Unter http://jailbreakme.com (alternativ: http://jailbreakme.modmyi.com/) veröffentlichte ‚comex‚ soeben den Jailbreak für alle iOS-Geräte. Darunter finden sich auch das iPhone 4 (4.0.1) sowie das iPad in seiner neusten 3.2.1 Firmware-Ausführung. Ebenfalls Unterstützung sollen iOS 3.1.2, 3.1.3 sowie 4.0 erfahren. Beta-Fassungen für Entwickler werden nicht unterstützt.
Nostalgie ist angesagt: Der unbeschränkte Zugriff auf das Dateisystem, direkt vom Gerät aus, knüpft an alte Firmware-Tage an. Zu 1.1.1-Zeiten konnte man unter der identischen Web-Adresse bereits sein Gerät ‚entsperren‘ lassen.
Der Simkarten-Unlock für das iPhone 4 aus dem Hause ‚Dev-Team‘ soll ebenfalls bereitstehen. In diesen ersten Minuten sind die Server vollkommen überlastet und laden (noch) nicht zum Ausprobieren ein.
Ende April importierte ich aus Großbritannien ein Huawei-E5830-Modem als mobilen Hotspot für das iPad WiFi. Drei Monate später bin ich im Großen und Ganzen immer noch sehr zufrieden mit der £80-Anschaffung. Aus dem 1500mAh-Akku lässt sich bei durchschnittlichem Datendurchsatz ein ‚Arbeitsnachmittag‘ quetschen. Einmal eingerichtet, werkelt der Plastikstein mit Mobilfunktechnologie zuverlässig. Das deutsche Hardware-Unternehmen TrekStor bietet das (fast) identische Gerät nun auch auf dem hiesigen Markt zum Verkauf.
TechDepot, derzeit Werbekunde auf dem iPhoneBlog, stellte mir eines dieser Geräte zur Ansicht bereit. Obwohl mittlerweile UMTS-iPads verfügbar sind, ist der mobile WLan-HotSpot immer noch eine recht nette Arbeitserleichterung.
Insbesondere gilt dies für Situationen, in denen mehrere Geräte – beziehungsweise Personen mit mehreren Geräten – gleichzeitig ins Netz wollen. Praxisbeispiel letztes Wochenende: Meine kleine Schwester betreibt eine meiner ‚ausgemusterten‘ iPhone-Generationen mit einer Prepaid-Simkarte, und lernte recht schnell die Vorzüge einer (fast) unbeschränkten UMTS-Karte über den Huawei-Dongle zu schätzen. weiterlesen
Seit Apple vor drei Jahren das iPhone aus der Wundertüte zog, um der Mobilfunkwelt kräftig in den Hintern zu treten, haben 18 System-Updates die vier Geräte-Generationen erreicht. Mit dem aktuellen iOS 4.0 sortiert sich erstmals alte Hardware aus dem Software-Zyklus aus. Dem silbernen Metallrücken des iPhone Classic reicht die Puste nicht für eine erneute Frischzellenkur. Mit 36 Monaten Lebenszeit gehört damit die erste Generation zum alten Eisen und verbleibt bis zu ihrem Systemtotd auf Firmware 3.1.3.
Ein Jahr später streckte das iPhone 3G seine GPS-Fühler in die Luft und zieht im Gegensatz zu seinem Vorserienmodell mit auf den 4.0-Gipfel. Dort kommt es allerdings vollkommen ausgelutscht an. Multitasking oder farbenfrohe Hintergrundbilder bleiben dem lediglich 24 Monate alten UMTS-Strahlemann verwehrt. Das führte schon im Vorfeld der Ankündigung zu einem Aufschrei: Die für das Gerät abgeschlossenen Zweijahresverträge neigen sich hierzulande erst jetzt dem Ende ihrer Laufzeit entgegen. weiterlesen
Am 30. Juli, dem morgigen Freitag, startet der iPhone-4-Verkauf in 17 weiteren Ländern. Inklusive der Startländer USA, Frankreich, Großbritannien, Japan und Deutschland ist die neuste Apple-Telefongeneration damit in insgesamt 22 Ländern verfügbar. Die erste Welle an frischem ‚Staatenblut‘ zeigt, dass Deutschland neben Japan und den USA zu einigen der letzten großen Nationen gehört, in denen das Gerät exklusiv auf einen Anbieter festgelegt ist.
