HoPiKo (universal; 1.99€ ➞ kostenlos) – ein ‚Speedrun-Plattformer‘ wenn man so will – entschuldigt keinen (einzigen) Fehler. Ein Mini-Run erstreckt sich immer über fünf (super-kurze) Level. Stirbt man in Level 3, wird neu gestartet. Fliegt man in Level 4 an die Wand, wird neu gestartet. Katapultiert man sich in Level 5 in eine der rasierklingenscharfen Barrikaden…wird neu gestartet.
HoPiKo ist knüppelhart, vollgepumpt mit fantastischen Chiptunes-Klängen und ein perfekter Zeitvertreib für zwei oder vier freie Minuten.
With both the Galaxy S7 and LG G5 sporting expandable storage, and Google adding great SD support to Android 6.0, this year it seemed like storage enthusiasts would get everything they could ever want. Apparently that’s not the case though, as both OEMs have shunned Google’s new „Adoptable Storage“ feature.
Die Kurzfassung: Android Marshmallow verschmilzt den internen Speicher mit der Kapazität separat nachgeschobener MicroSD-Karten. „Adoptable Storage“ sieht fürs Telefon dann aus wie eine zusammenhängende Platte und nicht mehr wie zwei separate Laufwerke. So rüstet man ein Smartphone mit wenig fest verbautem Speicher günstig auf.
Zumindest in der Theorie: Samsung und LG patchen für ihre neuen Flaggschiffe Googles optionale Systemfunktion aus dem Betriebssystem.
Samsung decided not to use the Android Marshmallow “adoptable storage” model. We believe that our users want a microSD card to transfer files between their phone and other devices (laptop, tablet, etc), especially the photos and videos they shoot with the camera. […]
We think that our model of using microSD for mass storage is more in-line with our owner’s desires and expectations for how microSD should behave.
Ich bin mir sicher: Diese individuellen Softwareentscheidungen für einzelne Geräte helfen den Android-OEMs dabei die lahmende Update-Politik anzukurbeln.
Apple has confirmed with The Verge that all of those features will soon make a comeback. „We believe a finger will always be the primary way users navigate on an iPad, but we understand that some customers like to use Apple Pencil for this as well and we’ve been working on ways to better implement this while maintaining compatibility during this latest beta cycle,“ a spokesperson said. „We will add this functionality back in the next beta of iOS 9.3.“
Mitunter ist die Informationskluft zwischen Blogs und Podcasts interessant. Aktuelles Beispiel: Apples Pencil lässt sich bis iOS 9.2.1 als (nahezu) vollwertiger Fingerersatz benutzen. Mit den ersten vier Betaversionen von iOS 9.3 streicht Apple den Funktionsumfang zusammen und degradiert den Stift zu einem Werkzeug, das nur malt und (PDFs) anmerkt (und nicht mehr über den Homescreen wischt oder durch Webseiten scrollt).
Mit jeder neuen Betaversion wiederholte sich die Podcast-Diskussionen, die (zurecht) fragten was Apple sich von diesem Rückschritt verspricht. In Blogs schlägt das Thema so richtig erst heute, nachdem Serenity Caldwell darüber schrieb, auf.
This is a plea to the development team at Apple: There’s still time to add these Pencil features back for the final iOS 9.3 release. They’re not only useful for the folks that just draw or sketch with the Pencil — they also provide functionality for video and audio editing, and offer priceless accessibility for those who have trouble with their hands.
Eine ausführlichere Problembeschreibung findet sich von CGP Grey und Myke Hurley im (ohnehin hervorragenden) Cortex-Podcast (Episode #23, ab Minute 48:30).
Das überzeugendste Argument aber, und ganz nebenbei ein passender Platz für eine Systemoption, sind hier die Bedienungshilfen. Das Repetitive-Strain-Injury-Syndrom – eine Verletzung durch wiederholte Beanspruchung, umgangssprachlich der Tennisarm – besitzt eine lange Geschichte an Computerarbeitsplätzen. Durch Schmerzen im Handgelenk oder im Unterarm wechseln Computernutzer seit jeher ihre Eingabegeräte – unter anderem auf ergonomische Tastaturen oder Wacom-Tablets mit Stift-Steuerung.
