Back to Safari

von alex olma | 31 Juli 2007 | 23:38 Uhr

safari-umstieg.jpg

Photo: Vito7 (cc)

Ich bin wieder Umgestiegen. Safari (Beta 3.0.2) heißt seit eben mein favorisierter Browser. Zwangsweise. Apples Haus-und-Hof-Browser arbeitet einfach unkomplizierter mit dem iPhone zusammen. So baut Cupertino strategisch seine Marktposition aus. Der Wechsel wurde ausgelöst durch eine “Kleinigkeit”. Da sich die aktuelle Bookmark-Liste (manch einer mag auch Lesezeichen sagen) aus Firefox nicht direkt mit dem iPhone synchronisieren ließ musste der Umweg über Safari genommen werden.

Das bedeutete im Einzelnen:

  1. Bookmark Export aus Firefox
  2. -> Bookmark Import in Safari
  3. -> Sync mit iPhone.

Da sich meine gespeicherten Seiten nicht täglich verändern, habe ich diese “Verkomplizierung” in den letzten drei Wochen ausgehalten. Am gestrigen Montag habe ich jedoch eine aktuelle Seite nicht mehr finden können, die ich ganz sicher gebookmarkt hatte. Aber eben nicht gesynct – das nervte und lässt mich zum “Switcher” mutieren.

Obwohl ich mir schon jetzt sicher bin, das ich die ein oder andere Extension und Plug-in schmerzlich vermissen werden, erfreue ich mich im Moment an der Geschwindigkeit und Optik. Auch mein Verwaltungsprogramm für Passwörter funktioniert problemlos und einen Weg für den Import meiner RSS-Feeds von NetNewsWire habe ich auch schon gefunden.

-> Das ist derzeit nämlich der beste Reader für meine Feeds: reader.mac.com

reader-mac-com.png

Update (vor Veröffentlichung dieses Beitrages): Safari und Wordpress verstehen sich nicht. Das Einfügen von Bilder funktioniert einfach nicht. Der Button existiert zwar, funktioniert jedoch nicht. Große Enttäuschung. Dieser Beitrag wird also (wie gewohnt) mit Firefox veröffentlicht und ich frage mich: Braucht man wirklich zwei Browser…

das bewegte bild

von alex olma | 28 Juli 2007 | 02:51 Uhr

iphone-videos-youtube.jpg

Photo: Pouwerkerk (cc)

Das bewegte Bild beschäftigt mich diese Woche. Nachdem ich ein großer VisualHub-Fan geworden bin und bereits unzählige DVDs und heimatlose Videodateien meiner Festplatte ins iPhone-Format konvertiert habe, bin ich derzeit auf Reisen und genieße jede ungestörte Minute, die ich cineastisch verbringen darf.

Ein kompletter Spielfilm mit 2 Stunden Laufzeit ist in guten, durchschnittlichen 50 Minuten umgewandelt (via MacBook) und in iTunes importiert. Ein kurz Sync und die 600MB sind mobil abrufbar. Ich war nie ein Besitzer des iPod-Videos, vielleicht bin ich daher noch ein bisschen aufregender als manch Anderer, aber diese grenzenlose Freiheit, die einem plötzlich während ein paar Warteminuten zur Verfügung steht, ist großartig.

Ich erwische mich wiederholt den (weitaus) langsameren Aufzug dem Treppenhaus vorzuziehen, meinen Ausstieg für die Bus-Haltestelle erneut (2x) zu verpassen oder einfach ganz entspannt einem verzögerten Abflug in Terminal II – Airport Munich – entgegenzusehen. Das ist alles passiert diese Woche.

Doch mit meinen 4GB stoße ich durchaus an Grenzen. Wer ein paar Photos, einige Musik-CDs oder mehrere Podcasts unterbringen möchte, der muss mit lediglich zwei bis drei Filme zurechtkommen, die gleichzeitig auf dem iPhone Platz finden. Danach ist eine Synchronisation erforderlich. Mein Akku schafft diese zwei bis drei Filmstreifen jedoch mit einer Ladung (praktisch überprüft diese Woche) und muss dann eh zurück zur Basis-Station. Während dieses Auffrischens können gleich neue Filmdateien ausgewählt werden.

