Seit dem 11.Juli befindet sich das iPhone 3G im Verkauf. Zeit, eine ‚optische‘ Anpassungen vorzunehmen. Die Firma GelaSkins hat mich heute Morgen mit ein paar sehr ansprechenden Motiv-Folien beliefert.
Als neuer Twitter-Liebhaber, denkt man bei diesem Meeressäuger natürlich zuerst an den ‚Fail Whale‚, so Web X.0-geschädigt ist man bereits.
Der Druck lässt keine Wünsche offen. Eine Schutzfunktion sehe ich nicht, dafür gibt die Folie sowohl dem MacBook als auch dem iPhone eine gute ‚Griffigkeit‘. Das Aufkleben funktioniert selbst in morgendlichem Schlummerdasein ohne Probleme – mehrmaliges Ab- und Aufziehen um die Klebefläche zentriert auszurichten, beeinflusste in keiner Weise die Qualität.
Preislich befinden sich beide Folien am Limit. 15 EUR für eine 3G-Folie und 30 EUR für die MacBook-Version rechtfertigen sich sich ausschließlich dadurch, dass die Verarbeitung und Beschaffenheit des Aufklebers exzellent sind.
Michael sendet uns einen genauso innovativen, wie ungewöhnlichen Tipp aus seinem Weblog.
Das iPhone-Wörterbuch lernt bekanntlich etwas behäbig. Meinen Namen beispielsweise schreibe ich unter alle digitalen Dokument klein. Das iPhone schlägt mir jedoch seit dem ersten Tag der Benutzung die Schreibweise ‚Alex‘ vor, der man durch Drücken auf die Leertaste ungewollt zustimmt.
Die gestartet Petition, die Apple dazu bewegen soll, die Wörterkorrektur komplett abschaltbar zu konfigurieren, steckt mit 24.000 Unterschriften, noch in ihren Kinderschuhen.
Aber für genau solche einzelnen Ärgerlichkeiten, die sich das iPhone in seiner aktuellen Version NIE merkt, gibt es folgende banale Lösung: Tragt einen Kontakt, der den Namen des Wortes trägt, welches ihr gerne ‚gelernt‘ haben möchtet, in euer iPhone-Adressbuch ein.
Schreibt doch einfach erst ein “x”, geht dann vor das “x” zurück und schon könnt ihr ganze Texte ohne Probleme in jeder Sprache und wie gewünscht schreiben. Ganz ohne Korrekturvorschläge…
Ja, wir sind hier das iPhoneBlog. Trotzdem würde ich mir ‚ernstzunehmende‘ Konkurrenz wünschen, damit auch Apple den Mitbewerberdruck für eine Weiterentwicklung für ihre Soft- und Hardware zu spüren bekommt.
Nach einer einschläfernden Pressekonferenz am gestrigen Dienstag zum T-Mobile G1, verheißen die Fakten – die in dessen Nachwehen ins Internet tropfen – allerdings nichts spektakuläres. Eine T-Mobile Vertragsbindung ist obligatorisch, die sowohl einen Gesprächs- als auch (einen stark beschnittenen) Datentarif beinhalten muss; Bindung via SIM-Lock ans Magenta-Netz, kein 3,5′ Klinkenstecker; keine Modem-Funktionalität oder Exchange-Unterstützung.
Android sieht interessant, aber leider wenig intuitiv in seiner Bedienung aus. Multi-Touch gibt’s auch nur so ansatzweise, dafür aber eine vielversprechende Anbindung an den Amazon MP3-Store mit DRM-freier Musik. Apropos frei. Beim G1 kommt überwiegend Open Source-Software zum Einsatz und ist daher ideologisch sehr zu unterstützen. Mit einem iTunes synchronisiert es sich trotzdem nicht, was nicht der Fehler von Google oder Android ist – aber nichtsdestotrotz nerven wird.
Der digitaler Kompass in Google Maps sieht ’nice‘ aus, sowie viele Kleinigkeiten. Die grundsätzliche Menüführung wirkt aber eher BETA. Über den Formfaktor lässt sich natürlich streiten. So eine Pseudo-Tastatur brauche ich persönlich nicht.
Aus Geek-Perspektive finde ich das T-Mobile G1 ein grundsätzlich sehr interessantes Gerät. Viele Buttons mit vielen Funktionen muss man einfach toll finden. Ohne das Gerät in der Hand gehabt zu haben, bevorzuge ich im Alltag jedoch bewusste Geräte, die sich auf ihre wesentlichen Aspekte reduzieren können – was das iPhone perfektioniert hat.
Soweit mein erster Eindruck, nachdem ich 12 Stunden Pressekonferenz-Regenerierungszeit gebraucht hatte. Sehr medienunwirksam wurden am Präsentations-Ende, als die Journalisten bereits das Büffet stürmen wollten, noch die Google-Gründer auf die Bühne zitiert. Larry Page blieb 2-3 Mal fast der Geräte-Name im Hals stecken und pure Begeisterung sieht auch irgendwie anders aus.
