Apples „Lightning auf USB 3 Kamera-Adapter“ (45Euro) ist ab sofort eine Schnittstelle für Mikrofone, Ethernet-Kabel oder (Speicherkarten‑)Lesegeräte. Jason Snell hat es bereits ausprobiert (und schon zweimal darüber geschrieben):
I was able to attach both my Blue Yeti microphone and an XLR-based microphone via the Sound Devices USBPre 2 USB mixer to my iPad Pro with no problem. Both showed up as inputs in Ferrite Recording Studio immediately. This all worked on my iPhone 6S, too—same adapter, same microphones, same result.
Als Kunde eines 12,9″ iPad Pro kann man sich außerdem einen „29W USB-C Power Adapter“ (59Euro) sowie ein „Lightning auf USB-C Kabel“ (29Euro) zulegen um so sein großes Tablet schneller aufzuladen. Exakte Messwerte habe ich allerdings noch nicht im Netz gefunden (und meine Bestellung kommt erst in der nächsten Woche).
Unverständlich bleibt, warum sich das 9,7″ iPad Pro mit USB 2.0 begnügt und auch nur mit zwei Gigabyte an Arbeitsspeicher auskommen muss, obwohl das große iPad Pro mit vier Gigabyte bestückt ist.
Putting a USB 2-speed Lightning port in the new 9.7-inch iPad Pro doesn’t doom it. My main reason for upgrading to one from my original iPad Air is for overall performance and the ability to use the Apple Pencil. But it does disappoint me that Apple could make a really fantastic tool for photographers by nudging it in a few directions—OS-level raw file support as in OS X, color profiles to bring the iPad into color management workflows, USB 3 speeds.
I am a simple 15-year-old who has loved to doodle for as long as she can remember. I adored my first generation iPad mini, so when the iPad Pro came out I decided I could use an upgrade. […]
The iPad Pro has completely replaced both my laptop and my sketchbook. (And my canvases. And my paints. And my brushes. And my pencils. And my pens. AND good riddance!)
But the key thing is that after 8 years, the iPhone range really now starts at $400, not $600 or more. With the 6 and 6 Plus Apple addressed screen-size as a reason to buy premium Android and their results are clear in Samsung’s financials. New it’s going after price and the mid-range. $400 is still nowhere near the $150 or so that decent Android phones start at (let alone the entry price of $50 or less for one with very low specs), but this is still going to shake things up.
Eine kleine Bühne, eine Handvoll kleiner Ankündigungen: Der Town-Hall-Saal als Veranstaltungsort für das gestrige (sehr solide) Apple-Event steckte bereits im Vorfeld den Rahmen, den die dortigen Ankündigungen einnehmen sollten.
When Apple wants to throw a big coming-out party for a product, it does it in style, renting out the Yerba Buena theater, or Moscone West, or the Bill Graham Civic Auditorium, or the Flint Center, or the California Theater.
When it doesn’t, it holds an event in the tiny Town Hall venue. Monday was one of those.
Apple verknotet weiter die Bezeichnung „the future of computing“ mit dem iPad. Dass die meisten der iPad-Neukunden zuvor an grauen Windows-Kisten gearbeitet haben, ist keine neue Erkenntnis. Dass das aber so explizit betont wurde, war unnötig.
Ebenfalls keine Überraschung: 9,7-Zoll ist seit jeher die populärste iPad-Größe. Ich bin mir sicher, dass das kleinere iPad Pro diese Statistik zukünftig noch akzentuiert. Ich denke, das neue 9.7-Zoll-Modell verkauft sich von allen Varianten in Zukunft am besten. Über kurz oder lang (und auch daran wird Apple bereits arbeiten), gilt es die iPad-Produktpalette aufzuräumen. Das iPad Air 2 hat (technisch betrachtet) beispielsweise keine Daseinsberechtigung mehr.
Eine von Apples größten Stärken ist der Blick nach vorne. Auch wenn das – wie in diesem Fall – bedeutet mit neuer Technik die Käufer und Käuferinnen von einem 12,9-Zoll-iPad, ein Tablet das gerade einmal sechs Monate alt ist, vor den Kopf zu stoßen (Farbumfang des Displays, True Tone, Live Photos, True Tone Flash, 4K-Video, 5 Megapixel FaceTime-Kamera, Retina Flash, integrierte Apple SIM, etc.).
Ich persönlich bin gespannt nach einem halben Jahr zurück aufs kleinere iPad zu wechseln. Das True-Tone-Feature könnte für mich ausschlaggebend sein.
Viel zu viele Gedanken habe ich mir im Vorfeld darüber gemacht, wie Apple die kleine Displaygröße verkauft.
Die Lösung war dann doch ganz einfach. Kunden stehen auf günstigere und kleinere iPhones. 30 Millionen solcher 4-Zoll-iPhones verkaufte Apple im letzten Jahr.
Nicht nur der Name wirft einen Hinweis darauf, dass uns das SE mit seinen heutigen Specs wohl einige Zeit (unverändert) erhalten bleibt. Mich würde es nicht wundern, wenn wir dieses Gerät auch noch im Frühling 2018 in den Verkaufsregalen finden.
Es ist (abermals) kein preiswertes Telefon (und nicht primär gedacht für Schwellenländer oder aufstrebende Märkte). Es ist ein Telefon für Neukunden, die beispielsweise mit einer Null-Dollar-Finanzierung einsteigen oder für Bestandskunden, die ein Upgrade für ihr iPhone 4(S) oder 5(S) suchen.
iOS 9.3
Federico Viticci nennt iOS 9.3 einen „Director’s Cut von iOS 9.0“ – eine sehr schöne Bezeichnung, wie ich finde.
