3GS-Jailbreak für Firmware 3.1 lässt weiter auf sich warten
Wo bleibt eigentlich der Firmware 3.1-Jailbreak für das iPhone 3GS? Das Dev-Team äußerte sich im offiziellen ‘Firmen-Weblog’ das letzte Mal vor rund zwei Wochen. iPhone Classic und 3G standen damals im Mittelpunkt; die 3GS-Festung mit der neusten Firmware 3.1 vom 09. September scheint jedoch noch nicht eingenommen.
Photo: Kenneth Hynek (cc)
Ist es legitim die Frage nach dem ‘wann’ zu stellen? George Hotz, der sich große Verdienste beim Aufspüren von Bootloader-Exploits zuschanzte, scheint sich derzeit der PlayStation3 zu widmen – oder auch nicht. Von den Mitgliedern des Dev-Teams hört man über Twitter nur weitere Warnmeldungen, nicht seine iPhone-Software auf den neusten Stand zu bringen. Dieses ‘Geschrei’ hört man jedoch seit Jahren nach der Veröffentlichung einer neuen Apple-Firmware und verlor daher zusehends an Bedeutung.
Als das Dev-Team am 16. September ihr PwnageTool 3.1 für Classic und 3G aktualisierte, kommentierte ich das hier mit dem beiläufigen Satz: ‘Die Luft wird rauer’.
In Retrospektive bestätigt sich die Annahme, das der zeitliche Abstand zwischen Firmware-Veröffentlichung und zugehörigem Jailbreak dieses Mal stark zunimmt – auch wenn der 3.1-Jailbreak in Aussicht gestellt wird.
- OS 3.1: 09.09.09 – Jailbreak ?? (21 Tage)
- OS 3.0.1: 01.08.09 – Jailbreak ohne Veränderung
- OS 3.0: 17.06.09 – Jailbreak: 20.06.09 (3 Tage)
- 0S 2.2.1: 27.01.09 – Jailbreak: 30.01.09 (3 Tage)
- OS 2.2: 21.11.08 – Jailbreak: 23.11.08 (2 Tage)
- OS 2.1: 12.09.08 – Jailbreak: 13.09.08 (1 Tag)
- OS 2.0.1: 05.08.08 – Jailbreak: 09.08.08 (4 Tage)
- OS 2.0: 11.07.08 – Jailbreak: 20.07.08 (9 Tage)
[app] Dropbox
Nach der MobileMe iDisk (kostenlos; App Store-Link), zieht am heutigen Abend ein recht populärer Vertreter für ‘Wolken-Speicherplatz’ in den App Store: die Dropbox-Anwendung ist endlich da!



Kostenlos und auf überschaubaren 3.6 Megabyte, verbindet sich die native Anwendung über euer persönliches Benutzerkonto zur virtuellen Datenablage. Das klappte auf Anhieb im persönlichen, ersten Versuch reibungslos. Die Benuter-Oberfläche ist minimalistisch gestaltet und reagiert auf Fingereingaben rasant.
Nach einer kurzen Ladesekunde, stehen alle Ordner in ihrer dort abgelegten Struktur zur Verfügung. Das iPhone zeigt diejenigen Dateitypen an, die es versteht. Dabei lässt sich die Bandbreite von Bildformaten (Jpg, Png, Gif) über (Text-)Dokumente (PDF, Doc, Xls) bis Musik (Mp3, Wav) und Film (Mp4, Mov) spannen.

