bewusst ohne link

Es gibt wirklich nur wenige Sachen, die mich wütend machen. Mit fortschreitendem Alter lernt man jedoch auch diese zu kontrollieren und sich nicht unnötig aufzuregen. Das schont den Blutdruck.

Warum sich eines der das größte deutschsprachige Online-Magazin bezüglich der Thematik „iPhone“ seit Monaten auf das Niveau der Yellow-Press herablässt, ist für mich nicht nachvollziehbar. Mit reißerischen Überschriften, falschen Behauptungen, Unwahrheiten, die nicht einmal mehr versuchen einen journalistischen Anspruch aufrechtzuerhalten, versucht man Meinungen zu generieren.

Bildzeitungschefredakteur Kai Diekmann hat einmal gesagt: „Wer mit uns im Fahrstuhl nach oben fährt, fährt auch wieder mit runter“. Und so kommt mir manch ein – mit der heißen Gerüchte-Nadel – gestrickter Artikel vor, welcher derzeit in den Äther herausgeblasen wird. Liest doch eh jeder, ist doch eh egal – Hauptsache was geschrieben.

Neu hinzu kommt eine Umgangsform, die neuartigen Entwicklungen keine Respekt mehr zollt und sich auf unangemessene, großspurige Art-und-Weise zunehmend Richtung Gossen-Niveau bewegt.

Aber mal was erfreuliches. Die Times hat wird in Ihrer neusten Ausgabe das iPhone zur „Invention of the Year“ gekrönen:

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Das hier ist übrigens die Wortdefinition für „Erfindung“ = „Invention“:

Entdeckung, Entwicklung, Neuerung, Neuheit; (geh.): Eingebung; (bildungsspr.): Innovation, Kreation; (veraltet): Invention. © Duden – Das Synonymwörterbuch, 4. Aufl. Mannheim 2007 [CD-ROM]

Aber ich möchte ja niemandem den Spiegel vorhalten, das weiß doch sicherlich jeder!

[podcast] Bits und so #60

bits und so

Die erste Woche mit dem Leoparden! Ein bisschen Lästern Informationen über die T-Mobile Tarife und warum man nicht AppSnapp verwenden soll.

  • Die erste Woche – Wie liefs – Hörerberichte
  • APE bei Otto-Normal-Mac-User von Logitech installiert
  • BSOD Icon in Leopard – „arrogant?“
  • Holgramm Effekt nicht dabei – User basteln eigenen / klauen aus Dev Build
  • Spaces – Sticky Windows sind vorgesehen in NSWindowCollectionBehaviour – wie anwenden?
  • Time Machine und Airport Express? Übers Netz nur zu anderen Leoparden
  • Sind die Firewall Einstellungen irreführend? Kommentare auf fscklog zum heise artikel – Monkey Bits Leopard Security: (Application (statt Packet) based Firewall (ALF), Signing, Sandbox, NX, ASLR, Canaries u.a.)
  • „Apple has destroyed the Music Business“ – schlammschlacht ahead
  • Kunden machen Werbung – Der neue iPod touch Spot. Gleiche Musik, 100% mehr weird: Zune-Spot

iPhone

  • Nach viel Wirr Warr: Offizielle T-Mobile Tarife
  • AppSnapp und warum das kein Grund zur Freude ist

-> http://www.bitsundso.de/bus60/138/

Photo-des-Tages #20 – neues gewand

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Ich bin kein häufiger „Theme-Switcher“, doch wenn mich eine Optik begeistert, wechsel ich gerne. So sieht derzeit mein „neues Gewand“ aus und HIER gibt es das.

via modmyiphone

photo-des-tages #19 – old school

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Mit viel Liebe zum Detail, erstrahlt hier ein neues iPhone im alten Look.

-> http://geektechnique.org/projectlab/822/paint-it-black-the-iphone

ibricked it!

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Photo: nata2 (cc)

Das Problem wenn Leute denken, das man sich mit etwas auskennt ist, das man oft immer zu Rate gezogen wird.

Gestern schlug hier ein ehemaliger Arbeitskollege mit einer „zerschossenen Baseband“ auf. „Zerschossene Baseband“? Überhaupt kein Signal! Kein WiFi, kein Bluetooth, kein Netz, keine IMEI, keine ICCID und im Display stand „Your iPhone needs to be repaired. Please contact Apple“.