Es gäbe diverse andere Gründe, die für eine systemweite iOS-Navigation über den Apple Pencil sprechen. Ebenso gibt es eine Handvoll Argumente, mit denen man logisch dagegen debattieren kann. Über die gesundheitlichen Vorteile allerdings, lässt sich nicht streiten. Eine Accessibility-Einstellung wäre der richtige Kompromiss.
This is a seminal battle between the biggest tech company on the planet and the most powerful government on the planet. This is why it’s important that we don’t get mired down in technicalities. For Apple, and for us, this is not a question of can we, but a question of should we. A question that will have implications for everyone from journalists to heads of state to private citizens of all countries.
Die „technicalities“ sind interessant – keine Frage. Schlussendlich sind es aber die Motive, die zeigen worüber hier eigentlich gestritten wird.
Die amerikanische ‚Intelligence Community‘1 hofft auf einen Präzedenzfall, auf den man sich beim nächsten Mal wieder berufen kann, ohne sich dann erneut einer Diskussion über Konsequenzen oder Prinzipien stellen zu müssen. Obwohl das richterliche Gesuch eng formuliert ist (es geht um ein iPhone 5c und um modifizierte Software, die nur auf diesem eindeutig identifizierten Gerät – im RAM – läuft) entspricht das nicht ansatzweise den mitschwingenden Hoffnungen. Das US-Justizministerium zögerte beispielsweise keinen Tag um kundzutun, dass man da doch noch 175 Telefone in einer Schublade hätte, die auf den Ausgang der Gespräche zwischen Apple und dem FBI warten.
Noch deutlicher zeigt sich die Anspruchshaltung im offenen Brief von FBI-Chef James Comey. Sein Schrieb ist eine Beleidigung für alle Beteiligten, die mehr als nur Wahlkampf mit diesem Terroranschlag betreiben. „We Could Not Look the Survivors in the Eye if We Did Not Follow this Lead“ – während man existierenden Beweise, so wie die bestehenden iCloud Backups, durch einen unbedachten Passwortwechsel der Apple ID, den man zwischenzeitlich versuchte dem San Bernardino County Department of Public Health unterzuschieben, fahrlässig verspielte.
Ihr Statement zum Thema zeigt entweder a) Unfähigkeit oder b) Unehrlichkeit:
FBI must clarify which of these two meanings their letter had. Either the FBI has recklessly interfered with the processing of evidence OR FBI has mislead the courts on the amount and the nature of assistance required by Apple under the All Writs Act.
Für mich bleibt das Problem ein fehlgeleitetes Selbstverständnis, mit dem die US-Sicherheitsbehörden hier einen Zugriffsanspruch – no matter what – auf alle Datensätze erheben, ungeachtet der Tatsache, das echte Terroristen dann einfach anders verschlüsseln.
Es steht außer Frage, dass das Thema komplex, vielschichtig und allem voran schwierig zu erklären ist. Mit Trump-Rhetorik, so wie sie Comey an den Tag legt, wird’s plötzlich alles ganz einfach. Deshalb hat das FBI die Diskussion auch in die Öffentlichkeit gezerrt.
Although this case is about the innocents attacked in San Bernardino, it does highlight that we have awesome new technology that creates a serious tension between two values we all treasure: privacy and safety. That tension should not be resolved by corporations that sell stuff for a living.
„Corporations that sell stuff for a living“ – wow. Zwischenzeitlich beschleicht einen das Gefühl, Apple, WhatsApp, Twitter, Google, Facebook und Microsoft tun mehr für Bürgerrechte als Regierungen und deren Organisationen. Es geht nicht darum blind einer Firma und ihrem Verständnis von Sicherheit zu folgen. Wie schwierig es ist einen gemeinsamen Nenner zu definieren, beispielsweise im Vergleich zwischen Europa und den USA, erleben wir regelmäßig bei App-Store-Urteilen, die nicht technisch begründet sind.
Nein, wenn wir (ernsthaft) darüber diskutieren Verschlüsselung aufzuweichen, indem wir standardisierte Methoden etablieren um diese auszuhebeln, hilft das wahrscheinlich nicht bei der Aufklärung von schwerem Verbrechen, führt aber ganz sicher zu mehr Straftaten wie Identitätsdiebstahl und Datenmissbrauch.