Eine falsche Berührung auf ein Dokument, das man eigentlich nicht herunterladen wollte, lässt sich durch einen Druck auf die ‘Zurück-Taste’ schnell abbrechen – der Programm-Navigation tut die augenblickliche Rückmeldung sichtlich gut.
Stichwort ‘Herunterladen’. Dateien, die man mit einem Sternchen versieht, werden für die Offline-Betrachtung lokal auf dem iPhone gespeichert (bis max. 2 GB). Natürlich können auch Photos, und im Falle eines iPhone 3GS Videos, vom mobilen Gerät auf die Dropbox geschoben werden. Für alle Dokumente, die auf dem Synchronisations-Service verweilen, lassen sich zeitlich begrenzte E-Mails zum Verschicken eines Download-Links generieren.
Ein Dropbox-Account von 2 GB lässt sich hier oder direkt aus der Anwendung heraus kostenlos beantragen. Wer ein paar Dollar im Monat investiert, kann seinen Speicherplatz bis auf 100 GB erweitern. Für eine zukünftige iPhone-Programmversion ist geplant, abgebrochene Downloads wieder aufzunehmen, auch von Unterwegs Ordner zu erstellen und Dateien vom mobilen Gerät aus zu sortieren. Des Weiteren soll eine ‘globale’ Suchfunktion über alle Dropbox-Ordner in einem Programm-Update nachgeschoben werden.
Ich wiederhole mich an dieser Stelle häufiger, das ich mit dem Dropbox-Service extrem zufrieden bin und diesen täglich (im produktiven Arbeitseinsatz) nutze. Die iPhone-Anwendung ist dabei eine gelungene Erweiterung für den Dateizugriff von Unterwegs.
[app] EyeTV
Die Fernseh-Software EyeTV von Elgato steht seit der letzten Nacht in Version 3.2 zum Download bereit, und bildet die Voraussetzung für das ebenfalls durchgewunkene iPhone-Programm im App Store.
Die mobile Software ermöglicht den Zugriff auf die EyeTV-Bibliothek und dessen aufgezeichneten Sendungen. Zum (überraschenden) Komfort auch über eine UMTS-Verbindung. Im lokalen WiFi lässt sich das Live-Fernsehbild vom Mac an das iPhone schicken. Dabei entsteht ein zirka 30-sekündiger Versatz, der dazu genutzt wird am iPhone (live) in diesem Zeitraum ‘zurückzuspulen’.


Zusätzlich lassen sich mit der elektronischen Programmzeitschrift Aufnahmen vormerken, starten und bearbeiten – bei einer richtigen Routerkonfiguration auch von außerhalb der heimischen vier Wände. Das Stichwort lautet hier ‘My EyeTV’. Der von Elgato zur Verfügung gestellte Account lässt sich kinderleicht im Programm selbst anlegen. Im meinem Fall zeigt die Status zwar einen ‘nicht kompatibel Router’, funktioniert jedoch problemlos.

Optional kann der Elgato Turbo.264-Stick (iPhoneBlog-Review) bei der Live-Konvertierung (im heimischen Netzwerk) für konstantere Werte sorgen (adaptive streaming).


Mit einem TvTv-Account lässt sich ein elektronischer Programmführer am iPhone einsehen und bevorzugte Sendungen für die Aufnahme vormerken. Der Abgleich geschieht dabei augenblicklich, egal ob dies von außerhalb der Wohnung oder von Zuhause vorgenommen wird. EyeTV lässt sich so programmieren, dass alle aufgenommenen Sendungen auf Anhieb in ein ‘iPhone-verträgliches’-Format umgewandelt werden.
Elgato steht hierzulande in Konkurrenz zu Equinux, die ebenfalls Soft- und Hardware zur Fernsehübertragung anbieten und bereits seit Anfang des Jahres mit einer iPhone-Software am Start sind.
EyeTV in Version 1.0 für das iPhone gefällt mir ausgesprochen gut. Die schnelle Programmierung von Aufnahmen überzeugt, das Live-Bild flutscht in konstanter Qualität durch die (Heim-)Leitung – Schwankungen gleicht der Turbo.264-Stick aus. Wer bislang schon auf eine vorhandenes Elgato-Setup zurückgreift, investiert ohne mit der Wimper zu zucken 3.99 €.
Apple-PR: 85.000 Apps; 2 Milliarden Downloads; 125.000 Entwickler

Der App Store bleibt in seiner erfolgstreuen Entwicklung erwartungsgemäß konstant. Mittlerweile haben sich dem ‘iPhone Developer Programm’ 125.000 Entwickler angeschlossen, die für (mehr als) 50 Millionen iPhone- und iPod touch-Nutzer bereits (über) 85.000 Anwendungen veröffentlichten.
Die Nutzer nehmen das Konzept an und durchschlagen die zwei Milliarden-Downloadgrenze (ohne Updates einzurechnen).
Die Wachstumsrate an Downloads im App Store beschleunigt sich weiterhin. In knapp über einem Jahr haben Anwender die wirklich atemberaubende Zahl von mehr als zwei Milliarden Programmen heruntergeladen; allein im letzten Quartal waren es über 500 Millionen Anwendungen,”
sagt Steve Jobs. Dem ist nichts hinzuzufügen.
via Apple PR
Orange verkauft bald iPhones in UK

