Das iPhone SE

Das iPhone SE ist wie ‚Sex mit der (oder dem) Ex‘: Man weiß, was man bekommt. Man weiß, dass dieses Tête-à-Tête nicht für länger bestimmt ist, aber für den Moment fühlt es sich verdammt gut an…

Okay…okay, Alex.

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Dieser Artikel sollte sich eigentlich ganz von alleine schreiben. Wer ein iPhone 5(s) besitzt, kennt auch das SE. Neue Technik im alten Gehäuse, oder?

Denkste.

After spending a couple of days looking at the SE, what has become clear is that this is not your typical Apple release. There are relatively few new parts, but that hardly means there is no innovation. As is the genius of Apple and its fearless leader, Mr. Cook, it is the combination of all the right parts that make a successful product. Taking the old and the new, and finding just the right, cost-effective balance, is no easy feat.

Apple iPhone SE Teardown

So stelle ich mir eine fundierte Hardware-Analyse vor.

Das Chipworks-Team beschreibt wie Apple neue und alte Bauteile mischt. Das SE ist ein Aufgebot an Komponenten, die wir schon im iPhone 5s, iPhone 6 und iPhone 6s gesehen haben. Recycling wäre dafür eine zu negative Beschreibung. Vielmehr ist es eine Zusammenstellung aus Bauteilen, die es ermöglicht Apples Qualitätshöhe zu erklimmen, die (selbst gesetzte) Marge einzufahren und trotzdem den Verkaufspreis bereits zum Start deutlich zu drücken. Das SE ist das erste iPhone, das direkt günstiger zu haben ist.

Viele dieser alten bekannten Komponenten, so wie das Mikrofon oder die Stromversorgung, dürften seinen Kunden völlig egal sein. Wie viele Käufer wissen, dass Apple den brandneuen (wesentlich schnelleren) SSD-Speicher verbaut, lässt sich wahrscheinlich im Kopf zusammenzählen. Trotzdem ist es ein Upgrade, das heimlich die Produktqualität nach oben schraubt und jeder bemerkt. Auch wenn viele Kunden nicht genau den Finger darauf legen können: Wenn Apps schneller installieren oder flotter Daten wegschreiben, hebt das insgesamt die Produktqualität. So schlägt das SE in einigen Tests nicht nur das iPhone 6s (und läuft dabei zwei Stunden länger), sondern in ausgewählten Disziplinen auch Samsungs diesjähriges Flaggschiff.

Der neue Komponenten-Mix wirft die Frage auf, ob Apple sich hier sogar einen Spielraum erarbeitet hat, der es erlaubt das SE (oder ein nachfolgendes Modell) zukünftiger sogar noch günstiger anzubieten?

Das soll hier und heute zwar nicht das Thema sein, aber der Blick in die Zukunft, den das SE mit seinem kleinen Bildschirm und seinem günstigeren Einstiegspreis einläutet, ist für mich einer der interessantesten Aspekte am Frühjahrs-Telefon.

„It’s a classic.“

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Alle sprechen zuerst über den Bildschirm, den kleinen 4-Zoll-Bildschirm. Ich bin mir jedoch sicher: Wer sich für dieses Telefon interessiert, wägt ebenso alle anderen Design-Unterschiede gegenüber der 6er-Serie ab – bewusst oder unbewusst. Das SE kommt beispielsweise ohne Kamerahügel aus. Der Standby-Knopf an der Stirnseite ist besser positioniert. Die Rundungen sind griffiger und immer wieder war von dem langsameren Touch-ID-Button zu lesen, der weniger häufig – aus Versehen – den Bildschirm entsperrt.

