“As far as last-minute design changes? Actually, we didn’t have time for it,” said Riccio, who seemed energized by the memory of that intense development period. “Quite frankly, this program was on such a fast track to be offered and enabled this year. We had to lock the design very, very early. We actually locked the design, to let you know, in November,” said Riccio before he was cut off by Apple PR. Riccio appeared to realize he’d said maybe too much, and then reaffirmed with a smile, “We had to lock it early.”
Man kann darüber streiten, was „very, very early“ bedeutet. Als grobe Zeitangabe lässt sich aber festhalten: 9 bis 12 Monate vor Release legt sich Apple fest.
The strongest recommendation I can make for the new “no home button” paradigm is that after just a week, regular home button actions like double tapping feel much too heavy after just a week of using it. Ten years of the home button, it turns out, was enough to allow us to move on.
Es ist überhaupt nicht wichtig, weil es nichts am eigentlichen Produkt ändert, aber wenn Apple seine eingespielte Routine ändert, so wie in diesem Jahr für die Pressearbeit zum iPhone X, lässt mich das aufhorchen.
Den exklusiven Artikel zum Jubiläumstelefon bekam Steven Levy (Wired.com), der neben Walt Mossberg (The Wall Street Journal), David Pogue (New York Times) und Ed Baig (USA Today) schon vor 10 Jahren zum ausgewählten Kreis gehörte, die das allererste iPhone bereits vor seinem Verkaufsstart in die Hände gedrückt bekamen. Sein Beitrag erschien am gestrigen Montag.
Gestern schwappte aber zusätzlich eine Flut an „First Looks“ ins Netz, die mittelgroße YouTuber auf einem Event in New York einfingen (Sara Dietschy, Sam Beckerman, Highsnobiety, etc.). Das sind allesamt recht nichtsaussagende Videos. Man verpasst wirklich nichts, wenn man diese Ersteindrücke nicht schaut. Die Clips sind nicht per se schlecht, aber sie beantworten auch keine Fragen. Es ist die typische Form von einem YouTube-Unterhaltungsvideo, das schick aussieht, aber keine Informationen trägt.
Und trotzdem ist es für Apple bestimmt gute PR (weil es bekanntlich keine schlechte PR gibt).
Diese „New Voices“ durften vor Ort filmen, bekamen aber keine klassischen Review-Units. Und man muss ihnen allesamt zugute halten, dass hinter diesen YouTube-Persönlichkeiten kein großes Medienhäuser steht. Sie sind alle Medienschaffende, die sich außerhalb von großen Marken und Namen ihren Weg erarbeitet haben.
Im Gegensatz dazu läuft Matthew Panzarino (TechCrunch) – genau wie Steven Levy – seit einer Woche mit einem iPhone X herum durch Disneyland. Er war für seinen Artikel aber an ein Embargo bis heute Vormittag gebunden. Andere Pressevertreter, so wie Rene Ritchie (iMore), Steve Kovach (Business Insider) Jason Snell (SixColors), Nilay Patel (The Verge), Nicole Nguyen (BuzzFeed), Jonathan Morrison, Marques Brownlee (MKBHD) oder Neil Cybart (Above Avalon) bekamen ihre Geräte erst vor 24 Stunden.
Die Liste von Leuten, die diese Ersteindrücke der Diskussion beisteuern, wird sich im Laufe der Woche noch erweitern. Das bedeutet allerdings auch: Die überwiegende Mehrheit an tiefgreifenden Reviews, so wie wir sie aus den letzten Jahren kennen, wird es erst direkt zum Verkaufsstart – beziehungsweise erst im Anschluss daran – geben.
Albert Watson’s iconic photographs resonate. Perhaps none more so than this 2006 shot of Steve Jobs which has become a signature image of the late visionary and businessman.
Eine der prominenten Fragen, die vor der Veröffentlichung des iPhone X zur Diskussion steht: AppleCare+ oder kein Apple Care+?
Ich persönlich hatte bislang noch nie AppleCare und hätte es in den letzten 10 Jahren auch nur einmal gebraucht1. Ich empfinde 229Euro – bei einem iPhone-Verkaufspreis von 1.150Euro (64GB‑Modell) beziehungsweise 1319Euro (256GB‑Modell) – im Verhältnis zu teuer. Die Vorteile von AppleCare+ gelten für zwei Jahre. Sprich: Die Versicherung kostet 10-Prozent des Neupreises.
Die deutlich gestiegenen Reparaturpreise für das iPhone X rufen mir Apples Versicherung aber zumindest einmal wieder in die Erinnerung.
Die Displayreparatur für 321,10Euro empfinde ich im Verhältnis zum iPhone-Anschaffungspreis als happig. Ein „Sonstiger Schaden“, der von komplett zerstört bis zu einem (möglicherweise simplen) Glassprung in der Rückseite reicht und 611,10Euro kostet, scheint nach dem größten anzunehmenden Unfall kalkuliert.
AppleCare+ kostet wie gesagt 229Euro und beinhaltet zwei Reparaturen (innerhalb von zwei Jahren), die deutlich den Preis reduzieren. Die Selbstbeteiligung beträgt 29Euro beziehungsweise 99Euro.
Um so bisschen mehr Perspektive auf AppleCare+ zu bekommen, habe ich mir die Details einer klassischen Elektronikversicherung angeschaut2. Generell sind das „All‑Risk‑Versicherungen“, die im Gegensatz zu AppleCare+ auch im Fall von einem Diebstahl oder dem Verlust zahlen.
