Photo-des-Tages #81

Steve Wozniak, ist der neue Chuck Norris!
Steve Wozniak braucht kein Telefon. Wenn er mit jemandem sprechen will, geht er in eine Telefonzelle und wird angerufen.
via blog.iphone-dev

Steve Wozniak, ist der neue Chuck Norris!
Steve Wozniak braucht kein Telefon. Wenn er mit jemandem sprechen will, geht er in eine Telefonzelle und wird angerufen.
via blog.iphone-dev

Über UsedBudget, wollte ich schon seit Wochen ein paar Zeilen schreiben. iPhoneBlog-Leser Martin hat mir nun diese höchst empfehlenswerte Programm-Vorstellung abgenommen.
***
UsedBudget ist eine kleine – unverzichtbare – App für jeden iPhone-Besitzer und T-Mobile-Kunden. Das Programm informiert euch über die laufenden Budgetdaten eures Mobilfunkvertrags sowie die bereits verbrauchten Inklusivminuten, InklusivSMS und Verbindungspreise des aktuellen Monats.
Mit der seit Ende August erhältlichen Version 1.2 ist zusätzlich eine Hochrechnungs-Funktionalität dazugekommen. Dieses errechnet unter Annahme von gleichbleibendem Verhalten, den Verbrauch eures Guthabens (SMS Kontingent / Freiminuten / Datenvolumen) bis zum Monatsende. So behält man immer den Überblick seines iPhone-Etats.

Die Daten holt sich UsedBudget von der Internetseite https://mein.t-mobile.de – einem Service von T-Mobile. Hierfür ist ein kostenfreier Login notwendig, der mit wenigen Handgriffen eingerichtet ist.
Überträgt man diese Login-Daten in die iPhone-Einstellungen für UsedBudget, erkennt das Programm welchen Vertrag ihr habt und kann mit euren individuellen Berechnungen anfangen. Die App kostet im AppStore schlanke 1,59 Euro und ist, wie ich finde, jeden Cent wert.

-> iTunes Download-Link
Das hier ist ein Bildschirmphoto eines meines ganz normalen Springboards.

Im folgenden sehen wir zwei ähnliche Photos vom iPhone 3G jeweils mit einem (ganz normalen) T-Mobile-Vertrag (kein Jailbreak / FW 2.0.2) und meinem Italo-iPhone 3G mit eingesetzter Simyo-SIM-Karte. Nach dem Unterschied zum oben aufgeführten Bild zu fragen, wäre natürlich Quatsch – meine Photoshop-Fähigkeiten in allen Ehren.


Es gibt eine mysteriöse Zeile, die nach Belieben (?) Titel wie ‚Special‘ oder ‚Simyo Dienste‘ einfügt (reproduzierbar) und dabei die Icons grafisch nach unten ‚verschiebt‘ um der Einblendung Platz zu verschaffen. Ich kann mir keinen Reim darauf machen, was das bedeutet, wo das herkommt oder welchen Sinn das erfüllt.
Über Antworten – vielleicht auch ganz banaler Art – würden ich und Matthias, der mir den ‚Special‘-Screenshot geschickt hat, sehr freuen. Wir sind derzeit noch ein bisschen ratlos…
Update: Eine Auswahl an möglichen Antwort findet sich in unseren Kommentaren. Die Vermutungen zielen in Richtung Sim-Karte und deren Zusatzdienste, die sich (manchmal) einblenden.
O2 can do!

