[KlimBim] N.O.V.A. 2, Windows Phone trifft Kinect, iPad-Fingertapsen, Sony Music und das ‚iPro Aviator Kneeboard‘

DirektNOVA

N.O.V.A. 2 – Near Orbit Vanguard Alliance (0.79 €; App Store-Link) ist als iPhone-Version noch bis zum Ende des heutigen Tages preisreduziert.


Frisch von der Ballmer-Keynote aus Barcelona: Diese sehr feine Spielidee zwischen einem Windows Phone 7 und Xbox Kinect.


IPhoneBlog de Design Language News

Kunstprojekt „Remnants of a Disappearing UI„: Einsame Fingertapsen auf abgeschalteten iPad-Bildschirmen enthüllen, welche Software zum Einsatz kam.


IPhoneBlog de Michael Ephraim

Foto: Charlie Brewer (cc)

Nachdem Apple der Sony eBook-Reader-Software keinen App Store-Fahrschein ausstellte und angeblich auf ein zusätzliches ‚In-App-Kaufsystem‘ (mit eigener Beteiligung) besteht, stichelt ein Sony-Manager jetzt zurück. Michael Ephraim, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Entertainment-Sparte fragt offen, ob Sony Music seine Musikstücke und Künstler weiterhin über iTunes vertreiben muss.

Die eigens aufgeworfene Frage beantwortet er sich im Nachsatz gleich selbst: „Currently we do. We have to provide it to iTunes as that’s the format right now„. Doch damit findet das zwiespältige Gemüt noch keine Ruhe:

Publishers are being held to ransom by Apple and they are looking for other delivery systems, and we are waiting to see what the next three to five years will hold.

Unnötig zu erwähnen, dass Sonys Selbstversuche eines iTunes-Konkurrenten bislang kläglich scheiterten. Ungeachtet dessen wäre jedoch eine spannende Frage in den Fokus zu rücken, ob die Musikversorgung von den Künstler zum ihren Konsumenten in fünf Jahren überhaupt noch Major-Plattenlabels benötigt…


IPhoneBlog de Apple iPad Kneeboard

Die US-Flugaufsicht Federal Aviation Administration gestattet die Verwendung von Kartenmaterial oder Dokumenten über Flugzeug-Instrumente in digitaler Form auf einem iPad.

Die Piloten balancieren hinter dem Steuer jedoch nicht das Tablet auf den Oberschenkeln sondern schnallen sich mit einer Zusatz-Hardware den Bildschirm an die Hüfte. Ein solcher, von TUAW detaillierter unter die Lupe genommener Vertreter, nennt sich iPro Aviator Kneeboard.

LG tritt nach: das Optimus Pad als ‚Spec Fighter‘

DirektOptimus

Langsam bekomme ich Spaß am Fremdschämen. Nach der peinlichen Transformer-Nummer aus der letzten Woche, leistet sich das ‚Optimus Pad‘ von LG einen Möchtegern-‚Schlagabtausch‘ im Werbetrailer mit Steve Jobs (und/oder seinem ‚A pad‘).

Die Veröffentlichung des langatmigen Videos geht einher mit der Presseankündigung über die (unverbindliche) Preisempfehlung des Tablet-Konkurrenten von saftigen 999 Euro. Ab April möchte sich das V900 damit dem deutschen Markt zuwenden.

Erst am gestrigen Sonntag tauchte Motorolas Xoom in einer ‚Best Buy‘-Preisliste, dotiert mit $1200 US-Dollar, auf. Mittlerweile existiert der Webverweis nicht mehr. Es scheint wieder einhellig die Meinung vorzuherrschen, dass man sich erneut auf ein Preisschild mit den geplanten $800 US-Dollar einstellen kann. Obwohl das im ersten Gedankengang weitaus positiver klingt, wird sich eine Konkurrenzfähigkeit erst beweisen, wenn Käufer auch kaufen können…

Entgegen dem 3D-Tablet mit der beschämenden Werbung und Geräten mit 3G-Zwangsverträgen für die Aktivierung von WiFi-Verbindungen, sehen andere Mitstreiter auf dem diesjährigen Mobile World Congress in Barcelona bedeutend spannender aus. Die Samsung Galaxy-Tab-Serie wächst von einem 7-Zoll-Bildschirm auf die Größe eines 10-Zoll-Displays, welches die Auflösung von 1280 x 800 Pixeln (zuvor 1024 x 600) mitbringt. Intern soll ein Zweikernprozessor werkeln, der dem Android 3.0-Betriebssystem „im Frühjahr“ die Sporen gibt. Aber auch Samsung hält sich, wie auffällig viele der zukünftigen iPad-Marktbegleiter, mit einer Preisangabe noch zurück.

