„Those jobs aren’t coming back“

„Those jobs aren’t coming back“ antwortete Steve Jobs im Februar 2011 Barack Obama auf die Frage: „What would it take to make iPhones in the United States?“

Eins von Donald Trumps Wahlversprechen lautete: „We’re going to get Apple Computer to build their damn computers and things in this country, instead of in other countries.

Das wird natürlich nicht passieren. Die Liefer- und Fertigungsketten in Asien sind in diesen Dimensionen, zu diesen Preisen und mit dieser Skalierbarkeit nicht in den USA abzubilden.

Apple, Dell, Samsung und andere Großkonzerne genießen in China ausserdem seit Jahrzehnten staatliche Subventionen in exorbitanter Höhe, wie die New York Times kürzlich auflistete.

Foxconn receives a bonus when it meets targets for exports. Those subsidies, according to the government records, totaled $56 million in the first two years of production, when the factory was exclusively dedicated to the iPhone.

The bonus is small on each of the tens of millions of iPhones produced during that period. But the subsidies add up: The government records list more than a dozen other forms of financial aid at the Zhengzhou operation.

The Zhengzhou government eliminated corporate taxes and value-added taxes that Foxconn pays for the first five years of production; they are half the usual rate for the next five. The city lowered Foxconn’s social insurance and other payments for workers, by up to $100 million a year.

How China Built ‘iPhone City’ With Billions in Perks for Apple’s Partner

Trumps Plan um Arbeitsplatze nach Hause zu holen ist ein Einfuhrzoll in Höhe von 45-Prozent. Die Antwort aus China ließ nicht lange auf sich warten: „We’ll block iPhone sales if Trump imposes tariffs“.

Dass die chinesische Regierung durchaus bereit ist Apple als Druckmittel im Handelskrieg einzusetzen, ist nicht neu (China sperrt iTunes- und iBooks-Store, China verzögert iPhone-6-Start, etc.). Dass die iPhone-Produktion nicht in die USA wandert (wandern kann), ist ebenso klar. Es ist ein unbequemer Platz zwischen zwei Stühlen, auf dem Apple damit sitzt.

1Password: Kennwörter am Handgelenk

1Password entwickelt sich sichtbar weiter – seit Jahren. Mir ist keine andere Passwortverwaltung bekannt, die ähnlich kontinuierlich Updates ausspielt. Die Unterstützung von Touch ID auf den neuen MacBooks ist nur ein Beispiel; die neue watchOS-App ist vergleichbar exemplarisch.

1Password for Apple Watch is now a native app, taking full advantage of the speed and performance enhancements afforded by running directly on Apple Watch hardware.

Fantastic Secrets and Where to Find Them: Pocket Watch Edition

‚One-Time‘-Passwörter schlage ich unheimlich gerne auf der Uhr nach. Das geht oft schneller als am Mac. Außerdem besitze ich eine Kreditkarte, die an (Supermarkt‑)Kassen gewöhnlich nur meine Unterschrift erfordert. An einem Automaten dagegen, beispielsweise eine Tankstelle, braucht es jedoch die PIN. Aufgrund der seltenen Verwendung kann ich mir diesen Sicherheitscode aber nie merken.

Nachschlagen unter watchOS 3 auf der Apple Watch ist dank angepasster1 1Password-App nun weitaus bequemer als am iPhone.


  1. 1Password auf der Apple Watch erfordert keinen separaten Sicherheitscode mehr. Eure Kennwörter am Armgelenk sind durch den Code der Apple Watch geschützt. Das ist einer der Gründe warum es jetzt viel schneller geht dort Informationen abzurufen. 

10 Jahre iPhoneBlog.de

Dezember 2014: Zum 8. Jahrestag von iPhoneBlog.de krempelte ich die Finanzierung, die Art und Weise wie ich monatlich meine Miete zahle, um. Rückblickend war das…beherzt. Vielleicht ein wenig draufgängerisch? Nun ja. Wir waren jung; wir waren mutig.

Zwei Jahre später – heute – kann ich durch die wöchentlichen Sponsorships immer noch die Pacht für Haus und Hof bezahlen.

Toi, Toi, Toi.

