Xcode 4 als Download im Mac App Store

IPhoneBlog de Download Xcode 4

Auch ohne zahlende Entwickler-Mitgliedschaft lässt sich ab sofort die Entwicklungsumgebung Xcode in Version 4.0 für 3.99 € über den Mac App Store (Affiliate-Link) beziehen.

Mit einem kostenloses Profil auf developer.apple.com ist aktuell nur die Vorgänger-Variante in Version 3.2.6 herunterzuladen. Für den Xcode-4-Download verweist die Webseite seit heute auf das (bezahlte) iOS- oder Mac-Developer-Programm sowie den Mac App Store.

If you are not a member of either the Mac or iOS Developer Program, you may purchase Xcode 4 from the Mac App Store for $4.99. If you are registered as an Apple Developer, you can download Xcode 3 for free at http://developer.apple.com/xcode.

IPhoneBlog de Apple Developer Programs

Das iOS- und Mac-Entwicklerprogramm ist für eine Jahresgebühr von $99 US-Dollar zu beziehen und beinhaltet den kostenlosen Xcode-4-Download von der Apple-Webseite.

(Danke, Sebastian!)

Apple veröffentlicht iOS 4.3 für iPhone 4/3GS sowie iPod touch, iPad und Apple TV

IPhoneBlog de 4 3 iTunes

Apple publiziert, zwei Tage vor dem angekündigten Veröffentlichungstermin, dass funktionsbespickte iOS-Update 4.3. Darin enthalten sind unter anderem der ‚Persönliche Hotspot‘, eine stark verbesserte JavaScript-Engine und eine erweiterte AirPlay-Funktionalität. Mit ein wenig Überraschung findet sich auf der zweiten Generation vom Apple TV die Möglichkeit, ein Baseball- oder Basketball-Abo zu konsumieren. Das iPhone 3G fliegt mit diesem Update-Zyklus aus der Aktualisierungskette.

IPhoneBlog de MLB

TiPb bietet einen umfassenden Überblick der einzelnen Neuerungen für iPad und iPhone, denen ich mich nach der Installation – über die unten eingebundenen Direkt-Links oder iTunes – ebenfalls noch annehmen werde. Der jetzt veröffentlichte Build ist identisch zur GM-Version (8F190), die in der letzten Woche an Entwickler verteilt wurde.

4x iPad-Freuden: PhotoSync, Alice in New York, Best Prompter Pro und The History of Jazz

Mit dem bevorstehenden iPad-2-Start rücken erneut dessen Applikationen in den zentralen Mittelpunkt. 65.000 Software-Vertreter soll die App-Store-Bibliothek mittlerweile fassen.

So sicher wie das Amen in der Kirche hagelt es in diesem Zusammenhang bestimmt auch wieder ein paar Stimmen, die dem Tablet ihre ‚Produktivität‘ absprechen wollen. Ein günstiger Zeitpunkt also, diese vier exquisiten Apps aus dem Ärmel zu zaubern.

IPhoneBlog de PhotoSync

PhotoSync (1.59 €; universal; App Store-Link) tauscht drahtlos aufgenommene Schnappschüsse zwischen iPhone, iPad und Computer aus. Die Universal-App schiebt beispielsweise iPhone-4-Aufnahmen zur Nachbearbeitung an das iPad. Das dauert nicht länger als ein gewöhnlicher Augenaufschlag. Nachdem man am 10-Zoll-Bildschirm die Kräfte seine Schärfe- und Design-Filter ausgespielt hat, ist das Bild innerhalb weniger Sekunden weiter an den Computer übertragen. Ein direkter Import nach Aperture oder iPhoto ist möglich. Auch ein Upload ins Netz lässt sich von dort anstoßen.

Ohne Setup und ohne iTunes ist dies wohl eine der besten Transfer-Möglichkeiten um schnell ein Bild von A nach B zu schicken.


Alice in New York (6.99 €; App Store-Link) schließt mit Humpty Dumpty und Konsorten an den bereits beeindruckenden ersten Teil der animierten Kinder-Lektüre an.

Die Illustrationen der 130 englischsprachigen Buchseiten sind mit 27 interaktiven Elementen und allerlei Audio-Einspielern verziert, die man Kindern und kindgebliebenen Erwachsenen nicht vorenthalten sollte.


