Apple lädt für Montag, den 21. März 2016, ein.

iPhoneBlog.de_Loop_us_in

The invitation reads: “Let us loop you in.” The event, which is to be held at Apple’s Cupertino, CA campus, will occur one day prior to the company’s March 22 showdown with the government over a motion that would compel it to help hack an iPhone used by one of the San Bernardino terrorists.

Apple Announces March 21 Event

John Paczkowski lag mit seiner Termin-Voraussage bereits Ende Februar richtig.

In Austin: Tag 0 des SXSW

Featured.de schickt mich für eine Woche nach Austin in den US-Bundesstaat Texas um von dort über das ‚South by Southwest‘ zu berichten. Mein tägliches Reiseblog zur SXSW 2016, einem abgedrehten Festival-Messe-Mix aus Start-ups, Newcomer-Bands und Promis, gibt es unter dieser Adresse in kurzen Foto-, Video- und Texthäppchen.

Ich konnte es mir nicht verkneifen ein kurzes Intro für die anstehende Woche zusammenzuschnipseln:

Video

In Austin ziehe ich ins German Folks House ein. Von dort senden wir täglich einen Livestream, der immer um 15 Uhr deutscher Zeit startet.

Ich würde mich wahnsinnig freuen wenn ihr über die nächsten Tage reinschaut und mir Feedback gebt.

Wire [Sponsor]

Wire (App-Store-Link) ist eine private, werbefreie und plattformübergreifende (Gruppen-)Chat-, Telefon- und Videotelefonie-App. Eine ihrer Highlight-Funktionen: Jedes Gespräch und jeder Anruf ist vollständig verschlüsselt.

iPhoneBlog.de_Wire_1252px

Eine richtige Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ist kein ‚Add-On‘, sondern eine Selbstverständlichkeit. Wire macht’s richtig: Ein solches Feature schaltet man nicht ein, Verschlüsselung für Kommunikation ist einfach von Haus aus eingeschaltet. Doch damit nicht genug: Wire verwendet Open-Source-Kryptographie. Der Source-Code der Datenverarbeitung findet sich frei einsehbar für alle unter GPL-Lizenz auf Github. Vorbildlich.

Bevor heute das große App-Update erschien, durfte ich bereits ein Videotelefonat über Wire führen. Nicht nur die Videoqualität war hervorragend, sondern auch deren Bedienung: Wire ist leicht zu verstehen und beweist mit seiner Aufmachung Geschmack.

Interesse geweckt? Wire macht euch einen Testlauf besonders leicht. Apps mit Zugang zum Service gibt es für iOS, Android, Mac OS X, Windows sowie über jeden modernen Webbrowser.

Vielen Dank an Wire aus der Schweiz für die Unterstützung als Sponsor in dieser Woche.

Schreibt auf Mac, iPad (Pro) und iPhone: Ulysses

Über Ulysses (45  auf dem Mac; 20  für iPhone & iPad) hatte ich bereits ge(-video)bloggt. Mein Freudensturm über die Textverarbeitung der Soulmen GbR aus Leipzig ist seitdem nicht abgeflaut. Ganz im Gegenteil: Ich bin täglich kräftiger begeistert. Egal ob’s ein Blogpost-Entwurf ist, eine Sammelmappe für eine Artikel-Recherche oder die Vorbereitung auf eine Präsentation: jedem1 Textstück reserviere ich zuallererst ein Blatt in Ulysses.

iPhoneBlog.de_Ulysses

Um zu unterstreichen wie einschneidend Ulysses meine tägliche Blog-Arbeit umgekrempelt hat, sei erzählt, dass es die erste Software ist, die mich aus den Armen von MarsEdit trieb. Seit Sommer 2008 formuliere, gestalte und uploade ich dort meine Posts fürs iPhoneBlog – fast exklusiv. Ulysses hat genau diese Exklusivität (schleichend) aufgeweicht.

Zugegeben: Die Textverarbeitung trägt die Schuld nicht alleine. Zuerst waren es technische Aspekte, die mich zunehmend ins WordPress-Backend drängten.

WordPress 4.4 beispielsweise stellt sich clever mit responsiven Bildern an. Über den Admin-Zugang kann ich dort mein Artikelbild hochauflösend hochladen und WordPress kümmert sich anschließend darum diese Grafik in verschiedenen Qualitätsstufen bereitzuhalten. Das bedeutet: Surft hier ein 27”-Retina-iMac vorbei, bekommt er eine andere Datei als ein iPhone 3GS – klingt logisch, war zuvor (so simpel) aber noch nicht zu machen. Diese automatische Konvertierung lässt sich derzeit aber nicht mit dem Bilder-Upload von MarsEdit aus verknüpfen.