Die ‘France Télécom’-Mobilfunktochter Orange gibt am heutigen Morgen in einer Pressemitteilung bekannt, dass sie noch in diesem Jahr das iPhone 3G und 3GS in Großbritannien vertreiben wird.
Damit fällt in UK die exklusive Providerbindung zwischen Apple und dem Telekommunikationsanbieter O2, der das iPhone seit dem dortigen Europastart im Jahre 2007 verkaufte und dies voraussichtlich auch weiter tun wird. Dem zur Telefónica-Gruppe zugehörigen O2 stand das iPhone im Jahr 2008 mit einer Millionen verkauften Einheiten ziemlich gut zu Gesicht.
Bereits im Juli berichtete ‘Mobile Today’, das die exklusive Providerbindung im September ’09 für UK auslaufen könnte und nannte bereits Orange als zusätzlichen Vertriebspartner. Dieser bietet mit der jetzt geschlossenen Vereinbarung, die alle Preisangaben noch offen hält, das Apple-Telefon in weltweit 28 Ländern feil.
Die exklusive Providerbindung von iPhone-Geräten besteht weiterhin in zahlreichen Ländern dieser Welt, wobei Deutschland, die USA und Japan aufgrund ihrer Marktgröße oft im zentralen Blickfeld stehen. Hierzulande verdichten sich die Gerüchte, das T-Mobile im Jahr 2010 den alleinigen iPhone-Vertrieb abgeben muss/wird.
Lokales Netzwerk zwischen iPhone und Mac
Zum Ausklang der letzten Woche veröffentlichten unsere englischsprachigen Kollegen von TUAW eine Anleitung, um auch ohne Router eine direkte WLan-Verbindung zwischen iPhone und Mac-Desktop herzustellen.
Das ist natürlich alles keine Magie und für den einen oder anderen sicherlich altbekannt, aufgrund der enormen Praxistauglichkeit möchte ich jedoch auch an dieser Stelle dazu noch ein paar Worte verlieren.
Für die lokale Daten-Synchronisation zwischen einem App Store- und Desktop-Programm wird häufig auf einen WiFi-Abgleich zurückgegriffen. Dabei müssen sich beide Gerätschaften im identischen WLan-Netz eingebucht haben, finden sich per Bonjour-Technologie und können nach der gegenseitigen Authentifizierung ihre Daten austauschen. So gleichen sich bei mir beispielsweise 1Password, Things, TextExpander oder Bento ab.
Um auch auf Reisen, ohne ein gemeinsames WLan-Netz, Datenbestände, neue Passwörter oder ToDos zwischen den beiden mobilen Geräten auszutauschen, ist mithilfe von wenigen Klicks ein eigenes, lokales Netzwerk aufgebaut.
Dabei fungiert der Laptop als drahtloser Access-Point, dem ein Name und ein Passwort zugewiesen werden kann.

Mit einem eigenen Netzwerk in der Tasche, kann sich das iPhone kinderleicht dahin verbinden und die beschriebenen Daten austauschen.


Besitzt der verwendete Laptop zwei Netzwerkschnittstellen (Ethernet + WLan), kann die Verbindung ins Internet auch über das Airport-WiFi ausgegeben werden.

Anwendungsfall? Euer Hotel stellt den Zugang zum Internet ‘nur’ über ein Netzwerkkabel im Hotelzimmer bereit. Mit den oben beschriebenen Klicks, lässt sich das ‘Internetsignal’ auch über die WiFi-Antenne ausgeben und versorgt das iPhone (im Laptop-Radius) mit ‘dem guten Internet’. Diese Option ist unter Systemeinstellung -> Freigaben -> Internetfreigaben zu aktivieren.
Durch die wachsende Anzahl von Programmen, die ihre Datenbestände (lokal) auf diese Art mit dem iPhone austauschen, ist es speziell auf längeren Reisen hilfreich von Zeit zu Zeit eine Synchronisation anzustoßen.
Des Weiteren lässt sich auf diese Art das iPhone in eurem kleinen Netzwerk auch als luxuriöse iTunes- (kostenlos; App Store-Link) bzw. Keynote-Fernbedinung (0.79 €; App Store-Link) verwenden…
via TUAW
[review] Sennheiser MM 400
A2DP-Kopfhörer, der neue heiße Scheiß? Auf jeden Fall! Nach meinem (vor-)gestrigen – eher unbedarften – Twitter-Beitrag, trommelten die Tweet-Nachfragen nur so auf mich ein.
Gut so. Ich hatte das Sennheiser MM 400-Testmuster jetzt gute 48 Stunden im Betrieb und versuche mich allen (aufgeworfenen und eigenen) Fragen in dieser kurzen Produktvorstellung zu widmen.

