Ihr sucht noch nach der nächsten Wochenendbeschäftigung? Ich hätte da einen Vorschlag!
Retro-Games sind ein absolutes Spaßprojekt. Nicht nur im Spiel, sondern auch im Setup – angefangen beim passenden Emulator, über alle richtigen Einstellungen bis zum (plattformübergreifenden) Spielstand-Sync.
Es ist sicherlich unnötig zu erwähnen, dass ich erneut mehr als genug Freude bei der Produktion dieser Episode hatte.
Hier das Intro zur Episode:
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Der folgende Artikel ist über 7.000 Zeichen lang. Um ihn zugänglicher zu gestalten, habe ich ihn eingesprochen. Für Abonnenten von #one habe ich die Audiodatei zusätzlich in den persönlichen RSS-Feed eingestellt.
Beeindruckend ist die Unspürbarkeit. Ich vergesse regelmäßig, dass ich diese Ohrenkneifer von Bose (Affiliate-Link) noch trage. Und nicht nur, weil ich sie kaum fühle, sondern weil ich mich manchmal wundere, wer hier gerade diese gute Musik spielt.
Ich bin kein Profi für „Open-Ear“-Kopfhörer; eine Kategorie von Klanggebern, die nicht im Gehörgang steckt. Mich schreckte das Design ab, weil sich dabei Bügel häufig übers Ohr strecken und mir damit als Brillen- und Baseballcap-Träger in die Quere kommen. Auch für (Fahrrad-)Helme ist diese Bauform ungünstig.
Die Ultra Open Earbuds klemmen dagegen an der „Helix“ – dem bogenförmigen Rand der Ohrmuschel und chillen in der „Concha“ – der äußeren Vertiefung, die vor dem Übergang zum Gehörkanal liegt.
Ich wette, auch ihr könnt diese Fachbegriffe in der Wikipedia nachschlagen. Dabei will ich nur betonen, wie speziell dieser Kopfhörer sitzt.
Die flexible Lasche, die die Headphones wie größere Ohrringe oder ein Piercing ans Ohr klammert, hat selbst bei den jüngsten Menschen in meinem Haushalt funktioniert. Nein, es hat nicht nur funktioniert. Die Ultras sitzen mit ihrem Silikon-Flex-Arm selbst in den Ohren meiner kleinen Tochter ganz hervorragend.
Ich benötigte ein paar Tage, bis ich mich ans Einsetzen gewöhnt hatte. Das erinnerte mich stark an die allerersten Tage mit Apples AirPods. Inzwischen benötige ich keine zwei Hände oder einen Spiegel mehr, sondern schnalle sie mit zwei Fingern auf – problemlos, selbst während ich auf dem Onewheel stehe.
Wie zuvor erwähnt: keinen Kopfhörer im Gehörgang, und trotzdem Tycho als konstante Musikuntermalung im mondänen Alltag auf den Ohren, besitzt eine ganz eigene Faszination. Nochmal: Meine Erfahrungen mit Knochenschall-Kopfhörern und vergleichbaren Geräten sind beschränkt. Behaltet im Hinterkopf, dass meine Begeisterung hier eventuell noch oben verzerrt.
Ich bin jedoch jemand, der sich selbst als großen Transparenzmodus-Fan der AirPods beschreibt. Außerdem trage ich Zuhause gerne nur einen einzelnen AirPod, um meine Umwelt weiterhin wahrzunehmen. Bei Bose vermischen sich auch mit beiden Kopfhörern im Ohr problemlos die Klänge aus dem Telefon mit allen Umgebungsgeräuschen. Dafür muss man in keinen speziellen Modus wechseln.
Der Nachteil: Man bleibt immer im Hier und Jetzt. Es gibt keine Geräuschunterdrückung, nur Geräuschübertönung. Podcasts zu hören, während man an einer viel befahrenen Straße entlangläuft, funktioniert nicht entspannt, weil man sich über jedes (Auto-)Geräusch ärgert.
Bei Musik macht’s mir nichts aus, wenn meine Umgebung unregelmäßig lauter wird; für gesprochenes Audio solltet ihr euch aber lieber selbst in ein Auto setzen. Oder besser geht ihr gleich ’ne hübschere Strecke. Mit seiner IPX4-Bewertung ist der Kopfhörer auch schweiß- und wasserabweisend – etwa für den Sport.
Nur ums noch einmal deutlich gesagt zu sagen: Das ist ein bewusst gewählter Kompromiss und keine Kritik. Sich nämlich nicht den Ohrkanal zu versiegeln und trotzdem grandiose Musik mit niemandem zu teilen, ist sehr fantastisch.
