Erster offizieller Werbespot fürs iPad Pro: ‚A Great Big Universe‘
Offizieller Verkaufsstart fürs iPad Pro ➞ diese Woche.

iPad Pro kostet 899 Euro für das 32 GB Wi-Fi-Modell und 1.229 Euro für das 128 GB WiFi + Cellular-Modell. Der Pencil schlägt mit 109 Euro zu und das Smart Keyboard (mit US-Tastatur-Layout) kostet 179 Euro. Außerdem werden ein Smart Cover aus Polyurethan (in Anthrazit und Weiß) für 69 Euro sowie eine Silikon-Hülle (ebenfalls in Anthrazit oder Weiß) für 89 Euro erhältlich sein.
Ab Mittwoch kann in 40 Ländern vorbestellt werden. Verkaufsstart ist „später in dieser Woche“.
via Apple.com/PR
AnandTechs 6s-Review

Ryan Smith und Joshua Ho feiern den A9-Prozessor („Overall, the Apple A9 SoC is the best SoC in any phone shipping today.“), bemängeln das 5W-Netzteil („the iPhone 6s Plus really does need a more powerful charger than it does now“), loben die Kamera („Looking at both video and still image performance together, the iPhone 6s Plus arguably has the best camera in an iOS or Android smartphone today.“), lassen sich vom Speicher beeindrucken („The iPhone’s storage solution here is ahead of everything else in the industry“), mögen 3D Touch („OEMs and SoC vendors often speak in platitudes about how user experience matters but 3D Touch is probably the first case where the user experience is visibly improved in a very real way.“) und amüsieren sich über kleine Details:
On a final note, now that we have die shots of both A9s from Chipworks, I must tip my hat towards Apple for releasing an accurate die shot of what we now know is the Samsung A9 in their iPhone 6s presentation. Up until now Apple has never released their own die shot of their SoCs, and in fact first-party die shots are becoming increasingly rare as a whole in the semiconductor industry. Consequently I had expected that Apple’s die shot was a fake, only to be far more impressed that it’s real.
Find My Stuff [Sponsor]
Die Zukunft schon heute: ‚Find My Stuff‘ ist eine iOS-App, die sich merkt…wo euer Zeug ist. Die Gratis-Software verbindet sich mit Bluetooth-Transmittern und iBeacons, das sind kleine Sender, die sich ihre Position merken und auf Nachfrage wieder rausrücken. Das funktioniert auch innerhalb von Gebäuden.
Einen solchen Funk-Sender, selten größer als eine Streichholzschachtel, kann man sich ins Auto legen um es später im Parkhaus wiederzufinden. Hunde, die gerne mal ihre Nachbarschaft erkunden, lassen sich damit am Bildschirm verfolgen. Oder man klebt einen solchen Tracker auf sein Snowboard, wenn die Gefahr besteht, dass es wieder einmal einschneit.
Die App erlaubt einen Blick auf alle von euch registrierten Gegenstände, zeichnet deren Bewegungen auf der Karte mit (auch im historischen Verlauf) und schickt Push-Benachrichtigungen wenn sich ein Item entfernt, das sich nicht entfernen soll.
Über sogenannte ‚Safe Zones‘ unterbindet man unnötige Benachrichtigungen im heimischen WiFi-Netz.
Um einen Beacon mit Find My Stuff zu registrieren, hält man ihn ganz simpel neben das Telefon. Zwei Bestätigungen später läuft die Ortung bereits. Die App funktioniert mit einer Vielzahl unterschiedlicher Tracker (Estimote, Jaalee, Kontakt.io, Red Bear, Roximity, Trackr, G-Tag, etc.).
Find My Stuff ist ein kostenloser Download aus dem App Store. Vielen Dank ans Team für die Unterstützung von iPhoneBlog.de in dieser Woche.
Vom iPhone, fürs iPhone: Export und Import der ‚Health‘-Daten
Kurzfassung: QS Access (kostenlos) exportiert Health-Daten in eine CSV-Datei; der Health Importer (2.99 €) fügt diesen Datensatz der Health-App – beispielsweise auf einem frisch installieren iPhone bei dem kein Backup eingespielt wurde – wieder hinzu.

