[podcast] BUS #141

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Zurück aus Berlin

Pünktlich zum Feiertagswochenende rauschen wir in kleiner Besetzung doch noch mit einer Podcast-Folge in euer iTunes. Die Coding Monkeys behaupten zwar dieser Tage eine Geschäftsreise durchzuführen, ‚dem Twitter‘ erscheint dies aus hiesiger Perspektive jedoch eher wie ein vorgezogener Frühlingsurlaub.

Daher haben wir diese Woche Leo vom fscklog aquirieren können, um in trauter Dreisamkeit über RSS-Reader, Mac Pros und das iPhone zu philosophieren. Zwar gab es diesmal für Plus-Kunden keine Live-Schaltung, die Zusatz-Inhalte nach dem offiziellen Ende der Sendung sollten jedoch entschuldigen.

Außerdem wurden schwerste Opfer für die Podcast-Aufzeichnung in Kauf genommen. Während ich vor dem Mikrofon verweilte, konnte der (sicherlich nette) DHL-Zusteller mein ‚Solid State Drive‚ nicht anliefern. Die Idee, das Päckchen in einer nahe liegenden Packstation unterzubringen war gut gemeint, ein entsprechenden Abholschein wurde jedoch helfen an die Sendung zu gelangen.

Irgendwo in München liegt jetzt also eine 64 GB SSD, an die niemand gelangt. Dafür gibt es jedoch jetzt einen Podcast.

***

In voller epischer Breite kann man uns wie gewohnt unter Bits und so verfolgen; einfach direkt in Episode 141 reinhören oder bequem per iTunes abonnieren. In diesem Sinne, viel Freude mit der neuen Folge.

Photo-des-Tages #123 – add-on pouch

Y laptop sleeve & U add-on pouch on Flickr - Photo Sharing!.jpg

Den Trend, in Laptop-Taschen, Sleeves oder Rucksäcken auch einen iPhone-Platzhalter einzunähen, halte ich für grundsätzlich sehr begrüßenswert!

-> hard graft – Y + U

Entwickler dürfen Push-Benachrichtigungen Live ausprobieren

AppleInsider | Apple invites iPhone developers to test live push notifications.jpg

Apple lädt Entwickler zum Test seines ‚Push Notification‘-Services.

Seit letzter Woche steht die zweite Beta der iPhone-Firmware 3.0 für Entwickler zum Download bereit. Darin wurden die Grundlagen für den Zugriff auf die Push-Benachrichtigungs-Dienste gelegt, die einige ausgewählte iPhone-Developer bereits für wenige Tage antesten konnten.

Per E-Mail verteilt Apple seit heute Einladungen im großen Stil und fordert zum Live-Test der implementierten Dienstleistung mit dem eigenen Programm.

Log in to the iPhone Dev Center and review the Apple Push Notification Programming Guide and Getting Started video.

Von Twitter-Clients bis zu Chat-Programmen ist vorherzusagen, dass sich Apples aufgezeigte Alternative zu Hintergrundprozessen großer Beliebtheit erfreuen wird. Die Versprechungen reichen von Batterieschonung bis Performancegewinn und zählt damit sicherlich zu den größten Neuerungen der anstehenden Firmware.

via AppleInsider

Zweites iPhone als Joystick für 3D-Shooter

DirektJoystick

Alex Winston Ltd., ein kleiner IT-Betrieb aus dem nordamerikanischen Nashville in Tennessee, zeigt die Steuerung eines 3D-Shooters mithilfe eines zweiten iPhones.

Über den Audio-Port des iPhones werden neben der Accelerometer-Steuerung außerdem Zusatzinformationen wie die Lebensenergie des Protagonisten sowohl hin-wie-auch-her übertragen. Eine Veröffentlichung des zusammengebauten Source Codes dieser Demonstration ist nicht geplant. Auf Anfrage wird dieser jedoch gerne zur Verfügung gestellt:

-> http://www.alexwinston.com/

Mit Firmware 3.0 kündigte sich jedoch bereits die Verwendung des iPhone Dock-Anschlusses für technisches Zusatz-Equipment an. Haptische Steuerungsgeräte wie Joysticks oder Spiele-Controller werden dabei meiner Meinung nach sehr hoch im Kurs stehen.

via TUAW

Disclaimer: Da das im Video demonstrierte Spiel in Deutschland als ‚indiziert‘ gilt, bleiben die Kommentare für diesen Beitrag geschlossen.

