“Apple and Samsung have agreed to drop all litigation between the two companies outside the United States,” the companies said in the statement. “This agreement does not involve any licensing arrangements, and the companies are continuing to pursue the existing cases in U.S. courts.”
Apple entzog Samsung langsam aber stetig seine Chip-Produktion. Die aktuellen Geschäftszahlen aus Südkorea zeigten das zuletzt deutlich und dürften unter anderem mit für den selektiven Waffenstillstand verantwortlich sein.
“Sales and profitability from System LSI (logic chip business) worsened as demand from main customers continued to decline,” Robert Yi, Samsung’s head of investor relations said last week. His comments confirmed, albeit indirectly, how Apple’s gradual shift away from Samsung as a customer of microprocessors was eating into its profits.
Obendrein stieß die Samsung-Strategie, standardrelevante Patente in den Streit einzuführen, weltweit auf Ablehnung. Aber auch Apples generelle Erfolglosigkeit an den internationalen Gerichtshöfen gegen Samsung hat sicherlich zu der jetzt eingeschränkten Einigung beigetragen, die beiden Parteien ordentlich Geld und Zeit spart.
Das September-Event hat ohnehin Tradition. Und auch die letzten beiden iPhone-Generationen (5 + 5s) zeigten sich der Öffentlichkeit erstmals in der jeweils zweiten Septemberwoche.
7 aus 10 (von euch) surfen aufs iPhoneBlog.de mit einem iPhone und iPad. Es ist an der Zeit, diesen (neuen) Zustand auch im Layout zu berücksichtigen. Ab heute gilt hier: ‚iPhone First‘. Das ändert alles. Wieder einmal.
Mein Blog führte in den vergangenen Monaten ein seltsames Doppelleben. Über das letzte Jahresviertel grübelten, diskutierten und experimentierten Kollege Philip Bräunlich und ich an der bislang größten Umgestaltung, die dieses Blog auf allen aktuellen (und hoffentlich auch zukünftigen) Geräten besser macht. Besser für euch, besser für Werbepartner und zu guter Letzt auch für mich.
Auch wenn’s kitschig klingt: Ich liebe es ein Blog zu schreiben, das ich selbst gerne lese. Mit dem neuen Layout habe ich nun den passenden Bilderrahmen für meine Schmierereien gefunden.
Hier die drei wichtigsten Changelog-Einträge:
Kein ‚Mobile Theme‘ und keine App: Ein responsives Design, das sich unabhängig der Bildschirmgröße anpasst, ist es geworden. Nun ist es egal ob du mit einem 4-Zoll-iPhone, einem 7.9-Zoll-iPad oder einem Retina-MacBook hier aufschlägst.
Meine Liebe zu Schwarz-Weiß ist offiziell beendet. Als zusätzliche Farbe – für Links und Zwischenüberschriften – stellt sich #149791, von mir liebevoll als smaragdgrün bezeichnet, vor.
Mein Vertrauen spreche ich außerdem zwei neuen Schriften aus, die sich allerdings nicht leicht aufspüren ließen. Eine gefühlte Ewigkeit haben wir uns bei der Auswahl durch den Typekit-Katalog getastet um schlussendlich bei Quadro Slab (für die Artikelüberschriften) und Proxima Nova (für den Fließtext) hängenzubleiben.
Podcast
Damit ist die technische Einleitung getan, für mehr Details haben Philip und ich uns ein paar Minuten vor das Mikrofon gesetzt. Die Aufnahme entstand (aus Gründen 1) bereits im April.
Business
iPhoneBlog.de ist mittlerweile im achten Jahr, davon fünf Jahre mein Vollzeitjob. Mit diesem Layout-Reset geht auch ein Neustart für die Vermarktung einher. Alle großen Reklamepartner sind raus, ich verkaufe meine Werbeplätze jetzt selbst – mit mehr Präzision aber ohne großflächige (oft blinkende) Wallpaper-Ads2.
Deshalb gilt: Ihr wollt ein Produkt bewerben? Ihr seid Entwickler und könnt in eurer Release-Woche ein bisschen Aufmerksamkeit gebrauchen? Lest doch mal in dieses Dokument rein und schreibt mir dann eine Mail!
