[app] This American Life – US-Radioshow

Neben all den kleinen Spielchen und Anwendungen stechen im App Store von Zeit zu Zeit – immer einmal wieder – Programme mit Bildungsauftrag hervor. In diese Kategorie lässt sich auch die englischsprachige Radioshow ‚This American Life‚ einsortieren. Der Podcast (Link) zur wöchentlichen Einstunden-Sendung mit Ira Glass lässt sich über iTunes abonnieren und ist eine wärmste Empfehlung für zeitgenössische Kulturbetrachtung. Seit 1995 produziert Chicago Public Radio das exzellent aufbereitete Programm mit Essays, Erinnerungen und (Lebens-)Beschreibungen für die unterschiedlichste Themen – von ‚Kinder-Verwechslungen im Krankenhaus‘ bis zu ‚Brieffreundschaften mit Gefängnisinsassen‘.

Wer den Glauben an das Medium Radio mit seinen grässlichen ‚Morning Shows‘ und zyklisch rotierenden ‚Chartstürmern‘ bereits abgeschrieben hatte, wird hier eines besseren belehrt. Die Beiträge sind technisch grandios aufbereitet und journalistisch fabelhaft recherchiert.

Aber wie das Leben nun einmal spielt, befällt die Pest der Wirtschaftskrise zuerst die qualitativen Formate. ‚This American Life‘ ruft daher schon seit einiger Zeit zu Spenden auf. Jetzt ist mit der iPhone-Anwendung eine neue Möglichkeit der Monetarisierung hinzugekommen.

Für 2.39 € (Link) erwirbt man sich den Streaming-Zugriff auf das komplette (!) Audio-Archiv der Show seit 1995. Wer ausgewählte Folgen als Download erwerben möchte, zahlt wie im einzelnen Episoden-Download über iTunes 0.99 €. Mit dieser Anwendung lassen sich alle (!) Episoden über WiFi- oder UMTS-Streaming auf euer mobiles Gerät befördern.

DirektTAL

Für einen kontinuierlichen Audio-Stream muss die iPhone-Anwendung geöffnet sein. Das Display kann man abschalten, die Software-Konstruktion des iPhones erlaubt es jedoch nicht, zwischenzeitlich seine E-Mails zu checken. Einer der wenigen Anwendungsfälle, in denen ich Multitasking beziehungsweise Hintergrundprozesse für Drittanwendungen vermisse. Beendet man jedoch die Anwendung, merkt sich der Stream in den meisten Fällen seine letzte Position.

Als zusätzlicher Mehrwert heben sich ein Countdown bis zur nächsten Sendung, ein Live-Stream der aktuellsten Episode und entsprechende Push- beziehungsweise Erinnerungs-Benachrichtigung hervor. Ein wirklich feines Paket, das auch als (Spenden-)Unterstützung mit 2.39 € für erstklassigen Journalismus gewertet werden darf.

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-> App Store-Link

Dev-Team veröffentlicht PwnageTool 3.1.5 – ohne neue Exploits und mit vielen Einschränkungen

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Fünf Tage nach der Aktualisierung auf die Apple-Firmware 3.1.3, steht vom Dev-Team ein kompatibles Pwnage-Werkzeug für den Jailbreak zum Download. Leider klingt diese Ankündigung vielversprechender, als sie in Wirklichkeit ist.

Das PwnageTool in Version 3.1.5 erzeugt ein individuelles Firmware-Abbild, das sich über iTunes auf iPhone Classic, 3G und 3GS (mit altem Bootrom) sowie iPod touch-Geräten der ersten und zweiten Generation (mit altem Bootrom) einspielen lässt. Bis auf den iPod touch der zweiten Generation lässt sich ein Jailbreak jedoch bereits mit redsn0w in Version 0.9.4 bewerkstelligen, was den kompletten Wiederherstellungsprozess über iTunes erspart.