Wie man sowas hin bekommt? Keine Ahnung, jedoch sind das wohl die technisch tiefgehensten 10 Stunden Arbeit gewesen, die ich je investiert habe. Meine Gefühlslage erklomm in diesen Stunden Gipfel, und wurde danach zurück auf den Meeresboden gesogen.

Natürlich versucht man klassisch erst einmal die Wiederherstellung via iTunes. Weder für Firmware 1.0.2 noch 1.1.1 ließ sich diesbezüglich etwas ausrichten – Fehler 1012 irgendwas. Bedeutet anscheinend, wenn das hauseigene Apple-Produkt versucht die Firmware wiederherzustellen und am Baseband scheitert.

-> dieser Zustand wird im Englischen mit dem berühmten Ziegelstein verglichen; der exklusive Briefbeschwerer; teure Türstopper, sucht es euch aus.

Mit dem Problem bin ich ist er nicht alleine, wie man in aufwendiger Recherche herausfinden konnte. Doch leider mit der Lösung! Ein Großteil der Einträge bricht ohne Ergebnis ab, und nur vereinzelt lassen sich „Step-by-Step“-Anleitungen finden. Jedoch nicht nur eine simple, sondern gleich 10 komplizierte und diese auch mit unterschiedlich dokumentierten Erfolgen.

Ich habe dann einen Weg beschritten, für den es bislang nur so „könnte-klappen“-Aussagen gab – der Baseband „virginizer“ vom iPhone Dev-Elite-Team. Der soll zwar defekte „Basebands“ wiederherstellen, wenn es jedoch GAR KEIN Baseband mehr gibt, war nicht beschrieben ob diese Vorgehensweise trotzdem hilft.

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Photo: nata2 (cc)

Ohne WiFi, ist jedoch der Weg aufs Gerät erstmal recht kompliziert – kein Independence, kein SFTP, keine Terminal unter OS X. Geholfen hat iFuntastic und unter XP (brrr…) iBrickr, mit deren Hilfe sich das BSD Subsystem und das Mobile Terminal installieren ließen. Als das „CommCenter“ mit UIctl gestoppt wurde, dann aber das „Virginator-Script“ versagte, wurde ich mehr und mehr ungehalten. Dieser Beitrag hilft ganz gut, funktionierte jedoch auch nicht im ersten Schritt.

-> IMEI: Unknown | ICCID: Unknown | No WiFi | etc. !!!Let’s fix it!!!

Mit fortschreitender Zeit – und Stunde – wurde einem vieles egal. Ich habe dann wild den bbupdater, ieraser und ICE03.14.08_G.eep sowie ICE03.14.08.fls auf das Gerät kopiert und ausgeführt. Nochmal Rechte gesetzt und einen neuen Anlauf gewagt. Geht nicht? Dann also wieder rein.

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Ich muss gestehen, das es ein erhebendes Gefühl ist, wenn rasend schnell Commandozeilen an den Augen eines Technik-Laien vorbeirasen. Was die machen? Keine Ahnung. Ob das alles seine Richtigkeit hat? Hoffen wir es mal.

In den heutigen Morgenstunden gegen 3 Uhr erblickte jedoch ein iPhone wieder das Licht unserer Welt und wurde vom „iPodTouch-Status“ mit einem GSM-Button befördert. Independence und iTunes taten ihren Rest und ich habe jegliche Scheu und Angst vor Updates, Wiederherstellungen und irgendwelchem Zurücksetzen verloren.

Und wenn euch dieser Nervenkitzel reizt, und ihr auch ein „gehacktes“ iPhone wollte, zerschießt euch gerne alle die Baseband. Doch kommt anschließend nicht zu mir, das mache ich nicht noch einmal.

Soviel steht fest.

flinke Tasten

DirektJailbreak

Obwohl ich im Forum schon meine Bedenken gegenüber dieser Methode zum Ausdruck gebracht, ist Sie dennoch faszinierend in Ihrer Anwendung.

Jailbreak, Aktivierung und der Installer in einem Schritt OHNE Computer.

via HacktheiPhone

ach

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Ach!

