US-Buchhandelskette ‚Borders‘ meldet Insolvenz an

Das US-Buchhandelsunternehmen ‚Borders‚ vermeldet Zahlungsunfähigkeit – nicht nur umgangssprachlich auch als ‚Bankrott‘ bezeichnet. Das Fortune-500-Unternehmen ist nach Barnes & Noble die zweitgrößte Handelskette für Bücher in Nordamerika. Bloomberg News berichtet, das 200 der insgesamt 642 Filialen im Zuge der ‚Reorganisation‘ „augenblicklich geschlossen werden“ – 75 weitere Geschäfte könnten folgen. „Frische Kredite über 505 Millionen Dollar“ sollen jetzt helfen.

Neben dem Preiskampf mit Online-Versandhändlern wie Amazon (in den USA gibt es keine Buchpreisbindung) verzeichnete man durch geschwächte CD- und DVD-Verkäufe erhebliche Verluste (und kompensierende Digital-Verkäufe). Ende der 90er-Jahre, Anfang 2000, räumte man den silbernen Scheiben viel Verkaufsfläche ein.

IPhoneBlog de Music

Des Weiteren hat man es bislang nicht geschafft, den Fuß in die digitale Vertriebstür zu bekommen. Darunter leidet auch Mitbewerber Barnes & Noble. Mit dem elektronischen Lesegerät Nook und Nook Color wollte man zweimal angreifen. Obwohl die letzte (Hardware-)Produktvorstellung erst im Herbst 2010 erfolgte, kann man mit relativ großer Sicherheit inzwischen dessen Scheitern attestieren. Eine iPhone-App (kostenlos; App Store-Link) kränkelt unter ferner liefen im App Store. Auch die iPad-App im US-Store (Link) dürfte es spätestens mit Apples möglicher Verkaufsbeteiligung noch schwieriger im „Kampf um Aufmerksamkeit“ haben.

Den Blick gilt es für spannende Veränderungen vorerst auf Amazon zu richten. Seit Ende Januar steht offiziell fest: Amazon.com verkauft mehr elektronische Kindle-Dateien als Taschenbücher. Die Verkäufe von Hardcover-Druckerzeugnissen ließ man bereits letztes Jahr links liegen.

Amazon.com is now selling more Kindle books than paperback books. Since the beginning of the year, for every 100 paperback books Amazon has sold, the Company has sold 115 Kindle books. Additionally, during this same time period the Company has sold three times as many Kindle books as hardcover books. This is across Amazon.com’s entire U.S. book business and includes sales of books where there is no Kindle edition. Free Kindle books are excluded and if included would make the numbers even higher.

Trotzdem ist auch in der Kindle-Welt nicht alles kunterbunt, wie ein AppleInsider-Artikel zeigt, der die Bücher-Verkaufsmodelle von Google, Apple und Amazon einmal in den Vergleich nimmt.

Amazon takes a 70 percent cut), it also charges publishers a delivery fee before taking its cut. Amazon charges 15 cents per megabyte in the US and UK, and 99 cents per megabyte in other countries. […] This means that a newspaper that delivered 9 MB of data to subscribers per month would be changed $1.35 fee in the US or UK and $8.91 elsewhere. For a newspaper priced at $9.99 per month, the publisher would net either $6.05 (domestic) or just 64 cents (foreign) per subscriber. This compares to a $7 net for publishers from iTunes. […]

This delivery fee, inherent in Amazon’s Kindle business model, goes up as content grows in size digitally. For that reason, it’s being blamed as the reason why newspapers and magazines who use Kindle as a publishing medium avoid the use of graphics.

Amazon reserves the right to set and change prices at its whim, and also charges delivery fees that may easily eat up most of the value of the subscription, particularly for content that has any graphical content.

Neben reinen Textwerken muss sich die Industrie außerdem noch mit solchen animierten ‚Unwanted Guest(s)‘ (3.99 €; App Store-Link) herumärgern.

DirektUnwanted

Foto-Effekte fürs iPad: ‚FX Photo Studio HD‘

IPhoneBlog de HomeOffice 1

Das App-Store-Portfolio des Entwicklerstudios ‚MacPhun‘ (iTunes-Link) fällt, um es zurückhaltend auszudrücken, durchwachsen aus. ‚FX Photo Studio HD‚ (2.39 €; App Store-Link) ist jedoch eine erwähnenswerte Ausnahme.

