Mein Live-Unboxing, hier noch einmal hochauflösend fürs Archiv.
Das 18 Pro ist inzwischen frisch eingerichtet; zwei Stunden hat es diesmal gedauert. Es sind Kleinigkeiten wie das Setup der Wallet-Kreditkarten, die ausbremsen.
Den Prozess habe ich für mich über die Jahre allerdings weitgehend gestrafft – Bankkonten mit verkopften Anmeldeprozeduren sind abgestoßen. Meine Passwort- und Lizenz-Datenbanken sind aufgeräumt. „Passkeys all the way“ – zumindest überall dort, wo sie angeboten werden.
Und ja: Einmalcodes, die per Mail kommen, nerven – sogar ungemein. Allerdings hat der Anbieter dann nie ein Kennwort, das er verdödeln kann.
Was wirklich ärgert: Apples vorinstallierte iOS-Software. Diese Apps einzeln runterzuwerfen, fühlt sich wie eine kleine Ewigkeit an. Aber andersherum: Apps zum Download lassen sich flotter über Spotlight finden als im App Store.
Die meiste Zeit geht für persönliche Einstellungen drauf, die ich unbedingt ändere. Etwa die 4K-Videoaufnahmemodi, alle Anpassungen ans Teilenmenü oder dass etwa iMessages nach 30 Tagen automatisch gelöscht werden.
Allerdings sind es genau diese Einstellungen, durch die sich ein neues Telefon neu anfühlt. Welches alternative App-Icon? Wo platziert?
All das fühlt sich wie ein Umzug an, bei dem man seine Wohnung neu einrichtet – Wände streicht und Möbel rückt. Wie ein Herbstputz ist das anstrengend, aber auch sehr befriedigend.
Der öffentliche TestFlight für Outerline läuft seit Mai; jetzt ist der Markdown-Editor für macOS und iOS erschienen. Gute Software will halt durchdacht sein.
Über den Sommer hinweg habe ich dort nicht nur reingetippt, sondern auch gerne die Release Notes mitgelesen. Über ein optionales Abo kann man in diesem Stil auch seine eigenen Schreibereien unter einer outerline.so-URL veröffentlichen.
Ich schätze die abgespeckte Struktur und den verständlichen Aufbau, die an Ulysses erinnern. Ohne Brimborium speichere ich damit einzelne .md-Dateien aufs iCloud Drive. Am Mac kann man diesen Ordner auch direkt via Type oder Capture mit Text füttern.
Die Markdown-Formatierung lässt sich mit einer Seite-an-Seite-Ansicht schnell auf Tippfehler überprüfen. Über Wiki-Style-Verlinkungen und MCP-Server lest ihr in der dazugehörigen Hilfe.
Ohne Spracheingabe bestand am iPhone nie die Möglichkeit, Spotlight außerhalb des Home- und Sperrbildschirms aufzurufen. Mit Siri AI geht das jetzt – nur nicht bei uns.
Wenn wir über fehlende Funktionen für iOS 27 in der EU sprechen, fehlt mir insbesondere diese Interaktion.
Spotlight, as you know it, is gone in iOS 27. Swiping down from the middle of the Home Screen now opens Search or Ask, where you can type or speak to Siri. Apple rebuilt the underlying search index at the same time, so returned results are more current.
Für iPadOS existiert ein solcher Hack; fürs iPhone nicht. Apples Telefon benutzt sich signifikant besser, wenn man Spotlight auch aus geöffneten Apps heraus aufrufen kann.
iPhoneBlog #one kostet ab nächster Woche 7 EUR / Monat oder 70 EUR / Jahr. Es ist die erste Preiserhöhung nach 10 Jahren, in denen ich jede Woche ein zirka 5-minütiges Video veröffentlicht habe.
Weil niemand gerne mehr bezahlt, lege ich dem Abo ab sofort einen wöchentlichen 10-Minuten-Podcast obendrauf. Wie sich das anhört und was man dort bekommt, entnehmt ihr den ersten Episoden, die ich seit dem Frühling aufzeichne.
Diese Links führen zu den Blogposts meiner bereits aufgenommenen, bislang unveröffentlichten Podcast-Episoden. Thematisch scheren sie bewusst aus dem üblichen iPhoneBlog-Programm aus – und genau das bereitet mir enorm viel Spaß: Kalenderwoche 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31, 32, 33, 34 und 35.
Die erste reguläre Episode für alle Abonnent:innen erscheint nächsten Sonntag.
Etwas Neues anzufangen, fühlt sich immer komisch an. Mir schlackern die Beine. Deshalb bin ich sehr gespannt auf euer Feedback.
Ansonsten ändert sich nichts; umstellen müsst ihr ebenso nichts – neue Audiofolgen schlagen ab nächster Woche auch im Podcast-Feed auf. Der neue Preis gilt ab nächsten Sonntag. Für bestehende Abos greift er automatisch mit der jeweils nächsten monatlichen beziehungsweise jährlichen Verlängerung.
Ich weiß eure anhaltende Unterstützung wirklich sehr zu schätzen! Nur sie ermöglicht das iPhoneBlog. Danke!
Mit einem US-App-Store-Account zeigt sich Siri AI auch auf iPhones in der EU. So eingeloggt, lassen sich trotzdem noch App-Updates aus dem DE-Store einspielen. Es fehlen jedoch diverse Abo- und Einmalkäufe – wirklich praktikabel ist das also nicht.
Oder direkter: Für mich ist das nicht dauerhaft benutzbar und deshalb lediglich ein glorifizierter Testlauf. Am Vorabend von iOS 27 bin ich mit einem externen KI-Abo sowie einer Voice-zu-Text-Tastatur schlicht besser beraten.
Allerdings ist Apples Chatbot derzeit „designed for the masses“ und ich habe keine Zweifel daran, dass er sie so erreicht. Mit den Integrationen in unsere täglich verwendete Software hat der leuchtende Orb größere Ambitionen.
Und ehrlich gesagt: Für Apple ist das genau der richtige Hebel – nur halt noch nicht in der EU.
Mac and Apple Vision Pro users in the EU will be able to access Siri AI when set to a supported language. Siri AI will not be available initially in the EU in iOS, iPadOS, and watchOS. Apple is working hard to find a path forward that preserves its users’ privacy and security.
Dauerhaft tragbar erscheint mir dieser Fork für Europa allerdings nicht: Siri AI strickt iOS grundsätzlich neu – mit fragwürdigen Opt-ins.
Apples integrierte KI ist nicht einfach nur ein Feature, das man nach Belieben an- und wieder ausknipst. Sie stellt iOS fundamental anders auf; auch wenn das heute noch nicht deutlich erkennbar ist.
Ich empfinde es als untragbar, dass der Digital Markets Act konkurrierenden KI-Assistenten einen Zugriff auf dieselben tiefen OS-Funktionen ermöglichen will – insbesondere wenn man ohnehin nur die Wahl zwischen den KI-Modellen anderer Tech-Riesen hat.
Und trotzdem scheint mir Apple derzeit in einer Situation, die Suppe auslöffeln zu müssen – allein schon deshalb, weil die eigene Weiterentwicklung von iOS es erfordert.
Well, this little Easter Egg in Apple’s 27 OSes is fun. If you go into Settings ➝ Appearance ➝ Liquid Glass and scroll down far enough in the example content, an old friend appears.