Bereits seit ein paar Monaten experimentiere ich mit dem Health Importer. Erst mit dem heutigen Update funktioniert die Software bei mir zuverlässig1.
Erster Schritt: In der Anwendung QS Access wählt man die erwünschten Messwerte für einen Export aus. Wichtig ist, sich die Maßeinheit der Parameter für den späteren Import zu merken. Alle diese Größeneinheiten lassen sich aber auch nach dem Export in der CSV-Datei noch kontrollieren.
Zweiter Schritt: Ist die Tabelle erzeugt, speichert man sie direkt aus QS Access heraus in der Dropbox. Aus Dropbox öffnet man die CSV-Datei, wählt ‚Öffnen in“ und übergibt („kopiert“) das Dokument an den Health Importer.
Dritter Schritt: Jeder Gesundheitswert, der übernommen werden soll, muss „konfiguriert“ werden. In den meisten Fällen stimmen die englische Bezeichnungen zwischen Apples Health-App und dem Health Importer überein und lassen sich so leicht wiederfinden. Hier ist die angesprochene Größeneinheit zu beachten.
Kategorien, die man nicht übernehmen will, braucht man nicht zu konfigurieren (auch wenn es explizit einen Menüpunkt „Do Not Import“ gibt). Eine Angabe zur Startzeit im korrekten Datenformat ist zwingend notwendig. In meinen Fall ordne ich „Start“ dem „Start Date“ zu und wähle anschließend „Day First“ als (für mich) korrektes Format.

Dieses Schaubild liegt auch größer vor.
- Beim Versuch Nike-Fuel-Daten zu importieren, stürzt die Software bei mir reproduzierbar ab. Ich schließe deshalb nicht aus, dass es noch andere Schlüsselparameter gibt, die ähnliche Probleme haben. ↩
‚iOS first‘. Auch bei Spielen?
Android is a terrible platform for gaming if you’re interested in new releases, and I’m done with it. […] I don’t want to wait for the upcoming Android version of The Room 3 the way I waited for the Android release of Prune. I’m tired of companies like Bethesda announcing games like Fallout Shelter and watching everyone take out their iPhones to download it during E3 while I wait for the Android release.
Ben Kuchera | „I’m leaving Android for iOS, and I blame late games“
Lesenswerter Artikel mit einem Argument, das ich so noch nicht auf dem Schirm hatte. Durch den zeitigeren Erscheinungstermin der iOS-Version, bei der es selten die (einheitliche) Apple-Hardware ist, die Fehler produziert, finden Entwickler Bugs in ihrer eigenen Software.
Da sich Ben Kuchera in seinem Text aber lediglich auf eine Handvoll Spiele mit spätem Android-Erscheinungsdatum beschränkt, bin ich heute mal ein paar mehr Games aus dem App Store und dem Google Play Store durchgegangen.
Damit ich mir nicht komplett beliebig Titel herauspicke, begrenze ich mich auf zwei (festgeschriebene) Listen mit jeweils 15 Games. Aus Apples App Store wählte ich „15 wunderschöne Spiele“; im Play Store habe ich mich für die „Bestselling Games“ entschieden.
Diese Auswahl ist keinesfalls repräsentativ. Insbesondere Free-2-Play-Titel sind dabei nicht berücksichtigt, die gefühlt eigentlich immer gleichzeitig – oder mindestens sehr zeitnah – auf beiden Plattformen erscheinen.
Ich habe speziell diese beiden Listen ausgesucht, weil sie meinen Geschmack von Smartphone-Spielen am ehesten abdecken. Deshalb fällt meine Aussage auch sehr eingeschränkt aus: „Smartphone-Spiele, die mich interessieren, erscheinen ungefähr ein halbes Jahr früher im App Store als bei Google.“