IPhoneBlog de Prompter

Best Prompter Pro (5.99 €; App Store-Link) ist ein digitaler Teleprompter um sich mit selbstständig fortlaufendem Text durch Vorträge oder Präsentationen zu kämpfen. Mittlerweile gibt es sogar semiprofessionelles Hardware-Equipment, das mit dem iPad zusammenarbeitet. So weit muss man es anfänglich vielleicht nicht treiben.

Trotzdem lassen sich bereits mit dieser preiswerten App-Anschaffung, die in ein sehr praktikables Layout gehüllt ist, Text- und Audio-Aufzeichnungen erstellen, die beim freien Referieren helfen.


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The History of Jazz (7.99 €; App Store-Link) baut für dieses Musik-Genre einen interaktiven Zeitstrahl. Darauf enthalten sind YouTube-Videos, Text- und Bild-Informationen sowie natürlich Audio-Einspieler. Diese können per AirPlay auch an einen Apple TV oder eine Sound-Anlage ausgegeben werden.

Die App beinhaltet neben dem chronologischen Abriss außerdem einen Bildschirmschoner-Modus und direkte iTunes-Link zum Kauf der Stücke. Für Musikliebhaber oder jene, die es noch werden wollen, ersetzt dieses digitale Bilderbuch einen ausschweifenden Archiv-Rundgang.

EightBit.me startet als Avatar-Generator

Introducing EightBit.Me from eightbitme on Vimeo.

EightBit.me öffnete soeben seine Pixel-Türen und Web-Tore. Was der Social-Network-Service aus einer Kombination von Twitter, Minispiel, Foursquare und Pixel-Mii-Generator sein möchte, bleibt jedoch weitgehend unklar.

Zur Zeit ist es möglich, sich einen eigenes Retro-Abbild als Avatar anzulegen und in bester ‚Check-in‘-Kultur von Gowalla, Facebook und Co. seine Position mit Freunden zu teilen. Dabei lassen sich Goldmünzen verdienen, welche an die Punkte-Währung eines italienischen Videospiel-Klempners erinnert. Derzeit findet sich dafür jedoch noch keine wirkliche Verwendung. Wenn man kann, sammelt man diese allerdings erst einmal freudig ein – eifrige Foursquare-Bürgermeister wissen wovon ich spreche.

Vom iPhone aus platziert man anschließend die Web-(HTML5-)App auf seinem Home-Screen. Damit sollen zukünftig Cross-Plattform-Verknüpfungen über verschiedenste Geräte hinweg entstehen.

Fazit: Abgesehen von den digitalen Raster-Bildelementen ist das Web-Konstrukt derzeit noch relativ sinnbefreit. Mit einer breiten Zielgruppe, wie beispielsweise dem Übermorgen startenden South-by-Southwest-Festival in Austin, Texas, darf das Projekt aber höchstwahrscheinlich nicht unterschätzt werden. Insbesondere wenn man sich die tiefe Verwurzelung des Start-ups aus San Francisco mit der dort angesiedelten IT-Szene anschaut.

Wer von den dortigen Presse- und Entrepreneur-Größen bereits mitmischt, ist im oben eingebundenen Video zu sehen und vermutlich auch mit einem Pixel-Gesicht auf Twitter vertreten.

Apropos Werbevideo: Der oben eingebundene Demo-(Screencast-)Trailer ist laut TechCrunch unter anderem mit ‚Sound Stage‚ entstanden. Dieser filmt für iPhone-Entwickler auch den Mac-Bildschirm inklusive XCode-Simulator ab und steht für sehr überschaubare 3.99 € im Mac-App-Store zum Download (Affiliate-Link).

iPhone-4-Prototyp mit 64 GB-Speicher entstammt voraussichtlich dem letzten Jahr

DirektProto

Seit der gestrigen Nacht fleucht ein angeblicher iPhone-4-Prototyp mit 64 GB-Flashspeicher durch den Internet-Blätterwald.