Die iPad-Applikation schnappt sich Fotos aus der lokalen Bibliothek oder dem iTunes-Dokumenten-Sync und wendet über 180 Effekte auf den Schnappschuss an. Im Anschluss lässt sich das Foto abspeichern, ausdrucken oder zu Facebook, Flickr, Tumblr oder Twitter schicken. Einige Werkzeuge zum Zurechtschneiden, Rotieren oder Ändern der Größe sind ebenfalls vorhanden.

Die Effekt-Liste präsentiert sich in Kategorien. Bevorzugte Kunstgriffe lassen sich über eine Sternchen-Bewertung in eigenen Zusammenstellungen staffeln. Mit ‚Presets‘ kommt eine Vorauswahl von mehreren Effekte gleichzeitig zum Einsatz.

FX Photo Studio‚ existiert bereits als iPhone-Version (1.59 €; App Store-Link). Die separate iPad-Software hat eine gelungene Anpassung auf den größeren Bildschirm erfahren. Einige zur Auswahl gestellten Effekte, Filter und Rahmen lassen euch zwar die Haare raufen; die überwiegende Anzahl der Kniffe ist jedoch sehr gelungen. Eine direkte Anbindung an Online-Dienste wie Dropbox hätte nicht geschadet. Der Flickr-Upload zickt (bei mir) derzeit noch. Ein E-Mail-Upload funktioniert jedoch problemlos.

Summa summarum spritzt ‚FX Photo Studio HD‚ – mit ein paar einfachen Handgriffen – dem einen oder anderen Lichtbild ein wenig mehr Kreativität ins Gebein.

CAVE verzückt mit einem ‚Deathsmiles‘-Lächeln

DirektCave

Seit dem gestrigen Freitag steht der ‚Bullet-Hell‘-Shooter Deathsmiles als Xbox-Version endlich auch im deutschen Handel (Affiliate-Link) – mehr als zwei Jahre nach der japanischen Fassung. Damit gibt sich das asiatische Entwicklerstudio CAVE jedoch nicht zufrieden und kündigt ohne weitere Informationen eine iOS-Umsetzung für diesen Frühling an.

DirektDeathsmiles

Das Shoot’em up mit Anime-Einschlag stellt sich damit auf eine Stufe der hervorragenden Espgaluda II und Dodonpachi Resurrection. Auch in Deathsmiles gehören Kugelhagel zur Hauptattraktion. Diese erstrecken sich, zumindest für die Konsolen-Fassung, über acht Level, die mit drei verschiedenen Abzeichen beendet werden können.

Extrem positiv ist abermals zu vermerken, mit welcher Hingabe sich der japanische Produzent an Portierungen für das iPhone begeistert. Den Enthusiasmus merkt man neben der eigentlichen Software auch den Pressemitteilungen, Media-Events oder dem Twitter-Account an. Bislang hat man sich im Cave-Entwicklerstudio noch nicht an iPad-Titeln versucht. Hoffentlich ändert sich das noch in diesem Jahr.

[KlimBim] T-Mobile Roaming, Zune-Zukunft, Last.fm-Klage, DB Navigator und App-Store-Marktforschung

DirektTravel

Schon lustig, wie das Argument über den ‚riesengroßen Schock der hohen Auslandsgebühren‚ jetzt ins Gegenteil verkehrt wird. Immerhin wart ihr es, liebe Mobilfunkanbieter, die „Intransparenz und versteckte Kosten“ in den letzten Jahren zelebriert habt.


IPhoneBlog de Zune

Im Zusammenhang mit der ‚strategischen Allianz‚ von Microsoft und Nokia will Windows-Insider Paul Thurrott die Zune-Franchise ausklingen sehen.

Side-note: Zune was conspicuously absent from this list. It is my opinion and guess that Microsoft is currently phasing out the Zune brand and will simply roll the various Zune services into Windows Live.

Supersite for Windows

Ein Microsoft-Sprecher fackelte nicht lange mit einer Gegendarstellung:

“We’re not ‘killing’ any of the Zune services/features in any way. Microsoft remains committed to providing a great music and video experience from Zune on platforms such as Xbox LIVE, Windows-based PCs, Zune devices and Windows Phone 7, as well as integration with Bing and MSN.”

ZDNet

Es wird sich daher also erst noch zeigen, ob der Kampf mit dem iPod-Ökosystem als „Geldverschwendung“ ‚abgeschrieben‘ wird, sich zukünftig als „Nano- und Shuffle-Gegenspieler“ positioniert oder die Marke Zune ausschließlich in ‚Software-Gestalt‚ weiterlebt.