[KlimBim] 2009-04-09

Wer gerne Cocktails mischt, lädt sich während der Promo-Aktion das Programm Cocktails+ herunter, welches bis zum 12. April kostenlos im App Store (Link) zu beziehen ist. Vormals wurden $9.99 fällig.

Wem die 2.000 vorinstallierten Rezepte für Mischgetränke nicht ausreichen, darf sich mit der Twitter- und Facebook-Integration von Freunden inspirieren lassen.

via Daring Fireball


Sobald das Wort Myst in den Mund genommen wird jauchzen sowohl Retro-Enthusiasten als auch die alteingesessenen Macintosh-Kreise. Warum? Das Grafik-Abenteuer, welches Anfang der 90ziger-Jahre zuerst auf einem Macintosh erschien, wurde zu einem der meistverkauftesten PC-Spiele aller Zeiten und hielt bis 2002 den Titel sogar alleinig.

Dann kamen die Sims und haben alles kaputt gemacht.

Trotzdem. Und obwohl ich mich’s gar nicht zu sagen traue: Das mystische ‚First-Person‘ Abenteuer fand ich schon damals super-langweilig.


Wer sich ein gutes Englisch-Wörterbuch in die digitale Hosentasche stecken möchte, greift zum kostenlosen Angebot der – erstmals nativen Applikation – von Dictionary.com (App Store-Link).

Dictionary.com ist Teil des Ask.com-Netzwerkes und bietet über 275.000 Wörterbucheinträge sowie 80.000 Synonyme auf schlanken 35 MB, die keine zusätzliche Internet-Verbindung benötigt.

Außerdem mag ich die eingestellten App Store-Beispielbilder…

via TechCrunch


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‚Eine neue Woche, ein neuer Rechtsstreit.‘ Soweit meine Theorie.

Für den April 2009 macht der taiwanesische Chiphersteller Elan Microelectronics den Anfang und reicht in San Francisco Klage aufgrund von zwei verletzten Touchscreen-Patenten ein. Die betroffene Apple Produktpalette reicht vom MacBook über das iPhone bis zum iPodTouch.

Bereits 2006 bestritt man gegen die Touchpad-Manufaktur Synaptics eine ähnlich gelagerte Klageschrift, die jedoch außergerichtlich beigelegt werden konnte.

Elan produziert in Asien unter anderem die Touchpads für den Asus EEE PC.

via NyTimes


DirektMagnet

Digital King präsentiert neue Monster-Brenngläser für das iPhone. Das $100-Fischaugenobjektiv scheint eine Modifikation der Geräterückseite zu erfordern und findet dort durch eine magnetische Lasche seine Befestigung. Ein Veröffentlichungstermin ist noch nicht angekündigt.

Gewagte These: Mehr als diese Randerwähnung wird die Objektivblende nicht erhalten.

[review] Elgato Turbo.264 HD

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Der Zubehörmarkt für iPhone-Equipment ist mit Kopfhörern und Schutz-Taschen bereits gut überflutet.

Extravagante Accessoires genieße somit von Haus aus ein Raritäten-Dasein. Aber da das iPhone bekanntermaßen auch der ‚beste iPod aller Zeiten‘ ist, widmen wir uns etwas ausführlicher dem Videokonvertierungs-Stick von Elgato, um in möglichst kurze Zeit sein Filmmaterial iPhone-tauglich zu konvertieren.

Derzeit setze ich zwischen meinen heimischen vier Wänden den MacMini 1.83 GHz Intel Core 2 Duo mit 2 GB Ram ein, und lasse softwareseitig Handbrake oder VisualHub meine Filmschnipsel zerhacken. Da normalerweise genügend Ressourcen auf dem kleinen Computer zur Verfügung stehen (der Rechner hat ja nächtelang nichts zu tun), verzichtete ich bislang auf Hardware-Unterstütung bei der Encodierung. Mit 150 € gehört der USB-Stick, in der Größe einer Apple Fernbedienung, nämlich auch nicht zu den preiswerten Anschaffungen.

Benutzung

Seine Zielgruppe bestimmt der Turbo.264 HD-Dongle mit einer kinderleichten Installation und null Konfiguration. USB-Stick einstecken, Software installieren und Start drücken. Jeder Computerbenutzer, der schon einmal ein Betriebssystem gestartet hat, sollte diese Software verwenden können.

