[update] Angekündigte Aktualisierungen für ‚iWork for iPad‘

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MacWorld.com berichtet über drei anstehende Software-Aktualisierungen, welche Apples iWork-Suite für das iPad (App Store-Link), bestehend aus Numbers, Keynote und Pages, betreffen.

Version 1.3 soll sich vornehmlich den Neuerungen von iOS 4.2 annehmen, das uns am heuten Abend begrüsst. Darunter findet sich ‚Multitasking‘ sowie die drahtlose Druck-Funktion ‚AirPrint‘.

Die Präsentations-Software ‚Keynote‘ soll Unterstützung für einen externen Monitor erhalten. Damit lässt sich das aktuelle Diashow-Bild auf einem separaten Bildschirm darstellen während der Vortragende auf dem iPad-Display die nächste Folie, beziehungsweise die dazu verfassten Notizen, angezeigt bekommt. Die Anbindung über einen Apple TV mit drahtloser AirPlay-Funktion, soll (bislang) nicht möglich sein.

Die Tabellen-Kalkulation ‚Numbers‘ erhält eine Vorschau-Option für Druckseiten und genau wie ‚Pages‘ Detailverbesserungen und Fehlerbehebungen. Die Updates sollen nach dem Release von iOS 4.2 im App Store bereitstehen.

via MacWorld.com

Update

Numbers (7.99 €; App Store-Link), Pages (7.99 €; App Store-Link) und Keynote (7.99 €; App Store-Link) erreichen den Versions-Status 1.3.

[update IV] iOS 4.2 für iPhone, iPad und iPod touch soll noch heute zum Download bereitstehen

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Per Pressemitteilung informiert Apple, dass die finale iOS Version 4.2 noch im Verlaufe des heutigen Tages als Download zur Verfügung stehen wird. An Entwickler verteilte Apple die ‚Golden Master‘-Version 4.2.1 in der letzten Woche.

Apple CEO Steve Jobs lässt sich in der Mitteilung folgendermaßen zitieren: „iOS 4.2 macht das iPad zu einem komplett neuen Produkt, und das rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft, […] Wieder einmal setzt das iPad mit iOS 4.2 den Maßstab, den andere Tablets anstreben und nur wenige – wenn überhaupt – je erreichen werden.“

iOS 4.2 steht ab heute zum Herunterladen und anschließendem Synchronisieren über iTunes 10.1. für iPad, iPhone und iPod touch bereit. iOS 4.2 läuft auf iPad, iPhone 3G, iPhone 3GS und iPhone 4, iPod touch der zweiten und dritten Generation (im September 2009 auf den Markt gebrachte Modelle mit 32 GB oder 64 GB) und dem neuen iPod touch.

Apple.com/PR

Update

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Mit der Software-Aktualisierung von iOS 4.2 erhalten iPhone, iPod touch und iPad einen erstmals einheitlichen Firmware-Stand. Die Neuerungen sind hinreichend dokumentiert und auf dieser Apple-Webseite noch einmal zusammengefasst:

-> http://www.apple.com/de/ios/

Dort verbirgt sich auch der Hinweis, dass der MobileMe-Service ‚Mein iPhone suchen‘ ab sofort – nach der Einrichtung einer Apple ID – kostenlos erhältlich ist.

Find My iPhone ist verfügbar für iPhone 4, iPad oder den neuen iPod touch (vierte Generation).

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Die Software-Aktualisierung wird für folgende Geräte (mit teils eingeschränktem Funktionsumfang) zur Verfügung stehen:

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Update II

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AirPrint ist die nächste Generation von drahtlosem Druck über WLAN, die das Drucken unglaublich vereinfacht, da keinerlei Druckertreiber mehr benötigt werden. Eine Auswahl an kompatiblen AirPrint-Druckern inklusive HP Photosmart, HP LaserJet Pro und HP Officejet sind die ersten, die das Drucken von den iOS-Geräten unterstützen.

In den Vorab-Versionen von Mac OS X 10.6.5 war die Netzwerkunterstützung für freigegebene Drucker noch enthalten. In der derzeitigen Form beschränkt sich ‚AirPrint‘ vom iOS-Gerät auf ausgewählte Drucker-Modelle. Über eine zusätzliche Software wie ‚Printopia‚ lassen sich diese Drucker jedoch trotzdem ansteuern.