Rückblickend war die Abschaffung der fremdbespielten Banner eine der besten Entscheidungen. Online-Ads sind in den letzten zwei Jahren nicht hübscher geworden. Die externen Trackingcodes, die ein solches Werbemittel mitbringt, sind nicht schlanker. Und die Preise, die man als Webseite für die Ausspielung dieser Werbegrafiken bekommt, sind nicht gestiegen.

Und bei simplen Werbetafeln bleibt es nicht: Automatisch startende Videos, mitlaufende Layer Ads und Vollbildanzeigen sind keine Ausnahmen, sondern eher die Regel. Ohne (iOS‑)Adblocker fällt es (mir persönlich) oft schwer, Inhalt und Werbung auseinanderzuhalten.

Sponsorships, unmissverständlich als [Sponsor] gekennzeichnet, bleiben ein Experiment. Zwei Jahre hat das jetzt bei mir funktioniert und ich bin sehr glücklich über alle Firmen, mit denen ich bislang zusammenarbeiten durfte (und werde). Für mich und das iPhoneBlog.de ist das der genau richtige Weg.

one

Doch Stillstand bedeutet bekanntlich Rückschritt. Mitte Mai 2016 habe ich #one angepfiffen. Sieben Monate später bin ich a) sehr stolz auf die ersten 34 Folgen (insgesamt 112 Videominuten) sowie b) euer Interesse, die Bereitschaft und den Zuspruch für dieses Abenteuer.

Eure 5 Euro pro Monat sind noch nicht der größte Teil meines Einkommens, aber mir der wichtigste. Und ich bin super-angespornt eure Unterstützung mit noch besseren Videos zurückzuzahlen und im nächsten Jahr mit mehr Ideen auszubauen.

Stay tuned.

Lust und Laune

Insgesamt war das Jahr 2016 für mich ein wenig…wild. Mit mittlerweile zwei kleinen Kids (1 und 3 Jahre alt), einer Hochzeit – meiner Hochzeit – und all den Dingen, die ich hier im Blog umgeworfen habe, hat sich erst in den letzten Monaten eine Art Alltag eingestellt.

Rückblickend auf das Jahr bin ich deshalb auch absolut unzufrieden mit meiner Beitragsfrequenz im Blog. Ich würde gerne mehr schreiben. Ich würde gerne schneller schreiben. Ich würde gerne kürzer aber öfters schreiben. Oft fehlte mir ein freier Kopf für einen passenden Kommentar. Diese Schere im Kopf, mit der ich Nachrichten vorschnell aussortiert habe, will ich im nächsten Jahr ziehen.

An meiner Begeisterung am Thema hat sich nämlich nichts geändert. Auch im 10. Jahr nach dem Blogstart begeistert mich meine Nische, die beim iPhone anfängt und sich über das iPad, iOS, die Apps und Webdienste ausbreitet.

Der Stil meiner Artikel hat sich über die Jahre gewandelt; die Herangehensweise an eine Frage und mein genereller Nachrichtenkonsum ist inzwischen…anders, aber mein Interesse am Thema ist in 10 Jahren nicht verloren gegangen. Es hat eher zugenommen.

Deshalb experimentiere ich weiter. Deshalb freue ich mich ungemein aufs nächste Jahr. Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit.

Domainr [Sponsor]

Der Webdienst Domainr ist in den nächsten 7 Tagen mein ‚Sponsor der Woche‘.

Zwischen den Jahren: Zeit, sich neue Projekte zu überlegen. Den Namen für ein solches Projekt, eine neue Webseite oder ein Start-up, das man im Jahr 2017 beginnen will, bestimmt heutzutage die noch freie Webadresse.

Domainr ist der schnellste Weg die Verfügbarkeit einer solchen Adresse zu prüfen. Domainr findet freie Adressen augenblicklich und funktioniert perfekt auf mobilen Geräten wie iPhones oder iPads. Ist die gewünschte Domain gefunden, registriert ihr die URL dort, wo ihr euch ansonsten auch immer eure Domains sichert. Domainr ist der schlicht der schnellste Weg den perfekten Namen zu finden.

Vielen Dank ans gesamte Team von Domainr für die Unterstützung von iPhoneBlog.de in dieser Woche.

AirPods — typisch Apple.

Zwei oder drei kompakte Anmerkungen zu Apples AirPods.

Touchtasten sind (meistens) Mist. Richtige Knöpfe kosten Platz und Gewicht. Hätte Apple zwei Lautstärkeschalter an den AirPods (irgendwie) integrieren können? Ja. Wäre der Kompromiss zu groß? Ja.