IPhoneBlog de Last fm

Nachdem der Musikservice Rhapsody öffentlich Stellung gegen Apples-Abo-Modell bezog, schließt sich jetzt auch Last.fm-Mitbegründer Richard Jones der Kritik an. „Apple just fucked over online music subs for the iphone“ sagte er in einem Chat mit GigaOM. Last.fm stieg erst vor drei Tagen auf ein werbefreies Bezahl-Modell um und fällt damit ganz frisch unter die iOS-Abo-Klausel.

Auch der britische Streaming-Dienst ‚We7‘, an dieser Stelle bereits kurz vorgestellt, sprach gegenüber PaidContent.org von „wirtschaftlicher Unmöglichkeit„, will jedoch mit finalen Urteilen abwarten, „bis sich das Chaos ein wenig gelichtet hat„.


IPhoneBlog de DB

Den DB Navigator der Deutschen Bahn gibt es jetzt auch als ‚große‚ iPad-Version (kostenlos; App Store-Link). Neben der Verbindungssuche und Kartennavigation vermerkt die App auch Verspätungen. Bereits zwei Stunden vor der Abfahrt lassen sich zusätzliche Wartezeiten oder ein Gleiswechsel einsehen.

Eine Ticketbuchung erfolgt unabhängig von der App über den Webbrowser. Meine telefonische Nachfrage bei der Deutschen Bahn ergab, dass ein elektronisches Ticket im Zug nur als MMS ihre Gültigkeit besitzt. Den damit übermittelten 2D-Barcode scannt der Schaffner ein. Ein PDF-E-Mail-Anhang, (der ebenfalls diesen Barcode aufweist) gilt nicht als gültiges Ticket.

Für die iPad-Version ‚DB Navigator‚ bedeutet dies, dass nach der Fahrschein-Buchung entweder eine MMS auf ein Mobilfunktelefon zugestellt werden muss oder es einen Papierausdruck der PDF-Datei im Anschlag zu halten gilt.


IPhoneBlog de App Store

Nachdem das Marktforschungsunternehmen IHS Screen Digest bereits vor zwei Wochen die iTunes Store-Dominanz im US-Markt für Filme unterstrich, folgt nun eine Aufstellung des App-Store-Geschäfts. Apple führt diese Statistik zwar deutlich an, verzeichnet jedoch weit weniger Wachstumsraten als die Konkurrenten Android, Ovi und BlackBerry.

Die zweite Hochrechnung präsentiert Werbeanbieter Mobclix, die einen „durchschnittlich höheren Werbewert (pro Benutzer)“ für Dienstprogramme im Gegensatz zu Spielen oder Apps aus der Kategorie Unterhaltung errechnen. Das iPhone rangiert in diesen drei Segmenten oberhalb von vergleichbaren (?) Android-Programmen.

Die veröffentlichte Grafik ist neben dieser einzelnen Erkenntnis ziemlicher Quatsch – sein Anbieter ist jedoch keine kleine Nummer. Mobclix ließ sich vergangenen Herbst von einem britischen Marketing-Anbieter aufkaufen und liefert monatlich rund 8.5 Milliarden Werbeanfragen an 15.000 mobile Apps aus.

IPhoneBlog de Mobclix

ZDF kündigt ‚App-Offensive‘ an / Verleger stecken aber noch im Kampf um bessere Abo-Konditionen

IPhoneBlog de ZDF

Keine leichte Woche für Verleger: Nach Spiegel-Informationen plant das ZDF eine große „App-Offensive„. Nachdem die kostenlose Tagesschau-Anwendung mittlerweile die Download-Marke von einer Million durchbrochen haben soll – 740.000 Klicks standen bereits am 10. Januar auf dem Kontostand – soll noch dieses Frühjahr die öffentlich-rechtliche Sendeanstalt mit einer Online-Mediathek starten. In den Sommermonaten ist eine native Software für die Sendung „heute“ geplant. Anfang 2012 steht nach Meldung des Spiegels „der Start einer Sport-App“ auf dem Programm.

Diese Informationen stoßen in einer Woche an die Öffentlichkeit, in der Verleger ohnehin schon staatstragend mit der Apple-Abo-Ankündigung zu kämpfen haben. Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BVDZ) sprach gegenüber der DPA von einem „Preisdiktat“ und ‚aufgebrochenen Schleusen, die in der Praxis so nicht funktionieren werden‚.

Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) bemüht sich daher „weiter um Gespräche„, da der Eindruck von einem leichten Entgegenkommen von Seiten Apples besteht – „aber die bis dato klare Forderung der Verlage nach freiem Zugang zu den Kundendaten so nicht erfüllt wird„. Das ist eine durchaus spannende Aussage, was die derzeitige ‚Datenverarbeitung‘ für die aktuelle Kundschaft angeht. Zur Erinnerung: Apples Modell sieht vor, dass der Kunde darüber eigenständig entscheidet, ob er seine E-Mail-Adresse, seinen Namen und seine Postleitzahl an das Verlagshaus übermittelt.

DirektOnePass

Und ob die Woche nicht schon aufregend genug wäre, schlägt auch Google noch einmal in die Kerbe. Die zeitlich geschickt platzierte Ankündigung über ihren ‚One Pass‚ verspricht den Inhaltsanbieter 90-Prozent der Einnahmen sowie erweiterte Zugriffe auf die Kundendaten. Noch ist das System jedoch nicht praxiserprobt oder mit konkret abgestecktem Leistungsumfang. Das hält jedoch die Burda-Gruppe und den Axel-Springer-Verlag nicht davon ab, bereits von einer Partnerschaft zu sprechen.

Einen sehr schönen Abriss der gesammelten Kritik an Apples Modell liefert Jason Kincaid auf TechCrunch mit „Why are you people defending Apple?„.

I like being able to watch Netflix and Hulu from my iPad, but who knows if they’ll be able to operate now if they’re handing over 30% of subscription fees. Not to mention all the applications that Apple doesn’t compete with, but will get pushed out of the ecosystem anyway because of the 30% fee. How exactly are users winning here?

Man mag es nicht glauben, aber es gibt auch positive Stimmen aus US-Verlagskreisen. „Mit der aktuellen Preisstufe leben“ können die Publisher der Magazine ‚Popular Science‘ (kostenlos; App Store-Link) und ‚Elle‘ (kostenlos; App Store-Link).

The cost of developing our own e-commerce platform is not economically viable. Apple is offering a great turnkey tool that allows us to test with little to no financial risk. […] In today’s consumer marketing environment, we feel a 70 percent remit directly to the publisher is a sustainable and reasonable model we can work with.

Macworld.com

Aus deutschen Gefilden heißt es dagegen: „Der Einzelverkauf spielt zumindest bei vielen regionalen Zeitungen verglichen mit dem Abonnement eine eher untergeordnete Rolle.„. Der Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger hält daher „für langfristige Abos das (Apple-System) als keineswegs akzeptabel und angemessen.„.

Das Weblog ‚Brian s hall‚ fragt passend für sein Subscription-FAQ: „Is 30% a lot? Or a little?

Apple built the store from the ground up and, with the App Store, which works only for iOS devices, Apple built these from scratch as well. They have also heavily marketed the benefits of the store. And they are providing the billing, the discovery process, secure payments processing, the entire backend process. Plus, they have a good 100 million or so users. For me, this 30% is a steal.

brianshall.com

Die Verleger kämpfen daher in den nächsten Wochen an zwei Fronten. Einerseits geht es um mehr Finanz-Beteiligung sowie den Nutzerdaten am Apple-Abo-Modell. Andererseits steht verstärkter Lobbyismus auf der ToDo-Liste: Die eingezogenen Rundfunkgebühren sollen vorzugsweise zum Depublizieren verwendet werden und nicht dafür, eine digital-lebende Generation zu erreichen.

Und wer sich wundert, wer bei all diesen abzuarbeitenden Aufgaben noch Zeit zum Schreiben von Artikeln findet, braucht nur eines der hier verwendeten Verleger-Zitate bei Google eingeben. Klick. Der DPA-Wortlaut führt zu einem Schwarm annähernd identischer Qualitäts-Beiträge.

DigiTimes-Bericht: Apple greift sich 60-Prozent der Multitouch-Display-Produktion

Der asiatische Branchendienst DigiTimes berichtet, dass Apple derzeit über 60-Prozent der weltweiten Touch-Display-Produktion auf sich vereint. Damit sollen unter anderem 40 Millionen iPads in diesem Jahr vom Band laufen. Analysten bewegen sich mit ihren Schätzungen in vergleichbaren Regionen.