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Update III

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Ebenfalls für den heutigen Tag ist eine Aktualisierung vom AppleTV der zweiten Generation angekündigt. Damit lassen sich über die Funktion ‚AirPlay‘ Musik, Videos und Fotos drahtlos vom iPhone oder iPad an den Fernseher mit AppleTV verteilen.

iOS-Nutzer werden darüber hinaus in der Lage sein über AirPort Express und AirPlay Musik drahtlos zu jeder Stereoanlage oder Aktivboxen zu streamen. In den nächsten Monaten werden Lautsprechersysteme auf den Markt kommen, die AirPlay unterstützen – auf diese kann man dann direkt drahtlos streamen.

Das AppleTV-Update schließt außerdem die zusätzliche Bedienungshilfe ‚VoiceOver‘ ein.

via MacWorld

Update IV

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Gegen MacWorld.com lässt Apple verlauten, dass die Software-Aktualisierung gegen 10 a.m. Pacific Time (19 Uhr deutscher Zeit) freigeschaltet wird.

UK: Mobilfunkanbieter subventionieren iPad?!

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In Großbritannien wollen die Mobilfunkanbieter Orange und T-Mobile ein subventioniertes iPad WiFi + 3G zum Weihnachtsgeschäft anbieten. Der Gerätepreis soll auf rund £200 (zirka 233 Euro) gegenüber dem Normalpreis (ab £529) sinken und über einen 18- beziehungsweise 24-monatigen Datenvertrag abgezahlt werden. Über dessen Konditionen liegen noch keine Angaben vor. Das Gemeinschaftsunternehmen der beiden Carrier ‚Everything Everywhere‘ soll sich der Vermarktung annehmen. Eine offizielle Ankündigung ist im Verlaufe des Tages zu erwarten.

via MarketingWeek

Auch in den USA bieten Mobilfunkanbieter Verizon Wireless und AT&T seit Ende Oktober das iPad in ihren Filialen an, verkaufen es dort jedoch genau wie in Deutschland unsubventioniert mit einem monatlich zu kündigendem Daten-Tarif. Verizon Wireless bietet ausschließlich das iPad-WiFi-Modell an, um es in seinem CDMA-Netz, über ein mitverkauftes MiFi-Dongle, ins Netz zu schicken.

Der durch die Subvention verringerte Anschaffungspreis ist sicherlich kein unerhebliches Verkaufsargument im Hinblick auf die Möglichkeit, dass iPad als Geschenk unter den Weihnachtsbaum zu platzieren. Die exakten (Vertrags-)Konditionen dürften jedoch den Ausschlag geben, wie reizvoll das Angebot sich selbst aufstellt.

In den USA sorgt kürzlich die ebenfalls subventionierte Preisgestaltung für das Android-basierte Tablet ‚Samsung Galaxy Tab‚, durch versteckte Kosten, für erheblichen Unmut.

via ZDNet

iAd-Trailer und App-Store-Statistiken

DirektiAds

Ende Juni startete Apple sein iAd-Werbenetzwerk in den USA. In der letzten Woche verkündete man die zeitnahen Europa-Termine, welche für Frankreich und Großbritannien noch auf diesen Dezember fallen sollen. Die Einbindung der interaktiven Reklame ist für Deutschland auf Januar 2011 datiert. Mit einem ersten Trailer auf http://advertising.apple.com/ zeigt Apple potenziellen Interessenten, einen Ausschnitt von dessem Potenzial – sowohl für Entwickler als auch Werbetreibende.

Laut Apple sollen sich Kunden „über 60 Sekunden“ in den durchaus ‚reizvollen‘ Werbeeinbindungen aufhalten. Reichert man diese Angaben mit aktuellen App-Store-Zahlen an, eröffnet sich eine abermals neue Perspektive.