Die undankbare PR-Arbeit, die Apple im Moment gezwungen ist stellvertretend für eine ganze Branche anzunehmen, zeigt sich pointiert. Und selbst wenn der Fall am Freitag komplett zugunsten von Apple vom Tisch gewischt wird: Das nächste ‚Hight-Profile-Case‘, die nächste richterliche Anordnung und der nächste Versuch politisches Kapital aus einem Attentat zu schlagen, ist vorhersehbar.
„You can’t build a backdoor without weakening security.“ Eine sehr realistische Chance besteht aber Systeme so zu bauen, dass viele der Daten einzig und allein im Zugriff des Besitzers einer Hardware oder der Eigentümerin von einem Onlinekonto bleiben. Daten, die nicht anfallen, lassen sich nicht weitergegeben. Apple hat in den letzten Jahren sukzessive einige seiner Dienste entsprechend umgebaut. Das war vorausschauend, wie sich dieser Tage einmal mehr zeigt.
As the government has confirmed, we’ve handed over all the data we have, including a backup of the iPhone in question. But now they have asked us for information we simply do not have.
We feel the best way forward would be for the government to withdraw its demands under the All Writs Act and, as some in Congress have proposed, form a commission or other panel of experts on intelligence, technology, and civil liberties to discuss the implications for law enforcement, national security, privacy, and personal freedoms. Apple would gladly participate in such an effort.
MightyDeals ist in dieser Woche abermals mein Sponsor. Ihr aktuelles Angebot für Kreativschaffende: ein Grafikdesign-Bundle, bestehend aus acht hochauflösende Prospekt-Vorlagen von BXDCreative.
Auf über 70 Seiten erstrecken sich hier clevere Layout-Ideen, die sich direkt in Adobe InDesign öffnen. Die Broschüren sind gestaltet fürs Business, unabhängig davon in welchem Bereich die Firma tätig ist. Die Templates lassen sich als Flyer auf Messen austeilen oder als Flugblätter am Empfang auslegen.
Jedes einzelne Element passt sich in Größe, Farbe und Form mit ein paar Klicks dem Erscheinungsbild des eigenen Unternehmens an. Damit liegt die nächste Broschüre im A4-Format quasi druckfertig vor – zur Abwechslung sogar einmal rechtzeitig.
Alle Layouts, Schriften und Vector-Grafiken dürfen ohne Einschränkung geschäftlich verwendet werden.
BXDCreative verkauft diese InDesign-Vorlagen normalerweise für 95 US-Dollar. In den nächsten Tagen ist sie für nur 19 US-Dollar zu laden.
Vielen Dank an MightyDeals, die dieses Rabatt-Angebot von BXDCreative realisieren und das iPhoneBlog.de in dieser Woche unterstützen.
Betroffen waren iPhone 6(s) und 6(s) Plus-Kunden_innen, die durch einen Defekt (oder eine unsachgemäße Reparatur) die Koppelung zwischen Touch-ID-Sensor und der ‚Secure Enclave‘ verloren und anschließend versuchten ein Betriebssystem-Update über iTunes (!) einzuspielen.
Verfehlt der Koprozessor in Apples A-Chip nämlich den Sicherheits-Check zum Fingerabdrucksensor, schaltet er Touch ID ab. Soweit, so richtig. Wird nun aber versucht ein iOS-Update über iTunes einzuspielen, endet dies mit einem funktionslosen Telefon (während eine ‚Over the Air‘-Aktualisierung lediglich fehlschlägt).
Ein Funktions-Überbleibsel einer Werksprüfung wie Apple gegenüber TechCrunch zu Protokoll gibt und heute eine neue Version von iOS 9.2.1 bereitstellt.
This reports as an Error 53 in iTunes and appears when a device fails a security test. This test was designed to check whether Touch ID works properly before the device leaves the factory.
Today, Apple released a software update that allows customers who have encountered this error message to successfully restore their device using iTunes on a Mac or PC.
The Guardian verhalf dem „Error 53“ mit einem Artikel vor rund zwei Wochen für breite Aufmerksamkeit; wenige Tage später folgte eine Sammelklage („don’t get me started“). Nun ist der Fehler im Zusammenhang mit iTunes identifiziert und behoben.
Die Kuriosität aber bleibt bestehen: „Error 53“ wird im Netz seit Ende 2014 diskutiert und seit Mitte 2015 von Apple selbst als Hardware-Defekt gelistet. Darf man aus der stattlichen Verzögerung schließen, dass auch bei Apple niemand mehr iTunes öffnet?