Woher stammt der Grafik-Minimalismus auf der Rückseite beim Verizon-iPhone?

IPhoneBlog de Verizon

Foto: TechCrunch.com

Harry McCracken widmet sich auf Technologizer.com einem feinen Detail-Unterschied zwischen dem GSM- und CDMA-iPhone. Entgegen der weltweit vertriebenen Variante des Apple-Telefons kommt die US-Ausführung bei Verizon Wireless mit weniger Rückseiten-Tätowierungen aus.

Es fehlt beispielsweise die Kennzeichnung der Federal Communications Commission, kurz FCC. Ohne eine Prüfung mit anschließender Zulassung von dieser Behörde dürfen keine Kommunikationsgeräte in den USA auf den Markt gelangen. Das CDMA-iPhone spart sich das FCC-Logo (wahrscheinlich) durch seine ‚FCC ID‘, obwohl sich dieses auch auf allen GSM-Geräten befindet.

Die durchgestrichene Mülltonne symbolisiert eine EU-Richtlinie, die seit Januar 2003 unter der englischen Bezeichnung ‚Waste Electrical and Electronic Equipment‘ kursiert – im deutschen Sprachraum griffiger tituliert als ‚Richtlinie 2002/96/EG über Elektro- und Elektronik-Altgeräte‚. In Nordamerika bedarf es keiner speziellen Ausweisung. Da sich das Verizon-Gerät jedoch ausschließlich auf diesen Markt beschränkt, fällt das EU-Zeichen weg.

Die CE-Kennzeichnung, früher als ‚EG-Zeichen‘ bekannt, existiert immer im Zusammenhang mit einer vierstelligen Identifikationsnummer, die das Gerät normiert und einstuft. Die Nummer „0682“ erfüllt dabei die erforderlichen Standards für eine bestimmte Gerätekategorie und dessen Verkauf innerhalb der Europäischen Union. Auch in meinem Google Nexus One findet sich der Aufdruck ‚CE 0682‘.

Als Erweiterung der CE-Markierung gilt das ‚Ausrufezeichen‘ am rechten äußeren Rand für Kommunikationsgeräte der ‚Klasse II‘, wie beispielsweise dem iPhone. Dies weist Kunden darauf hin, dass ihre Hardware in verschiedenen Frequenz-Bändern funkt, die möglicherweise in einigen Ländern nicht erlaubt sind.

Wer sich tiefergehend mit diesem Thema beschäftigt findet auf Ars Technica eine sehr gelungene Zusammenfassung der Bezeichnungen mit weiterführenden Links.

IPhoneBlog de NexusIPhoneBlog de iPhone4

Während andere Telefone die vorgeschriebenen Kennzeichnungen auf oder unter die auswechselbare Batterie innerhalb ihrer Geräte verfrachten, bleibt dem iPhone lediglich die Glas-Rückseite zur Platzierung. Als eine von Außen nicht sichtbare Stelle, die dem Nutzer trotzdem zugänglich ist, bleibt lediglich das Einschubs-Blech für die Simkarte. Entgegen vorheriger Modelle wanderten die individuellen IMEI- und Serien-Nummer vom iPhone 4 dorthin. Die rückseitigen Kennzeichnungen finden aufgrund vorgegebener Größenverhältnisse dort jedoch keinen Platz. Die CE-Grafik muss beispielsweise eine Mindesthöhe von 5 Millimetern aufweisen und lässt sich damit nicht im Simkarten-Slot verstecken.

[update] WSJ- und Bloomberg-Bericht: Mutmaßungen über Mini-iPhones

IPhoneBlog de Nano

Foto: MacRumors.com

Nach Angaben des ‚Wall Street Journal‘ arbeitet Apple an einer iPhone-Telefonserie, die „halb so groß und kostengünstiger“ im Vergleich zum aktuellen Modell ausfällt. Die zitierte Quelle des Artikels will das Gerät, das unter dem Projektnamen N97 gehandelt wird, „vor einigen Monaten“ gesehen haben. Bereits vergangenen Freitag berichtete der Nachrichtensender Bloomberg ähnliche Aussagen. Die Mini-Version des iPhones soll „um ein Drittel kleiner“ und „ohne Home-Button“ mit „preiswerten Android-Geräten“ konkurrieren. Dass es sich um unterschiedliche Quellen handelt, die mit Bloomberg und jetzt dem Wall Street Journal sprachen, ist bislang nicht bekannt. Nach Urteil des Bloomberg-Berichts könnten sich die Pläne auch „verspäten oder komplett zerschlagen„. Einzig die doppelte Berichterstattung der zwei renommierten Medienhäuser, rechtfertig hier eine (kurze) Erwähnung.