Zum Produkt. Sennheiser begibt sich auf den Markt für hochwertige Bluetooth-Kopfhörer in Stereo-Qualität. Wir stellten bereits das MM 200 vor, eine Art Dongle-Kopfhörer mit wenig Kabeln und In-Ear-Bauweise. Jetzt schafft es ein Bügelkopfhörer ins Sortiment, der sich MM 400 nennt und ebenso wie das MM 200 neben dem (Stereo-)Kopfhörer ein Mikrofon in sich aufnimmt.
Der MM 400 deckt derzeit für das A2DP-Segment von Sennheiser die oberste Preis- und Qualitäts-Positionierung ab. Aktuell gibt es mit dem MM 450 Travel lediglich einen Kopfhörer, der sich vom MM 400 durch den Zusatz der NoiseGard-Technologie (gegen das Brummen im Flugzeug) und der TalkThrough-Funktion (ein externes Mikrofon zuschalten) noch absetzt.
Die Produkte werden in diesen Tagen an den Handel ausgeliefert, so das bei Amazon beispielsweise noch die Produktbilder fehlen. Der freie Handel schraubt jedoch bereits kräftig an der empfohlenen Preisgestaltung. So finden sich die MM 400 im Preissegment von 160 – 190 € wieder.

Soviel zum Vorgeplänkel. Im praktischen Einsatz bin ich extrem angetan von der luftigen Freiheit ohne Kabel. Was man sich vor der Verwendung eines Bluetooth-Kopfhörers nicht vorstellen kann, ist der gefühlte Unterschied das iPhone nicht ‘angeleint’ an einem Kabel zu betreiben. Einfach irgendwo in den Rucksack gesteckt, zwischen Hosen- oder Jackentasche gewechselt und dabei nie die (Musik-)Verbindung zu verlieren, ist wirklich angenehm.
Als ‘alteingesessener’ In-Ear-Fan habe ich mit dem hier vorliegenden Bügelkopfhörer eine in Vergessenheit geratene Leidenschaft wiederentdeckt: Das Tragen der Ohrpolster um den Hals. So widmet man sich mit nur einem Handgriff der Umgebung und dessen Geräuschkulisse, ist aber genauso schnell wieder deren entfleucht. Ideal, wenn man im Supermarkt einkauft und beim Bezahlen sich kurz der Kassiererin widmet. Mit 100 Gramm trage ich die sehr gut abschließenden Kopfhörer auch einfach so durch die Gegend. Die Klanggeber lassen sich für den Transport zwar einklappen, nehmen selbstverständlich jedoch mehr Platz als kabelgebundene Ohrhörer im Rucksack ein.
Sennheiser gibt eine 10-stündige Akkulaufzeit für Musikhören an, die sich beim Telefoneinsatz jedoch erheblich minimieren soll. Nach einer vollen (ersten) Aufladung, bin ich bislang unproblematisch durch die letzten 48 Stunden mit dem Gerät gekommen. Leider gibt es keine Akku-Ladeanzeige, im Zweifelsfall lässt sich die über USB zu ladende Batterie jedoch einfach austauschen – ohne eine Schraube zu lösen. Wer jedoch länger nicht am Strom lebt, kann auch das mitgelieferte Klinkenkabel einstecken, mit dem der komplette Kopfhörer ohne Akku-Einsatz (kabelgebunden) weiterläuft.