Das vollgepackte Software-Update, das eine lange (und öffentliche) Beta-Phase hinter sich hat, tanzt trotzdem ein wenig aus der Reihe. Genau genommen ist es sein Veröffentlichungszeitpunkt, der ungewöhnlich erscheint. Warum hat sich Apple die dort eingeschraubten Features (Night Shift, geschützte Notizen, mehr CarPlay und iPad-Mehrbenutzer-Accounts für Bildungseinrichtungen) nicht für iOS 10 aufgehoben?
Meine (simple) Vermutung: Die Funktionen waren schlicht und ergreifend fertig.
Apple scheint sich mittlerweile nämlich weniger Sorgen um einen jährlichen Release-Zyklus zu machen, bei dem ein ganzes Bündel aus neuen Features in einem einzigen Riesen-Update erscheinen. Ziel könnte es sein, einzelne Features auf einzelne Punkt-Veröffentlichungen zu schieben. iOS 9.3 könnte eine Art Testlauf sein, wie das iOS-Team sich in Zukunft ihrer Produktentwicklung annehmen möchte.
On the eve of the arguments — and hours after an Apple product launch event — the government told the court that “a possible method for unlocking” the phone was demonstrated to the FBI by “an outside party.”
The government is asking for the hearing on Apple’s challenge to the order to be canceled, with the government to update the court on whether the new method is “viable” by April 5.
Aber machen wir uns nichts vor: Nur weil das FBI kein Rückgrat zeigt (und bereit gewesen wäre eine Niederlage unter größtem Medieninteresse einzustecken), und deshalb versucht seinen Rückzieher im Medientrubel einer Apple-Keynote zu versenken, ist der Kampf um Verschlüsselung nicht aufgehoben, sondern lediglich aufgeschoben.
Tim Cook, im Frühling 2014 gegenüber klimaskeptischen Investoren:
”When we work on making our devices accessible by the blind,“ he said, „I don’t consider the bloody ROI 1.“ He said that the same thing applies about environmental issues, worker safety, and other areas where Apple is a leader.
He didn’t stop there, however, as he looked directly at the NCPPR representative and said, „If you want me to do things only for ROI reasons, you should get out of this stock.“
Heute schreibt er die ersten 25 Minuten (!) seiner ersten Keynote im Jahr 2016 (bereits als Aufzeichnung anzuschauen) den Themen Sicherheit, Umweltschutz und Gesundheit zu.
Einfach zu lernen, schwer zu meistern: Das Puzzlespiel Knobz (kostenlos, universal; App-Store-Link) stellt euch durch simples Drehen von ein paar Knöpfen vor eine echte Denksportaufgabe (Ich liebe diese kleinen App-Store-Ideen.)
Bei Knobz dreht sich alles um Kurven und Knöpfe. Das Ziel ist geradezu banal: Stellt eure sechs Schalter exakt so ein, dass beide Kurven übereinanderliegen.
Eure Rätselgeschwindigkeit spielt keine Rolle; nichtssagende Achievements oder bedeutungslose Punkte gibt es nicht. Es geht um euch, sechs Knöpfe, zwei Kurven und das befriedigende Gefühl diese Kopfnuss zu knacken.
Nach acht regulären Leveln schaltet ihr einen Modus frei, der dauerhaft frische Puzzle nachliefert – immer dann, wenn ihr in der Stimmung für ein knackiges Rätsel seid.
Vielen Dank an Knobz für die Unterstützung von iPhoneBlog.de in dieser Woche!
ProtonMail, ein kostenloser E-Mail-Dienst mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung aus der Schweiz, startete im August 2014 als erfolgreiches Indiegogo-Projekt und sammelte später in einer ersten Risikokapitalrunde zusätzlich zwei Millionen US-Dollar als Starthilfe ein.
Am Donnerstag schüttelte der Dienst offiziell seinen Beta-Status ab und veröffentlichte im gleichen Atemzug eine iOS- (kostenlos; universal) und Android-App (kostenlos). Die Anmeldung für einen Gratis-Account – natürlich ohne Werbung oder irgendwelches Tracking – dauert keine zwei Minuten und erfordert keinerlei Angaben von persönlichen Daten. Der Service plant sich über zwei Preisstufen (Plus + Visionary), die unter anderem mehr Speicherplatz bieten, zu finanzieren.
„ProtonMail, das sagt mir doch was?“
Yep. Der Name fiel beispielsweise in der exzellenten Fernsehserie Mr. Robot. Protagonist Elliot Alderson, Sicherheitsexperte und Hacker im letztjährigen TV-Überraschungshit, kann man mehrfach dabei über die Schulter schauen wie er ProtonMail nutzt.
Apropos Hacker: Ich mag das Selbstverständnis, das das ProtonMail-Team an den Tag legt.
If you are Edward Snowden, or the next Edward Snowden, and have a life and death situation that requires privacy, we would not recommend using ProtonMail. For extremely sensitive situations, it is simply not a good idea to use email as a medium for communications.
Ihr Statement ist deutlich: Benutzbarkeit und Sicherheit sind von Haus aus ein Kompromiss. Das weiß jeder, der schon einmal versucht hat PGP oder S/MIME auf einem Mac beziehungsweise iPhone zu nutzen?
ProtonMail führt eine grundlegende Verschlüsselung für E-Mails ein – soweit das in ihrer eigenen Hand liegt. Schickt man von dort aus Nachrichten an Maildienste, die nicht verschlüsseln, zerstören sich diese Nachrichten beim Empfänger nach 28 Tagen von selbst – ohne zusätzliche Konfiguration.
Insgesamt präsentiert sich das Mailprogramm im Web, aber auch die Apps aus den App-Stores, als leicht verständlich. Wer’s mal ausprobieren mag, schreibt mir gerne eine E-Mail an die alexolma@protonmail.com.