Zahlreiche Support-Anfragen von iPhone-Kunden führten beim Mobilfunkanbieter O2 anscheinend dazu, ein FAQ-Dokument zu erstellen.
Hier einige Auszüge:
Einstellungsdaten. Anbei übersenden wir Ihnen die gewünschten Einstellungsdaten für Ihr Apple iPhone (bis Software-Version 1.14). Bitte haben Sie Verständnis, dass wir über diese Anleitung hinaus keinen Service für Anfragen zum iPhone anbieten können, da das Gerät nicht von o2 vertrieben wird.
MMS. Das iPhone unterstützt grundsätzlich keinen MMS-Service. Um MMS mit dem Safari-Browser empfangen zu können, verfassen Sie eine SMS mit dem Inhalt »no MMS« und senden Sie diese an die Nummer 46667. Sie erhalten dann über jede eingehende MMS eine SMS-Benachrichtigung. Mit dem Safari-Browser des iPhones können Sie auf www.o2online.de/goto/mms Ihre empfangenen MMS-Nachrichten anschauen und neue MMS-Nachrichten verschicken. Falls Sie auf Ihrem iPhone einen externen MMS-Client installiert haben, verwenden Sie die folgenden Einstellungen. Über Bezugsquellen für etwaige MMS-Client für Ihr iPhone informieren Sie sich bitte im Internet. Wir können diesbezüglich keine Empfehlung aussprechen.
WAP. Das iPhone unterstützt keinen WAP-Service. Eine Nutzung unseres o2 Active Portals ist nicht möglich.
Synchronisation. Das iPhone unterstützt grundsätzlich keine Synchronisation mit dem o2 Communication-Center. Falls Sie auf Ihrem iPhone einen externen SyncML-Client installiert haben, verwenden Sie die folgenden Einstellungen. Über Bezugsquellen für etwaige SyncML-Clients für Ihr iPhone informieren Sie sich bitte im Internet. Wir können diesbezüglich keine Empfehlung aussprechen.
Der Internet-Pack-M war (und ist) mit seinen 200 MB für €10/Monat ein fairer Deal.
Viele inoffizielle iPhone-Kunden sind wahrscheinlich auch diesbezüglich bei O2 aufgelaufen. Im iPhone 3G flutschen auch mit diesem Internet-Paket die Daten per UMTS durch die Leitung – vorausgesetzt die SIM-Karte wird vom 3G akzeptiert, was nur in den wenigsten Fällen so sein sollte. Auf dem iPhone Classic ist man ansonsten mit GPRS-Geschwindigkeit unterwegs, da O2 über kein eigenes EDGE-Netz verfügt. Ist man jedoch in Regionen unterwegs, in denen O2 auf die Netzabdeckung vom Service-Provider T-Mobile zurückgreift, gibt’s auch das etwas schnellere EDGE.
Das standardisierte Support-Dokument ist vermutlich als Selbstschutz der Mitarbeiter zu werten, die damit allerlei Anfragen für ein Gerät, welches nicht selbst von ihnen vertreiben wird, abwiegeln können.
Der SyncML-Client für den Abgleich mit dem o2-Communication-Center war mir nicht bekannt – das kostenlose Programm im AppStore macht es möglich. Nicht, dass ich das brauchen würde: Ganz und gar nicht…
…aber: O2 can do!
(Danke, Sebastian!)
Backups sind wichtig!

Mir ist vollkommen unbegreiflich, wie unverantwortlich manche Menschen ihre elektronischen Daten behandeln und nicht absichern. Egal. Meinen Kopf habe ich auf diesem Sender schon mehrfach darüber geschüttelt.
Aber zum iPhone. Mit der Gerätegeneration 1.0 trat Apple an, eine vernünftige Synchronisation und ein standardisiertes Backup für ein Mobilfunktelefon zu etablieren. Auch wenn ich jetzt stark vereinfache: So etwas hat weder Symbian noch Nokia oder SonyEriccson ansatzweise systemübergreifend im Griff. Müssen Sie vielleicht auch gar nicht, weil die Kunden schön ruhig und schweigend auf ihren Plätzen sitzen bleiben oder sich selbst behelfen.
Apple’s Ziele sind für die Datensicherung zumindest ‚ambitioniert‘. Die Wiederherstellungsfunktion in iTunes bietet für neue Geräte oder ‚wieder-erneuerte‘ Geräte an, seine alten Einstellung zu übernehmen. Mit genügend Speicherplatz für seine SMS, die Kontakte im Sync und Notizen…okay, sprechen wir nicht über Notizen.
Obwohl ich immer noch davon überzeugt bin, dass im Vergleich zur Konkurrenz die Backup-Funktionalität recht ordentlich flutscht, ist mit der aktuellen Firmware-Version die ‚Herstellung‘ einer Sicherheitskopie unsäglich. Gerade wenn via mobilem AppStore viel installiert wurde, dauert das Zurückspielen oft unerträglich lange.
Vielleicht keine 8 Stunden, aber trotzdem…