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Laut 148Apps.biz stehen zum aktuellen Zeitpunkt 297.101 aktive Anwendungen von 61.568 aktiven Entwicklern im App Store zum Download. 60.466 Programme wurden (mindestens einmal) gesichtet, stehen derzeit jedoch nicht mehr zum Verkauf. Pro Tag erreichten im vergangenen Monatsschnitt 688 Anwendungen und Spiele den Store. Alleine im Oktober 2010 zogen 21.343 Neuzugänge (davon 2.825 Spiele) in das digitale Download-Geschäft. 148apps.biz errechnet, dass neu eingereichte Applikationen durchschnittlich 5.33 Tage im Review-Prozess verweilen und danach durchschnittlich $2.80 US-Dollar kosten. Der Durchschnittspreis für die Spiele-Kategorie fällt mit $1.13 US-Dollar erheblich geringer aus.

Wer erinnert sich noch an den Dezember 2008, als wir die ersten 10.000 Apps feierten?

[update] Bericht: Netzbetreiber empört über integrierte Simkarten-Option

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Wie die Financial Times (Artikel erst nach Registrierung) zum Ende der vergangenen Woche berichtet, arbeitet Apple an einer speziellen Simkarten-Integration für zukünftige iPhone-Generationen. Dabei soll ein (fest integrierter) Chip die Nutzerdaten des Mobilfunkanbieters speichern. Tarif- beziehungsweise Provider-Wechsel könnten damit ohne Austausch der GSM-Plastikkarte verlaufen.

Die jetzige Veröffentlichung schlägt in eine Kerbe, die sich bereits Ende Oktober auftat: „Informaten europäischer Mobilfunkanbieter“ vermeldeten zum damaligen Zeitpunkt eine Zusammenarbeit zwischen Apple und dem Simkarten-Hersteller Gemalto. Nach GigaOM-Informationen soll der Chip, der die klassische Simkarte ablösen könnte, eine zu aktualisierende Flash-Komponente aufweisen. Dort ließen sich Provider-Details vorhält und lokal mit neuen Informationen bespielen.

Mobilfunkanbieter zeigten sich nach Informationen des ‚Financial-Times‘-Berichtes „besorgt“, über einen möglichen Kontrollverlust gegenüber den Hardware-Produzenten. Ein nicht näher identifizierter Angestellter, in leitender Position eines Telekomkonzerns, nahm obendrein das Wort „Krieg“ in den Mund. Ohne individuelle Simkarte unterlägen die persönlichen Nutzerdaten nicht zwangsläufig mehr der Kontrolle ihrer Anbieter.

Eine Abkapselung scheint mit Blick auf die jetzige Praxis jedoch unwahrscheinlich. Über Netzbetreibereinstellungen (IPCC-Dateien) gewährt Apple den iPhone-Carriern weitreichenden Zugriff – dieser beginnt bei den Tethering-Einstellungen und endet bei (kostenpflichtigen) Diensten wie MobileTV.

Nichtsdestotrotz ließen einzelne Mobilfunkanbieter bereits „privately“ verlauten, bei einer integrierten Simkarten-Lösung auf den subventionierten Geräteverkauf verzichten zu wollen. Mit dieser Strategie verwehrte man bereits Anfang des Jahres einem Google Nexus seinen (potenziellen) Erfolg.

iPad sowie iPhone 4 setzten diesen Sommer erstmals auf eine verkleinerte MicroSIM-Architektur. Hauptsächlich stand dabei die Platzersparnis für Apple im Vordergrund. Eine Eigenschaft, die ich auch als vornehmliche Intention einem ‚beschreibbaren‘ Modul unterstellen würde.

Ein Mehrwert, den auch die GSM Association, bestehend aus Mobilfunk- sowie Hardware-Anbietern, teilt. Diese Vereinigung, die laut eigenen Angaben über 600 Mobilfunkanbieter vertritt, hat sich den integrierten Simkarten-Ansatz bis zum Jahr 2012 als Ziel gesetzt.

via Heise + Danke, Robert!

Quintessenz: Apple ist mit absoluter Sicherheit an einer „embedded option“ für Simkarten interessiert. Ob, wann und in welcher Form diese verfügbar stehen, bleibt ungeklärt. Daraus einen Affront gegen Mobilfunkanbieter abzuleiten, ist mehr als verfrüht. Vielleicht auch komplett unpassend, da mir spontan unzählige Gründe einfallen, die vom Benutzer weggesperrte SIM, mit Vorteilen für die Netzbetreiber zu belegen.

Update

Laut Telegraph.co.uk stellt Apple (vorerst) seine Pläne über die ‚Konstruktion einer eigenen Simkarte‘ ein.