Er weiß wahrscheinlich, dass das T-Mobile G1 nur ein erster Schritt in die richtige Richtung wird.
Der ‚Barcode‘ an sich, hatte für mich schon im ‚Strich-Code‘-Zeitalter immer etwas elegantes, kryptisches und faszinierendes. Telefon-Nummern, Text, SMS oder URls in obskure Pixelgrafiken zu verpacken, übt auch im aktuellen Jahrhundert einen gewissen Reiz auf mich aus.
Mit dem kostenlosen Barcode-Scanner, dekodiert das iPhone-Programm nach einem kurzen Photo sowohl DataMatrix- und QR-Codes zurück in ihre Textform. Diesen Software-Tipp, habe ich der letzten ‚Bits und so‘-Folge entwendet.
Ich glaube, diesen QR-Code für das iPhoneBlog bastel ich mir auf meine nächste Visitenkarte.
Unter folgender Adresse kann man sich seine eigenen Text-Broken ‚verkodieren‘ und als Grafik extrahieren.
mit großer Wehmut blicke ich auf unsere gemeinsame Zeit zurück, in der wir angefangen haben zu bloggen. Du warst meine erste große IT-Liebe – und die vergisst man bekanntlich nie. Dir habe ich mein iPhoneBlog anvertraut und du hast sang und klanglos nach 2 Jahren den Stecker gezogen. Einfach so. Dir wurde die Last zu groß.
Ein trauriger Moment, den man hätte auch gemeinsam ‚durchstehen‘ können. Eine E-Mail hast du mir geschrieben als der Schalter bereits umgelegt war. Gut, bei Support-Anfragen warst du nie wirklich kooperativ. Eher ausweichend. Geöffnete Tickets hatte ich viele. Das Gespräch hast du leider eher selten gesucht.
Aber vielleicht waren wir auch nicht für einander geschaffen und du wirst mit jemand Anderem glücklich. Jemandem, dem es egal ist wenn unsere Datenbank mit Schluckauf über mehrere Wochen krank im Bett liegt. Du warst jedenfalls nicht für sie da, obwohl ich dich so oft angerufen habe.
Dein Webinterface ist nicht schön. Solche Äußerlichkeiten waren mir immer egal. Deine Monats-Statistiken wurden nie zurückgesetzt – bis heute springt mir bei jedem Einloggen die Warnung der Traffic-Überschreitung ins Gesicht. Kleinigkeiten. Du hast gesagt ich soll das ignorieren.
In der Mail, in der du mit mir Schluss gemacht hast, steht etwas von ‚illegalen Aktivitäten‘. Am Telefon wurde mir beigebracht, dass es sich dabei nur um eine Standardformulierung handelt. Ich solle diese – Achtung wörtliches Zitat – „Nicht so ernst nehmen“.
Schade, ich nahm unsere Beziehung irgendwie ernst. Immerhin hatten wir einen Vertrag, den ich brav und immer pünktlich zahlte. Du hast mir in deinen finalen Sätzen den Vorschlag zu einem ‚Upgrade‘ unterbreitet. Verstehe ich dich da wirklich richtig? Nachdem du mit mir Schluss gemacht und mich vor die Tür gesetzt hast, soll ich erneut bei dir ein teureres Mitbewohner-Zimmer beziehen?
Ein bisschen gefühllos oder?
Schade, telefonisch hast du mir diesen Vorschlag dann nicht mehr angeboten. Als ich bei dir anrief, wurde ich verbal grob angegangen, beschimpft und dann ausgelacht.
Ich bin wirklich nicht nachtragend oder möchte verbittert erscheinen, aber ich weiß nicht ob es weiterhin die beste Strategie für dich ist, auf diese ‚unsanfte‘ Art-und-Weise – mit einem Weblog umzugehen, das du wegen eines zu hohen Besucher-Ansturms aufgekündigt hast.
Viele Benutzer heißt im Umkehrschluss nämlich auch viele Zuhörer. Zuhörer, die ich hier im Blog treffe. Im Podcast. Auf Twitter oder bei meinen anderen publizistischen Tätigkeiten. Rückblickend auf unsere Partnerschaft habe ich für die, die es hören wollen, ab heute eine klare Meinung Empfehlung.
Mach‘ es jut und auf Nimmerwiedersehen.
* Die oben ausformulierte Kritik spiegelt ausschließlich meine persönlichen Erfahrungen wieder, die trotz humoristischer Formulierung so der Wahrheit entsprechen. Ich habe die Verträge für mich und mehrere meiner Kunden zum heutigen Tag mit der Firma Server4you aus Hürth gekündigt.
Update
Der Leiter des technischen Supports der PlusServer AG, zu denen auch Server4you gehört, hat sich auf Anordnung der Geschäftsführung von Server4you mit mir telefonisch in Verbindung gesetzt. Dem Hosting-Provider ist daran gelegen, das beschriebene Support-Dilemma aufzuklären – vornehmlich natürlich aufgrund dieser Berichterstattung. Das finde ich dennoch sehr löblich und werde mich kooperativ mit deren Anfragen in den nächsten Tagen auseinandersetzen.