+8 Hour iPhone Sync Will Make You Feel Grateful from Gizmodo on Vimeo.
…trotzdem…bleiben wir bei dem trotzdem…
Die Backup-Funktionalität abzuschalten, wie es von manch einer Stelle im Internet empfohlen wird, halte ich für höchst verantwortungslos. Nicht gegenüber den Datensätzen sondern gegenüber der Programmierer, auf die dann mit dem Finger gezeigt wird. Verwendet man eines dieser ‚wir-schalten-das-Backup-ab‘-Programme, nimmt man aufgrund einer schnelleren Synchronisierung den Verlust seiner Spielstände oder Datensätze in Kauf. Billigend. Die De-Installation ist auf dem iPhone durch das kleine X nämlich schnell bestätigt und die Daten weg. Bei vielen Programmen ist das vielleicht nicht elementar aber einen Super Monkey Ball-Spielstand auf Level 99 verliere ich ungern.
Und dann stehen wir vor der gleichen Situation wie bei Firmware 2.0, bei dem Einige ganz laut (und öffentlich) auf die Entwickler geschimpft, ohne zu wissen das Apple mit ihrem Sandboxing-Prinzip die Neustarts des iPhones verursachte. Ganz zu schweigen von den Updates, die in der Zertifizierungs-Warteschlange versauerten (versauern…).
Mit Firmware 2.0.2 ist das alles besser aber nach den hohen Maßstäben, die ich hier anlegen möchte, weit entfernt von optimal. Wenn man ernsthaft seinen Super Monkey-Spielstand absichern und im Konsolen- bzw. Smartphone Business-Markt ernst genommen werden möchte, darf ein Datenverlust nicht so einfach möglich sein.
Was ist dann also die Lösung? Per Jailbreak und SSH händisch seine Daten sichern? Sicher nicht!
Ich empfehle daher einen Blick auf unsere Entwickler-Freunde von Aurora Feint. Die Programmierer, die in die iPhone-Geschichte als erste Spyware-Schmiede eingingen.
Ich will das Thema nicht noch einmal komplett aufrollen aber Aurora Feint hat uns gezeigt wie Apple es machen muss. Ein ordentlicher Backup-Service funktioniert Online. Und wenn Apple clever agiert, bieten Sie den Entwicklern eine Schnittstelle zur iDisk ihres MobileMe-Services.
Selbst wenn euch die Bude abbrennt, könnt ihr auf einem neuen Mac/PC + iPhone den Super Monkey Ball-Spielstand zurückkopieren. Außerdem liegen die Daten nicht bei jedem einzelnen Programmanbieter sondern gesammelt an einer Stelle im Internet. Inwieweit ihr Apple dann vertraut keinen Unfug mit euren Bytes anzustellen, befinden sich ‚eure Daten in euren Händen‘.
Also liebes Apple-Team: Spielstände und Datensätze der iPhoneApps gehören zu MobileMe synchronisiert und ich unterschreibe noch heute einen Abo-Vertrag.
Nach einem stillen Samstag-Nachmittag, kommt noch einmal Schwung in den Abend. Zuerst wurde mein iTunes-Konto mit einer neuen Gutscheinkarte ‚beladen‘, dann eingekauft.
Heute folge ich – wieder einmal – der Empfehlung von touchArcade, die ganz wunderbare Previews/Reviews der AppStore-Spiele vorstellen. So bin ich auf das psychodelische Newtonica gestossen.