Apple und sein Bluetooth
In einer kurzen Sektion soll kurz auf Apple und seine Bluetooth-Zicken eingegangen werden. Obwohl sich die MM 400 voll funktionsfähig an allen anderen mobilen und stationären Blauzahn-Empfängern anmelden und damit betrieben werden können, meint unsere Lieblingsfirma aus Cupertino sich nicht an die Standards zu halten. Derzeit lassen sich mit den am Kopfhörer integrierten Tasten Musik pausieren und abspielen, sowie die Lautstärke regulieren. Das von Apple verkrüppelte Bluetooth-Profil im iPhone kann unverständlicherweise keine Titel vor- und zurückspringen – egal bei welchem drahtlosen Zusatzgerät.
Spekulationen in Richtung Lizenzgebühren oder warum sich Apple hier nicht an die Standards hält, führen wir einmal an anderer Stelle. Die Sennheiser MM 400 erfüllen jedoch mit Bluetooth 2.1 und vielen unterstützten Profilen (A2DP + AVRCP + HSP + HFP) die Normwerte. Jedoch können auch die Kopfhörer nichts daran ausrichten, wenn Apple die Tasten ‘Vor und Zurück’ nicht mag ansteuern lassen will.
Betreibt man das Headset am iPhone, lassen sich darüber natürlich auch Gespräche annehmen. Ein Druck auf den kleinen Bluetooth-Knopf öffnet die Sprachsteuerung mit der man Rufnummern wählen oder Songs starten kann. Durch die Kommandos ‘nächsten oder vorherigen Song’, könnte man auf diese Art auch Musiktitel überspringen.

Zweitverwertung
Nach der Kopplung mit dem iPhone, habe ich natürlich auch versucht alle andere Gerätschaften im Haus mit diesem Kopfhörer zu verbinden. Die PlayStation 3 unterstützt zwar das Headset für den Audio-Chat, gibt jedoch keine Spielmusik darüber aus. Am Mac funktioniert dahingegend alles recht ordentlich – von Skype, über iChat bis iTunes. Die Tasten am Headset steuern bei der aufgebauten Verbindung sogar das geliebte (!) Apple Multimedia-Programm. So ist es mir möglich in einem (ungefähren) Radius von 10 Metern den Rechner zu verlassen und immer noch die Musik zu steuern, hören oder (Skype-)Telefonate zu führen – seitdem macht Abwaschen in der Küche wieder Freude!
Probleme
Jeder der den praktischen Umgang mit einem Bluetooth-Headset pflegt, muss sich ein wenig in die Eigenheiten einarbeiten. Das hat nichts explizit mit den Sennheiser-Kopfhörer zu tun, sondern mit dem Verhalten der jeweiligen Soft- und Hardware. So empfiehlt es sich beispielweise die Bluetooth-Verbindung vom iPhone auszuschalten, um eine Kopplung mit dem Rechner aufzubauen – sind beide Quellen aktiv herrscht Verwirrung.
Dabei müssen natürlich auch die Sound-Quellen richtig eingestellt sein. Für den schnelle Wechsel empfehle ich am Mac SoundSource. Doch auch die jeweilige Software hat ihre Macken: Skype beispielsweise mag es (manchmal) nicht, wenn man im Laufenden Betrieb die Mikrofon-Quelle ändert.
Aber kommen wir zur eigentlichen Kopfhörer-Kritik, die – soviel sei vorweg genommen – nicht sehr umfangreich ausfällt. Kleine Mängel empfinde ich bei den Tasten an der Ohrmuschel. Das dort verbaute Plastik benötigt manchmal einen eher krätigeren Druck um das Kommando zielführend zu verarbeiten. Außerdem hätte ich mir eine Beschichtung gewünscht, die beim Berühren nicht in den Ohren raschelt. Des Weiteren ist beim Umgang mit dem Sennheiser-Headset darauf zu achten, das Gerät bei längerer Nicht-Benutzung abzuschalten. Leider scheint es keinen automatischen Mechanismus zu geben, der das Gerät komplett vom Akku nimmt. Die Kopfhörer begeben sich jedoch in einen Art Standby-Mode – wieviel Strom das spart bzw. verbraucht, konnte ich aufgrund der kurzen Zeit noch nicht testen.
Das war’s jedoch auch schon mit dem Jammern auf hohem Niveau.