Erste Berichte deuteten auf einen möglichen Verkauf unter der Hand im chinesischen Markt hin. MICGadget revidierte jedoch mittlerweile eine solche Veräußerung. Das Gerät soll jedoch einer ‚offiziellen‘ Foxconn-Fabrik, die in der Guangdong-Unterprovinz Shenzhen angesiedelt ist, entstammen. Das oben eingebundene Video enthält keine Hinweise, dass es sich um einen durchaus gängigen Nachbau handelt. Auch der Aufdruck ‚XXGB‘ an der Gehäuserückseite scheint gebräuchlich. Dieses Label befand sich bereits auf dem Vorserienmodell, das vom IT-Weblog Gizmodo im letzten Jahr erworben wurde. Auch die Lautstärke-Knöpfe enthalten (noch) nicht ihre Plus/Minus-Gravur. Diese fehlten ebenfalls beim letztjährigen Leak.

Mittlerweile scheint die Analyse der Serien-Nummer (88 009 02DEX3) jedoch darauf hinzudeuten, dass dieses Gerät (Model: 995-6049LL) bereits aus einer frühen iPhone-4-Produktion des Jahres 2010 entsprang. Auch die aufgespielte Firmware iOS 4.1 ließe sich ebenfalls als ein solcher Ansatzpunkt betrachten.

Als simple Erkenntnis bliebt daher zum jetzigen Zeitpunkt festzuhalten, dass sich Apple um einen (logischen) Speicherausbau für zukünftige Geräte bemüht. Wer hätte es gedacht…?

Obwohl wir bereits an einem Punkt angelangt sind, wo viele Inhalte nicht mehr lokal auf dem Gerät verfügbar sein müssen (iTunes Privatfreigabe, Musik-Streaming, etc.), nimmt die Anzahl der installierten App-Store-Anwendungen (inklusive dessen Datenbanken) zu. Dies dürfte derzeit als wesentlicher Grund gelten, die 16 GB-Version der kommenden iPhone-Generation auszumustern.

In diesem Zusammenhang erachte ich auch eine schnellere Kabel-Schnittstelle als unwahrscheinlich. Nach dem einmaligen Aufspielen ändern sich weitere Daten nur noch inkrementell. Mit viel Hoffnung könnten große Teilbereiche in iOS 5 per WiFi abgeglichen werden, so dass sich nervenaufreibende Sync-Orgien weiter minimieren lassen. Dies wäre auch eine machbare Lösung für Windows-Nutzer. Alles andere als eine USB 2.0-Schnittstelle wäre dort aus Hardware-Perspektive nicht zu etablieren.

ComScore- und Nielsen-Bericht: Androids ungebremster Vorstoß

DirektAndroid

Der ‚comScoreJanuar-Bericht, welcher den Zeitraum Oktober 2010 bis Januar 2011 abdeckt, wertet Android im Smartphone-Plattformvergleich erstmals auf der US-Spitzenposition.

RIM büßt die insgesamt höchsten Verluste ein, aber auch Microsoft schwingt bergab. Apples iOS bleibt nahezu unverändert.

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Auch das US-Marktforschungsinstitut Nielsen sah Anfang März bereits das Android-Betriebssystem (29%) vor iOS (27%) und Research in Motion (27%).

Dabei stellte man jedoch heraus, dass sich die Betriebssystem-Software auf mehrere Hardware-Produzenten verteilt. Einen, wie ich finde, absolut elementaren Fakt. Titel wie „Android überholt Apple“ sind daher nur in einem sehr begrenzten Rahmen sinnvoll aufzuschreiben.

Mit Blick auf die Hardware-Verkaufszahlen zeichnet sich ein klarer Trend weg von ‚Feature Phones‚ hin zu ‚Smartphones‘ ab. Eine quantitative Aufrechnung zwischen zwei Betriebssystemen, wobei einer der zwei Kandidaten ausschließlich auf einem einzigen Stück (iPhone-)Hardware läuft, führt zwangsläufig zu einem höheren (Android-)Marktdurchsatz.

Twitter-Client ‚Teewee‘ mit irrwitzigen Ähnlichkeiten zur offiziellen iPhone-App

Wer findet den Unterschied?

IPhoneBlog de Teewee

Die Lösung springt beinahe ins Auge. Entgegen ‚Twitter‚ (kostenlos; App Store-Link) besitzt ‚Teewee‚ (kostenlos; App Store-Link) noch keine #dickbar.