Wenn ich auf meine persönlich Kopfhörer-Nutzung schaue, wähle ich grundsätzlich die zwei Lautstärkeknöpfe am iPhone. Nur selten nutze ich die Tasten direkt am Kopfhörer. In der (Hosen-)Tasche ist das Telefon nämlich immer zu erreichen – ein iPhone außer Reichweite kommt selten vor. In den wenigen Fällen, in den das iPhone tatsächlich nicht zur Hand ist, nutze ich die Apple-Watch-Komplikation Louder! (0.99 ) um mit einem einzelnen Fingerzeig (und einem Dreh an der Digital Crown) die Lautstärke aufzudrehen. Das ist für mich praktischer als jeder Lautstärke-Kippschalter, der direkt an einen Kopfhörer klebt bzw. an einem Kopfhörerkabel baumelt.

Amüsante Randnotiz: Lautstärketasten an Kopfhörern sind eine relativ neue Idee. Zu iPod-Zeiten hatten wir alle noch überwiegend Kabelkopfhörer, die komplett ohne Fernbedienung auskamen. Erst mit kompakten In-Ear-Ohrsteckern und Bluetooth-Headsets etablierten sich die Funktionstasten.

Apple AirPods fallen zurück auf die Steuerung per Telefon und Uhr, springen gleichzeitig aber auch in die Zukunft indem sie verstärkt auf die Siri-Sprachsteuerung setzen.

Keine Frage: Der Sprachbefehl „Volume Down“ ist derzeit noch Quatsch. Doch denken wir ein paar Jahre weiter: Ohne die typische Verzögerung, die Siri im Moment noch braucht, und eine 100-prozentige Erkennung, wirkt eine Lautstärkeänderung per Sprache gar nicht mehr so abwegig.

Das ist aber noch Zukunftsmusik. Und deshalb ist die Lautstärkesteuerung per Sprachbefehl derzeit noch keine akzeptable Option.

AirPods sitzen bei mir super-sicher. Trotzdem bleiben Einzelberührungen mit der Handfläche oder den Fingern nicht aus. Und deshalb kann die Einzelberührung nicht mit einer Funktion belegt sein.

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AirPods sind glatt. Ich hätte mir einen griffigen Gummiring gewünscht.

Apples erste iPod-Kopfhörer, das Mondgesicht-Modell, hatte einen Gummirand. Jahre später zerbröselte bei vielen der Exemplare diese Umrandung. Für die Griffigkeit war das Detail jedoch hervorragend. AirPods könnten eine solche (besser fassbare) Zone am Kopfhörer-Stamm gebrauchen. Eine wirkliche Gefahr, dass die AirPods aber purzeln, besteht in erster Linie beim Aus- und Einsetzen zwischen Ladecase und Ohr.

AirPods stecken nicht in den Ohren, sie hängen.

Ich gehöre zu einer Gruppe von Menschen, bei denen Apples kabelgebundene EarPods nicht in den Ohren steckenbleiben. Die beim iPhone 7 beigelegten Lightning-EarPods waren mein letzter erfolgloser Versuch mit dieser Kopfhörerform. Wenn ich nicht (nahezu) bewegungslos am Schreibtische sitze, halten die dem iPhone beigelegten Kopfhörer nicht in meinen Ohren.

Mit den AirPods dagegen spaziere ich ungebunden durchs Haus, die Natur und den öffentlichen Nahverkehr. Übertriebene Kieferbewegungen rütteln die Ohrstecker nicht aus meinen Ohren. Ein noch in der U-Bahn akzeptiertes Headbanging schafft es ebenso nicht die Kopfhörer aus meinen Ohren zu schleudern. Die Verantwortung für den festen Sitz schiebe ich auf das fehlende Kabel.

Kein Kopfhörer mehr ohne W1 Chip.

Der Gerätewechsel zwischen einem iPhone, iPad, der Apple Watch und dem Mac ist das mit Abstand beste Feature. Ich habe in der vergangenen Woche mehrmals täglich zwischen zwei iPhones, einem iPad sowie dem Mac meinen Arbeits- und Entertainplatz getauscht. Mein Kopfhörer zog anstandslos mit. Nie war ein nerviges Entkoppeln oder ein zeitraubendes Pairing notwendig. In der besagten Woche habe ich nicht ein einziges Mal das Bluetooth-Menü gesehen. Traumhaft.