Einem iPhone 3GS, das bereits mit der offiziellen Firmware 3.1.3 ausgestattet wurde, lässt sich nicht mit dem jetzt veröffentlichten PwnageTool einen Jailbreak unterschieben („Don’t use PwnageTool on the iPhone 3GS if you’re at 3.1.3, it just won’t work.“). Hier hilft nur ein Downgrade auf 3.1.2 und die Verwendung der vorher über Cydia gesicherten Apple Signatur (ECID Zertifikat / SHSH hashes). Wer mit der neusten Telefongeneration noch auf 3.1.2 ist, kann mit der Hilfe vom PwnageTool 3.1.5 auf die letzte Firmware updaten.

Das Dev-Team hat bislang keine neuen Exploits gefunden, welche die Firmware 3.1.3 für einen Jailbreak angreifbar machen. Wer auf einen Unlock (‚ultrasn0w‘ oder ‚blacksn0w‘) angewiesen ist, sollte durch das Baseband-Update (05.12.01) gänzlich die Finger von einer Aktualisierung lassen.

Mit sn0wbreeze hatte sich in den letzten Tagen eine Windows-Software am Jailbreak versucht, die in wirklich unschönen Fehlern geendet ist, teilweise höchst suspekte Voraussetzungen einforderte und generell zum derzeitigen Stand (Version 1.5) nicht empfohlen werden kann.

via blog.iphone-dev.org

Apple: Geo-Lokalisierung nicht für reine Werbezwecke. Patent: Einfacher Aufenthaltsaustausch zwischen Telefonpartnern

Mit einem Blog-Beitrag an die iPhone-Entwickler fordert Apple dazu auf, die Geo-Lokalisierung nicht für Werbezwecke zu missbrauchen. Das ‚Core Location‘-Framework im iPhone OS mit GPS- beziehungsweise Skyhook Wireless WiFi-Daten soll demnach nur „beneficial“ (nützliche) Informationen bereitstellen. Inwieweit ortsspezifische Werbeschaltungen diese Richtlinie erfüllen (können), bleibt diskussionswürdig. Genauso debattierfreudig gestaltet sich die angeschlossene Aussage, dass App Store-Anwendungen, die „primarily“ (hauptsächlich) die Ortungsfunktion für Reklamezwecke ausnutzen, keine Zulassung erhalten sollen.

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Obwohl man der Intension für dieses offizielle Statement einen guten Willen einräumen möchte, bleibt es eine äußerst schmale Gradwanderung zwischen Informationsgehalt und unerwünschter Werbebelästigung, des leider immer noch sehr undurchsichtigen Regulierungsprozesses.

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Ortsbezogene Informationen bleiben jedoch Thema der Diskussion. In meinem persönlichen Alltag verwendet ich mit Freunden, von denen ich weiß das sie ein iPhone benutzen, sehr häufig die ‚Share Location‘-Funktion (Ort senden) in Google Maps. Damit lässt sich euer aktueller Aufenthaltsort in einem Link verpacken und per E-Mail versenden. Durch die wenige Meter genaue GPS-Ortung spart man sich am Telefon (mehr oder weniger) die Beschreibung, auf welcher Seite vom Kirchturm am Marktplatz man sich treffen wollte.

Um sich den ersten Schritt, von der Übermittlung eurer ‚aktuellen Position‘ über Google Maps einzusparen, ist bei Patently Apple jetzt ein entsprechendes Dokument aufgetaucht. Unter der Bezeichnung „Device-to-Device Location Awareness“ (20100029302) vom August 2008 beschreibt das Patent eine Möglichkeit für Telefonteilnehmern, ihren Aufenthaltsort dem Gesprächspartner mitzuteilen oder die vom Gegenüber anzufordern („Request and Release Info“).

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Aus Datenschutz-Gründen sollen die Gesprächsteilnehmer die (Geo-)Positionsanforderungen pro Anruf genehmigen müssen, beziehungsweise sich für eine generelle Einstellungs-Option entscheiden.