Zwei Dinge dazu:

  • Ich habe mich mittlerweile nicht nur an den Kamerahügel gewöhnt, sondern mich mit ihm angefreundet. Er gibt dem 6(s) eine Orientierung wenn man danach in der (Hosen-)Tasche fummelt. Mit der seitlichen Position der Standby-Taste im 6(s) werde ich dagegen auch nach 1,5 Jahren nicht warm. Mir passiert es zu regelmäßig, dass ich beim Umgreifen gleichzeitig Volume+ drücke und damit das Kommando an die Standby-Taste unterdrücke. Das SE, das ich mit nur einer Hand komplett umgreife (um dann mit dem Zeigefinger direkt auf dem Standby-Knopf zu landen), fühlt sich sofort vertraut an.
  • Touch ID im iPhone 6s, die zweite (bedeutend schnellere) Generation des Fingerabdrucksensors, ist ein Feature, das man leicht für gegeben ansieht. An die flinke Entsperrung muss man sich gewöhnen, danach will man aber nicht mehr zurück. So etwas wie einen ‚zu schnellen Login‘ gibt es nicht. Find’ ich.

Die gesamte Verarbeitungsqualität ist umwerfend. Das geschulte Auge weiß, dass das hier kein 7000er-Aluminum-Gehäuse ist, wie es im 6s zum Einsatz kommt. Mit der kompakten Größe ist dieser Unterschied aber deutlich schwieriger zu fühlen.

Ich liebe die gedrungene Bauart. Die Knöpfe sind klicki und die Ecken kantig. Für mich besitzt das SE – respektive das iPhone 5(s) – das bislang beste iPhone-Design seit 2007.

Das Sondermodell

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Wie viele hochwertige (!) Android-Smartphones kennt ihr, die heute noch neu in der 4-Zoll-Größe erscheinen?

Apple wettet mit dem SE auf bestehende iPhone-Kunden, die von einem 5(s) upgraden und nimmt außerdem Neukunden ins Visier. Eine seiner zugeteilten Aufgaben ist es, Kunden ins Ökosystem zu ziehen. Kunden, die – so wie die letzten Jahre gezeigt haben – danach nicht mehr auf ein anderes Betriebssystem wechseln (und obendrein vielleicht noch eine Watch, ein iPad oder einen Mac kaufen).

Das SE ist Apples Bestrebung mehr Android-Kunden zu gewinnen. Die derzeitige Situation ist nämlich ein wenig festgefahren: Android-Telefone stoßen kaum in den Premium-Markt (600 Euro+) vor; iPhones bekommen keinen Fuß in die Tür der Mittelklasse-Smartphones (ab 300 Euro).

Bereits das iPhone 5c trat diesen Versuch an, verkaufte sich dabei vernünftig, scheiterte aber (auf ganzer Linie) an seiner zugeteilten Aufgabe:

Ben Thompson has rightly pointed out that part of the problem with the iPhone 5c was that it marked the buyer as having bought the “budget phone”. The SE eliminates this issue by looking like a former top-of-the-line phone. It’s cooler, after all, to be driving a five-year old BMW than a brand new Toyota. But in tech, that only gets you so far. Old is old. You’re going to look behind the times carrying around a phone that appears several years old, even in Brooklyn.

iPhone SE: The Long-Term Outlook

Mein Gefühl sagt: Das derzeitige SE ist für eine Laufzeit von zwei Jahren bestimmt – ohne Speedbump-Update. Hält die Nachfrage bis ins nächste Jahr an, hat diese Smartphone-Nische bei Apple gute Zukunftsaussichten.

Das SE kommt in den bekannten Lackierungen Silber, Gold, Space Grau und Roségold. Mich wundert, dass Apple sich hier nicht pompöser ausgetobt hat. Nach Weiß und Schwarz, den Farben des iPhone 5 und 5s, hebt sich das SE zwar ab, erreicht aber nicht die (allseits beliebte) Farbvielfalt eines 5c.

Drück mich. Drück mich aber nicht zu fest.

Ich vermisse 3D-Touch. iOS 9 setzt die neue Interaktionsebene zwar noch sehr beschränkt und uneinheitlich um, trotzdem ertappe ich mich regelmäßig dabei App-Icons oder Links auf dem SE kräftig zu drücken – drücken zu wollen.

Ohne 3D-Touch vermisst das SE heute noch nicht viel, könnte sich aber mit den nächsten zwei iOS-Versionen über das fehlende Feature ärgern. Ich hege nämlich die große Hoffnung, das 3D-Touch seinem begrenzten ‚Peek & Pop‘-Alter bald entspringt.