Apropos teilen: Zu den getesteten Lebenssituationen gehörte natürlich auch unsere gemeinsame Nachtruhe. Meine Frau schläft grundsätzlich vor mir ein und hat einen überaus leichten Schlaf. Sie ist in den vergangenen Wochen jedoch nicht ein einziges Mal aufgewacht, obwohl ich Boses OpenAudio-Technologie ordentlich aufgedreht habe.
Man muss schon direkt Ohr-an-Ohr schlafen, um minimal von außen reinzuhören. Wenn ihr lediglich neben jemandem sitzt (oder liegt), dann bleiben die Klänge nur euch.
Und bevor ich’s vergesse: Die Bluetooth-Reichweite ist fast gefährlich weit, wenn man dazu neigt sein Telefon zu vergessen.
Kabelloses Aufladen benötigt keiner meiner Kopfhörer, deshalb vermisse ich es hier auch nicht. Allerdings prangere ich das begleitende USB-A-auf-USB-C-Kabel lautstark an!
Dem Case der Ultras fühlt man sein Plastik an; es ist leider nicht so verwindungssteif wie die Box der AirPods. Es ist wirklich kein Vergleich und besonders schade, weil ein Kopfhörer-Case immer auch ein beliebtes Fidget-Spielzeug ist.
Über Magnete rutschen die Kopfhörer dort aber befriedigend in Position und die flache Auflage ermöglicht eine leichte Reinigung.
An jedem Kopfhörer befindet sich ein massiver (taktiler) Knopf mit fantastischem Druckpunkt. Bose verzichtet komplett auf Touch, und ich könnte ihnen das nicht höher anrechnen.
Der Button ist mit mehreren Funktionen belegt – darunter eine Lautstärkesteuerung – und lässt sich kinderleicht hinter dem Ohr ertasten. Es ist schlicht ’nen geiler Knopf.
Die Konfiguration erfolgt über die App. Sie wirkt aufgeräumt, obwohl sie diverse Einstellungsmöglichkeiten bietet. Nehmt euch die Zeit an einem Feierabend einmal alle Settings durchzuarbeiten – von den unterschiedlichen Soundmodi, über die Audio-EQ-Optionen bis zu Multipoint-Bluetooth.
Nicht zu vergessen: Firmware-Updates! Die Ultra Open Earbuds sind bereits ein paar Monate auf dem Markt und erhielte diverse (notwendige!) Verbesserungen. Bluetooth bleibt nun mal Bluetooth.
Die generelle Klangqualität begeistert mich jedoch geradezu. Ihr bekommt hier auf Wunsch richtigen Bass, müsst für kristallklar-klingende Stimmen bei Hörbüchern oder Podcast aber keine Abzüge machen. Paris Match klingt einfach toll, wenn man es als Soundtrack unter seinen Alltag legt.
Und alles über einen Kopfhörer, der nicht im Ohr sitzt, sondern nur davor klemmt!
Durch den freien Ohrkanal kämpft hier auch kein Transparenzmode gegen Windgeräusche. Für kurze Interaktionen denkt ihr nicht einmal daran, die Kopfhörer abzuziehen. Eine automatische Lautstärkeregelung geht obendrein auf eure Umgebung ein. Bestimmte Berufsgruppen wissen das sicherlich sehr zu schätzen – auch wenn Vieltelefonierer, aufgrund der nicht besonderen Sprachqualität, nicht dazu gehören.
Wenn ihr bis zum Ende dieses Artikels gesprungen seit, nur um mein Fazit abzugreifen, kann ich leider nicht helfen. Was ihr wissen wollt, steht im Artikel.
Trotzdem möchte ich mit meinen hohen Erwartungen an die Bose Ultra Open Earbuds schließen. Ich hatte sie im Vorfeld als „clever anders“ vermutet, dabei aber unterschätzt, wie viel Klangqualität und Tragekomfort in diesem unkonventionellen Design steckt.
Die Ultra Open Earbuds sind „wearable tech“, todschick (keine Diskussion!), machen klassische Kopfhörer nicht überflüssig, katapultieren aber die gesamte Produktkategorie weit nach vorn.
An einem ereignislosen Samstagmorgen verliere ich mich gerne auf YouTube. Wenn mir das aber an einem Montagvormittag im Büro passiert, bin ich sehr genervt.