Ziel des Spiels ist den großen, fetten Planeten (in der Mitte) mit einem Fingerwisch so um die eigene Achse zu drehen, dass die herunterprasselnden Meteoriten in die gleichfarbigen Zonen treffen. Bitte schaut euch auf keinen Fall (!) die Beschreibung des Spiels im deutschen AppStore an – ‚Best of Babel fish‘ – Douglas Adams würde sich im Grab umdrehen.

➝ Video
Hinter dem Projekt steckt ein Japaner, Kenichi Nishi. Sagt euch nichts? Der gute Mann startete seine Karriere bei SquareSoft (heute Square Enix) und war mitunter verantwortlich für Videospiel-Perlen à la Chrono Trigger oder Super Mario RPG. Nach ein paar Dreamcast-Erfahrungen und einem Arbeitsplatz bei Nintendo, bemüht er sich derzeit wieder im kleinen Kreis um das iPhone-Spiel Newtonica (Publisher: Field System).
Newtonica ist eine Wortschöpfung aus Sir Isaac Newton (bzw. dem Apple Newton) und Electronica. Für die Musik ist Kenji Eno verantwortlich, die einen erheblichen Anreiz des Titels ausmacht. Wer sich von REZ oder Vib Ribbon begeistern lassen kann, schlägt zu. Pro Level Wettkampfrunde sind fünf bis 15 Minuten Spielzeit veranschlagt.
Ein sehr informatives Interview mit ein paar hintergründigen Gedanken des Schöpfers zum Thema, findet ihr unter diesem Link:
-> Interview: Coregamer – Newtonica
-> iTunes Download-Link
‚Leaked‘, würde man im englischen Sprachgebrauch für etwas verwenden, das ausläuft, durchsickert, entweicht oder leckt. Im Internet bezeichnet es meistens der neuste ‚heißen Scheiß’…

Ein Demo-Video der iPhone App Last.fm (iTunes-Link) v1.1.0 kämpfte sich in unseren frühen Morgenstunden durch die Windungen des Internets. Ob das ein geplanter oder total geplanter Marketing-Streich ist, lasse ich jetzt einfach mal dahingestellt.
Der ‚Musik-Client‘ für Unterwegs sieht jedenfalls in der aktuellen Entwickler-Version recht fein aus – doch seht selbst:

➝ Video

➝ Video
Die Geschichte rund um NetShare ist bekanntlich eine bewegte.
Das iPhone teilt seinen Datentarif über einen SOCKS5 mit dem Mac und erlaubte diesem das Surfen im Internet. Die $9.99 konnte man jedoch nur kurzfristig im AppStore investieren, da Apple das Programm nach 24 Stunden zurückzog. Seit dem ersten August gibt es weder von Apple noch von Nullriver – den Programmierern von NetShare – neue Informationen zum Thema.
Ob NetShare jemals wieder das AppStore-Licht erblicken wird, bleibt daher unklar.
Heute schleicht sich jedoch folgendes Gerücht per E-Mail in den Gizmodo-Ticker, bei dem sich ein Benutzer über die fehlende ‚iPhone-Computer-Kopplung‘ bei Apple beschwert und (angeblich) Steve Jobs (höchst persönlich) antwortet:
AT&T offers data plans for BlackBerry that include tethering for an additional $30 per month (a total of $60 per month for the BlackBerry+tethering plan). It seems ludicrous that the same thing is not offered with the iPhone.
Steve Jobs: „We agree, and are discussing it with ATT.“
Und so ein Gerücht gehört gefeiert – obwohl T-Mobile hier in Deutschland eine MultiSIM zum iPhone-Vertrag mit anbietet! Das kurze Setup-Video von NetShare zeigt, wie ihr an einem iPhone ohne Jailbreak die Verbindung zum Mac herstellt und die Datenflatrate am ‚großen Bildschirm‘ nutzt.
Das ist aber so gewollt!