Zwei unterschätzte iPadOS-Kurzbefehle: „Open App“ + „Split screen between“

Ich baue mir keine Sets aus Apps im Stage Manager, habe mir jedoch App-Kombinationen mit festen Fenstergrößen für unterschiedliche Aufgaben angelegt.

Ein iPad im Querformat zeigt die Apple Kurzbefehle-App in einer Split-Screen-Ansicht. Die linke Seite zeigt die Konfiguration eines Kurzbefehls für das „Split screen between Safari and Ulysses“ mit Optionen für das Seitenverhältnis. Die rechte Seite zeigt eine Liste von Aktionen zum Öffnen verschiedener Apps wie „Open Music“, „Open MusicBox“ und „Open Nautiline“ sowie detaillierte Einstellungsoptionen für den Kurzbefehl.

Die zwei Kurzbefehle „Open App“1 + „Split screen between“2 öffnen dabei gleichzeitig mehrere Anwendungen in vorgegebenen Positionen – so wie das Spencer oder HopTab auf macOS tun.

Über Spotlight oder ein Homescreen-Icon öffne ich so etwa Safari + Ulysses, die dann gleichberechtigt die linke respektive rechte Bildschirmhälfte einnehmen.

Für die Musikwiedergabe starten mit nur einem einzigen Klick Apples Streaming-App, MusicBox sowie Nautiline – zwei dieser Anwendungen teilen die linke Bildschirmhälfte; die dritte App macht sich auf der kompletten rechten Screen-Hälfte breit.

Natürlich kann man sich auch alle Tastaturbefehle merken oder sie über die Menüleiste ausführen. Diese App-Pärchen führen jedoch schneller zu oft erstellten Workspaces und beschleunigen damit den Arbeitsstart.

  1. Überarbeitet mit iPadOS 26
  2. Seit iPadOS 15

OverPicture: das Bild-in-Bild-Videofenster auf Tastendruck

Ein Tablet mit angeschlossener Tastatur steht auf einem runden schwarzen Tisch in einer hell beleuchteten, modernen Bürolounge. Der Bildschirm zeigt eine iPadOS-Oberfläche mit Widgets für einen Kalender und eine Aufgabenliste, App-Symbole und ein schwebendes Videoplayer-Fenster, in dem eine Person vor Computerbildschirmen zu sehen ist.

OverPicture, bekannt aus #484, holt als Safari-Erweiterung ein abspielendes Video über einen Tastaturkurzbefehl ins Bild-in-Bild – auf dem Mac sowie iPad. Am iPhone aktiviere ich das abgekoppelte Videofenster über die Auswahl der Extension in der Adresszeile. Das fühlt sich schneller an, als das Video erst ins Vollbild zu schicken.

Für „Picture in Picture“ gibt es natürlich unzählige Apps und diverse Umwege – die Tastaturbedienung, die das separate Fenster auch wieder zurückkickt, empfinde ich jedoch als eine Bereicherung.

Randnotiz: Für das YouTube-Premium-Abo existiert eine App-Einstellung, die die Bild-in-Bild-Wiedergabe automatisch startet, sobald man bei laufendem Video die Anwendung verlässt.

„The Apple Charging Situation“

Ein Smartphone mit einem farbenfrohen Bildschirm, auf dem diverse App-Symbole zu sehen sind, wird mit einem weißen Ladekabel auf einer hellen Oberfläche geladen. Auf dem Bildschirm befindet sich eine Suchleiste mit dem Text „Search“.

The Charging Curve. Three Phases. One that matters.

Rands in Repose | via John Gruber

Schnellladegeräte sind inzwischen ein bezahlbarer Luxus, um sie an seinen zwei oder drei Orten fest zu platzieren. Gleichzeitig spart (mir) das Ladestationen an mittlerweile unerwünschten Plätzen: in Autos, am Bett oder im Rucksack.

Im Alltag macht nicht mehr die Akkukapazität den Unterschied, sondern die Gewissheit, seine Computer in kurzer Zeit einsatzbereit zu halten.

Mein iPhone fällt nur noch selten unter 20 Prozent und schaut für viele Tage am Stück nie über 90 Prozent. Das erforderte echtes Umdenken, wenn man die erste moderne Dekade von Smartphones mitgemacht hat, die das iPhone startete.

Tipp: virtuelle Mikrofone

Ein Mann mit schwarzem T-Shirt und Baseballkappe sitzt vor einer dunkel getäfelten Wand mit einer Pflanze an einem Schreibtisch mit einem Mikrofon. Rechts davon sind zwei Softwarefenster für Audio-Routing zu sehen.