Dabei ist hinlänglich bekannt, dass die Gerüchte um ein voreilig bezeichnetes ‚iPhone Nano‘ alles andere als neu sind und sich bereits seit Winter 2008 in der Diskussion halten. Das Apple mit kleineren Prototypen-Formfaktor herumspielt, ist unstrittig. Die Frage bleibt, welche Unterscheidungskriterien ein neues Gerät gegenüber den aktuell zum Kauf stehenden Vertretern iPhone 4, 3GS und iPod touch erfüllt. Außerdem zu bedenken ist, inwieweit das iOS-Konzept zu dehnen beziehungsweise durch ein ‚geschrumpftes‘ Modell komplett gebrochen wird. Die Stichworte lauten hier beispielsweise Bildschirmauflösung oder App-Store-Kompatibilität.

Neben der Diskussion um einen möglichen Mehrwert sollte außerdem der derzeitige Fokus auf die größere Tablet-Plattform nicht aus dem Auge verloren werden. Apple setzt hier ganz offensichtlich Prioritäten. Sicherlich ist die iPad-Entwicklung nicht umsonst vor dem iPhone erfolgt, wie Steve Jobs im letzten Jahr preisgab. Warum sich das jetzt ändern sollte, findet keine schlüssige Erklärung.

Insgesamt sehe ich nicht, dass sich Apple für eine Preisfrage um die ‚Billig‘-Plätze mit günstigeren Telefon-Vertretern der Branche raufen möchte. Ich denke, die Vorzüge liegen derzeit auf einem anderen Fokus. Dass Experimente mit verschiedenen Hardware-Konstruktionen erfolgen, die ihre Fühler über die gesamte iOS-Plattform inklusive der iPod touch- und Nano-Geräte erstreckt, ist naheliegend. Ein ‚lediglich‘ preiswerteres iPhone-Modell, das sich zusätzlich in die bestehende Produktpalette quetscht, ergibt für mich im Moment keinen Sinn.

Update

Das Wall Street Journal aktualisierte in der vergangenen Nacht seinen oben beschriebenen Artikel. Das Display soll von ‚Bildkante-zu-Bildkante‘ reichen, „signifikant leichter“ gegenüber einem iPhone 4 ausfallen und über Touch-Eingaben sowie zunehmend über Sprach-Navigation gesteuert werden. Der Codename N97 soll nur eine der verwendeten Bezeichnungen sein.

Für iOS-Benutzer sicherlich nicht von minderem Interesse, dass eine Überarbeitung vom MobileMe-Service angeblich zu Steve Jobs „Top-Prioritäten“ zählt.

The new MobileMe file-storage and music service could be available as early as June, depending on the progress of licensing talks that are in their preliminary stages, the people familiar with the situation said. Apple had planned for the service to roll out a year earlier.

‘Scopy‘ – Fotos der Twitter-Timeline

Scopy (1.59 €; App Store-Link) rückt als Twitter-Client für das iPhone die Darstellung von Bildern in den Vordergrund. Das kleine blaue Vögelein, das auf dem Programm-Icon mit Fernweh aus dem Fenster schaut, extrahiert die veröffentlichten Fotos auf eurem Zwitscher-Zeitstrahl. Kurzmitteilungen ohne Foto werden ausgeblendet.

Die Anwendung versteht sich mit diversen Webverweisen von Twitpic über Flickr bis Skitch oder Picplz. Die gesammelten Fotobände lassen sich auch nach Benutzer, Twitter-Suchbegriff oder ‚Trending Topics‘ filtern. Sobald Twitter-User eine Geo-Position übermitteln, klebt sich diese direkt unter den dazugehörigen Tweet.

Scopy ‚fototwittert‘ auch selbst. Die Schnappschüsse lassen sich vor der Veröffentlichung mit Instagram ähnlichen Effekten belegen.

Die Performance der Darstellung hängt von den dahinterstehenden Foto-Gemeinschaften ab. Das rückt Scopy zum Teil in ein schlechtes Licht, wenn es die Timeline verzögert lädt nur weil YFrog nicht durch die Leitung hopsen möchte.

Nichtsdestotrotz liefert Scopy einen angenehm anderen Blickwinkel auf Twitter und die darüber veröffentlichten Bilder seiner Nutzer.

Apropos Twitter: Es gilt derzeit ein wenig im Auge zu behalten, wie und wohin sich die Twitter-Clients orientieren. Internet-Pionier Bill Gross kauft über verschiedene Firmen gerade einige der größten Drittanwender-Programme für den Kurzmitteilungsservice auf.

Nach UberTwitter, Twidroyd, Popurls, Tweetup und EchoFon folgt nun TweetDeck. Rund 30 US-Millionen sollen dafür in Aktien und Barvermögen über den Tresen gewandert sein. Die Konkurrenz aus dem Hause Seesmic behauptet, dass die Firma von Bill Gross damit rund 20-Prozent des weltweiten Tweet-Verkehrs kontrolliert.