Patente zur Verwendung von Geo-Positionen existieren für viele IT-Firmen und sind auch im Apple-Sortiment zahlreich vertreten. Eine Ausweitung auf die Telefonfunktion im iPhone wäre eine durchaus nachvollziehbare, nur logische Erweiterung für eine anstehende Software-Generation.

via patentlyapple.com

M! Games-Kolumne / Februar 2010

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HANDHELD-GRAND PRIX

Der App Store von Apple für iPhone und iPod touch startete im Juli 2008 ein Wettrennen, bei dem seine Konkurrenten nicht einmal wussten, dass sie überhaupt herausgefordert werden. Während Nintendo mit seinem Download-Verkaufsgeschäft seit der DSi-Einführung auf dem Standstreifen herumeiert, bewegte sich auch die PSP nur auf der lahmen rechten Spur. Ist die angezogene Handbremse Absicht? Ohne Vorwarnung flitzte das iPhone-Betriebssystem im vergangenen Jahr mit einem voll besetzten Entwickler-Reisebus auf der Überholspur an den etablierten Handhelds vorbei.

Die Anzahl der weltweit verfügbaren Anwendungen steigerte sich alleine von Januar bis Dezember 2009 um über 1.000 Prozent. Von den derzeit geschätzten 130.000 Programmen entfallen zirka 25.000 auf die Kategorie ‚Spiele‘. Das schaffte niemand zuvor und ist mittlerweile schlicht konkurrenzlos. Der App Store benötigte eineinhalb Jahre, um als ernstzunehmende Videospielplattform Fuß zu fassen. Das ist jetzt geschehen.

Das Apple-Telefon bedient sich schamlos dem Erfolgsrezept der Konsoleros: Über drei Hardware-Generationen hinweg findet sich hunderprozentige Abwärtskompatibilität, ein konsequent identisches Betriebssystem sowie ein homogenes Steuerungskonzept. Kein Vergleich mit dem Chaos der 25 unterschiedlichen Tastaturlayouts, den verschiedenartigen Java-Laufzeitumgebungen und den in Blei gegossenen Firmware-(Ab-)arten der Konkurrenz-Sprechapparate.

Wilder Westen

Das iPhone, derzeit nur als Silhouette am Renn-Horizont für seine Rivalen zu erkennen, verdankt den Erfolg über 125.000 registrierten Entwicklern. Unabhängige und kleine, teilweise nur ein Mann starke Studios profitieren von niedrigen Einstiegshürden für ihre Wochenend-, Monats- oder Halbjahres- Projekte. 80 Euro und ein Computer ermöglichen einen Platz im weltweiten Digital-Verkaufsregal. Durch diese zentrale Schnittstelle für Produzenten und Konsumenten erreicht auch der Freizeitprogrammierer aus dem hinteren Saarland seinen Spielefan im japanischen Tokio. Triviale Konzepte wie „Doodle Jump“, bei dem ein grotesk gezeichnetes Männchen in himmlische Höhen klettert, erzielt an nur einem Weihnachtstag 80.000 Verkäufe. Für 79 Cent pro Download. Team17 verschnarchte für lange Zeit eine „Worms“-Umsetzung, was der Ein-Mann-Entwicklung ‚iShoot‘ – mit angelehntem Spieldesign – über eine halbe Million US-Dollar einspielte. Innerhalb eines Monats.

Inzwischen erkennen auch namhafte Publisher wie Sega, EA oder Konami die hervorragende Kurvenlage des mobilen Reisebegleiters mit lukrativem Micropayment-Kraftstoff. Sony und Nintendo dagegen trödeln wie zwei ausgemusterte Oldtimer über die frisch geteerte Hochgeschwindigkeitsautobahn. Auf hohem Ross verlangt man weiterhin für die Befahrung ihrer (Spiel-)Straßen eine Mautgebühr von mehreren tausend Euro. Pedantische Qualitätsprüfungen und halsabschneiderische Umsatzbeteiligungen schrecken die Pferdestärken einer ganzen Entwicklergeneration ab.

