up and running on an Android device – failure to download, or failure to install.

Businessweek: Apple bietet auf Nortel-Patente

Nach Informationen der Businessweek steigt Apple in die Versteigerung um die Nortel-Patente ein. Als offizieller Interessent ist bislang lediglich Google bekannt, die 900 Millionen US-Dollar für das Patent-Portfolio des gescheiterten Telekommunikationsausrüsters boten – die US-Behörden segneten scheinbar schon ab.

Dabei geht es um 6.000 geschützte Ideen aus dem (weiträumigen) Bereich ‘Technik für Mobilfunk’, das aus der Insolvenzmasse einen neuen Inhaber sucht. Erst am gestrigen Freitag wurde die Auktion “wegen großen Interesses verschoben“.

Am 27. Juni geht’s weiter. Auch Research in Motion, der Blackberry-Vater, erwägt eine Teilnahme an der Ausschreibung. Das Unternehmen senkte jedoch am gestrigen Freitag seine Ausblicke für das restliche Jahr drastisch. Da halfen auch die im ersten Quartal an Händler ausgelieferten 500.000 PlayBooks (aktuell nur als WiFi-Variante verfügbar) wenig.

So I’m waiting for RIM to tell me what its master plan is for restoring growth.

via Mobile Opportunity

IPhoneBlog de tradefast

In der vergangenen Woche legten Nokia und Apple ihre Patentstreitigkeiten ad acta. In der aktuellen Marktsituation mit seinem Trend zur schnellen Klage, scheint jeder einverleibte Patent-Pool von erheblicher Bedeutung.

Ursprüngliches Ziel: 1% Marktanteil

IPhoneBlog de Cash

via Asymco

Apple could buy the mobile phone industry – Given the current valuations, it would not be difficult for Apple to acquire every phone vendor except for Samsung with cash alone.

Zumindest als Gedankenspiel von nicht geringer Komik. Natürlich ohne Praxisbezug und lediglich zur Veranschaulichung der Höhe des aktuellen Barvermögens.

Den wesentlichen Beitrag zur jetzigen Liquidität trug das iPhone selbst bei. Im ersten Verkaufsjahr wollte Apple sich einen einzigen Prozent von diesem Markt schnappen – 10 Millionen Geräte. Aktuell gehen rund 18 Millionen Telefon über die Verkaufstresen – allerdings pro Quartal!

Direkt1%

Neue iPad-Ad: “Now”

DirektNow

Konzepttreu: Weiterhin keine Erwähnung für technische Specs, kein (vergleichendes) Feature-Marktgeschrei und immer noch der Verzicht auf die (sprachliche) Nennung des Produktnamens. Aus Marketing-Perspektive bleibt dies für heutige Zeiten ungewohnt.

“Now” folgt als Juni-Werbespot auf “If You Asked” (Mai) und “We Believe” (April).

Veredelt: hölzerne iPhone-Rückseite

IPhoneBlog Holz

Das iPhone 4 besitzt am Boden seines Gehäuserahmens zwei Schrauben – je nach Produktions-Woche oder Reparatur-Zeitpunkt Torx respektive Kreuzschlitz. Entfernt man diese Gewindestifte, lässt sich innerhalb von 30 Sekunden die komplette Rückseite austauschen.

Die Druckerei Murr aus Karlsruhe bietet unter einzigartigeARTIKEL.de Wechsel-Rückseiten in Holz und Metall an, die sich mit einer individuellen Lasergravur verzieren lassen – sowohl Text- als auch Bild-Brandmarken sind möglich. Ein ‘verschnitzter’ Echtholz-Rücken kostet zwischen 40 und 80 Euro. Diverse Beispiel-Motive hält der hauseigene Flickr-Account vorrätig.

Qualitativ vergleichbar mit den unzähligen Plastik(-klebe-)folien sind diese Schmuckwerke (logischerweise) nicht. Diese Schmuckwerke sind qualitativ nicht vergleichbar mit den unzähligen Plastik(-klebe-)folien. Mit privaten Foto, Zeichnungen oder auch Firmenlogos bekommt Apples Standard-Hardware einen Tupfen Individualität. Wer sein Telefon nach zwei Jahren (Vertrags-)Laufzeit weitergibt, tauscht flink zum Original-Buckel zurück.

Definitiv eine Empfehlung als nette Geschenkidee, mit individueller Note, ohne Einschicken und lebenslanger Tätowierung.

Zieht wie Hechtsuppe: ‘Monster Soup’

DirektMonsterSoup

Monster Soup (0.79 €; Universal; App Store-Link) ist ein verspieltes Süppchen aus: Puyo POP, Bust-A-Move, Columns, Squishy Tank, Meteos und Super Swap.

Hier treibt Spitzbube ‘Plubert’ (vom Planeten Pluto) sein Unwesen, der alle Mini-Mikroben einfriert, die sich nicht rechtzeitig von euch in Ketten legen lassen und damit auflösen. Häufen sich zuviel eurer tablettengroßen Freunde am oberen Bildschirm an, bricht die vernichtende Eiszeit an – ‘Tetris’ einmal umgekehrt.

Unkompliziert, verspielt und farbenfroh: Im ‘Endless Mode’ treibt ihr den Highscore hoch und baut die Eisberge ab. Ist zwar schlecht fürs Klima, aber gut für eure kleinen Monster.