Fazit
Insgesamt schließen die Köpfhörer sehr gut gegen Umgebungsgeräusche ab und tragen sich ohne Druckstellen angenehm. Die bislang noch überhaupt nicht angesprochene Klangqualität empfinde ich als absolut hochwertig, auch wenn Höhen und Bässe natürlich bei weitem nicht so detailliert ausgearbeitet sind wie bei (kabelgebundenen) Studiokopfhörern. Sowohl Audio- und Video-Podcasts als auch Musik lassen sich damit unterwegs und Zuhause genießen. Auch das von mir bevorzugte Abspielen in doppelter Geschwindigkeit, erklingt unverzerrt.
Die Lautstärke lässt sich bis weit über ein erträgliches Maß aufdrehen. Das Mikrofon gibt in moderaten Geräuschumgebungen ein passables Klangbild beim Empfänger ab – dabei habe ich sowohl die Skype-Leitung als auch die T-Mobile Qualitäts-Verbindung getestet. In einem ‘Coffeeshop’ mit vielen Umgebungsgeräuschen und beschallender Musik, nimmt die Verständlichkeit beim Gegenüber jedoch ab.
Leichtgewichtig (105 g) und mit fairem Preismaß, kann ich die Sennheiser MM 400 im iPhone-Einsatz als auch mit den weiteren Computergerätschaften sehr empfehlen.
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Kein Tethering für iPhone-Kunden der 1. Generation – T-Mobile beharrt auf Tarifwechsel
T-Mobile und Apple schieben sich weiter den schwarzen ‘Tethering-Peter’ zu. Rechtsanwalt Udo Vetter (Lawblog) verfasste im Auftrag für mehrere Mandaten ein Schreiben an den exklusiven iPhone-Mobilfunkpartner, der die Modemnutzung für seine Kunden der ersten Vertragsgeneration ausschließt.

Wir berichteten am 15. September darüber. Der Aufschrei war groß, was jedoch T-Mobile mit ihrem aktuellen Antwortschreiben nicht davon abhielt, auf dessen Position zu verharren.
Vorher war Tethering im T-Mobile Netz mit dem iPhone nicht möglich. Daher gehört es auch nicht zum Leistungsumfang des T-Mobile Vertrags und es besteht kein vertraglicher Anspruch auf Tethering in den – nicht mehr angeboten – Complete Tarifen der 1. Generation.
Ich halte dies (immer noch) für kritisch, da auch derzeit noch Complete-Tarife der ersten Generation (beispielsweise an Journalisten) verkauft werden. Ob die Vertragsdetails entsprechend geändert wurden, ist mir nicht bekannt.
Die T-Mobile-Zielrichtung drückt sich jedoch eindeutig mit folgendem Statement aus:
Unser Angebot: Ihr Mandant wechselt kostenfrei – ohne Verlängerung der Laufzeit Ihres Vertrags – in einen Complete Tarif der 2. Generation und beauftragt die Zusatzoption “Modem Nutzung”.
Ob eine Klage angestrebt wird bleibt unklar. Ob diese erfolgsversprechend wäre, mag ich ohne juristischen Hintergrund nicht beurteilen. Da man als Vertragsbesitzer der ersten Generation eine kostenfreie MultiSIM beantragen konnte (man beachte die Vergangenheitsform), argumentiert T-Mobile durchaus nachvollziehbar.
Der Leistungsumfang des T-Mobile Vertrags Ihres Mandanten – im Complete Tarif der 1. Generation – ist unverändert. Eine einseitige Änderung des Vertrags durch T-Mobile ist nicht erfolgt. Es besteht auch kein Anspruch, dass T-Mobile das Mobilfunknetz anpasst, um in den älteren Complete Tarifen Tethering mit dem iPhone zu ermöglichen.
Der T-Mobile-Standpunkt läuft auf folgende (von mir formulierte) Formel hinaus: ‘Wechseln Sie in den aktuellen Tarif und Sie dürfen Tethering kaufen. Wer dies nicht tut, wird auch nicht sein iPhone als Modem nutzen’.
Bis auf die Tatsache, dass durch die Tethering-Funktion eventuell häufiger zur iPhone-Datennutzung gegriffen wird, gibt es für den Mobilfunkanbieter keine nachvollziehbaren Gründe, so einen Aufstand um die Funktions-Freischaltung zu machen. Ausgenommen dem iPhone, ist die Tethering-Nutzung im T-Mobile-Netz entsprechend unproblematisch.
Mit Kundenfreundlichkeit hat das bei dieser Faktenlage dann leider nichts mehr zu tun und rückt (abermals) den exklusiven iPhone-Mobilfunkanbieter für Deutschland in ein äußerst schlechtes (PR-)Licht.
Des Weiteren steht jedoch auch Apple in der Kritik. Aktive Lösungsvorschläge für net- und simlockfreie iPhones (beispielsweise aus Italien) für einen Betrieb im deutschen Mobilfunknetz bleiben unbeantwortet oder mit Verweisen. Derzeit sind weder die entsprechenden Profile der Mobilfunkbetreiber, noch die notwendige Apple-Signatur verfügbar.
via lawblog