Apropos ärgern: Warum das SE die rückseitige 6s-Kamera (inklusive 4K-Videos) bekommt, aber bei der alten Front-Knipse mit 1.2 Megapixel bleibt (das iPhone 6s verzeichnet 5 Megapixel und 720p-HD-Video), will ich nicht verstehen.

I’m a small small phone in a big big world.

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Exakt zwei Monate trage ich nun das SE mit mir herum. Zwei sehr aufschlussreiche Monate, die für mich unterstreichen warum iOS auf 4.7- beziehungsweise 5.5-Zoll einfach besser funktioniert.

Ich telefoniere wenig nie und ich bin nicht viel unterwegs – zwei Merkmale, die das SE wahrlich meistert. Ich lese, schreibe und schaue jedoch konstant auf dem iPhone. Für mich stellt der größere Bildschirm damit den besseren Kompromiss da.

So handlich, griffig und kompakt sich das SE anfühlt, so groß ist leider auch der Unterschied zum 6s-Plus-Display. Alles fühlt sich gedrängt an. Nur dreieinhalb Tweets passen auf eine Tweetbot-Bildschirmseite. Auf der geschrumpften Tastatur vertippe ich mich regelmäßig. Nach zwei Monaten schließe ich fehlende Übung aus.

Kurzum: Mit 5.5-Zoll fühle ich mich produktiver. 4-Zoll wirken im direkten Vergleich ein wenig verspielt.

Having said that…

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Die wenigsten 6- und 6s-Kunden stehen überhaupt vor dem hier aufgeworfenen Vergleich. Im Durchschnitt wird alle zwei bis drei Jahre ein neues iPhone gekauft und nicht bereits nach 1,5 Jahren. Wer nie auf das große 6(s) gewechselt ist, vermisst daher weder den großen Bildschirm noch 3D-Touch. Für jemanden mit iPhone 4(s) oder 5(s) ist das SE ein schlicht fantastisches Upgrade (Apple Pay, Kamera, A9-Prozessor, etc.).

Unterm Strich steht: Apple baut das beste 4-Zoll-Smartphone. Diese Größe muss man mögen, sie definiert dieses iPhone. Ich persönlich bleibe bis Herbst beim iPhone 6s Plus.

Amazon Prime: das „Physical-Digital-Hybrid-Membership-Program“

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„Warum Amazon Studios?“, fragte Walt Mossberg gestern Jeff Bezos. Seine Antwort: Amazon zählt akribisch mit wer über die kostenlose Prime-Probephase zum Abo-Kunden wird und im Anschluss daran jährlich für den Dienst zahlt. ‚Prime Video‘ verschiebt diese Statistik signifikant (41:00). So signifikant, das Amazon seinen Videostreaming-Dienst seit April sogar als „stand-alone option“ anbietet.

Bezos sieht die TV-Eigenproduktionen, querfinanziert über ihre anderen Geschäftszweige, als ein potenzielles Standbein des Unternehmens in der Zukunft (56:00), und verhandelt wahrscheinlich auch deshalb mit Apple über die Konditionen einer Amazon-Video-App auf dem Apple TV besonders hartnäckig (1:15:00).

We sell Roku, we sell Xbox, we sell PlayStation. We’re happy to sell competitive products on Amazon and we do it all day. We sell Nest thermostats. When we sell those devices, we want our Prime Video player to be on the device and we want it to be on the device with acceptable business terms. We can always get the player on the device, the question is whether you can get it on with acceptable business terms. And if you can’t, we don’t want to sell it to our customers because they’re going to be buying it thinking you can watch Prime Video and then they’re going to be disappointed and then they’re going to return it.

Wenn Kunden ihr TV-Abo von HBO, Netflix und Co. über deren Apple-TV-Apps abschließen, nimmt sich Apple davon angeblich 15-Prozent. Ich würde wetten, Amazon ist maximal bereit 0-Prozent zu zahlen.

Und solange der neue Apple TV keine signifikanten Verkaufszahlen vorweisen kann, wird wohl auch nicht weiterverhandelt.