A senior source at a mobile operator said: „Apple has long been trying to build closer and closer relationships and cut out the operators. But this time they have been sent back to the drawing board with their tails between their legs.“

„I don’t think so.“ Jedenfalls nicht Aufgrund ein paar aufbegehrenden Mobilfunkanbietern.

via uk.finance.yahoo.com

Bericht: News Corp. und Apple arbeiten an iPad-Tageszeitung ‚The Daily‘

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Nach Informationen des ‚Guardian‚ arbeiten Steve Jobs und Rupert Murdoch an einer digitalen Tageszeitung, die unter der Bezeichnung ‚(The) Daily‘ Anfang nächsten Jahres auf dem iPad erscheinen könnte. Die britische Zeitung gibt an, dass Apple und die News Corporation bereits seit mehreren Monaten an dem Projekt werkeln, von dem keine Print- oder Web-Ausgabe veröffentlicht werden soll.

[…] developed with assistance from Apple engineers, will be to dispatch the publication automatically to an iPad or any of the growing number of similar devices.

‚(The) Daily‘ soll seinen inhaltlichen Fokus auf die USA richten und zum Wochenpreis von 99 Cent erhältlich sein. ‚The Guardian‘ zitiert das amerikanische Fashion-Journal ‚Women’s Wear Daily‚, das von 100, in New York stationierten, Journalisten spricht, die sich um dessen Erstellung kümmern.

Forbes Magazine‚ benennt die Zahl der beteiligten Mitarbeiter auf 150 und gibt an, das News Corp. bereits ein Budget von 30 Millionen US-Dollar für das erste Veröffentlichungsjahr eingeplant hat.

via uk.news.yahoo.com

Unterschiedliche Redakteure werden im Zusammenhang mit dem Projekt genannt. Im Gespräch sind ‚Pete Picton‘ (Sun Online), Jesse Angelo / Richard Johnson (New York Post), Sasha Frere-Jones (The New Yorker) und Greg Clayman (Viacom). Speziell der letzte Name fiel bereits im August bei ‚AllThingsDigital‘ unter der Überschrift: „Exclusive: Viacom Digital Boss Greg Clayman Headed to Rupert Murdoch’s iPad Newspaper„.

The Sydney Morning Herald‚ berichtet auf Informationen der Nachrichtenagentur AFP, entgegen ‚The Guardian‘, von einem Veröffentlichungstermin bereits Ende diesen Jahres.

via smh.com.au

Ein Apple Abo-Angebot für Zeitungen und Zeitschriften befindet sich seit Monaten in der (Gerüchte-)Berichterstattung. Zuletzt äußerte sich (beispielsweise) das ‚Wall Street Journal‘ über einen „hub for buying newspapers and magazines — similar to Apple’s iBooks storefront […]“.

Als Termin wurde auch hier uneindeutig „innerhalb der nächsten zwei Monate“ oder „Anfang 2011“ gesprochen.

via guardian.co.uk

iOS 4.2.1: Weitere Anhaltspunkte über eine MobileMe-Umstrukturierung

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Der an Entwickler verteilte GM-Build von iOS 4.2.1 liefert weitere Hinweise, auf eine mögliche Umstrukturierung von Apples kostenpflichtigem MobileMe-Service. Das private ‚AppleAccounts.framework‘ enthält (Fehler-)Meldungen wie „MobileMe_Create_Unavailable_iPhone = The maximum number of free accounts have bee activated on this iPhone“ oder „MobileMe_Create_Unavailable_iPhone = This iPhone is not qualified for free MobileMe service„. Laut MacRumros weist iOS in seiner derzeit ausgelieferten Version 4.1 diese Einträge nicht auf.

An einer anderen Stelle im Programmcode, dieser möglicherweise finalen Version der nächsten Aktualisierung, findet sich die Nachricht: „This Apple ID cannot be used for MobileMe Mail, but you can use it for other MobileMe services.„. Es wäre vorstellbar, dass bestimmte Dienstleistungen des MobileMe-Services kostenpflichtig bleiben, während andere Funktionen – nach der Erstellung einer Apple ID – gratis zugänglich sind.

Bereits Anfang November deutete sich auf der mobilen Webseite Me.com eine Restrukturierung an. Nach wenigen Tagen wechselte die grafische Darstellung zurück in ihre vergangene Form.