Apple Watch vs. Fitbit
Apple continues to dominate the smart watch market, holding onto its sizeable lead through the second quarter of Apple Watch shipments. The company has now shipped nearly 7 million smart watches since launch, a figure in excess of all other vendors’ combined shipments over the previous five quarters. In Q3 Apple was the only smart watch vendor to ship more than 300,000 units. The quarter also saw the release of the Pebble Time Steel, which helped the company ship more than 200,000 total smart watches, while Samsung’s Gear shipments declined ahead of the Q4 release of the Gear S2.
„Almost 7 million Apple Watches were shipped in two quarters of availability“
Wearables sind eine derart junge Technologie, dass man gegenwärtig nicht auf die mögliche Konkurrenz schaut, sondern erst einmal generelles Interesse erschließt. Zwingt man aber den Blick auf potenzielle Mitbewerber, ist für mich Fitbit aktuell der interessanteste Gegenspieler, weil viele seiner Tracker ums Handgelenk wetteifern.
Fitbit legte zu Beginn der Woche seine Quartalszahlen vor. In den letzten drei Monaten verkaufte das Unternehmen mit Sitz in San Francisco 4.8 Millionen „connected health and fitness devices“, die einen Durchschnittspreis von rund 80 US-Dollar erzielten. Konservative Schätzungen für Apples Uhr bewegen sich zwischen 400 und 500 US-Dollar. Fitbit-Armbänder sind in weltweit 55 Ländern zu kaufen; Apple Watch ist in 39 Ländern zu beziehen.

Es ist wie betont früh, aber auf langfristige Sicht wette ich auf ein ‚Mehrzweck‘-Gerät am Arm. So wie das Smartphone die ‚Dumbphones‘ verdrängte, scheint es schwierig vorstellbar einem Gerät mit primär nur einer Funktion die Position am Handgelenk zu überlassen.
Dazu passend, Designer Marc Newson, derzeit mit 60-Prozent-Anstellung für Apple, gegenüber Financial Review:
When asked about the relatively muted reaction to Apple’s timepieces, Newson momentarily appears frustrated. „I think people will make their own judgments,“ he replies carefully. „As far as I’m aware, it’s been enormously successful however you gauge it. The point is, it’s the beginning of something. I think people, consumers or analysts, whoever, are so impatient. Everyone wants immediate, instant recognition, instant understanding.
„Look at the iPhone: it was a game-changing thing. And I believe that this product – for many, many reasons people are not aware of because they haven’t thought ahead or they just don’t know – will become a similarly game-changing thing. In five years time I have absolutely no doubt this will be right up there.“
Microsoft streicht OneDrive-Speicher zusammen

Juni 2014:
Our data tells us that 3 out of 4 people have less than 15 GB of files stored on their PC. Factoring in what they may also have stored on other devices, we believe providing 15 GB for free right out of the gate – with no hoops to jump through – will make it much easier for people to have their documents, videos, and photos available in one place.
„Massive increase to OneDrive storage plans: 15 GB free for everyone, 1 TB for Office 365 subscribers“
Oktober 2014
Today, storage limits just became a thing of the past with Office 365. Moving forward, all Office 365 customers will get unlimited OneDrive storage at no additional cost.
We’re thrilled to continue our quest of making OneDrive the world’s cloud storage leader – and, always a key part of the best productivity service with Office 365. We’re all in!
„OneDrive delivers unlimited cloud storage to Office 365 subscribers“
November 2015:
We’re no longer planning to offer unlimited storage to Office 365 Home, Personal, or University subscribers. Starting now, those subscriptions will include 1 TB of OneDrive storage.
Free OneDrive storage will decrease from 15 GB to 5 GB for all users, current and new. The 15 GB camera roll storage bonus will also be discontinued.
„OneDrive storage plans change in pursuit of productivity and collaboration“
So verspielt man Vertrauen. Entscheidend ist aber nicht primär das gebrochene Versprechen über unbegrenzten Speicherplatz, sondern das die „drei von vier Kunden“, die nach Microsofts eigener Statistik mit 15 Gigabyte auskommen, nun nur noch mit 5 Gigabyte dastehen.
Mir bleibt schleierhaft wie man dieses Downgrade ernsthaft mit ein paar Ausreißern versucht zu rechtfertigen („a small number of users backed up numerous PCs and stored entire movie collections and DVR recordings“).

