Photo-des-Tages #46 – schoko
[video] touchpad
[hands-on] macbook air
Obwohl (fast) komplett Off-Topic, ein paar kurze Eindrücke vom MacBook Air nach den ersten Stunden. Vielleicht interessiert es ja jemanden.
I’m a new soul. I came to this strange world hoping I could learn a bit ‘bout how to give and take.
Unboxing
Das Auspacken gehörte definitiv zum Highlight des heutigen Tages. Eine verdammt schwere Kartonbox wurde mir vom arg verspäteten UPS-Mann überreicht. Darin, ein optisch zauberhaft gebettetes MacBook Air, das beim ersten Griff ein mehr als solides Gefühl vermittelte. Nix wackelig, nix empfindlich. Durch die verborgenen Anschlüsse und die Abstinenz des optischen Laufwerks wirkt das Gerät ‚rund‘ und beinahe ‚unkaputtbar‘. Zumindest in einem normalen Büroalltag hätte ich keine Bedenken das Air über diverse Tische zu reichen.
Zugeklappt greifen sich die abgerundeten Ecken und die ovale Form sehr angenehm. Die im Gegensatz zum MacBook Pro fehlende Gummiumrandung (oft zitiert) lassen das Air weitaus hochwertiger erscheinen. Ich hatte jedoch schon beim MacBook nach einigen Stunden Probleme mit dem ’scharfen‘ Rand, der ins Handgelenk schnitt wenn ohne Maus gearbeitet wird. Das MacBook Air scheint zum jetzigen Zeitpunkt durch die extreme Dünne diesbezüglich noch eine Spur ‚verschärfter‘ zu sein.
Auspacken – Anschalten
Nein, nicht wirklich. Wenn man mit seinen Daten auch nur halbwegs an die Grenze der 80 GB stößt (in Zukunft stoßen könnte), empfiehlt sich eine Neuinstallation. Dabei werden Druckertreiber, Garageband-Demosongs und zusätzliche Sprachen ‚eingespart‘. Für die Installation habe ich ein externes USB-Laufwerk angeschlossen, das reibungslos funktionierte (warum auch nicht). Die Neuinstallation hat gefühlte 30 Minuten eingenommen. Das Einspielen des Time Machine-Backups noch einmal die entsprechenden Zeiteinheiten. Wie ich von Leo bereits gewarnt wurde, ist es nicht ratsam die Netzwerkeinstellungen mit zu übernehmen. Ich habe das natürlich trotzdem gemacht und bin entsprechend darüber gestolpert. ‚Airport – not configured‘ hieß es. Eine kurze Neuordnung der Verbindungsarten in den Systemeinstellungen konnte jedoch den Zugang zum Netz wieder herstellen. Alle anderen Daten wurden ohne Probleme übernommen.
Look and Feel
Und wenn man dann erst einmal wieder Netz hat, dann lehnt man sich entspannt zurück und genießt. Der LCD brennt auf voller Lichtstärke in den Augen, an das Trackpad muss ich mich noch gewöhnen. Viel Fläche zum Bedienen, jedoch eine relativ schmale Klick-Taste. Ich bin kein Typ, der das direkte Trackpad-Klicken mag. Die Gesten der Fingersteuerung muss ich mir noch aneignen – der 3-Finger-Wisch und das 2-Finger-Scrollen gehen schon locker von der Hand.
Remote-Disc
Da ich mir Installation des Betriebssystems über Remote-Disc gesparrt hatte – Zeit ist ein sehr begrenztes Gut – war bislang kein Anwendungsfall für die Nutzung fremder Laufwerke. Aber man kann einen Anwendungsfall ja auch herbeiführen. Film-DVDs werden ohne Probleme auf dem Air gemounted und können mit dem hauseigenen DVD-Player abgespielt werden.
Letzte Worte?
Die Performance ist für meinen Anwendungsfall bei weitem ausreichend. Und, im Zusammenspiel mit ein paar externen Festplatten ist dies ein vollwertiger Laptop, soweit ich das nach den ersten Stunden sagen kann. Einen tollen Artikel gibt es von John Gruber, der sich über die Zielgruppe ein paar Gedanken macht und feststellt, das Weniger auch manchmal Mehr sein kann.
Und apropos ‚Weniger‘. Meine bessere Hälfte hat sich das MacBook Air unter ihre Nägel gerissen. Derzeit sieht es so aus, als ob ich warten müsste bis Sie Morgen zur Arbeit geht um noch einmal ‚dran‘ zu dürfen.