Schiebt man dem Klicki-Bunti Programm Videodateien unter, steht der Anwender lediglich vor der Frage auf welches Gerät der entsprechende Film am Ende gelangen soll. Zur Auswahl stehen passgenaue Voreinstellungen für allen Apple-Gerätschaften. Aber auch YouTube oder die Sony PSP werden bedient. Individuelle Bedürfnisse werden in den Detail-Einstellungen manuell vorgenommen.

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Für den ‚fortgeschrittenen‘ Benutzer wäre es zweifelsfrei toll, wenn die Turbo-Software mit mehr Einstellungsmöglichkeit aufwarten wurde. Ich persönlich würde mir wünschen die konvertierten Dateien nach ihrer Umwandlung direkt in die angeschlossene iTunes-Bibliothek befördern zu lassen. Als Speicherort kann in den Einstellungen die iTunes-Mediathek gewählt werden. Die Filme landen dann zwangsläufig im Benutzer-Ordner /Filme, werden jedoch zu iTunes hinzugefügt.

Natürlich lässt sich ein rudimentärer Videoschnitt vornehmen oder Filmdateien zusammenfügen. Darauf möchte ich im Detail aber gar nicht eingehen, da die Stärke der simplen Benutzeroberfläche in seiner Hardware-Unterstützung bei der Konvertierung zu finden ist.

Zeit

Warum eigentlich der ganze Aufwand und die finanziellen Anschaffungen? Weil man Zeit sparen möchte. Wer viel Videomaterial von seiner AVCHD-Kamera, einer DVD oder aus den privaten Download-Verzeichnissen umwandeln möchte, erhofft sich von der Hardware-Unterstützung einen Zeitvorteil. Außerdem lässt sich der Stick ‚on the road‘ mitnehmen und entlastet das Notebook und den dazugehörigen Akku.

-> Siehe Update.

Eingabeformate
AVCHD Video, QuickTime, AVI, DV, WMV, MPEG-1, MPEG-2 Program/Transport Stream, MPEG-4, MP4, M4V, H.263, H.264 AVC, Xvid, VIDEO_TS und viele mehr.

Ausgabeformate
AppleTV, iPod (Best), iPod (Smallest), iPhone, Sony PSP, YouTube, YouTube HD, HD 720p, HD 1080p + eigene Profile

via Elgato

Mit dem aktuell Software-Update 1.0.1, wühlt sich der Elgato-Stick jetzt auch durch MKV Datei-Container.

Konvertierungs-Unterstützung

Neben den manuell einzuschiebenden Dateien unterstützt der Stick auch eine Konvertierung aus den Mac-Programmen QuickTime, iMovie oder EyeTV. Einmal konfiguriert, werden die Frames direkt aus dem jeweiligen Programm in den Schleudergang geschickt. Sehr fein.

Ohne die Ansprüche eines professionellen Anwenders erfüllen zu wollen, habe ich den Stick in einen praxistauglichen Vergleichstest mit meinem derzeitigen Setup geschickt.

Software vs Hardware; mit diesem Ausgangsmaterial:

  • HD_Wolverine Trailer 189.6 MB (1920 x 800) – Bitrate 10,651 – Laufzeit: 02:29
  • SD_Wolverin Trailer 23 MB (640 x 272) – Bitrate 1,338 – Laufzeit: 02:29
  • Lost in Translation 4.15 GB – DVD auf Festplatte – Laufzeit: 01:37:31

Im Rennen der hochaufgelösten Trailer duelliert sich der Turbo-Stick mit HandBrake. Elgato schafft hier durchschnittlich 40 FPS. Bei der Umwandlung vom SD-Material trennt sich jedoch die Spreu vom Weizen und der Turbo-Stick jagt mit Abstand am schnellsten durchs Feld. Mit phantastischen 140 Frames pro Sekunde über die gesamte Konvertierungsdauer ins iPhone-Format.

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Um Messfehler am DVD-Laufwerk auszuschließen, greife ich beim Silberschreiben-Test auf eine bereits gerippte Version von Festplatte zurück. iTunes verabschiedet sich daher an dieser Stelle.

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Gerade bei längeren Filmen spielt der Stick mit seinen Muskelmassen. Während er eine DVD mit der Laufzeit von 1 Stunde und 37 Minuten in phänomenalen 26 Minuten durchrechnet, brauchen die Software-Lösungen bei voller Rechenpower fast die komplette Spielzeit der DVD. HandBrake erreicht jedoch eine großartige Kompressionsrate bei vergleichbarer Qualität.