Elgato Avea Flare [Sponsor]

Elgato ist mit der Avea Flare für die nächsten 7 Tage mein ‚Sponsor der Woche‘.

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Langsam wird’s warm draußen: Die Avea Flare ist für laue Sommerabende das ideale Stimmungslicht – im Garten, auf der Terrasse und dem Balkon oder sogar beim Campen. Sie ist wasserfest, tragbar, lässt sich aufstellen sowie aufhängen und besitzt einen integrierten Akku, der für mehr als 8 Stunden jeden Ort mit einer individuellen Lichtstimmung in Szene setzt.

Herzstück ist die Steuerung per Smartphone, iPad und Apple Watch – ganz ohne Bridge, direkt per Bluetooth-Smart-Technologie. Die farbenfrohe LED-Lampe wechselt mit nur einem Fingerwisch zwischen den vordefinierten atmosphärischen Lichtstimmungen. Direkt innerhalb der App, über das Widget aus der iOS-Mitteilungszentrale oder über die Apple Watch am Handgelenk.

Stellt ihr mehrere der kabellosen Elgato Avea auf, stimmen sich die Lichter intelligent untereinander ab.

Vielen Dank ans gesamte Team von Elgato für die Unterstützung von iPhoneBlog.de in dieser Woche!

#005 – Copied

Copied synchronisiert und verwaltet systemübergreifend die Zwischenablage vom Mac (8 Euro), iPhone sowie iPad (universal; kostenlos).

Microsoft: „We’re scaling back, but we’re not out!“

Put even more simply, from the perspective of the Windows phone enthusiast, nothing has really changed: Microsoft will continue to artificially prop up the platform you love, and you can continue using the devices and maybe even buy new devices in the future. For the rest of the world—and seriously, this is like 99.9 percent of the population now, unfortunately—you can safely continue to ignore Windows phone. As you have always done.

Paul Thurrott | „Windows Phone: The Morning After

Rückblickend zeigt sich die Überheblichkeit noch deutlicher, mit der Steve Ballmer plante sich eine Smartphone-Plattform zu shoppen – sechs Jahre nach Android und iPhone.

Differences emerged over the move into hardware, according to people familiar with the matter. Gates didn’t agree that the world’s largest software maker should produce its own mobile devices, and Ballmer was hurt that Gates didn’t back him, the people said. […]

Ballmer was so loud that day in June his shouts could be heard outside the conference room, people with knowledge of the matter said. He’d just been told the board didn’t back his plan to acquire two Nokia units, according to people with knowledge of the meeting.

Microsoft’s Nadella Manages Legacy of Ballmer-Board Split

Ballmers letzter Einkauf in seiner Position als Microsoft-Chef war (erheblich) teurer als die 5.4 Milliarden Euro, die an Nokia flossen. Durch Ballmers Re-Organisation, einen Monat vor seiner Rücktrittserklärung (er blieb danach noch fünf weitere Monate im Amt), benötigte Satya Nadella seine ersten zwei Jahre um Microsofts Weichen neu zu stellen (was meiner Meinung nach ganz vielversprechend anläuft).

Die exakten Details, die das „streamlining of smartphone hardware business“ bei Microsoft beschreiben (Business-Kunden, ernsthaft?), sind nicht interessant. Microsoft findet sich mittlerweile in einem Topf mit Blackberry und Amazon Fire.

Ich selbst hatte nie großes Interesse an einem eigenen Windows Phone (obwohl ich drei Telefone, die mir einen ‚Blick über den Tellerrand‘ erlaubten, besitze). Die Lumias boten sich seinerzeit aber sporadisch als zugänglichere Alternative gegenüber Android an.

Diese Zeiten sind nun vorbei.

„The 2 Spotify Charts You Need To See“

iPhoneBlog.de_Spotify_Quartalszahlen

Für jeden Dollar den Spotify einnimmt, fließen 83 Cent zurück an die Labels. Das ist ein problematisches Kerngeschäft.