So unbefriedigend es ist, nicht mehr bequem meine Blogpost-Bilder ins MarsEdit-Fenster zu ziehen: Der gewonnene Mehrwert durch eine höhere Bildqualität (beziehungsweise den geringeren Datenverbrauch auf Geräten mit kleinerem Bildschirm), bedarf keiner Diskussion. Auch wenn das für mich mehr Arbeit macht: „It’s the right thing to do.“

Und da ich ohnehin im WordPress-Backend bin, fällt es leicht meinen in Markdown geschriebenen Text gleich mit in den Entwurf zu kopieren. Aber ich schweife ab…

(Vimeo)

Ulysses läuft mit dem heutigen Update auf Version 2.5 nicht wie bislang nur auf dem Mac und iPad, sondern liegt auch angepasst für das iPad Pro und das iPhone vor. Der eingebettete ‚Feel good‘-Trailer macht den größten Vorteil deutlich: Es ist nun möglich von jedem (Taschen-)Computer aus seinen Artikel zu beginnen.

Ich probiere seit Dezember die Software in ihrer Beta-Phase aus und kann nicht beziffern wie häufig ich bereits erste Artikelideen am iPhone begann (während mich meine zwei Kids über den Spielplatz zerrten). Als jemand der täglich schreibt, ist es ein unschätzbarer Wert eine Textverarbeitung zu finden in der man sich a) wohlfühlen und b) diese dann geräteübergreifend nutzen kann.


  1. Einzige Ausnahme: Podcast-Shownotes, Telefon-Mitschriften und spontane Einfälle. Apple Notes klickt hier für mich einfach besser. 

Craig Federighi: „The FBI wants to roll back safeguards that keep us a step ahead of criminals“

iPhoneBlog.de_FBI_Craig_Federighi

I became an engineer because I believe in the power of technology to enrich our lives. Great software has seemingly limitless potential to solve human problems — and it can spread around the world in the blink of an eye. Malicious code moves just as quickly, and when software is created for the wrong reason, it has a huge and growing capacity to harm millions of people.

Security is an endless race — one that you can lead but never decisively win. Yesterday’s best defenses cannot fend off the attacks of today or tomorrow. Software innovations of the future will depend on the foundation of strong device security. We cannot afford to fall behind those who would exploit technology in order to cause chaos. To slow our pace, or reverse our progress, puts everyone at risk.

Craig Federighi

Apple kämpft (unfreiwillig) für eine der wichtigsten juristischen Entscheidungen seit Beginn der Post-PC-Ära.

Es stimmt bedenklich, dass das FBI die Tragweite der richterlichen Anordnung – die ganz offensichtlich mit Angst und Emotionen zu einem Präzedenzfall führen sollte, ignorierte, oder – noch schlimmer – nicht realisierte.

Appodeal [Sponsor]

Appodeal ist ein Dienstleister für alle App-Entwickler mit werbefinanzierter Software. Das Start-up aus San Francisco kümmert sich um die vollautomatische Vermarktung von Android- und iOS-Apps und ist für die nächsten sieben Tage mein ‚Sponsor der Woche‘.

iPhoneBlog.de_Appodeal_1252

Die Idee ist simple: Appodeal vergleicht die Tausenderkontaktpreise der größten Werbenetzwerke und findet die jeweils bestbezahlten Ads. So bringt es Werbekunden mit App-Entwicklern auf Augenhöhe zusammen. Appodeals selbstauferlegte Mission ist es, die Mobile-App-Vermarktung fairer zugunsten der Publisher aufzuziehen.

Appodeal entstand nicht als Gedankenblitz. Ihre Gründer fanden sich selbst als Software-Entwickler in der unbefriedigenden Situation schlecht vermarktet zu sein. So entstand der heutige Service, der Probleme wie Zweitpreisauktionen oder den Bulk-Verkauf ohne Datengewinn ausschließt. Das führt zu einer Werbestrategie, die eine höhere Reichweite erzielt, das Budget aber im Rahmen hält.

Appodeal spezialisiert sich auf ‚Programmatic Advertising‘. Die automatisierte Vermarktung von Werbeflächen, die in Echtzeit und mit zugeschnittenen Nutzerdaten eine deutlich bessere Performance erzielt. Appodeal bietet dafür eine breite Auswahl an unterschiedlichen Werbegrafiken, Video-Ads und Cross-Promotions, beachtet aber auch als einer der ersten Anbieter in diesem Bereich ‚Native Advertising‘.