Wer ausschließlich nur ein iPhone und ein Pärchen an Kopfhörern bei sich trägt, dem entgeht eine der Hauptfunktionen der AirPods.

Kopfhörer rein; Musik raus. Zieht man einen der AirPods aus seinem Ohr, pausiert die Wiedergabe. Setzt man den Ohrstecker nicht wieder zeitnah ein, spielt die Musik auch nicht automatisch weiter. Dann muss man umständlich nach dem iPhone tasten, den Dopple-Tap der AirPods mit Play/Pause belegt haben oder sich mit dem Sprachbefehl „Play“ an Siri wenden. Das ist eine komische Situation.

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Garantiert ohne Kabelbruch und mit Einzel-Ohr-Tragekomfort.

In vielen meiner vergangenen Kopfhörertests habe ich die jeweiligen Ohrwärmer darauf abgeklopft ob sie sich einseitig tragen lassen. Das wurde nicht selten belächelt. Doch ich stehe zum Ein-Ohr-Setup – einfach um zu hören was um mich herum passiert.

Die zwei AirPods lassen sich nicht nur separat benutzen, sondern wechseln clever vom Stereo-Mode auf eine Mono-Wiedergabe. Das zahlt sich spätestens bei Hörbüchern oder Podcasts aus, bei denen unterschiedliche Stimmen nach links und rechts abgemischt sind. Im Mono-Mode verliert man so keine Informationen.

Ich brauche es bestimmt nicht explizit zu erwähnen, aber die zwei AirPods lassen sich natürlich ganz romantisch teilen – fürs gemeinsame Musikhören in der Bahn oder einer Lieblingsserie unter der Bettdecke.

Verlustgefahr? Ich wünschte, ich könnte das AirPods-Case piepsen lassen.

Ich bin nicht besonders besorgt die kleine weiße Box zu verlegen, aber ich empfände es als nette Ergänzung das Gehäuse über die Uhr oder das iPhone zu lokalisieren.

Und wo es hier gerade ums Ladecase geht: Auch wenn das Plastikgehäuse essentieller Bestandteil der Kopfhörer ist, und ich deshalb eine gewisse Qualität erwarte, schlägt die kleine Schachtel (mit magnetischer Klappe) alles was ich in den letzten Jahren bislang an traurigen Tragetaschen und Beuteln von anderen Kopfhörern so gesehen habe.

Old School Apple Magic

Die AirPods sind ein typisches Apple-Produkt. Sie ecken an und sie begeistern. Der W1-Chip, der es ermöglicht kinderleicht zwischen seinen iPhones, iPads und Macs zu wechseln, funktioniert wie beworben. Für einen belebten Kopfhörermarkt wünsche ich mir das Apple seinen Chip an andere Hersteller lizenzieren würde.

Der W1-Chip ist nämlich nicht nur ein exzellentes Verkaufsargument für das iPhone, sondern hebt die AirPods auch klar von anderen Kopfhörern ab – ein durchaus zweischneidiges Schwert.

Die AirPods konkurrieren nämlich beileibe nicht um alle Kunden. Jemand der auf langen Flugreisen Noise-Cancelling-Kopfhörer braucht, greift hier nicht zu. AirPods wollen auch nicht der Kopfhörer sein, der sich als Mitbewerber für die dicken Polster der On-Ear- oder Over-Ear-Kopfhörer anbietet. Fürs Klassikkonzert im eigenen Zuhause will man keine AirPods.

AirPods nehmen in ihrer ersten Generation vielmehr den alltäglichen Kopfhörergebrauch ins Visier. Sie klingen ausreichend gut für alles was man ihnen im Alltag vorwirft – von Musik bis Podcasts. Mit 180 Euro sind sie noch (lange) nicht im Mainstream angekommen. Aber man stelle sich einen Kopfhörermarkt vor, in dem die AirPods dem iPhone beiliegen. Bis 2020 wird das passieren.

[24-Tage-im-Dezember] Apple AirPods – 24/24

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[24-Tage-im-Dezember] EyeTV T2 – 23/24

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[24-Tage-im-Dezember] SmallPod Air – 22/24

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