Die Tabelle der italienischen Webseite setteB.it liefert eine gute, jedoch unvollständig und teils fehlerhafte Preis-Übersicht. In diversen Ländern unterscheiden mehrere Anbieter zwischen monatlichen Tarifgebühren und (subventionierten) Hardware-Kosten. Da selbst die Provider mit ihren undurchsichtigen (Preis-)Auflistungen vermehrt in Schwierigkeiten geraten, gilt es bei Interesse die Webseiten der dortigen Lieferanten individuell abzuklappern.
Für großes Aufsehen sorgte in der letzten Woche die iPad-Anwendung ‚Flipboard‚. Perfekt abgestimmt, spülten die vorbereiteten Artikel einiger Internet-Mammuts, angeführt von All Things Digital und Robert Scoble die Lesergemeinde wie eine Viehherde zum App-Store-Trog. Nicht verwunderlich, dass die kostenfreie Medientankstelle innerhalb der ersten Stunden komplett austrocknete. Die Einwahl über das eigene Facebook- und Twitter-Profil verzögerte sich und ließ nach einem schnell durchgewunkenen Update erst peu à peu die Nutzer ins Netzwerk. Mein Zugang zur „revolutionary social app“ folgte am gestrigen Mittwoch.
Wie angekündigt, hier meine ersten Impressionen und Aussichten für Flipboard (kostenlos; App Store-Link).
Als das „individuelle, digitale Magazin“ propagiert sich die Anwendung des Startups aus San Francisco. Einen seiner Mitgründer Evan Doll, der zuvor mehrere Jahre als Objective-C-Entwickler im Apple-Hauptquartier arbeitete, habe ich letztes Jahr auf den ‚Making Apps Developer Days‚ getroffen. weiterlesen
Das Digits-Weblog vom ‚Wall Street Journal‘ berichtet, dass Apple sich dem (teilweise unerträglichem) Geschwindigkeitsverlust am iPhone 3G unter iOS 4 widmet. „The most common criticism is that the phone is slow after an upgrade“.
Altersschwäche? Die ersten 3G-Geräte kippen durch den zweijährigen Vertrags-Rhythmus gerade einmal aus ihren Simlock-Schuhen. Wer seine Betriebssystem-Software auf die neuste Version aktualisiert hat, schließt a) alle Safari-Webseiten, macht b) einen „Hard Reset“, setzt c) die Netzwerk- und Systemeinstellungen zurück oder erleichtert d) den Index seiner Spotlight-Suche.
Die im kalifornischen Palo Alto ansässige Entwicklerbude Cooliris, vor wenigen Jahren erstmals mit einem Browser-Plugin in Erscheinung getreten, arbeitet Wikipedia zum iPad-Magazin um.
Apple überarbeitet seinen iAd-Internetauftritt unter http://developer.apple.com/iad/ und lädt App-Store-Entwickler dazu ein, im neuen Reklamenetzwerk für ihr iOS-Anwendungen die Werbetrommel zu rühren. Das am 01. Juli in Nordamerika gestartete Programm bot bislang nur sehr finanzstarken Unternehmen eine Möglichkeit, die ‚interaktiven‘ Banner zu platzieren. Als Einstiegspreis warf das ‚Wall Street Journal‚ Kampagnen-Budgets von $1 US-Million in die Gesprächsrunde.
Mit welcher Brieftaschengröße die unabhängigen Entwicklerstudios für ihren Programmcode vorsprechen dürfen, ist bislang nicht bekannt. Apple scheint zur Zeit eine individuelle Beantwortung der Kontaktanfragen in dieser Richtung vorzunehmen. Unter dem Aspekt, die eigene (Software-)Plattform voranzutreiben, gelten geringe Einstiegshürden jedoch als wahrscheinlich. Vorstellbar wäre, dass für jeden App-Store-Verkauf ein geringer Prozentsatz nach Cupertino fließt. Statt der üblichen 70/30-Aufteilung könnte auf Provisionsbasis die Bezahlung in einem Abwasch verrechnet werden. Doch das bleibt zum aktuellen Informationsstand reine Spekulation.
Fest steht, das sich Apple der kreativen Kraft aus der App-Store-Kommune bedienen möchte. Aus dieser Perspektive darf mit Spannung verfolgt werden, was die Designer und Programmierer des iOS-Erfolgs an ‚rich media‘-Anzeigen in den nächsten Monaten produzieren.
Seit Beginn dieser Woche ist ein iPhone-Jailbreak in den USA keine Urheberrechtsverletzung mehr. Der amerikanische ‚Library of Congress‚ stellte den vollständigen Dateizugriff sowie Mobilfunkanbieter-Unlock für die private, nichtkommerzielle Nutzung auf dem Apple-Telefon unter die „Fair-Use“-Klausel des Digital Millennium Copyright Act.
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