Man mag argumentieren, dass die iPhone-Spiele noch nicht so ausgereift, so allumfassend oder so komplex sind. Dabei wird jedoch übersehen, dass die gebotene Unterhaltung allgegenwärtig ist. Jung und Alt kaufen Download-Software. Wetter- und witterungsunabhängig, zu jeder Tageszeit und an jedem Ort. Auf über 50 Millionen iPhone- und iPod touch-Geräten überbrücken Menschen mit kurzen Spielchen Wartezeiten. Und ist es nicht das, wofür mobile Gaming-Plattformen ursprünglich antraten?

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Die M! Games – vormals MAN!AC – ist die älteste noch am Markt befindliche Videospiel-Zeitschrift Deutschlands. Ab dieser Ausgabe (Nummer: 197 – 3/2010) verfasse ich eine monatliche Kolumne für die langjährigen Kollegen aus alten und neuen Videospieltagen. Zumindest so lange, wie meine auf Papier gebrachten Gedankenergüsse zum Thema iPhone jemand lesen möchte. Und ja, ich darf ganz böse Worte zwischen die Klebebindung druücken…

Anregungen für nächsten Themen, und Kritik am aktuellen Einseiter, sind herzlichst willkommen. Sowohl in unseren Kommentaren, als auch mit einer E-Mail an leserpost (ät) maniac.de. Es würde mich und die restliche Redaktion freuen, wenn ihr einmal am Kiosk ins Heft reinblättert.

Elcomsoft zeigt ‚Password Breaker‘; Datenschutz-Debatte um App Store-Programme

Die russische Softwarefirma Elcomsoft veröffentlicht eine erste Beta-Version des ‚iPhone Password Breaker‘ (Download-Link), welcher einen Wörterbuchangriff auf verschlüsselte iPhone-Backups am Rechner ausführt. Dabei werden unzählige Begriffe nach einer Wörterbuch-Liste auf das seit Firmware 3.0 eingeführte Kryptographie-Feature in iTunes abgefeuert.

Im Anschluss der Beta-Phase, die bis zum 15.März läuft, sollen sich auch individuelle Begriffe automatisiert durchprobieren lassen. ‚Password Breaker 1.0 beta 1‘ läuft unter Windows (7, Vista sowie XP) für alle iPhone- und iPod touch-Generationen und wird durch mehrere Rechner- und Grafikkarten-Prozessoren beschleunigt.

Zuletzt zeigte Jonathan Zdziarski die Aufhebung der Code-Sperre und Sicherheitskopie-Verschlüsselung am iPhone. Apple reagierte und besserte mit einem Firmware-Update nach.

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Ergänzend sei in diesem Zusammenhang noch auf einen Vortrag des Schweizer Softwareentwickler Nicolas Seriot verwiesen, der auf der Black Hat-Konferenz zur Informationssicherheit sein Paper ‚iPhone Privacy‘ (PDF-Link) und ein entsprechendes ‚Proof of Concept‘-Programm namens SpyPhone präsentierte.

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In seiner Demonstration wurde durch ein schadhaftes Programm unter anderem der Zugriff auf das Adressbuch, einen MobileSafari-Webverlauf sowie die E-Mail Account-Parameter simuliert. Ein nachlässig durchgewunkenes App Store-Programm könnte diese Daten an einen fremden Server im Internet übermitteln. Seriots Kritik am ‚Sandbox‘-Verfahren von Apple, das trotz des vermeintlich geschlossenen Systems ein Abschnorcheln von persönlichen Informationen erlaubt, äußerte er bereits Anfang Dezember.

An (Praxis-)Beispielen fehlt es dazu nicht: Das Taktikspiel Aurora Feint übertrug in einer frühen Version das komplette iPhone-Adressbuch auf den Server des Herstellers. Der Anbieter für Verkehrsinformationen ‚mogoRoad‘ soll Telefonnummern von iPhone-Kunden durch ihre Anwendung gesammelt und dann mit Werbeanrufen versehen haben. Eine Spyware-Debatte entbrannte auch um das MMOG-Spiel ‚Vampires Live‘ (kostenlos; App Store-Link) des Entwicklers Storm8, das Mobilfunknummern ohne Benachrichtigung übertrug. Der ‚Fehler‘ wurde kurze Zeit später ausgebessert.

via readwriteweb

App Store-Links mit Browser-Vorschau

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Apple versieht in der letzten Nacht die App Store-Links mit einer Vorschau-Ansicht im Browser eurer Wahl. Darin lassen sich wesentliche iTunes-Informationen einsehen, anklicken oder eine ganz andere Route durch den digitalen Store einschlagen.