Als Entwickler spart man sich nicht nur die Anmeldung bei allen Netzwerken und den administrativen Aufwand, sondern bekommt einen augenblicklichen Preisvergleich, Premium-Buchungen und flexible Auszahlungsmöglichkeiten – „one account, one SDK, all networks“.

Vielen Dank an Appodeal für die Unterstützung von iPhoneBlog.de in dieser Woche!

Nächstes Apple-Event: in der Woche vom 21. – 25. März ➊

iPhoneBlog.de_Apple_Event

Attention Apple nerds, investors, media and everyone else who needs to know when Tim Cook’s next product event is going to be held: It’s going to be the week of March 21.

Or to put it another way, it’s not going to be on March 15, the time frame that other outlets previously reported, according to several sources.

Re/code

Kara Swisher meint, wir sollen uns die Kalenderwoche 12 – vom 21. bis zum 25. März – für ein Apple-Event freihalten.

Auf der Agenda stehen dann wohl: ein iPhone SE sowie ein 9,7-Zoll-iPad-Pro.

Update ➊

John Paczkowski legt sich fest: Montag, der 21. März, wird’s.

Aktuelle Anweisung: mehr iPhone-, iOS- und iCloud-Verschlüsselung

iPhoneBlog.de_Touch_ID

Apple engineers have begun developing new security measures that would make it impossible for the government to break into a locked iPhone using methods similar to those now at the center of a court fight in California, according to people close to the company and security experts.

If Apple succeeds in upgrading its security — and experts say it almost surely will — the company will create a significant technical challenge for law enforcement agencies, even if the Obama administration wins its fight over access to data stored on an iPhone used by one of the killers in last year’s San Bernardino, Calif., rampage.

Apple Is Said to Be Trying to Make It Harder to Hack iPhones

Seit Jahren verbessert Apple die iPhone-Sicherheitsfunktionen und verschlüsselt Kundendaten. Die Informationen der New York Times sowie der Financial Times („Apple to boost customers’ iCloud encryption“) sind daher nur bedingt neu.

Tatsächlich neu: Die nächsten iOS-Versionen stehen unter besonderer Beobachtung. Welchen offenen Baustellen widmet sich Tim Cooks Mannschaft für das nächste iPhone und das nächste iPhone-OS? Im Vergleich zu den Vorjahren wartet auch eine bedeutend größere Anzahl interessierter Personen auf das kommende ‚iOS Security Guide‘-Update. Letzter Stand: September 2015.

Wie der Artikel von Matt Apuzzo und Katie Benner richtig festhält: „A security solution that defeats the F.B.I. is unworkable if it frustrates consumers.“

Passwort vergessen = iCloud-Fotobibliothek weg? Betriebssystem-Updates nur noch nach Eingabe des Gerätecodes? Wie weit treibt man den Kundenaufwand für das Thema Sicherheit?

Fest steht: Apple hat die Motivation, die Ressourcen und den Willen den San-Bernardino-Fall bis zum obersten US-Gericht durchzufechten. Programmcode als ‚Free Speech‘ ist als Argument nicht auszuschließen. Außerdem müssen Hilfegesuche der US-Regierung an private Firma in einem zumutbaren Rahmen bleiben. Durch stärkere Verschlüsselung und angehobene Sicherheitsmaßnahmen ist genau das neu zu bedenken.

Bis dafür aber moderne Gesetze durchgearbeitet sind, die (vielleicht sehr eingeschränkt) entsprechende Fragen beantworten, entscheidet erst einmal der technische Status-quo, den Apple für sich und zugunsten seiner Kunden derzeit verbessert.

”This case is not about one phone,“ Cook said today. „This case is about the future.“

Exclusive: Apple CEO Tim Cook Says iPhone-Cracking Software ‘Equivalent of Cancer’

Über diese „Zukunft“ schrieb die New York Times gestern noch einen zweiten (meiner Meinung nach wichtigeren) Artikel.

But if Apple is forced to break its own security to get inside a phone that it had promised users was inviolable, the supposed safety of the always-watching future starts to fall apart. If every device can monitor you, and if they can all be tapped by law enforcement officials under court order, can anyone ever have a truly private conversation? Are we building a world in which there’s no longer any room for keeping secrets?

Farhad Manjoo | „The Apple Case Will Grope Its Way Into Your Future