Wenn ein WLan verfügbar ist, dann kann man sich auch mit den unzähligen Videoplattformen vergnügen. YouTube funktioniert bekanntlich nicht ohne einen gültigen AT&T-Datentarif, daher seien mal ein paar ähnliche Dienste erwähnt:

lost in rumors

von alex olma | 27 Juli 2007 | 03:42 Uhr

wirtschaftswoche-iphone-unlock.png

Die Wirtschaftswoche ist zu Gast bei Gravis-Gründer und dem derzeitigem Unternehmensführer Archibald Horlitz. Der dazugehörige Artikel ist Ausgangspunkt für allerlei Verwirrung rund um’s iPhone.

Der Stein Satz des Anstoßes ist folgender:

Techniker von Gravis (…) haben das Gerät [das iPhone] für ihren Chef inzwischen so programmiert, dass es auch bei deutschen Netzanbietern funktioniert.

Das ist natürlich nicht richtig. Mit ziemlich großer Sicherheit kann man ausschließen, das eine solche “technische Umprogrammierung” bereits existiert. Der Verweis hierbei auf den IRC-Kanal: # iphone @ irc.osx86.hu.

Daher kann man diesem Missverständnis (kreativ) gegenübertreten und folgendes vermuten:

  • US-Roaming. Herr Horlitz leistet sich einen AT&T-Vertrag und bezahlt für jedes Gespräch teure Auslandspreise
  • Apple-Unterstützung. Als einer der Vertriebspartner greift Apple dem Gravis-Chef mit einer freigeschalteten Vorabversion des Telefons unter die Arme.

Die jedoch wahrscheinlichste Variante ist ein schlichter Ausdrucksfehler. Das iPhone wurde aktiviert, nicht “Unlocked” (Freigeschaltet) und kann als Musikplayer mit WLan-Funktionalität dienen aber eine deutsche SIM werkelt dort bestimmt noch nicht!
Danke an Niko für den Hinweis!

noch 3 monate exklusiv

von alex olma | 27 Juli 2007 | 02:29 Uhr

iphone-october-europa.jpg

Photo: Héctor Milla (cc)

Noch 3 Monate, dann wird mit hoher Wahrscheinlichkeit das iPhone auch hierzulande erhältlich sein. Nach den ersten 30 Stunden waren in Amerika 270.000 Geräte verkauft. Die PR- und Marketing-Arbeit war unglaublich – trotzdem ist der Apple-Kurs nach Bekanntgabe dieser großen Zahl um 4% eingebrochen; aber bei 140 Dollar pro Aktie immer noch auf einem Allzeithöchststand.

In den europäischen Herbst-Genuss werden vorerst nur “ausgewählte Länder” kommen. Das bedeutet umgangssprachlich: absatz- und bevölkerungsstarke Länder. Neben Deutschland ist von Frankreich und Great Britain die Rede – Asien und “der Rest” wird sich wohl bis 2008 gedulden müssen.

Update: Engadget spricht aktuell von einer Fehlinterpretation des europäischen Release. Neuer Termin soll Ende Quartal 4 des Jahres sein – was Weihnachten bedeuten würde.

Bastelarbeiten

von alex olma | 27 Juli 2007 | 02:06 Uhr

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=X1z0pw2VK7M[/youtube]

DirektAuseinandergenommen

via pdaparts

So sieht also ein professioneller Auseinanderbau des iPhones aus.

Man schaut sich die wenigen Bestandteile an, die das eigentliche Gerät ausmachen und fühlt sich an die unzähligen Meldungen über Gewinnmargen erinnert, die in den letzten Wochen die Runde gemacht haben. Von “Apple-Abzocke” mit “55% Gewinn” ist darin oft die Rede. Ich habe bewusst keinen Link gesetzt; die Verantwortlichen sollten ihre eigenen Berichte kennen – obwohl ich mir bei manch einem Medium wünschen würde, das diese auch ihre Quellen kennen.

Einige sehr interessante Gedanken hat Daring Fireball zu diesem Thema verfasst, der – lustigerweise – genau meine Vermutung aus dem Januar wiederspiegelt.

Um’s kurz zu fassen: Alles Bullshit So einfach ist die Rechnung nicht.

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