Hier das Beispiel Guerrilla Bob (2.39 €; App Store-Link)*, dessen Link die Webseite mit der Vorschau aufruft. Um in den App Store zu gelangen, muss der Button ‚In iTunes ansehen‘ angewählt werden. Vormals ließ sich eine automatische Weiterleitung durch den Link-Zusatz ‚?mt=8‘ veranlassen. Noch scheinen nicht alle iTunes Vorschau-Webseiten verfügbar, so dass angewählte App Store-Links teilweise noch direkt an den iTunes Store durchgereicht werden.

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Auch für Musik bietet Apple seit kurzer Zeit die wesentlich kundenfreundlichere Webseiten-Vorschau an, in der die Songs bereits zur Probe gehört werden können. Hier am Beispiel für die ehemalige iPhone-Werbespot-Musik You, Me and the Bourgeoisie – The Submarines (iTunes-Link)* ersichtlich.

(Danke, cirka!)

*Wer ein App Store-Programm über unseren Affiliate-Link bestellt, unterstützt das iPhoneBlog mit einem kleinen Prozentsatz des (unveränderten) Kaufpreises. Herzlichsten Dank dafür!

[KlimBim] Omnigroup mit iPad-Apps, Stanza USB-Transfer, die Simpsons plus Patrick Stewart, Skype’s VoIP über UMTS und Scoble interviewt Rackspace-Entwickler

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Die Omnigroup plant eine iPad-Umsetzung ihrer fünf ‚Productivity‘-Apps OmniGraffle, OmniOutliner, OmniPlan, OmniFocus und OmniGraphSketcher.

We’re really excited about Apple’s iPad, and we want to make all of our products available for it as soon as we can.

John Kendrick, ‚heavy‘ GTD-Sympathisant schwärmt von einer OmniFocus-Selbstverwaltung auf portablen 9,7-Zoll.

via blog.omnigroup


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Der beliebte eBook-Reader Stanza (kostenlos; App Store-Link) entfernt auf einen Hinweis von Apple die Möglichkeit, digitale Bücher via USB auf das Gerät zu transferieren. So hieß es in der eigenhändigen Beschreibung ihrer Release-Note, dessen Passus „required by Apple“ mittlerweile gestrichen wurde.

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Ein Dateitransfer über USB fiel in der App Store-Historie schon immer unter die Verwendung einer ‚privaten API‘, die nicht für einen erfolgreichen Weg durch den App Store-Genehmigungsprozess bestimmt ist. Diese Argumentation äußerte Apple auch auf Nachfrage gegenüber mocoNews.net:

We requested Stanza remove the USB functionality in their app as it was a simple case of the developer using private APIs in violation of the developer agreement.

Nichtsdestotrotz fällt eine solche Geschichte unter den Vorzeichen der iBooks-Implementierung für das iPad in einen äußerst ungünstigen Zeitraum. Bislang ist nicht bekannt, wie und ob überhaupt erworbene ePub-Bücher aus dem iBookstore (und umgekehrt) lokal übertragen werden können.


DirektStewart

Ich gestehe: bin kein Sir Patrick Stewart-Fan!


DirektSkype

Skype (kostenlos; App Store-Link) gibt sich selbst ein Interview und kündigt VoIP-Gespräche über UMTS an. Die neuen Apple SDK-Lizenzbestimmungen machen es möglich. Das Update verzögert sich jedoch noch, um angeblich die Sprachqualität für Anrufe aus dem Mobilfunknetzwerk zu optimieren.

