[KlimBim] 2009-05-25

iPhone in France on Flickr - Photo Sharing!.jpg

Photo: insidetwit (cc)

Das französische Telekommunikationsunternehmen Orange S.A. – Teil des ‚France Télécom‘-Konzerns – feierte am letzten Freitag die erste iPhone-Millionen.

Orange besaß bis Ende letzten Jahres die exklusiven Vermarktungsrechte, bis der französische Wettbewerbsrat die Bindung mit Apple als unzulässig erklärte. Seitdem wird das iPhone in Frankreich auch von anderen Mobilfunkanbietern verkauft.

Orange spendiert seinen Kunden zur Grenzüberschreitung der Millionen eine kostenlose Live-Berichterstattung der French Open (Roland Garros) auf dem iPhone.

Orange celebrates its first million iPhone customers in France at the time of the French Tennis Open.jpg

via Francetelecom.com


DirektDSLR

onOne präsentiert mit ‚DSLR Remote‘ eine iPhone-Anwendung, die über entsprechende Serversoftware eine breite Palette von Canon EOS-Kameras fernbedienen kann. Dabei soll das iPhone aus der Ferne die Verschluss-Zeiten und Blende verstellen können und ein Live-Bild des Objektivs übermitteln. Dazu wird es nötig sein, zwischen dem Computer und dem iPhone ein Ad-Hoc Netzwerk aufzubauen.

Noch wartet die berührungsempfindliche Software zum Abfeuern des Auslösers auf den Apple-Segen der beantragten Freigabe.

via BenM.at


Video

Mit der Zeichen-Anwendung Brushes (3.99 €; App Store-Link) skizzierte bereits der Disney-Designer Stef Kardos großartige Bilder.

Im Schnelldurchlauf zeigt heute der Künstler Jorge Colombo wie er eine Szene vom Times Square innerhalb einer Stunde mit den Fingern auf den kleinen Bildschirm befördert.

Seine Zeichnung dient als Covermotiv der aktuellen ‚The New Yorker‘-Ausgabe.

via The New Yorker


Am Freitag hielt für einen kurzen Moment das Internet seinen Atem an, weil ein österreichischer T-Mobile Praktikant ein Grafik 32 GB-falsch beschriftete. AT&T stieg kurze Zeit später auf den Witz mit einem eigenen Beitrag ein, bis die jeweiligen Vorgesetzten dem bunten Treiben ein Ende setzten.

Der aktuelle Wetteinsatz darauf, dass uns die nächste iPhone-Generation mit doppeltem Speicher beglückt, sollte ziemlich hoch ausfallen.

I Just Found The Next iPhone in The SDK (Not a Joke) - MacTalk Forums.jpg

Heute erreichten das wieder zu Luft gekommene Internet zwei Profil-Grafiken, die sich im aktuellen SDK (/Developer/Platforms/iPhoneOS.platform /Developer/Library/PrivateFrameworks/DTDeviceKit.framework /Versions/A/Resources) verbergen.

Obwohl die Icon-Bezeichnung ‚iPhone2,1‘ einem neuen Modell entsprechen könnte, sind die eigentlichen Grafiken identisch zu den aktuellen iPhone 3G-Modellen. Nun wird fleißig diskutiert, ob es sich um einfache Platzhalter handelt oder sich daraus eine nur marginal veränderte Hardware-Konstruktion für die nächste iPhone-Generation ableiten lässt.

Das hohe Spekulations-Maß lässt sich dadurch erklären, da im letzten Jahre bereits Monate vor der offiziellen iPhone 3G-Vorstellung ein deutlich andersartiges Icon im Netz auftauchte und die finale Hardware-Form verriet.

I Just Found The Next iPhone in The SDK (Not a Joke) - MacTalk Forums-1.jpg

Des Weiteren findet sich im SDK (English.lproj/DTDeviceKit.strings) der oben aufgeführte Eintrag.

via forums.mactalk.com

Product-Placement im Werbespot: Henry vs Giggs

DirektKick-Off

Der neue Reebok-Werbespot zum Champions League-Finale wirkt wie eine einzige, große Apple-Werbekampagne. Die ersten 20 Sekunden beschäftigen sich mit zwei iPhones.

iPhone-Sonic mit Sega Mega Drive-Emulator umgesetzt

Herrlich. Manche Geschichten muss man einfach genießen.