Klassische Elektronikversicherungen beginnen bei einer Jahresgebühr von zirka 300Euro. Für diesen Preis sind alle eure (eingetragenen) Elektronikgeräte bis zu einer Gesamtsumme von 20.000Euro versichert. Sprich: Der iMac, das iPad, die Apple Watch sowie euer Smart TV passen in die Versicherungssumme locker rein. Die Selbstbeteiligung pro Schadensfall beträgt in der Regel 150Euro.
Konkretes Beispiel: Wenn euch das iPhone X runterfällt, lauft ihr zu Apple und zahlt 611.10Euro für einen „Sonstigen Schaden“. Dafür bekommt ihr ein neues iPhone und die Elektronikversicherung zahlt euch 611.10Euro (minus 150Euro für die Selbstbeteiligung) zurück.
Kleine Beigaben von AppleCare+: ein iPhone-Express-Austausch sowie der 24-Monate-Telefonsupport (an den man sich auch mit Software-Fragen wenden kann).
Bitte nicht falsch verstehen, aber ich gebe hier garantiert keine Empfehlung für oder gegen eine Versicherung. Schon deshalb nicht, weil eine Versicherung für manche Kunden und Kundinnen ein „peace of mind“ ist, den nicht jeder nachvollziehen kann.
Ganz objektiv lässt sich aber festhalten: AppleCare+ deckt jeweils nur ein individuelles Gerät ab, greift nicht im Fall von einem Diebstahl oder Verlust und kann in der Praxis die bequemere (Austausch‑)Methode sein, wenn man sein Telefon unbeabsichtigt zerlegt.
Die klassische Elektronikversicherung deckt dagegen euer gesamtes Equipment ab, zahlt auch bei Verlust oder Diebstahl, klammert aber die Kleinigkeiten aus, die man für Support und möglicherweise eine höhere Kulanz bei AppleCare+ bekommt.
Und selbst über dieses „eine Mal“ lässt sich streiten. Mir ist mein iPhone 6s – vier Wochen vor dem Verkaufsstart des iPhone 7 – beim Aussteigen aus dem Auto aus der Tasche gefallen. Der Sprung im Glas auf der Vorderseite zog sich aber nicht einmal bis in den Bildschirm, sondern nur über die weiße Maskierung vom Gehäuserand bis zur Hörmuschel. ↩
Ich habe weder den Überblick noch die Geduld andere „Handy-Versicherungen“ – beispielsweise von Mobilfunkanbietern – abzuklopfen. ↩
After a few days with the iPhone X, I can begin to make out its themes. It’s a step towards fading the actual physical manifestation of technology into a mist where it’s just there —a phone that’s “all screen,” one that turns on simply by seeing you, one that removes the mechanics of buttons and charging cables. A decade hence, when it’s time for the iPhone 20 (XX?), we’ll already be on the road to what comes after the smartphone; the X might be a halfway point to that future. And that’s why, despite the fact that the iPhone X at present is no more than a great upgrade to the flagship device of the digital age, I can’t easily dismiss Tim Cook’s effusions that this is more than a just another iteration.
US-Versicherungskonzern John Hancock bietet seinen Kunden eine Apple Watch Series 3 zum subventionierten Kaufpreis an, wenn diese Käufer über die nächsten zwei Jahre Fitness-Nachweise liefern.
John Hancock, one of the largest life insurance providers, is partnering with Apple to offer all of its new and existing members of its Vitality program a steeply discounted Apple Watch.
The program offers perks and rewards to people who live healthy lifestyles. Any consumer who signs up for the program is eligible to get the device for $25.
Die konkrete Rechnung lautet wie folgt: Der Kaufpreis der Watch (GPS) beträgt 25 US-Dollar (das „GPS + Cellular“-Modell ist teurer). Die monatlichen Zahlungen dezimiert man durch Workouts, die in „Vitality Points“ gemessen werden. Teilnehmer und Teilnehmerinnen, die 500 dieser „Vitality Points“ pro Monat erreichen, leisten keine Zuzahlung. Pro Tag lassen sich maximal 30 Points erreichen; bei mehreren (Sport‑)Aktivitäten pro Tag zählt nur das Training mit den meisten Punkten.
Der Trainingsaufwand, den ein „Advanced Workout“ liefert, der die maximale Punktanzahl von 30 pro Tag erzielt, ist durchaus streng: 15.000 Steps oder ein Training mit einer Trainingszeit von mindestens 45 Minuten oder eine Körperertüchtigung, die mindestens 300 Kalorien verbraucht.
Unterm Strich trainiert man knapp 5x in der Woche um die Apple Watch über die nächsten 24 Monate komplett ohne Zuzahlung zu erhalten. Das ist physisch und psychisch hart, selbst wenn man von den Einschnitten in die Privatsphäre einmal absieht (was ich nicht tun würde, weil die Trainingszeiten und erzielten Workout-Daten meine Versicherung nichts angehen).
Das konkrete US-Beispiel dürfte uns hierzulande relativ egal sein. Die Idee aber, den Kauf einer Apple Watch mit Fitnessdaten zu bezahlen, wird uns über kurz oder lang auch erreichen (im Moment gibt es lediglich Bonusprogramme an denen man mit Vorsorgeuntersuchungen und Gesundheitskursen teilnimmt).