Meiner Meinung nach ist dies ein typischer Fall von ’schlechter Ausrede‘. Skype war anscheinend nicht vorbereitet, dass Apple zeitnahe den Lizenz-Stöpsel entfernt und die immer erwünschte UMTS-Verbindung freigibt.

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Der Multi-Protokoll-Client Fring (kostenlos; App Store-Link), der auch über das Skype-Netzwerk telefoniert, legte hinter der Bühne einen Schalter um und stand wenige Stunden nach der Bekanntgabe der neuen Lizenzbedingungen, für VoIP-Gespräche im UMTS-Netz bereit.


Robert Scoble spricht mit Rackspace-Entwickler Mike Mayo über das iPad und dessen Software Development Kit. Scoble arbeitet derzeit mit dem IT-Hoster an einem gemeinsamen Projekt namens Building 43, auf dessen Webseite sich auch die Shownotes zum Gespräch befinden.


Schneller informiert: @iPhoneBlog_Link twittert neue iPhoneBlog.de-Beiträge

Gefälschte iPhone-Zertifikate bieten potenziellen Angriffspunkt

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Letzten Freitag tauchte in dem anonym geführten WordPress-Blog Cryptopath eine Anleitung zum Überlisten von iPhone-Zertifikaten auf. The Register nimmt sich (unter anderem) der Beschreibung für die ‚Sicherheitslücke‘ in ihrem Artikel „iPhone vulnerable to remote attack on SSL“ an.

Ein potenzieller ‚Angriff‘ setzt dabei voraus, dass ein iPhone-Benutzer auf seinem Gerät eine E-Mail-Anlage öffnet oder von einer entsprechenden Webseite eine Konfigurations-Datei herunterlädt und dieses Zertifikat explizit akzeptiert. Die Konfigurationsprofile (Einstellungen -> Allgemein -> Profile) haben seit Firmware 3.0 im Zusammenhang mit der Tethering-Option Bekanntheit erlangt. Entwickler signieren mit den Bereitstellungsprofilen schon seit Firmware 2.0 Developer- und Test-Geräte.

Charlie Miller, Sicherheitsexperte bei Independent Security Evaluators, zeigt mögliche Folgen einer solchen Attacke auf. Schadhafter Programm-Code kann durch diesen Angriff nicht ausgeführt werden. Miller verifizierte, dass das Starten von beliebiger iPhone-Software mit diesen gewandelten Zugriffsrechten unterbunden werden kann. Nicht bestätigen konnte er, das der vom iPhone ausgeführte Webverkehr über einen eigenen Proxy umgeleitet und abgehört wird.

Die Bereitstellung von Zertifikaten ‚over-the-air‘ wurden mit Firmware 3.0 eingeführt und soll beispielsweise in Unternehmen den administrativen (Konfigurations-)Aufwand vereinfachen. Zertifikate, die über eine USB-Verbindung auf das iPhone gelangen, wird standardmäßig vertraut. Bei einem kabellosen Transfer per E-Mail oder Web-Download gilt die Standardeinstellung ’nicht vertrauenswürdig‘. Trotzdem lassen sich relativ leicht ‚verifizierte‘ Zertifikate erstellen, indem man eine von 224 offiziellen Quellen kontaktiert, die Apple auf seiner Supportseite aufführt.

It is relatively easy to obtain a signature certificate from many of them without any sort of verification. A demo signature certificate can be obtained from Verisign without need for anything other than a valid e-mail address (throwaway addresses work, too) for sixty days at no price and without providing any credit card details.

Was kann getan werden?

Nach Aussage des Blogbetreibers Cryptopath besteht kein Grund, das iPhone- und iPod touch-Benutzer Root-Zertifikate kabellos empfangen und installieren können.

Apple needs to define who should be able to download mobileconfig files onto a device, be it an end-user or a company, and devise a correct way to share keys between the device and its associated provisioning server.

Auf iPhoneBlog-Nachfrage ist diese Definition auch im neusten Firmware-Update 3.1.3 nicht durchgeführt worden, was einen potenziellen Angriff – bei zugegebenermaßen sehr fahrlässiger Benutzerinteraktion – weiter möglich macht.