10 Tage vor dem Deutschlandstart veröffentlicht T-Mobile die lang erwartete Tarifliste für das iPhone, um Sie dann 20 Minuten später wieder aus dem Netz zu nehmen. Ich frage mich was das soll?

Denkt man wirklich, das diese keiner gesehen hat? Ist es einem vielleicht gar peinlich, im Vergleich zu den anderen Ländern, eher teurere Tarife anzubieten? Will man doch noch ein paar Blackberry-Kunden vorab mit einem Tarif ausstatten? Ist es gar virales Marketing, und alle fallen drauf rein? Inkompetenz; ein Versehen?

Die Gründe bleiben schleierhaft, doch an mich werden viele ausschließlich Meinungen herangetragen, die alle den gleichen Konsens haben: T-Mobile und die vorgeschlagenen Tarife werden gemieden!

Um mal eine etwas andere Sichtweise einzunehmen, die nicht gerade populär ist und sich fragt, für wenn bitteschön solche Hack- und Crack-Geschichten – wenn man trotzdem gerne ein iPhone hätte – interessant sind. Vermutlich nur für einen vornehmlich kleineren Teil, junger und technikaffiner Menschen. Aktivierung, Jailbreak, AppTapp sind – wenn man nicht weiß was FTP oder SSH ist – durchaus kompliziert. Von der anySIM – und den möglichen Schäden – möchte ich gar nicht erst anfangen.

Viele Leute werden auch einfach gar keine Lust an diesen Arbeiten haben. Klar, für die gibt es dann wieder nebulöse Anbieter in Grauzonen, die ebenfalls für ihre Dienste Geld kassieren. Dann muss man dem simplen Anwender jedoch nur erklären, das er auf keinen Fall updaten darf – und kein teures GPRS benutzen soll.

Und dann kommt ein Update mit neuen Funktionen, einer deutschen Tastatur oder ein WiFi-Store und dem Benutzer wird verklickert, das er warten muss. Oder sich kontinuierlich reinlesen oder wieder in die Tasche greifen. Und wofür? Damit man sich einen entsprechenden anderen Tarif mit weniger Freiminuten und begrenztem Trafik holt, der 10 EUR im Monat preiswerter ist?

Ich übertreibe, und ihr wisst wie ich grundsätzlich zu der Sache stehe! Doch es soll beim ganzen Bashing auf T-Mobile nicht unerwähnt bleiben, das durchaus eine Zielgruppe für das iPhone übrig bleibt. Die jungen, coolen Kids werden das wahrscheinlich jedoch nicht sein.

P.S.: Das im Kleingedrucken steht, dass bei erhöhtem Datenverbrauch (hallo, Flatrate?!) die Geschwindigkeit gedrosselt wird und frei SMS + Minuten am Ende eines Monats verfallen ist frech!

Update 1: Auweier!! iPhone gibts nur gegen sofortigen Vertragsabschluss oder über den T-Mobile Web Store mit Post-ID-Verfahren. Jetzt dürft ihr draufhauen.

via fscklog

lustiger Zeitgenosse

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Photo: Laughing Squid (cc)

Er ist für die MAC-Welt wohl einer der lustigsten und genialsten Zeitgenossen zugleich. Steve Wozniak, bezieht anscheinend immer noch Gehalt von Apple, hält aber mit offenen und ehrlichen Aussagen nicht hinterm Berg:

L: Is there anything you would change about the iPhone?

SW: I think it could be more like a computer. It should be open like a computer. Anyone should be able to develop their own games and programs on it. And keep the phone and the phone services off guard so it’s protected.

L: So you’re in favor of the unlocking and jailbreaking for third-party applications?

SW: From a business point of view, Apple owns what they have done. They have a right to lock it. But I am really for the unlockers, the rebels trying to make it free. I’d really like it to be open to new applications. I’d like to install some nice games. Why in the world can I not install a ringtone that I’ve made? How would that hurt AT&T’s network? Here is Steve Jobs sending letters to the record companies saying [they] should provide music that’s unprotected, but here he is taking the opposite approach with the iPhone. I don’t know to what extent AT&T is involved in the thinking and direction.

Dafür muss man Ihn einfach lieben.

via LaptopMag