P.S.: Flame Wars!
Stellt eure Fragen und Kommentare zum MacBook Air gerne zur Diskussion. Ich vermute zu wissen, woran man sich stößt und was die Knackpunkte sein werden, bin aber trotzdem extrem gespannt auf eine Rückmeldung von euch.
off topic – on air
Heute bleibt die Küche kalt, wir gehen in den Wienerwald…wir gehen heute nirgendwo hin.
Klein, elegant, ultra portable mit viel Multi-Touch und trotzdem geht es für mich heute nicht um das iPhone. Aus gegebenem Anlass, melde ich mich – von der Außenwelt – JETZT ab.

Für die Beruhigung der Nerven sei euch bei gleichem Anlass iTrac ans Herz gelegt. Das lässt euch Pakete via iPhone verfolgen – seit heute aktualisiert für FW 1.1.3.
-> Repository: http://iphone.codealistic.com/repo
Update: Ein Flickr-Photoset gibt es jetzt vom neuen Schmuckstück des Hauses.
-> http://www.flickr.com/photos/7879144@N06/sets/72157603942990861/
die doppelte drehung
Jon Lech Johanson ist Norweger, Jahrgang 83 und zieht der Film- und Musikindustrie regelmäßig die Hosen runter.
Photo: Wikipedia (cc)
Sowohl der DVD-Verschlüsselungsalgorithmus als auch DRM haben bereits unter dem damals jungen 20-jährigen gelitten. Aber: alle Gerichtsverfahren wurden abgeschmettert und die Schmach für die Unterhaltungsindustrie wurden nur noch, von den daraus entstandenen Kosten, überboten.
Auch mit dem iPhone hat sich, der im Internet besser bekannt unter dem Synonym ‚DVD John‘ agierende Johansen, beschäftigt. Auf ihn geht die erste Aktivierung ohne AT&T zurück, 5 Tage (!) nach Release des iPhones.
Derzeit sitzt er in Silicon Valley mit einem eigenen Start-Up, welches heute mit DoubleTwist eine neue Software auf den Markt gebracht hat. Derzeit nur für Windows aber mit dem entsprechenden ‚barrierefreien‘ Funktionen. Ich schaue mir demnächst die anstehende Mac-Version an.
Although several of us are Mac users, we do not yet have a MacOS X version of doubleTwist desktop. We will soon be releasing functionality for Mac users, including an iPhone app.

password wallet
Vielleicht ist PasswordWallet eine Alternative zu 1Password – ich probiere dies die Tage einmal aus!
PasswordWallet™ is a convenient, easy to use, safe, secure place to store all your usernames, passwords, PINs, combinations and notes. It just doesn’t get any easier than this! Add a record on your Macintosh, synchronize with your Palm compatible PDA, and take your passwords with you! Both the Macintosh and Palm versions encrypt all of their data with powerful 448-bit BlowFish encryption.
PasswordWallet 4.3.3 for Mac OS X and iPhone:
4.3.3 adds localizations for French and Japanese! Also included is our
„Synchronize Files“ Automator Action that is Leopard compatible;
smoothed import from Splash ID; explicit Read Only warnings if your data
is read from a read-only disk or permissions are askew; lots of other
improvements.
-> http://www.selznick.com/products/passwordwallet/index.htm
[podcast] Bits und so #77
Wie cool. Gerade von der Aufzeichnung der neuen ‚Bits und so‘-Folge heimgekehrt, entpuppt sich die Tiny-Code „Wir-haben-ein-SDK„-Nachricht als Fake! Das ist gerade deshalb so großartig, da wir bereits hier in den Kommentaren die Echtheit bezweifelt hatten und auch im neuen Podcast, die Verstrickungen sehr ’seltsam‘ fanden.
Wer schreit hier ‚Recht gehabt‘?
In voller epischer Breite, kann man uns wie gewohnt unter Bits und so verfolgen; einfach direkt in Episode 76 reinhören oder bequem per iTunes abonnieren.
In diesem Sinn, viel Freude mit der neuen Folge
-> http://www.bitsundso.de/bus77/166/
Update: Ob nun Folge 76 oder 77 – die wichtige Information ist, das wir haben mit 2 Stunden eine neue Bestmarke gesetzt haben!