IPhoneBlog de iPad2 1

Foto: 9to5mac.com

Seit einigen Wochen finden sich Berichte über zwei ’strategische Investitionen‘ in den Nachrichten. Dabei steht die Zahl von $3.9 Milliarden US-Dollar im Raum, die angeblich zur Sicherung von LCD-Panels aufgewendet wurde. Tim Cook, Apple-Manager für das operative Geschäft, verglich bei der Bekanntgabe der letzten Quartalszahlen diese Aufwendungen mit der Sicherstellung der Nachfrage für Flash-Speicher im Jahr 2005. Spezifischer wurde er für den jetzt im Raum stehenden Geldbetrag nicht.

Die zweite Zahl erklimmt die Höhe von $7.8 Milliarden US-Dollar, die in Richtung Samsung für „IT-Komponenten wie Displays, Flash-Speicher und Prozessoren“ fließen soll. Laut AllThingsDigital könnten beide Zahlen auch im direkten Zusammenhang stehen.

Die große Apple-Nachfrage für Touch-Displays soll laut Quellen des aktuellen DigiTimes-Artikels mit einem Mangel für Mitbewerber einhergehen.

Sources from tablet PC makers also pointed out that the component shortage is causing their shipment volumes to be unable to catch up with their orders, especially for second-tier players. Touch panels are currently suffering the most serious shortage due to Apple holding control over the capacity of major touch panel makers such as Wintek and TPK, and with US-based RIM, Motorola and Hewlett-Packard (HP) also competing for related components, second-tier players are already out of the game, the sources noted.

Wie man die Zahlen auch dreht und wendet: Derzeit sprechen die unspezifischen beziehungsweise überhöhten Preise der Mitstreiter eine ziemlich deutliche Sprache. Viele der künftigen Konkurrenten wie BlackBerry oder HP haben noch gar keine Preisaufstellungen vorgelegt. Das Motorola Xoom ($600 – $799 US-Dollar) und das LG Transformer (999 Euro) liegen (deutlich) über der aktuellen iPad-Generation.

[game] Back to the Future Ep 1 HD (+Video)

IPhoneBlog de BTTF

Telltale Games adaptiert die grandiose Zemeckis-Triologie der 80er-Jahre. Trotz offizieller Lizenz spielt man hier nicht die drei Blockbuster simple nach, sondern bekommt eine individuell gestrickte Geschichte rund um Marty McFly, Doc Brown und natürlich den DeLorean geliefert. Dies ist die erste von fünf Episoden des Zeitreise-Abenteuers.

Das Entwicklerstudio Telltale Games gründete sich aus alten LucasArts-Veteranen und ist im App Store bereits mit Titeln wie ‚Monkey Island Tales 1 HD‚ (5.49 €; App Store-Link) oder ‚Sam & Max Episode 1: The Penal Zone for iPad‚ (5.49 €; App Store-Link) vertreten. Für diese Produktion half Bob Gale, ehemaliger Co-Screenwriter der Original-Filme, aus. Den Charakteren spendierte man eine aufwendige Sprachausgabe. Christopher Lloyd portraitiert auch im Alter von 72 Jahren noch selbstständig sein digitales ‚Ich‘ von vor knapp drei Jahrzehnten. Michael J. Fox spricht der verblüffend ähnlich klingende AJ LoCascio – dazu gilt es unbedingt das kurze ‚Behind the Scenes‚ anzuschauen!

DirektBTTF

Das klassische Grafik-Adventure mit Cartoon-Einschlag im ‚Point-and-Click‘-Stil liefert eine, wie ich finde grandiose Story. Die Interaktionen vom Benutzer gestalten sich nicht extrem umfangreich sondern fallen sehr spezifisch aus. Das bedeutet: Man klickt nicht konstant auf dem Bildschirm herum sondern rätselt zu überwiegenden Teilen der Spielzeit. Der Joystick für die Steuerung eures Hauptcharakters blendet sich dort ein, wo ihr den Finger auflegt. Über das Hilfe-Menü lassen sich Tipps zur aktuellen Aufgabe einblenden oder rekapitulieren, was zuvor geschehen ist.

Bevor man jedoch seine Zeitreise beginnt, sollte das iPad einmal komplett durchstarten. An der Performance knapst des Apple Tablet, wenn nicht genug Arbeitsspeicher freigeräumt ist. Ein Hinweis darüber fehlt leider. Wenn die Zwischensequenzen holpern, Musikstücke bei ihrer Wiedergabe einige Sekunden springen oder die Sprachausgabe nicht lippensynchron läuft, nervt das.