Ansonsten lassen sich die Design-Unterschiede an zirka einer Hand aufzählen. Der japanische Client ‚gestaltet‘ hier mal ein Button ‚individuell‘ und verschiebt dort mal eine Menü-Option. Andernfalls gleichen sich die beiden Apps mit beinahe ‚verblüffender‘ Ähnlichkeit.

Tweet2

Da helfen auch die unterschiedlichen ‚Themes‘ nichts, die lediglich das verwendete Farb-Profil plus Hintergrundbild austauschen. Teewee ist jedoch alles andere als neu sondern bereits seit letztem Mai im App Store. Der 1.0-Release erfolgte exakt neun Tage nachdem Twitter seinen offiziellen iPhone-Client, der vorher Tweetie 2 hieß, in den App Store entsandte. Zufälle gibt es…!

Tweet3

Zuletzt beschwerte sich Silvio Rizzi, Entwickler hinter dem RSS-Programm ‚Reeder‚ über ‚Design-Entwendungen‚ von MobileRSS.

Online Zeitungen: Digitale Verlagshäuser im Netz und App Store

In der Woche vor dem US-iPad-2-Start bleibt es um Apples zukünftiges ‚In-App‘-Abo-Modell ziemlich ruhig. Dagegen ist nichts einzuwenden.

Einzig die ‚Financial Times‘ scheint ihr Ende Januar geäußertes Vorhaben, sich aus dem App Store zurückzuziehen, in die Tat umzusetzen. ‚Der Kontakter‘ berichtet in seiner gestrigen Print-Ausgabe (Beitrag leider nur als schlechter Scan), dass sich der Gruner + Jahr-Wirtschaftstitel um eine Web-Lösung bemüht.

Es ist für uns unverzichtbar, dass wir die Kundendaten kennen – und sei es nur, damit wir App-Nutzern, die sich für ein Print-Abo interessieren, die Zeitung auch zustellen können, betont G+J-Geschäftsführerin Ingrid Haas.

(Danke, @73inches!)

Bereits zuvor schaltete sich nach einem Bericht der Washington Post die US-Handelskommission (‚Federal Trade Commission‘) mit einer Vorprüfung ein, um Apples ‚In-App‘-Kaufpolitik zu untersuchen. Unabhängig davon bekommen die ‚In-App‘-Käufe auch in ihrer ‚alten‘ Form Gegenwind. Das US-Repräsentantenhaus meldete Bedenken an, dass hohe Geldbeträge für digitale ‚In-App‘-Güter mit ungenügender Transparenz seiner (teils jungen) Zielgruppe vermittelt werden. Dazu auch der Verweis auf unsere Diskussion im Podcast-Beitrag ‚Bits und so‘ Folge 236.

Anlässe genug, um sich dem App Store für einem Moment abzuwenden und aufs Netz zu schauen. Dort soll (noch einmal) auf zwei grandios gestaltete Webauftritte von Nachrichten-Magazinen verwiesen werden. Sowohl Zeit.de als auch NYTimes Skimmer sind schöne Layout-Beispiele, die beim Aufruf vom iPad funktionieren. Unbedingt ansurfen und sich ernsthaft einmal die Frage stellen, warum man dafür (als Leser) ein natives App-Store-Programm benötigt.

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Apropos Zeitungen: Adobe stellt seine ‚Digital Publishing Suite‚ seit dem gestrigen Montag in einer ersten Final-Fassung bereit. Diese kommt beispielsweise schon für Apps von ‚National Geographic‚ (3.99 €; App Store-Link), Vogue (0.79 €; App Store-Link) oder Wired (kostenlos; App Store-Link) zum Einsatz. Eine explizite Preisstruktur ist für die ‚Enterprise Edition‘ nicht kommuniziert. Eine ‚Professional Edition‘ soll in Quartal 2/2011 folgen.

via blogs.adobe.com

Apropos Adobe: Mit ‚Wallaby‚ stellt der Flash-Befürworter am heutigen Tag ein erstes Software-Werkzeug zum Download, um simple Flash-Banner und -Animationen in HTML-Code zu überführen. Dies ist zwar noch lange kein Kapitulations-Eingeständnis, aber zumindest ein erster Ansatz, nicht mehr unproduktiv für den mobilen Markt auf der Stelle zu verharren.