Maybe if/when Spotify gets to 50 million subscribers it will feel it has enough clout to compel rights holders to rethink licensing economics. Perhaps it will take Spotify getting to a 100 million to make that happen. Perhaps it will never happen. But if it doesn’t, the economics of streaming will remain so broken that only companies with ulterior business objectives will remain viable players, enter stage left streaming’s Triple A: Apple, Amazon and Alphabet (Google). The labels need to ask themselves whether that is the streaming future they want…

Music Industry Blog

Apple nimmt Krypto-Experte Jon Callas unter Vertrag

Video

Apple Inc, which has resisted pressure from U.S. law enforcement to unlock encrypted iPhones, this month rehired a top expert in practical cryptography to bring more powerful security features to a wide range of consumer products.

Jon Callas, who co-founded several well-respected secure communications companies including PGP Corp, Silent Circle and Blackphone, rejoined Apple in May, an Apple spokesman said.

Apple rehires prominent security pro as encryption fight boils

Callas ist mit Silent Circle, Blackphone und PGP nicht nur technisch eine große Hausnummer, sondern gleichzeitig auch ein öffentliches Statement von Apple über ihre verschärften Anstrengungen in puncto Computersicherheit, Datenschutz und Verschlüsselung.

Final Fantasy IX

Final Fantasy IX (universal; 20.99 ) ist f*cking fantastic – nicht nur das Spiel an sich, sondern auch die iOS-Umsetzung.

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Silicon Studio Thailand hat viel Liebe zum Detail in die Auftragsarbeit von Square-Enix gesteckt. Mein persönlicher Final-Fantasy-Lieblingsteil erhält zu seinem 15. Jahrestag die iOS- und PC-Umsetzung, die es verdient.

Das beinhaltet MFi-Controller-Support, einen (manuellen) iCloud-Speicherstand-Sync sowie eine (automatische) QuickSave-Funktion. Wir legen unsere Finger auf ein altehrwürdiges PlayStation-RPG mit echter Touch-Steuerung – ganz ohne ein aufgemaltes Steuerkreuz.

Egal auf welcher Bildschirmgröße: Final Fantasy IX bewahrt sich sein Original-Bildformat und spendiert obendrein graphisch überarbeitete Charakter-Modelle, höher aufgelöste Cut-Sequenzen und streckenweise aufgemöbelte Hintergrundkulissen.

GamesBeat: Was any work done to enhance the original’s prerendered backgrounds?

Sakamoto: The backgrounds for most of the maps have actually been replaced by hi-res versions of the 2D data used in the original PlayStation version. But because the screen resolution on recent smartphones is so high, it’s hard to tell that the backgrounds have been replaced, which is a shame.

The challenges of porting Final Fantasy IX to Android and iOS

Ich habe die Geschichte von Zidane, Vivi und Prinzessin Garnet auf dem iPhone 6s begonnen, die überwiegenden Anzahl der Spielstunden aber auf dem 9.7” iPad Pro reingesteckt.

iPhoneBlog.de_Final_Fantasy_IX

Der Port bringt eine Handvoll Funktionen mit, die beim Ausflug ins steampunkige Königreich Alexandria allerlei Zeit sparen. So lassen sich Zufallskämpfe abschalten und Gold, Power und Gegenstände (unwiderruflich) aufs Maximum drehen. Bei Final Fantasy VII hatte ich diese permanente Einstellung kritisiert; mittlerweile sehe ich ein, dass man auf diese Art nerviges Aufleveln umgeht und auch Spieler und Spielerinnen abholt, die ansonsten ihre Lust verloren hätten. Und mir ist es 100 Mal wichtiger, dass jemand die tolle Geschichte erlebt als frustriert das Spiel vom iPhone zu löschen.

Final Fantasy IX gehört übrigens zu der (kleinen) Gruppe von Spielen mit hervorragender deutscher Sprache – inklusive bayrischem Dialekt und vielen humorvollen Verwendungen von Satzzeichen („zefix!“). Hauptverantwortlich war damals Josef Shanel, der anschließend für Titel wie Kingdom Hearts oder The Legend of Zelda: The Wind Waker textete.

Final Fantasy IX kann man also nicht nur mit deutschen Bildschirmtexten spielen, man sollte es sogar genauso erleben…oder ums noch unmissverständlicher zu formulieren: Spielt Final Fantasy IX!