Die erste Fassung des iOS-4.2-Golden Master, dessen Veröffentlichung für Entwickler eine Woche zuvor stattfand, enthielt in den MobileMe-Kontoeinstellungen den Hinweis „Create Free Apple ID„. Auch in Version 4.2.1 ist dieser Menüpunkt weiter enthalten, führt derzeit jedoch immer noch zu einer Fehlermeldung.

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Wegb-Optimiert

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via blog.viddler.com

Die Kompatibilitäts-Debatte im Zusammenhang mit dem iPhone ist auch im vierten iOS-Jahr noch dominiert vom Fokus auf das Online-Video-Material. Während große Filmportale wie YouTube, Vimeo und Blip bereits den direkten Zugriff auf die H.264-Dateien gewähren oder eine HTML5-Brücke schlagen, findet sich Flash-Video ‚nur noch‚ in selbst zusammengeschraubten ‚Playern‘. Alternative Einbindungen existieren. Wer den HTML5-‚Fallback‘ am Desktop erzwingen möchte, gibt im Safari-Browser die erweiterten Entwickler-Einstellungen frei und wählt als ‚User Agent‘ „Mobile Safari 3.2.2“. Wer sich mit der temporären Umstellung anfreunden kann, fixiert über diesen Tipp von ‚Mac OS X Hints‘ die Einstellung auch dauerhaft.

Video-Dienstleister wie ‚Viddler‚ oder ‚Brightcove‚ sind gegenüber der Konkurrenz spät dran, konvertieren mittlerweile jedoch schon einmal für (zahlende) (Geschäfts-)Kunden dessen Filme. Denn machen wir uns nichts vor: Mit weit über 120 Millionen iOS-Geräten sowie der ‚Non-Flash-fähigen‘-Android-Front (ab Version 2.2), ist der mobile Kundenanteil nicht mehr außer Acht zu lassen. Wer seine Filmstreifen auf mobilen Geräten nicht ‚zum Laufen‘ bekommt, verliert keine unerhebliche Anzahl von Zuschauern.

Auch wenn YouTube minütlich 35-Stunden-Videomaterial entgegen nimmt, bleibt ‚Video‘ natürlich nur ein kleiner Anteil am gesamten Netzinhalt. Während die Aufbereitung von Fotos weitgehend komplett vernachlässigt wird, erlangten ‚mobile Ansichten‘ für Text, beispielsweise durch das WordPress-Plugin WPtouch, in der Vergangenheit an Beachtung. Als Besucher von Webseiten mit einer ‚optimierten Darstellung‘, ist es jedoch grundsätzlich angenehm, nach der bevorzugten Darstellungsweise gefragt zu werden. Das Sport-Portal ‚Kicker.de‘ leitet so beispielsweise entweder zur vollwertigen oder mobilen Seite um. Völlig inakzeptabel ist meiner Meinung nach, dem Leser gar keine Möglichkeit zu bieten, von der mobilen Optimierung zurück zum Standard-Layout zu wechseln.

Speziell Magazine oder Zeitschriften setzen in der jüngeren Geschichte auf einen App-Store-Auftritt. In vielen Fällen ist dies ein (letzter) Versuch, ein selbst an die Wand gefahrene Abo-Modell des dazugehörigen Webseiten-Auftritts, zu kompensieren. In Einzelfällen, wie die heutige Veröffentlichung von ‚The Economist‚ (kostenlos; App Store-Link), die allen bisherigen Online- und Print-Abonnenten die digitale ‚iPad-Ausgabe‘ umsonst eintütet, kommt es jedoch zu positiven Überraschungen.

Ebenfalls äußerst erfreulich: ‚Zeit Online‚ optimiert sein Webseiten-Layout für Besucher mit einem iPad, obwohl sich bereits eine entsprechende Applikation im App Store befindet. Das deutsche Promotion-Video zur Umarbeitung lässt ein wenig schüchtern erröten, die englische Version geht jedoch in Ordnung. Und nicht nur die Werbung stimmt: Die Tablet-optimierte Webseite hinterlässt insgesamt einen extrem schicken Eindruck, von dem sich das eine oder andere native App-Store-Programm eine gehörige Portion Ideen abraspeln könnte.

(Danke, Friedemann!)