Als am letzten Donnerstag die originalgetreue ‚Sonic the Hedgehog‘-Umsetzung in den App Store stürmte, war ich relativ unbegeistert von dessen Realisierung. Drei Tage später stellt sich heraus, dass der Klassiker mit Hilfe eines Mega Drive-Emulators für das iPhone umgesetzt wurde, der problemlos auch anderen BIN-Dateien aus den alten Genesis-Tagen abspielt.

DirektSegaEmulator – Musik: Paper Plane Pilot – This Place (cc)

Ersetzt man via SSH das Sonic-Speicherabbild – in Fachkreisen auch ROM genannt – durch eine digitale Kopie eines anderen Mega Drive-Moduls, starte zumindest diese Datei.

Sonic the Hedgehog for iPhone isn’t a game, it’s a Genesis emulator _ Macenstein.jpg

via Macenstein

Selbstredend fehlt jegliche Implementierung einer Steuerung oder dessen graphischer Darstellung. Außerdem möchte ich ausdrücklich davon abraten ROM-Dateien aus dem Netz zu laden, selbst wenn man diese als Originalmodul besitzt.

Durch die fehlende Anwendbarkeit macht es eh keinen Sinn…

Die lustige Komponente ist jedoch, das sich Sega anscheinend ihr Leben für die zukünftigen App Store-Veröffentlichungen leicht machen wollte. Ein ‚breitseitiger‘ Mega Drive-Emulator ließe sich von Golden Axe über Ecco the Dolphin bis Afterburner ‚allzweckmäßig‘ abfeuern und bedarf für jede Neuerscheinung lediglich marginalem Arbeitsaufwand.

Zwar hielten sich die Performance-Probleme bei mir zurück, andere Käufer jammerten jedoch enorm über ruckelnde Grafik- und Sound-Effekte. Falls eine schlechte Emulation daran Schuld sein sollte, wäre es doppelt peinlich, da ZodTTD bereits mit genesis4iphone 3.0.0 seit Monaten einen funktionsfähigen Emulator für Jailbreak-iPhones vertreibt.

Ob das Ausführen von ROM-Dateien mit einem Emulator gegen die Apple SDK-Lizenzvereinbarungen verstößt, bleibt zu diesem Zeitpunkt unbeantwortet.

via AllTechRelated

Markenrecht trifft App Store

Die Markenpiraten fallen in den App Store ein.

Digitopolis Game Studio » Our first iPhone app “Fake Watch”.jpg

Kurz vor dem vergangenen Wochenende reichte der französische Schmuck- und Uhrenlieferant Cartier eine Klage gegen Apple und seinen iPhone-App Store ein. Grund: Markenrechtsverletzungen. Namentlich wurden die zwei Applikationen ‚Fake Watch‘ und ‚Fake Watch Gold Edition‘ von Digitopolis Game Studio benannt, unrechtmäßig Produktbilder aus dem Armbanduhren-Sortiment in Ihrem iPhone-Programm und dessen Bewerbung verwendet zu haben.

Apple löschte daraufhin die beiden Applikationen aus dem Store und die stellvertretende Kanzlei von Cartier Fox Rothschild LLD zog die Klage zurück.

Soweit verständlich.

via Silicon.de

Eher unverständlich ist, wie im (Achtung Ironie!) ’strengen Genehmigungsprozess‘, den Apple für einen Zugang zum App Store seinen Entwicklern auferlegt, bei der offensichtlichen Verwendung markengeschütztem Bildmaterial nicht zumindest eine orange Warnlampe aufleuchtet. Eine kurze Nachfrage per E-Mail an den zuständigen Entwickler würde ich mir von dieser Stelle erwarten.

