Diese Runde vom Katz-und-Maus-Spiel, wurde vom iphone-dev-Team – recht zeitnah – beendet. Sowohl das PwnageTool als auch QuickPwn stehen für Firmware 2.1 zum Download (per Bittorrent) bereit.
Nach der Veröffentlichung von iTunes 8 letzten Dienstag, welches sich weigerte ‚individuelle‘ ipsw-Dateien einzuspielen, kündigte das iphone-dev-Team einen Patch für das Musikprogramm an. Schön, das ein anderer Weg gefunden wurde.
By the way we figured out a way to combat iTunes 8 without patches…and we’re waiting to see what Apple tries next. But we think they might want to rethink their priorities.
Nach einem erfreulich-turbulenten Tag mit der veröffentlichten iPhone-Firmware 2.1, haben wir uns noch zu später Stunde zusammengefunden und das Ereignis begossen unsere ersten Impressionen auf Audio-Tape festgehalten. In den absoluten Mittelpunkt rücken demnach die Änderungen und Verbesserungen der aktualisierten ‚Permanent Software programmed into a read-only memory‘.
Außerdem mit hoher Wichtigkeit, wie uns Steve Jobs unter der Woche erzählte, der AppStore!
Zirka 3.000 Programme sind bislang verfügbar, welche innerhalb von nur sechs Wochen die Download-Zahl von 100.000.000 in die Statistik-Auswertungen getrieben hat. Das regte uns dazu an, euch mehr als lediglich zwei Software-Highlights vorzustellen.
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In den zwei letzten Prüfungswochen, kommt mir jede Abwechslung – die meine Nase aus den Büchern zieht – mehr als gelegen unpassend – so die pflichtbewusste Studenten-Antwort mit dem geregelten Langeweile-Alltag.
Als ich an diesem Freitag-Nachmittag jedoch um 16 Uhr in der Bibliothek von einem iPhone-Firmware-Update überrascht wurde, war es mit dem Pflichtbewusstsein vorbei. Nach meinem Alibi-Twitter-Post ‚ich-spiel-das-Update-erst-später-ein – macht-ihr-mal‘, musste ich mir USB-Kabel-Vergesslichkeit diagnostizierten.
Selten war ich so geplant unvorbereitet.
Minuten später ertrug ich den Anblick der fehlenden Verbindung nicht mehr und reaktivierte die notwendigen Ressourcen, die mir in ein nahliegendes Kaffee- und Kuchen-Etablissement geliefert wurden.
Die Sitzplätze wurden das erste Mal nach dem einsetzenden Regen gewechselt. Innerhalb des Gebäudes war der 3G-Empfang jedoch so instabil, das ich wie ein Akrobat meine MacBook über den Tischen der Gäste jonglieren musste, um die anstehenden 237MB herunterzuladen.
In dieser – zugegeben unglücklichen – Position, liebe ich es unheimlich wenn die verbleibende Akkuleistung gleich der verbleibende Download-Zeit ist. Schön knapp wurde es…mit verbleibenden 3 Minuten Batterieleistung auf der internen MacBook-Uhr, kroch ich wild gestikulierend mit meiner USB-Kabel-Laptop-iPhone-Verdrahtung unter die Tische der Lokalität, auf der Suche nach einer Steckdose.
Mit dem Start des iTunes Update-Prozesses, besiegelte ich meine gütliche Stromverbindung und darf nun anfangen euch meine ersten Erfahrungen mitzuteilen. Die Kaffee-Trinker schütteln übrigens immer noch die Köpfe wenn sie in meine Richtung blicken.
Aber hey…das ist ein wichtiges Firmware-Update!
Bezeichnung: 2.1 (5F136)
Modem Firmware 02.11.07
Automatisches iPhone-Backup beim Aktualisieren – vorher wurde ich noch gefragt
Das Navigieren zwischen mehreren E-Mail-Accounts ist wesentlich schneller
In der Song-Ansicht stehen unter dem Songtext auch der Interpret und das Album
Sehr flüssiges Scrolling. Überall. Kontakte flutschen besonders
Genius-Playlist-Feature hat ein nettes Icon
Bei der Aktivierung hatte ich kein Internet (siehe Text oben) – hat auch so geklappt?!