Ich wiederhole mich, meine es aber vollkommen ernst: Ich hoffe das neue Layout macht euch genauso viel Spaß beim Lesen, wie es uns schon bei der Erstellung bereitet hat. Außerdem: Nur durch euer Interesse – per Web, RSS-Feed, Podcast, Facebook sowie am @iPhoneBlog und @iPhoneBlog_Link – ist das hier alles erst möglich. Und dafür bin ich euch weiterhin extrem dankbar.
Warum das neue Layout nicht eher an den Start schritt, obwohl es startklar gewesen wäre, erzähle ich gerne jedem privat – bei einem Hipster-Milchkaffee, unter vier Augen. ↩
Auch weiterhin gilt: Google Ads, Pop-up-Banner, bezahlte Artikel, Sponsor-Links und Co. gab es hier nie und wird es auch in Zukunft nie geben. ↩
‚Kitchen Stories‘ (universal; App-Store-Link) kickt alle seine In-App-Käufe um einem Anflug schlechter Bewertungen zu entrücken. „App sieht schön aus leider muss man Rezepte dazu kaufen“ – traurig.
Der Entwickler aus Berlin bleibt trotzdem motiviert regelmäßig neu Kochanleitungen hinzuzufügen und die jetzt (dauerhaft) kostenlose sowie werbebannerfreie App weiter voranzutreiben. Die Software ist komplett (in 12 Sprachen) lokalisiert und zeigt die Back- und Kochanweisungen außerdem in hübschen Videos.
Ein Update für meine Artikelserie ‚Homescreens‘ ist überfällig. Pünktlich zum Ausklang von iOS 7 sei diesem Versäumnis nachgearbeitet.
Drei Kleinigkeiten vorab: Mit dem Parallaxeeffekt habe ich mich noch immer nicht angefreundet und ihn deshalb in den Systemeinstellungen „reduziert“ (➞ Allgemein ➞ Bedienungshilfen). Ein schwarzer Background knall hinter den App-Icons meiner Auffassung nach am besten und das ständig wechselnde Wallpaper im Standby-Screen zeigt derzeit diesen Heißluftballon.
iPhone 5s
Mittlerweile verwende ich nur noch eine Homescreen-Seite und zwinge mich dort nur einen einzigen Ordner anzulegen. 135 Plätze stehen hier für Apps zur Verfügung. Neben Spotlight, meinem ‚App-Starter‘, ist Launch Center Pro zurück im Setup, das (immer noch) ein tolles Tool für Abkürzungen durch iOS ist. Ich plane, die von mir über mehrere Wochen und Monate angelegten ‚Workflows‘ in einem eigenen Artikel vorzustellen.
Beim iPad greift die selbst auferlegte ‚Ein-Ordner‘-Regel allerdings nicht. Die ‚Kids‘-Sektion, in der sich vor allem (interaktive) Kinderbücher befinden, denen ich mich zu einem späteren Zeitpunkt ausführlich widmen möchte, lässt sich getrennt von den restlichen Apps wesentlich leichter durchsuchen. Ähnlich geht es mir mit Spielen. Ein fokussierter Blick auf den installierten Entertainment-Katalog ist wesentlichen hilfreicher als mehr Ordnung auf dem Homescreen.
Auch für Apps, die den Blog-Betrieb aufrecht erhalten, ist die optische Trennung effizienter. Zu häufig wechsele ich zwischen Programmen für Text-, Bild- und Code-Gestaltung.
FTL (8.99€), Thomas was alone (5.49€), Shadow Blade (1.79€), Hearthstone (kostenlos), Monument Valley (3.59€), Botanicula (4.49€), Leo’s Fortune (4.49€), Wayward Souls (5.49€), TWEWY (17.99€), God of Blades (2.69€), The Wolf Among Us (4.49€), Grand Theft Auto San Andreas (5.99€), Sine Mora (5.49€), Republique (4.99€), XCOM: Enemy Unknown (8.99€), Discworld: The Ankh-Morpork (12.99€), Blackbar (2.69€), 2K Drive (5.99€), …and then it rained (2.69€), Monster Hunter Freedom Unite (13.99€), World of Tanks Blitz (kostenlos) und Modern Combat 5 (5.99€).