Zum Zweiten bleibt es für mich vollkommen unverständlich, wie ohne eine Überschneidung von Geschäftsbereichen Cartier daran gelegen sein kann, die Verbreitung von (selbst erstellten) digitalen Produktbildern zu unterbinden.

Obwohl.

Eigentlich dürften jegliche ‚Verstößen‘ gegen Bestimmungen des Wettbewerbsrechts, Markenrechts oder Urheberrechts in Deutschland gar nichts mehr verwundern. Die Kombination der Schlagwörter ‚Cartier‘ und ‚Abmahnung‘ verspricht zumindest bei Google eine sehr aussichtsreiche Treffervielfalt, die weit darüber hinausgeht Produktpiraterie zu verhindern.

Mit den Suchfunktionen wird die Auktion dann entdeckt – ob als vermeintliche Fachbezeichnung („Cartier-Verschluss“), als optische Beschreibung („im Cartier-Stil“) oder – wie bei Premiere-Abmahnungen (Schlechte Karten bei Premiere) – wenn etwas in der Cartier-Rubrik bei Ebay steht, was nach Ansicht des Herstellers da nichts zu suchen hat. Auch die beliebten „nicht“-Auktionen („Alter verrosteter Golf – nicht Ratzinger, nicht Cartier und auch kein Ferrari“) sorgen hier für sofortigen Ärger: Zwischen 1000 und 3000 Euro möchte die Kanzlei dafür sehen. Auch von einer „Tank-Form“ darf man nicht sprechen, da „Tank“ auch eine Uhrenmarke von Cartier ist.

via Heise – Abmahnen im Cartier-Stil

Den Schutz geistigen Eigentums in allen Ehren, doch dem Abmahnwesen speziell in Deutschland gehört rechtlicher Einhalt geboten. Wer sich bereits am Montag einmal so richtig ärgern möchte, dem sei ganz viel Literatur zum Thema und der Verweis auf seine Verursacher empfohlen.

Photo-des-Tages #132 – Sonnenbrille

sun.jpg

But at night it’s a different world
Go out and find a girl
Come on, come on lets dance all night
Despite the heat it will be alright
And babe, don’t you know it’s a pity
The days can’t be like the night
Hot town summer in the city

sun1a.jpgsun1b.jpg

(Inspiriert von Spaziocellulare!)

Jailbreak-App ‚Backgrounder‘ jetzt mit Badge-Kennzeichen

Lange Zeit war es ruhig geworden um die Jailbreak-Applikation ‚Backgrounder‚. Seit zwei Wochen trudeln hingegen wieder fleißig Updates über die inoffizielle Paketverwaltung eurer Wahl.

backgrounder-badge.jpg

Mit der aktuellen Version svn.r230 halten kleine Ansteck-Aufkleber – englisch Badges – einen Klebepunkt an den jeweils im Hintergrund laufenden Applikationen. So lässt sich übersichtlicher im Blickfeld behalten, welches Programm gerade euren Akku auffrisst.

Und das soll gar nicht kritisch verstanden werden.

Backgrounder macht mir ‚das Leben unterwegs‘ mit der konstanten Erreichbarkeit via Skype oder BeejiveIM wesentlich leichter. Zum gestrigen Bundesliga-Finale beispielsweise konnte ich Mithilfe einem im Hintergrund laufenden Radio-Stream noch bequem E-Mails beantworten oder Google Maps bedienen, ohne das der Internet-Hörfunk abgebrochen ist.

Backgrounder von Lance Fetters – aka ashikase – findet sich im BigBoss-Repository.

Update

Wem der mitgelieferte Badge nicht gefällt, greift zu der passenden Modifikation von Macster.

That_s Macster - Update für __Backgrounder__ + Mod.jpg

Gameplay-Video: Die Sims 3

DirektSims3

Am 02. Juni plant Electronic Arts ‚die Sims‘ in Version 3 auf das iPhone zu schicken. Die Simulation des virtuellen Zuhauses und eures Tamagotchis ist eines der meistverkauften PC-Spiele aller Zeiten und hatte bereits beim ersten Blick auf die neue iPhone-Firmware durch den Verkauf von Zusatzinhalten innerhalb der Anwendung von sich Reden gemacht.