Das 3G-Symbol ist jetzt Blau – bei GPRS und EDGE fehlt das Rechteck. Mir fehlt der Kasten irgendwie
Nach dem Update muss nochmals ge-sync-ed werden – erst dann ist Genius auch wirklich verfügbar (wnetoa)
Autokorrektur: ‚da‘ wird nicht mehr zu ‚es‘ – iphoneblog.de wird immer noch zu iphoneblog.es (empty)
Der Pwnage-Unlock von 2.0.2 auf 2.1 bleibt erhalten – Jailbreak ist natürlich weg (denis2342) – und auch nicht mit QuickPwn dem Gerät wieder zu entlocken
Mein Anbieter O2 wird jetzt als ‚Carrier 2.6‘ bezeichnet – mysteriös
Der Notruf-Bug scheint noch da (?) – andere Sicherheitslücken sind behoben.
Aktualisierte Programme wechseln ihre (Sitz-)Position auf dem Home-Screen nicht mehr
Telefonnummern werden jetzt statt so ‚+49 1795101493 jetzt so ‚+49 179 5101493‘ formatiert
Nach zehn falschen Passwort-Eingaben wird das iPhone gelöscht – ein großer Spaß mit fremden Phones
Viele neue internationale Tastaturen Slovak / Turkish / Romanian / Dutch / Latvian / Lithuanian / Czech / Estonian / Croatian / Hungarian / Icelandic
Coverflow unterstützt 180 Grad-Drehungen
Dreifachklick auf Headset-Knopf springt ein Lied zurück
SMS-Erinnerungs Klingeln falls man sich weigert die Textnachricht zu lesen
Anregungen, Erweiterungen oder Korrekturen bitte in die Kommentare.
In den guten Morgenstunden von San Francisco, Cupertino und Umgebung, beschert uns Apple die iPhone-Firmware 2.1, die jetzt über iTunes zum Download bereitsteht. Ein ausführlicher Podcast dazu, folgt noch am heutigen Abend. Erst einmal solltet ihr alle iTunes 8 starten und die Aktualisierung beginnen. Erfahrungsberichten und alle weiteren Hinweise die euch auffallen, sind in den Kommentaren sehr willkommen.
Wie angekündigt, beziehen sich die grundlegenden Verbesserungen auf die Batterielaufzeit und merzen Fehler bei System- und Progammabstürzen sowie Verbindungsabbrüchen aus. Des Weiteren wird von einer drastischen Reduzierung der Backup-Zeiten gesprochen. Ich bin gespannt…
Hier die umfangreiche Änderungsliste:
Decrease in call set-up failures and dropped calls
Significantly better battery life for most users
Dramatically reduced time to backup to iTunes
Improved email reliability, notably fetching email from POP and Exchange accounts
Faster installation of 3rd party applications
Fixed bugs causing hangs and crashes for users with lots of third party applications
Improved performance in text messaging
Faster loading and searching of contacts
Improved accuracy of the 3G signal strength display
Repeat alert up to two additional times for incoming text messages
Option to wipe data after ten failed passcode attempts
Da sich die iPhone-spezifischen Ankündigungen Gestern eher in Grenzen gehalten haben und es erst Freitag wieder spannend wird, hier ein Programm, welches ihr euch unbedingt anschauen solltet.
Bei der App handelt es sich um Air Sharing von Avatron Software. Mit dem Programm ist es möglich, sein iPhone als mobilen Daten-Storage ins lokale Netzwerk einzuhängen und unzählige Dateiformate rauf (und auch wieder runter) zu schieben – das iPhone als extravaganter USB-Stick mit Bildbetrachter sozusagen.
Die Installation ist kinderleicht wenn man der bebilderten Anleitung folgt: Im (Mac) Finder „Mit Server verbinden…“ klicken, oder die IP-Adresse via Browser eingeben. Per WebDAV wird dann die Verbindung aufgebaut.
Anschließend wird das iPhone als mobiler Datenspeicher unter „SHARED“ – den ‚Freigaben‘ angezeigt. In den Ordnern ‚Public‘ und ‚Samples‘ dürft ihr euch nun austoben und beliebig die Dateien hin und her schieben.
Die empfangenen Daten können dann direkt in der Air Sharing-UI auf dem iPhone angesehen werden. Dies bietet sich gerade dann an, wenn man PDFs oder Bilder „mal eben auf das iPhone transferieren möchte“ um diese mitzunehmen.