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Fazit

Auf dem derzeit aktuellen Betriebssystem 10.5.6 und einem etwas schwachbrüstigen MacMini der letzten Generation, vollbringt der Stick wahre Wunder. Wer jedoch schon mit mehr Prozessor-Kernen unterwegs ist oder nur gelegentlich Videomaterial überspielt, darf sich sicherlich die 150 € sparen. Elgato bietet für meinen persönlichen Anwendungsfall mit dem Turbo.264 HD-Dongle eine erhebliche Zeitersparnisse, die ich selbst bei der sporadischen Konvertierung von Videomaterial bemerke.

Für die kommentierten Zweiminuten-Schnipsel, die ich für dieses Weblog ab und an als Review bzw. Preview erstelle, spare ich mir gute 2/3 der iMovie-Wartezeit.

Und das rechnet sich.

-> Amazon Affiliate-Link

Update

Nach der Veröffentlichung dieses Artikels hat sich Elgato bei mir gemeldet und folgende Zusatzinformation bereitgestellt:

Zweifellos, wer einen Mac mini hat, der leidet beim Videokonvertieren und freut sich über die Turbo.264-HD-bedingte Beschleunigung. Wir haben aber mit dem Original-Turbo.264 die Erfahrung gemacht, dass besonders die Besitzer schneller Rechner nach mehr Speed gieren. Deshalb bezieht der neue Turbo.264 auch den Mac mit sämtlichen seiner Cores in den Konvertierungsprozess mit ein (er lässt das Quellmaterial von der CPU für den Encoder aufbereiten, das werden Sie während des Umrechnens an der Auslastung des Mini bemerkt haben). Vorher war das Motto: CPU entlasten. Nun heißt es maximaler Durchsatz ohne Rücksicht auf andere Apps. Kurz: Je schneller der Rechner, desto höher der Zeitgewinn.

Google überarbeitet mobile Gmail- und Kalender-Version

Wer, wenn nicht Google, sollte wissen wie man pfeilschnelle Web-Programme an den Start bringt? Mit einer beharrlichen Konstanz verbessert der Suchmaschine-Dienstleister seit Monaten die Online-Präsenz seiner E-Mail und Anhang-Services.

Die aktuelle Überarbeitung verspricht eine modifizierte Benutzer-Oberfläche, ein schnelleres Öffnen von E-Mails, Stapel-Verarbeitung zum Sortierungen und Archivieren mehrerer Nachrichten und grundlegende Offline-Unterstützung. HTML5 und so.

Merklich verbessert scheint wie im Blogeintrag versprochen, das Caching-System. Gerade in ’netzschwachen‘ Zeiten wird die Navigation durch den temporären Zwischenspeicher stark verbessert. So lassen sich auch in der Münchner U-Bahn ohne Mobilfunkempfang Textnachrichten erstellen, löschen und aussortieren.

Als treuer Nutzer des nativen E-Mail-Clients von Apple, fehlt mir zunehmend ein integrierter Browser. Es nervt das man Mail komplett beendet und in den mobilen Safari wechseln muss, nur um dem neusten Meme-Link nachzueifern. John Gruber fühlt ähnlich.

Der webbasierte Gmail-Client kann in dieser Hinsicht einen großen Vorteil ausspielen.

DirektGmail

Als neue Funktion präsentiert sich am oberen Bildschirmrand eine ’schwebende‘ Menübar um die grundlegenden Funktionen immer in GriffTippweite zu haben. E-Mail Adressen werden autovervollständigt. Der Kalender erlaubt die Bestätigung und das Bearbeiten von Einladungen.

Aus den hiesigen Landen besucht man http://mail.google.com und findet seit letzter Nacht die bereits eingedeutschte Version. Wer sich in die verwendeten Grundlagen von HTML5 bis WebKit einlesen möchte, sei der Google Code Blog ans Herz gelegt.

via gmailblog.blogspot.com

WWDC 2009 – Sessions & Labs

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Vom 08. bis zum 12. Juni findet auch dieses Jahr wieder die Apple Worldwide Developers Conference in San Francisco statt. Was an den bezifferten fünf Tagen in Zusammenarbeit zwischen der 1.000 Apple-Entwickler und den 5.000 Besuchern besprochen wird, findet eine erste Veröffentlichung im Konferenzplan.

Das iPhone-Angebot für die Programmierer, Studenten und Interessierten ist nicht gerade unterdimensioniert.

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-> http://developer.apple.com/wwdc/sessions/