Vimeo / YouTube

Die im Video genannten Apps heißen CleanShot, Audio Hijack und Loopback.

„Make devices go brrr“

Zwei Smartphones nebeneinander. Das linke Telefon zeigt einen Sperrbildschirm mit einem Hintergrundbild eines Raketenstarts, der Uhrzeit „13:29“ und der Benachrichtigung: „brrr 13m ago New documents saved; a new document was added.“ Das rechte Telefon zeigt die App-Oberfläche „brrr“ mit folgendem Text: „Welcome to brrr. Make this device go brrr by sending a notification with the API call below.

brrr can integrate with anything that can make an HTTP request.

by Simon B. Støvring

Ich bin meine NAS-Installationen durchgegangen und habe exemplarisch Webhooks für Audiobookshelf (via Make.com) sowie Paperless-ngx aufgesetzt. So werde ich jetzt auf dem iPhone benachrichtigt, wenn neue Podcast-Episoden heruntergeladen sind oder ein PDF verarbeitet wurde.

Ich wette, ihr findet Hunderte von potenziellen Anwendungsfällen für sinnvolle, erwünschte und kinderleicht zu aktivierende Push-Nachrichten.

#498 – Browser-Alternativen

Dieses Video enthält eine Liste von Browsern für iOS, iPadOS und macOS, denen ich einerseits meine Surfgewohnheiten anvertraue und die andererseits genug Features bieten, um sich deutlich von Safari abzusetzen.

Hier das Intro zur Episode:

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Mockups innerhalb von Minuten: Bezel Studio rückt Screenshots ins Rampenlicht

Bezel Studio ist kein Affinity, quetscht aber mehr als nur Screenshots in Gehäusegrafiken. Es ist eine mobile Mockup-Anwendung, mit der ihr selbst auf dem begrenzten iPhone-Bildschirm problemlos Ebenen einzieht, Text und Icons platziert und mit Keyframes sogar Mini-Animationen festlegt.

Eine Hand hält ein Smartphone mit orangefarbenem Gehäuserand, auf dessen Display eine App mit einem Gitter-Hintergrund und einer Vorschau eines iPhone-Startbildschirms mit verschiedenen App-Symbolen zu sehen ist. Auf dem Bildschirm sind die Texte „Guten Morgen“, „15.40“ und „Homescreen“ lesbar. Im Hintergrund liegen ein zweites, dunkles Smartphone und eine türkisfarbene mechanische Tastatur auf einem Schreibtisch.

Durch den deutlich abgesteckten Funktionsumfang gelangt man pfeilschnell und ohne Photoshop-Vorkenntnisse zu einer ansprechenden Grafik für die nächste Präsentation.

Es ist beeindruckend, wie viel interessanter ein App-Icon wirkt, wenn es etwa halb verdeckt hinter einem exemplarischen Screenshot hervorschaut. Und noch beeindruckender ist es (für euch), wenn diese Grafik mit nur einer Hand am iPhone, im Bus zum Pitch, noch einen Weg in die PowerPoint-Präsentation findet.

URLs einsammeln und abarbeiten: DoMarks in Version 3

Vor 3 Jahren schaffte es DoMarks bei mir „direkt ins iPadOS-Dock“ – vor 3 Wochen erschien Version 3.

DoMarks 3.0 is here — a bold new look and powerful new ways to save and access your links!

  • A brand new Share Extension means you can fire links straight into DoMarks from anywhere on your device — no switching apps required.
  • App Intents bring DoMarks directly into your Shortcuts workflow, putting your bookmarks to work like never before.
  • App Shortcuts let you summon DoMarks with just your voice — saving links has never been faster.

Release Notes

Ein Smartphone-Bildschirm zeigt die Benutzeroberfläche einer App mit der Überschrift „Recently Added“. Die dunkel gestaltete Liste enthält mehrere Einträge, die nach Kategorien wie „Buy“, „Play“ und „Read“ sortiert sind, jeweils mit dem Datum „23.3.2026“, einem Namen und einer URL.

Ich füttere die „ToDo-Apps für Lesezeichen“ weiterhin regelmäßig mit Links – plattformübergreifend und mit Sync über iCloud. URLs landen für mich dort nicht in einem (Langzeit-)Archiv, sondern in Verzeichnissen, die ich zeitnahe abarbeite. Die festgehaltenen Webverweise verstopfen mir so nicht die ToDo-App oder gehen als geöffnete Browser-Tabs unter.