Die App ist noch kostenlos und wird vom Hersteller so beworben:
Air Sharing’s regular price is US$6.99. But don’t miss this special introductory offer: For the first two weeks, Avatron Software will be giving Air Sharing away for FREE!
Folgende Formate sind laut Hersteller zu betrachten:
Fazit:
Im Praxistest macht sich Air Sharing sehr gut. Es ist kostenlos, läuft stabil, hat selbst einen Sleepmodus und zeigt auch ‚haarige‘ Formate, wie Keynote- oder Pages-Dateien hervorragend an.
Wichtig: Die Dateien werden im Landscape-Modus angezeigt, was sich für die meisten Dokumente anbietet. In ‚Zusammenarbeit‘ mit dem recht einfachen Setup drängt sich das iPhone als neuer USB-Stick geradezu auf. Weitere Updates des Herstellers folgen hoffentlich, auch wenn die Bezahl-Version den AppStore erreicht.
Erwartungsgemäß war es ein sehr iPod-lastiges Event, das gewohnt im September in Vorbereitung auf das Weihnachtsgeschäft initiiert wurde. Produktankündigungen anderer Art hätte sehr überrascht.
iTunes 8 sieht rechts recht vielversprechend aus, kämpft (wie gewohnt) noch mit einigen Übersetzungsproblemen. Die ‚Genius Wiedergabelisten‘ sind eine klasse Idee. Endlich nimmt sich Apple der – zumindest für mich – ‚unbequemen‘ Playlisten-Thematik an. Natürlich nicht ganz uneigennützig um dem Musikverkauf weiter unter die Arme zu greifen und detaillierte Erhebungen zum Hörverhalten ‚abzuspeichern‘.
Trotzdem, mehr als nur temporär habe ich nie mit der Wiedergabelisten-Funktion gearbeitet. Ich bin jemand, der keine Ahnung von Musik hat und deshalb immer sehr froh ist, wenn mir jemand eine ‚Zusammenstellung‘ anbietet, die mir gefällt.
Dies gilt es in den nächsten Tagen auszuprobieren.
Zur Erstellung von Wiedergabelisten habe ich bislang – leidlich funktionierende – Drittprogramme benutzt, oder einfach Last.fm gestartet. Schön, das ich Apple meinen Musikgeschmack mitteilen darf und im Gegenzug eine Wiedergabeliste bekomme. Ich finde es einen fairen Deal.
Und dann steht uns noch die Firmware 2.1 ins Haus. Am Freitag kostenlos und zum digitalen Download.
Dringend benötigt, wie mir erneut in den letzten Tagen auffällt. Backups führe ich grundsätzlich zur nächtlichen Stunde durch, da es immer die komplette Nacht in Anspruch nimmt. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, das wenn iTunes mit mehr als 30 Programmen jonglieren muss, in einen ‚Kreislauf des Todes‘ gerät.
Backup/Updating/Installieren nehmen unverständliche Zeiteinheiten in Anspruch. Verfügbare Aktualisierungen oder iTunes-Zweitaccounts in anderen Ländern bringen die Software dann so richtig in Schwierigkeiten. Kryptische Fehlermeldungen, Anzeige von Aktualisierungen, die nicht geladen werden können, Aktualisierungen, die nicht geladen werden können aber dann doch laden oder Aktualisierungen, die angezeigt werden aber schon geladen wurden. Alles ein großer, fetter brummender Haufen Code-Mist – sorry, aber Firmware 2.1 muss das in Zusammenarbeit mit iTunes beheben.
Die iPodTouch-Software ist schon verfügbar und zeigt Verbesserungen genau in dieser Richtung – schön, ich freue mich auf Freitag.
P.S.: Liebes Tagebuch, außerdem wollte ich dir noch sagen, dass ich die TV-Shows in HD ganz toll finde und mir gleich im US-Store besorgen werde. 1.34 GB pro Folge…nicht schlecht – manche Piloten sind auch 2.2 GB groß. Besonders nett finde ich die ersten kostenlosen Folgen. Ach, und so einen netten neuen iPodNano mag ich auch haben. Okay, dann bis Morgen.