Wem Grafik und Sound gefallen, darf nicht die Wallpapers und den Soundtrack vergessen.

Googles zwiespältiger iOS-Tatendrang

Google bietet seit dem Jahr 2009, zuerst für Kalender und Kontakte, später auch für E-Mail, einen mobilen Sync-Service an. Das gestrige Update bringt eine Server-Suche fürs Postfach, eine neue Absender-Einstellung sowie die Verwaltung von Kalender-Einladungen.

via googlemobile.blogspot.com

Grundsätzlich nett, aber nur marginal bedeutend weil sich durch die Ersteinrichtung ohnehin niemand freiwillig wühlt. Gut, ich übertreibe. Trotzdem bleibt die Konfiguration über die Microsoft-Exchange-Option, insbesondere bei gleichzeitigem Gmail- und Google-Apps-Konto, nur ‘technik-interessierten’ Menschen vorbehalten – auf diese Wortwahl kann man sich einigen, oder?

Macworld fragt: “Warum keine native iOS-App?” – berechtigt, wie ich finde. Einer Zulassung dürfte Apple nicht (mehr) im Weg stehen, wie vergleichbare Software-Kandidaten zeigen. Zugegeben: Früher gab’s hier (erhebliche) Probleme (“Duplicate Functionality“).

Wo bleibt sie also, diese Gmail-Download-App?

Die Antwort dafür ist nicht eindimensional und keinesfalls leicht zu beantworten, lässt sich jedoch auf den gemeinsamen Nenner ‘Interesse’ zusammenstreichen. Die Nutzer sollen ins Netz. Dort, wo ich eingeloggt bin, ein paar Surfgewohnheiten preisgebe und Werbung konsumiere. Daran ist nichts falsch, insbesondere wenn das fundamentale Geschäftsmodell auf dieser Idee beruht. “Kostenlose Mails gegen persönliche Daten” – so lautete der Deal schon immer.

Nachvollziehbar ist, dass man sich keinen Plattform-Abhängigkeiten aussetzen möchte. Die Existenz der Programme ‘Google-Suche‘, ‘Google Places‘ oder ‘Google Translate‘ erklärt das jedoch nicht…

‘Verwässert’ wird durch diesen zwiespältigen Tatendrang, der sich über teils komplett unterschiedlich zusammengewürfelte Features zeigt, die (Außen-)Darstellung. Google scheint einigen Bemühungen aus technischer Neugier, andere aus Kerngeschäfts-Konzentration nachzugehen – eine scheinbar generelle Tendenz in Mountain View. Solange die (Werbe-)Einnahmen stimmen, ist an dieser Experimentierfreude auch nichts auszusetzen.

Es zeichnet sich jedoch ab, dass die Business-Präferenzen erheblich konservativer – (nur) mit (vielen) kleinen Detail-Änderungen – angefasst werden. Heute beispielsweise mit neuen Kurzwahl-Symbolen auf der Hauptseite.

Suck My Stick! – ‘Joypad’ macht iPhone zum Game-Controller (+ Video)

Das iPhone, insgeheim der perfekte Joystick?

Wer die Finger von der Computertastatur nehmen möchte, legt Hand an die iPhone-App ‘Joypad – Game Controller‘ (kostenlos; App Store-Link) und bewegt damit seine Videospiel-Helden durch ihre Welten. Eine kleine Server-Applikation übersetzt per Bluetooth oder WiFi die Touchscreen-Eingabe in Tastaturbefehle. Die Verbindung im gleichen Netzwerk geschieht automatisch. Es ist jedoch auch eine direkte Ad-hoc-Verknüpfung vorgesehen.

Je nach Titel muss über das PC- oder Mac-Programm die Joypad-Konfiguration angepasst werden. Voreinstellungen für bekannte Emulatoren und derzeit populäre Games wie Portal oder Minecraft sind bereits voreingestellt. Mit dem kostenlosen SDK bekommen App-Store-Entwickler die Möglichkeit, diesen Steuerungsmechanismus auch in ihre eigenen iOS-Programme zu integrieren. Die erste Implementation findet sich innerhalb der nächsten Tage im Jump’n’-Run ‘Lars‘ von Icarus Interactive (1.59 €; Universal; App Store-Link).

DirektJoypad*

‘Joypad‘ ist kostenlos und soll in Zukunft über In-App-Käufe, beispielsweise für Controller-Skins, ein paar Euro verdienen. Das Programm kostete zuvor 10 Euro (App Store-Link). Wer damals (oder noch heute) kauft(e), bekommt alle zukünftigen Updates kostenlos. Ein bisschen mehr Haptik lässt sich über Fling erreichen. Der Glasscheiben-Aufsatz ist ab sofort auch in einer Mini-Ausgabe für das iPhone erhältlich ist.

  • Alle selbstproduzierten Videos gibt es neben der oben eingebundenen HD-Version auch ‘iPhone-kompatibel’ in unserem Podcast-Feed, den ihr beispielsweise über iTunes oder einem anderen Multimedia-Verwaltungsprogramm eurer Wahl abonnieren könnt.

** Die Headline ist einem werbenden T-Shirt meiner befreundeten Kollegen Winnie Forster und Stephan Freundorfer entwendet, die mit ihrem Buch ‘Joysticks‘ (Affiliate-Link) auf 144 Seiten alle Game-Controller zwischen den Jahren 1972 bis 2004 abfrühstücken.