Frage: Was haben die Android-Versionen 2.1 bis 4.3 gemeinsam? Antwort: Eine Sicherheitslücke beim Signieren von Software, die das Einschleusen von Schadecode erlaubt, der sich dann den weitreichenden Zugriffsrechten von Systemdiensten bemächtigt, um anschließend (potenziell) das komplette Gerät zu übernehmen.
„Master Key did allow a whole device to be taken over… but the user had to be duped into a couple of decisions before the malware would be able to achieve its goal,“ he explained.
”Fake ID unfortunately occurs in a manner that is hidden to the user – there’s no prompts, no notifications, no need for special permissions.“
In einem Statement für Ars Technica kommentierte Google die gefälschten Ausweise (deshalb die Bezeichnung ‚Fake ID‘) in seinem mobilen Betriebssystem wie folgt: Der Google-Play-Store ist „sauber“1; ein Patch an die Android Partner sowie das Android Open Source Project ist verteilt.
Unerwähnt bleibt: Tatsächlich ausgeliefert wird dieser Bugfix natürlich nur auf einem minimalen Prozentsatz aller betroffenen Geräte2 – wenn überhaupt. Bluebox Security weiß derzeit nur von einem einzigen Partner (Motorola), der bislang ein Update auf ausgewählte Geräte schickte.
Natürlich ist kein System absolut (und dauerhaft) sicher. Fehler passieren. Auch iOS stolperte wiederholt über grobe Nachlässigkeiten. Deshalb ist das ausschlaggebende Kriterium heutzutage, wie schnell sich aufgedeckte Sicherheitslücken wieder stopfen lassen.
Und ebendeshalb ist dieses Kuchendiagramm so wichtig:
Update: Google scannt den Play Store seit 2011 nach Schadsoftware. Dieses Feature soll standardmäßig eingeschaltet sein und ist bereits auf den ‚Fake ID‘-Bug eingeschworen. Damit existiert eine gewisse Form von Schutz, der mir aus dem gestrigen Google-Statement nicht ersichtlich war.
Es sind nicht nur Apps ‚unbekannter Herkunft‘, auch über den kontrollierten Play-Store-Weg haben sich bereits Trojaner auf Android Smartphones und Tablets eingenistet und die befallenen Geräte beispielsweise als Bitcoin-Rechenmaschinen missbraucht. ↩
Unread for iPhone has earned a total of $32K in App Store sales. Unread for iPad has earned $10K. After subtracting 40 percent in self-employment taxes and $350/month for health care premiums (times 12 months), the actual take-home pay from the combined sales of both apps is: $21,000, or $1,750/month.
Considering the enormous amount of effort I have put into these apps over the past year, that’s a depressing figure. I try not to think about the salary I could earn if I worked for another company, with my skills and qualifications. It’s also a solid piece of evidence that shows that paid-up-front app sales are not a sustainable way to make money on the App Store.
Stephen Hackett charakterisiert den derzeitigen Status quo vom App Store als „some weird chicken-and-egg downward spiral“; Brent Simmons nennt die niedrigen App-Store-Preise, beim gleichzeitigen Überangebot von Apps, einen Gewinn für Kunden – allerdings einhergehend mit dem Verlust von (Software‑)Qualität.
Ich stelle mir die Frage: Wo ist der Unterschied zu anderen selbstständigen Künstlern, Journalisten oder Musikern? Kämpfen die nicht vergleichbare Kämpfe? Mit wenigen sehr erfolgreichen Teilnehmern und einer breiten Masse, die im besten Fall vom Einkommen ihrer selbst gewählten Tätigkeiten über die Runden kommt? Und ist das nicht im Grunde schon ein (ziemlich beachtlicher) Erfolg?
Hinzu kommt:
It took five years for me to gain semi-stable financial independence. That’s something that I worry most iOS developers with indie dreams don’t appreciate. I’m not singling out Jared, but I think the “gold rush” mentality of the App Store leads many people to expect either instant success or epic failure. They lose sight that there might be a middle ground where you can grow your business slowly over time into something substantial.