‚Greenpois0n‘-Jailbreak RC6 mit Apple TV-Support

IPhoneBlog de Greenpois0n 1

Mit dem Release Candidate 6 erhält der ‚Greenpois0n‚-Jailbreak vom Chronic Dev-Team Unterstützung für die zweite Apple TV-Generation (Affiliate-Link). Unter der aktuellsten Firmware 4.2.1 ist es damit möglich, vollen Dateizugriff zu erhalten, der auch nach einem Neustart vom Gerät nicht verloren geht (‚untethered‚).

Über die Software ‚Seas0nPass‚ war es bereits zuvor möglich, den Jailbreak durchzuführen. Jeder Neustart der kleinen schwarzen Box musste jedoch kabelgebunden erfolgen und das iOS-Image vorab einmalig einem Patch unterzogen werden.

IPhoneBlog de greenpois0n

Der Jailbreak mit ‚Greenpois0n‘ erfolgt über eine Computer-Software für Mac oder Windows, welche in weniger als einer Minute die komplette Prozedur abgeschlossen hat. Die anschließenden Eingaben erfolgen bequem am Fernseher über die Apple TV-Fernbedienung.

Mit vollem Dateizugriff lässt sich Drittanbieter-Software installieren, die den Funktionsumfang stark erweitert. Damit greift die Set-Top-Box beispielsweise direkt auf Netzwerklaufwerke zu und streamt Videoinhalte an die angeschlossene Flimmerkiste. Die Media Center-Programme Plex oder XBMC ersparen die iTunes-Zwangskoppelung und erweitern die Auswahl der verwendbaren Containerformate.

Eine Plex-Installation gestaltet sich beispielsweise so:

  • Terminal: ssh root@IP-Adresse-des-AppleTV
  • Passwort: alpine
  • echo „deb http://www.ambertation.de ./downloads/PLEX/“ > /etc/apt/sources.list.d/plex.list
  • echo „deb http://awkwardtv.dyndns.tv/ stable main“ > /etc/apt/sources.list.d/awkwardtv.list
  • apt-get update
  • apt-get install com.plex.client-plugin
  • killall AppleTV

Der Apple TV-Neustart auch ohne Micro-USB-Verbindung zum Computer funktioniert bei mir genauso problemlos wie die eigentlichen Schritte zum Jailbreak.

Nokia und Microsoft verkünden Partnerschaft

Nokia und Microsoft stemmen sich gemeinsam gegen Android und iOS. Das ist schon jetzt, die Nachricht des Tages. Nach dem kurzen YouTube-Ausschnitt und der ersten Pressemitteilung zu urteilen, scheint die ’strategische Partnerschaft‘ auf Hardware von Nokia und Software von Microsoft hinauszulaufen.

Zwar deuteten bereits Gerüchte eine solche Kooperation an, spätestens nach der Brandrede von Nokia-CEO Stephen Elop war für die Pressekonferenz am heutigen Freitag jedoch alles möglich.

Hier einige der wichtigen Punkte, in denen die Unternehmen sich zusammenschließen wollen.

  • Nokia would adopt Windows Phone as its principal smartphone strategy.
  • Nokia would contribute its expertise on hardware design, language support, and help bring Windows Phone to a larger range of price points, market segments and geographies
  • Bing would power Nokia’s search services across Nokia devices and services, giving customers access to Bing’s next generation search capabilities.
  • Nokia Maps would be a core part of Microsoft’s mapping services.
  • Nokia’s extensive operator billing agreements would make it easier for consumers to purchase Nokia Windows Phone services in countries where credit-card use is low.
  • Microsoft development tools would be used to create applications to run on Nokia Windows Phones.
  • Nokia’s content and application store would be integrated with Microsoft Marketplace.

[video] LG lässt seinen Transformer auf den Apfel los

DirektTransformers

Werbung, die sich weniger mit dem eigenen Produkt sondern mehr mit der Konkurrenz beschäftigt, scheint aktuell voll im Trend zu liegen. Neuster iPad-Mitbewerber ist das G-Slate von LG, das als ‚Optimus Pad‘ mit Android 3.0 nach Deutschland kommt. Spannende Fakten wie Preis und Verfügbarkeit fehlen natürlich – der Mobile World Congress in Barcelona dürfte in der nächsten Woche dazu aufklären. Hardwareseitig gibt dieses Video einen guten Eindruck vom Gerät.

Ob man sich bei LG allerdings einen Gefallen damit tut, sein Dual-Core-Tablet im Zusammenhang mit Spielzeug-Action-Figuren zu stellen, die sich regelmäßig durch schlechte Filme bolzen, bleibt zumindest fragwürdig.