Außerdem wird man die Musik seiner eigenen iPod-Bibliothek innerhalb der 3D-Welt abspielen können und tiefgreifende Konversationen mit Bäumen (Minute 7:39) führen…

Das Vorschau-Video der Polygon-Welt sieht graphisch sehr beeindruckend aus, gibt einen kleinen Überblick der Minispiele sowie implementierten Features. Da einige Besonderheiten das iPhone-Update 3.0 voraussetzen und diese OS-Aktualisierung voraussichtlich erst ein wenig später im Juni auf uns Zurollen wird, sollte das benötigte Software Patch-Paket bereits ebenfalls in der Pipeline schlummern.

via IntoMobile

[app] Read it Later

Auf dem täglichen Streifzug durch das liebe Internetz, die Twittersphäre oder den Feedreader, stosse ich immer wieder auf – meist längere – Artikel für die ich mir zum Entdeckungs-Moment keine Zeit nehmen möchte, kann oder will. Während man sich vor einigen Jahren noch mit der Erstellung und Pflege von lokalen Lesezeichen-Verzeichnissen beschäftigt hat, arbeitet man im Jahre 2009 eher temporär.

Der Webservice Instapaper von Marco Arment und die dazugehörige iPhone-Applikation (kostenlos; App Store-Link) übernehmen für mich – die ‚auf kurze Sicht‘ – vorgemerkten Leseverweise. Mit dem kostenlosen Online-Dienstleister bin ich jetzt schon eine ganze Weile verbunden, weshalb mir das Auge nach etwas Neuem steht. Leider lässt auch das iPhone Versions-Update unverhältnismäßig lange (aber unverschuldet) auf sich warten.

Da mir mittlerweile eine native Programm-Unterstützung für unterwegs unverzichtbar erscheint, bin ich sehr froh über die Konkurrenz-Neuanmeldung von ‚Read it Later‚.

Die Verwendungsweisen ähnlich sich: Über ein Javascript-Bookmarklet in der Browser-Menüzeile fügt man die aktuell aufgerufene Webseite dem Lese-Verzeichnis hinzu. Diese Link-Listen synchronisieren sich über alle Gerätschaften hinweg, auf denen das gleiche Benutzerkonto hinterlegt ist. Die Artikel-Liste pflegt man sowohl vom Desktop-Browser, als auch vom MobileSafari auf dem iPhone.

Selbstverständlich finden sich die Texthaufen an gleicher Stelle wieder, lassen sich lesen oder löschen. Eine native iPhone-Anwendung erweitert jedoch das Spektrum an Formatierungen und Offline-Zugriffen. Dadurch ist es sehr angenehm – auch in der funkfreien U-Bahn – einmal schnell vorgemerkte Artikel zu konsumieren.

‚Read it Later‘ bietet euch die Möglichkeit sowohl das Layout der Originalseite. als auch die reine Text-Version anzuzeigen. Die Hintergrundfarbe und Größe des Textes lässt sich dabei für ein angenehmeres Lesen zwischen weiß und schwarz umschalten bzw. flexibel verstellen. Auch die Breitbild-Darstellung wird unterstützt. Dabei kann jedoch gewählt werden zwischen einer automatischen Rotation oder einer fixierten Darstellungsweise.

Interessante Artikel lassen sich direkt aus der Anwendung über Twitter, Delicious, Facebook, klassischer E-Mail oder zwei Dutzend weiterer Web-Servivces an Freunde verteilen.

Fazit

Obendrein bietet die 2.39 €-teure Ausführung (App Store-Link) eine Vollbildschirm-Darstellung und einen Badge-Zähler, der auch im Hauptbildschirm mitteilt wie viele ungelesene Artikel noch auf euch warten. Ohne all diese Extras muss der kostenfreie Pendant auskommen (App Store-Link), bietet euch jedoch eine gute Möglichkeit den temporären Lesezeichen-Service auszuprobieren.

readitlater_iTunes-2.jpg

-> App Store-Link