Die YouTube-App auf dem Home-Bildschirm war (m)ein (jahrelanger) Fehler. Sie schubst in ein Loch; selbst wenn wir Shorts einmal ausklammern.
Mit Play oder Unwatched habe ich meine abonnierten Kanäle im gezielten Zugriff; es besteht nicht die Gefahr, mit einer Empfehlung zu starten, weil man über ein Coverbild reingezogen wird oder auf eine Clickbait-Headline reinfällt.
Sobald man natürlich die Webseite oder App zum Anschauen öffnet, hagelt es links, rechts, oben und unten „recommended videos“ – von der Startseite, Seitenspalte bis zum Auto-Play-Feature direkt im Anschluss eines Videos („Auto-Play next video“ unbedingt deaktivieren!)
Starting today, if you have YouTube watch history off and have no significant prior watch history, features that require watch history to provide video recommendations will be disabled – like your YouTube home feed. This means that starting today, your home feed may look a lot different: you’ll be able to see the search bar and the left-hand guide menu, with no feed of recommended videos thus allowing you to more easily search, browse subscribed channels and explore Topic tabs instead.
Empfehlungen bleiben zwar auch aus, wenn man seine „watch history“ ausschaltet (My Google Activity), nimmt euch dann aber auch die Unterhaltung für die besagten „ereignislosen Samstagvormittage“, wenn man sich auf der Videoplattform in einem Thema verlieren möchte.
In den vergangenen 11 Monaten wuchs meine Fotobibliothek durch das iPhone 15 Pro Max um 2021 Bilder; 302 Bilder davon sicherte mir das 5-fach-Tele – ein smartes Album in Apples Fotos-App verrät diese Statistik.
Zum Vergleich: Nur 82 Fotos verblieben nach strenger Aussortierung vom Ultraweitwinkel in meiner Bibliothek.
Kurzum: Das 120 mm Objektiv schlug bei mir ein. Und die Gerüchteküche sagt, dass der „stärkste optische Zoom bei einem iPhone“ in diesem Jahr auch das kleinere Pro-Modell erreicht.
This year, Apple will bring the Tetraprism Telephoto lens that was exclusive to the iPhone 15 Pro Max to both iPhone 16 Pro models, and a new report out of Korea claims that Apple will initially rely on the same supplier as it did in 2023 for the required folded zoom modules.
Dieses (Steh-)Schreibtisch-Setup warf die Frage nach meiner Arbeit mit mehreren Apps gleichzeitig auf. Die unterschiedlichen Arten von Multitasking richten sich bei mir nach der sich häufig wechselnden Nutzung von iPadOS – von Touch und Pencil bis (Hardware-)Tastatur und Trackpad.
Hier das Intro zur Episode:
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In „Touch-first“-Zeiten für Telefone und Tablets wächst eine Sehnsucht nach Haptik. Mechanical Keyboards stillen unter anderem meinen Appetit nach dem Anfassgefühl.
Kabelgebunden, aber ohne separate Stromversorgung, tippe ich am Bauer Lite – über eine direkte USB-C-Verbindung. Würde die Tastatur mehr Strom benötigen, schaltet man einen Adapter (Affiliate-Link) dazwischen.
Mein Video für #one über seinen Zusammenbau habe ich euch unten eingebunden1.
In Safari auf dem iPad warten wir weiterhin auf die Unterstützung der WebHID API; deshalb konfigurieren wir die Tastatur am Mac. Man belegt sich die Tasten wahrscheinlich eh nur ein einziges Mal, trotzdem ist die bislang fehlende Möglichkeit am iPad mehr als enttäuschend.
Obendrein vermisse ich es im Stage Manager meine Fenster über Tastaturkürzel zu verschieben. Auf macOS aktualisierte ich für die schnelle Anordnung gerade auf Version 4 von Moom. Darüber schubse ich Fenster hunderte Male am Tag. Am Desktop ist es meine (wahrscheinlich?) am häufigsten genutzte Anwendung.
Fürs Windows Management auf iPadOS bin ich gezwungen mich umzustellen und Apples Tastaturkürzeln (unter Hilfenahme der Weltkugeltaste) zu benutzen.
Über die Stands von viveroo und Lab22 drehe ich das iPad für meine Schreibarbeiten in Ulysses gerne ins Hochkant-Format.
In den letzten dreizehn Jahren (ver-)schob Apple sein iPhone-Event zweimal in den Oktober (2011 + 2020); ansonsten fiel es immer auf einen Tag zwischen den siebten und vierzehnten September – so wie auch dieses Jahr.