Ansonsten gilt: Zuschlagen und sich erstklassig unterhalten lassen.

IPhoneBlog de BacktotheFuture

-> App Store-Link

  • Alle selbstproduzierten Videos gibt es neben der oben eingebundenen HD-Version auch ‘iPhone-kompatibel’ in unserem Podcast-Feed, den ihr beispielsweise über iTunes oder einem anderen Multimedia-Verwaltungsprogramm eurer Wahl abonnieren könnt.

Warner Bros. startet Filmverkauf über App Store – ‚Inception‘ und ‚Batman‘ als Programm-Paket

Wenn sie müssen, dann scheinen sie auch zu können: Die US-Filmgesellschaft Warner Bros. bietet mit den Blockbustern ‚Inception‚ und ‚The Dark Knight‘ seit heute zwei Filme als universal App-Store-Pakete feil. Die sogenannten ‚App Editions‘ lassen sich kostenlos herunterladen und bieten über einen ‚In-App‘-Kauf den kompletten Spielfilm an.

Die Software-Bundles beinhalten die Wiedergabe-Option per UMTS- oder WiFi-Streaming, einen Offline-Mode, exklusive Musik-Stücke sowie Bildergalerien und vielfache Auswahlmöglichkeiten für Sprachen und Untertitel.

Ohne jegliche Extras und Sprachversionen lassen sich beide Filmstreifen auch im Angebot von iTunes erwerben. Als Kaufversion kostet ‚Inception‚ dort 13.99 Euro (iTunes-Link). Die interaktive und mehrsprachige App-Fassung schlägt lediglich mit einem Euro mehr (iTunes-Link) zu Buche. ‚The Dark Knight‚ ist in seiner iOS-Verpackung zwei Euro teurer (iTunes: 5.99 Euro / App Store: 7.99 Euro) als über den iTunes-Store.

Während für Independent-Filme diese Art des digitalen Werbe- und Vertriebskanals ideal erscheint, fühlt man sich von einem großen Inhaltsanbieter wie Warner Bros. ein wenig auf die Schippe genommen. Warum hinkt das iTunes-Angebot bezüglich der Sprach- und Untertitel-Auswahl dem jetzigen App-Store-Angebot so drastisch hinterher? Auf die interaktiven Fähigkeiten und Spielereien möchte ich (trotz ‚iTunes Extras‘) erst gar nicht eingehen…

Warner Bros. selbst gibt an, dass Film-Angebot in Form von iOS-Apps auszurollen, damit es in mehr Ländern verfügbar ist. Die Los Angeles Times berichtet, dass über den App Store 23 zusätzliche Ländern in ‚den Genuss‘ dieser beiden Filme kommen. Apples Angebot für bewegte Streifen hinkt dem mobilen Software-Store kräftig hinterher, woran die Filmgesellschaften selbst nicht ganz unschuldig sind…

Der ‚In-App‘-Kauf birgt gegenüber dem ‚klassischen‘ Filmverkauf über iTunes erhebliche Unterschiede (sowohl positiver als auch negativer Art und Weise) was die Synchronisation und Re-Download-Möglichkeit anbelangt. Für zwei Filme vom identischen Anbieter scheint dies derzeit noch überschaubar. Sollten jedoch mehrere Filmstudios diesen Weg einschlagen, werden Angebote durch ihre unterschiedliche Aufstellung nicht mehr nachvollziehbar. Ganz zu schweigen von einem App-Store-Chaos, wenn ab sofort ‚pro Film eine App‘ entsteht.

DirektWarner

Nichtsdestotrotz ist ein Kurzfilm-Vertrieb in App-Form, wie er beispielsweise bei ‚Ein Paar – Der Film‚ (0.79 €; App Store-Link) umgesetzt wurde, durchaus geeignet. Diese Projekte haben oft gar nicht erst die Möglichkeit, in das iTunes-Sortiment aufgenommen zu werden.

Bei großen Produktionen mit doppeltem Digital-Angebot jedoch, das unterschiedliche Vor- und Nachteile bezüglich der Technik, als auch der inhaltlichen Präsentation, dem Nutzer quasi ‚zur Recherche‘ vorlegt, bleibe ich mehr als skeptisch.