Eigentlich wollte ich mich zur abendlichen Stunde schon in meine Ursuppe weichen Kissen begeben, da wird ganz überraschend Spore Origins in den AppStore gespült. Wir speisen euch bei der Größe dieses Titels mit keinem kurzen Hinweis ab, sondern haben uns das Game gleich einmal zugelegt und länger angeschaut.
Spore soll der neue Goldesel im Einzeller-Sternenbild des Publishers EA werden.
Nicht umsonst trug der Verleger Unsummen von Banknoten – über Jahre hinweg – zum Entwickler Maxis und seinem kreativen Kopf Will Wright. Der Sims-Erfinder beschäftigt sich mit Spore, das übrigens auf allen Plattformen in unzähligen Teilen erscheinen wird (iPod, PC, Mac, iPhone, Nintendo DS) seitdem ich denken kann seit 2005. Wahrscheinlich Ganz sicher eher länger, da es bereits 2005 auf der E3 in Los Angeles vorgestellt wurde.
Aber wer oder was ist Spore?
Nachdem man bei den ‚Sims‘ Wohngemeinschaften organisieren konnte und mit SimCity Städte errichtet hat, gilt es nun eine ganze Welt mit seinen eigenen Lebewesen zu erschaffen. Der Spieler startet mit einer kleinen Einzeller-Kreatur um diese aus der Ursuppe heraus aufs Land bis in den Weltraum zu ‚züchten‘.
Einmal im Leben Gott spielen!
Schön, nur leider nicht auf der mobilen Plattform, deren Lebewesen es nicht aus der Ursuppe herausschaffen. Dafür durchquert ihr im besten flOw-Stil das kühle Nass und bestückt eure eigenen Schöpfungen im ‚Creature Creator‘ mit allerlei Zusatz-Augen, -Stacheln oder -Flossen.
Ganz und gar ungöttlich waren meine Erfahrungen mit der Macintosh-Version.
Bereits am Wochenende installierte ich die Hybrid-DVD, die sowohl auf dem PC als auch Mac zu installieren ist, auf ein MacBook Pro. Unglücklicherweise gibt es ein ‚Problem‘ mit älteren ATI-Grafikkarten (mein MacBook Pro ist 1,5 Jahre alt und tackert unter einer RadeonX1600). Ab dem zweiten Level bricht dort die Framerate dermaßen ein, das selbst das grafisch nicht sehr opulente Spore unspielbar wird. Ein Patch ist nötig, lässt sich aber noch nirgendwo finden und ich fühle mich als Heimkonsolenfreund wieder einmal mehr als bestätigt.
Doch dieses Erlebnis macht die mobile iPhone-Version nur noch interessanter.
Aus einem gefrorenen Eiskristall, der vom Himmel fällt, krabbelt ihr nun erst einmal in euren Algenteppich. Unsere ersten Eindrücke:
Ladezeiten sehr okay
Grafisch anspruchsvoll ohne Ruckeln oder Zuckeln
Bildschirm legt sich schlafen (verdunkelt sich), wenn keine Bildberührung stattfindet was bei einer Accelerometer-Steuerung konstant der Fall ist. Nervig.
Musik sehr sphärisch und beruhigend
Bilder aus der iPhone-Photo-Bibliothek zu nehmen und auf seine Kreatur zu klatschen ist legendär
30 Level klingen okay. Spontan war ich innerhalb der ersten 10 Minuten in Level 4, ohne mir jedoch viel Mühe bei einzusammelnden Gegenständen oder im ‚Kreaturen Generator‘ gegeben zu haben.
Das Internet ist ja eigentlich schon genügend mit Spore-Videos überflutet. Trotzdem will natürlich auch ich meine 2 Minuten Content Online stellen, besonders wenn es sich um die (noch nicht) so weit verbreitete iPhone-Version handelt.
Alle weiteren Videos der unzähligen anderen Versionen findet ihr im EA-hauseigenen YouTube-Kanal:
Nach so kurzer Spielzeit kann ich damit noch nicht dienen. Die mobile Version versprüht jedoch einen ganz eigenen Charme, auch wenn der Funktionsumfang bei weiterem nicht so groß ist wie seine Ableger auf den Desktop-Rechnern. Bislang scheint mir Spore Origins als netter Zeitvertreib für Zwischendurch – mal hier ein Level, mal da hingeschwommen – seine 7,99€ durchaus wert.