Der freundliche (!) Mitarbeiter, der sich für die Abschaltung der iPhoneBlog-Domain am letzten Montag verantwortlich zeigte, hinterließ keinerlei Notizen über meine zwei Anrufe in der hauseigenen Support-Datenbank. Auch die vom System erzeugten E-Mails an mich, die nach der Abschaltung bei mir eintrafen, können nicht mehr aufgefunden werden.
Über die Ergebnisse, weiteren Entwicklungen und möglichen offiziellen Stellungnahmen, halte ich euch in diesem Beitrag auf dem Laufenden.
Aber erst einmal…ein Hoch auf die Pressefreiheit!
Update II
Da ich seit über einem Monat (Stand: 26.10.08) keine weitere konstruktive Mitteilung von der PlusServer AG erhalten habe, erachte ich die Sache als erledigt und zu den Akten gelegt.
Ich kann mir richtig gut vorstellen, wie die ersten Rettungs-Sanitäter am Unfallort ihr iPhone zur Pulsmessung aus der Tasche ziehen. Können wir nur hoffen, dass eine Google Health-Integration folgt und das keine iPhone-Funktionalität dupliziert wurde – die ‚Herzmaschine‘ befindet sich noch im ausgetüftelten AppStore-Verifizierungsprozess von Apple.
Unerwartet, Unangekündigt und rabiat hat mein Webhosting-Provider in der gestrigen Nacht den Stecker für das iPhoneBlog.de gezogen. Dank FeedBurner und Thorstens (kyriii@Twitter) tatkräftige Unterstützung zu später Stunde, geht diese Nachricht daher exklusive an alle FeedReader-Abonnenten.
Während wir wieder aufstehen, atmet das iPhoneBlog unter der Domain www.olma.me weiter – einer Domain, die eigentlich so öffentlichkeitsscheu ist…
Alle weiteren schmutzigen Details und Hasstiraden behalte ich vorerst für mich, bis wir unter gewohnter Adresse wieder Online sind.
Der Postbote und ich, haben ein zwiespältiges Verhältnis.
Zum einen liebe ich es, von ihm Pakete gebracht zu bekommen – zum anderen hasse ich ihn, wenn er meint ‚mich nicht angetroffen‘ zu haben. Natürlich bin ich grundsätzlich Zuhause um die begehrte Ware entgegenzunehmen – alles andere wäre grob gelogen…
Nun treibe ich mich dieser (letzten Uni-)Tage in Bibliothek und Mensa herum, und verpasse ständig meine Päckchen – nicht das es wahrheitsgemäß ‚Unzählige‘ wären, aber ansonsten zieht diese Geschichte nicht besonders.
Also gut. Wenn ich dann um 20 Uhr mit ermüdeten Augen nach Hause komme, in den heimischen Briefkasten blicke und mir ein kleines blaues Zettelchen entgegenflattert, besteige ich die Achterbahn der Gefühle. „Ja, endlich ist ES da“ (man denke sich an dieser Stelle ein cooles, langersehntes Item) dann – „Nein, das Baugeschäft – das in unser Abwesenheit Paketstation spielen darf – hat bereits geschlossen“.
Ärgerlich.
Und nach dieser ausschweifenden Einführung merkt der geneigte Leser, worauf diese kleine Posse hinausläuft: „Hätte ich nur gewusst, für wann die Lieferung meines Päckchens angesetzt war!“
Auf dem Mac übernimmt diese Funktion ein – von vielen Seiten – wärmstens empfohlenes Widget, das auf den Namen Delivery Status hört. Jeder, der mehr als ein Paket pro Monat bekommt, weiß dieses nützliche Stück Software zu schätzen.
Dort implementiert sind unzählige Lieferdienste – von UPS über FedEX bis DHL und TNT oder Apple (Hermes fehlt leider noch). Mit der ‚Tracking-Nummer‘ kann man hier bestens die aktuellen Positionen der Lieferung nachvollziehen. „Wird gerade ausgeliefert“, „Bewegt sich auf die Landesgrenze zu“, „Hängt beim Zoll“ oder „wird zugestellt“ – nicht ganz so flapsig formuliert, aber dafür mit aktuellen Zeitstempeln, die das Warten so richtig angenehm machen.
Hatte ich vergessen zu erwähnen, dass es jetzt auch Delivery Status touch gibt? Richtig vermutet, das ist die identische iPhone-Version, damit ihr auch Unterwegs auf dem Laufenden gehalten werdet, wo sich eure Sendungen gerade befinden.
P.S.: Nächstes Mal erzähle ich euch dann noch von den Erfahrungen meiner Freundin, die bei einem großen Paket-Lieferservice ihre Studentenzeit verbracht hat, und mit den Nachforschungen ‚verloren gegangener‘ Sendungen beauftragt war.