TestFlight hat verkauft. Apple wird als Käufer vermutet.

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On Wednesday, TestFlight announced it would be terminating Android support as of March 21, for example, while also announcing that it was discontinuing its TestFlight SDK. According to support documentation, only existing teams will be able to continue to upload builds with the SDK.

Sarah Perez | Ryan Lawler | TestFlight Owner Burstly Acquired By Apple

Sollte sich das derzeitige Hörensagen als zutreffend herausstellen, bleibt zu hoffen das Apple nicht erst jetzt damit beginnt, eine Test-Suite zum Ausrollen von Beta-Software anzudenken.

Ich habe nicht Buch über meine Presse-Bemusterungen der letzten Jahre geführt. Gefühlt teilen sich die Einladungen zum Test neuer Apps für iPhone und iPad aber 50:50 zwischen TestFlight und HockeyApp auf.

Update: Bestätigt.

Bugfix-Release: iOS 7.0.6

Kollege Becker behält Recht: Punkt-1-Updates von iOS gingen bislang immer auch mit Hardware-Veröffentlichungen einher.

  • September 2007 – iPhone OS 1.1 = iPod touch (1.Gen)
  • September 2008 – iPhone OS 2.1 = iPod touch (2.Gen)
  • September 2009 – iPhone OS 3.1 = iPod touch (3.Gen)
  • September 2010 – iOS 4.1 = iPod touch (4.Gen) / Apple TV (2. Gen)
  • März 2012 – iOS 5.1 = iPad (3.Gen) / Apple TV (3.Gen)
  • Januar 2013 – iOS 6.1 = iPad (4.Gen / 128 GB)

Das wirft die offensichtliche Frage auf: Welches Produkt sehen wir zusammen mit iOS 7.1 (nächsten Monat)?

IPhoneBlog de iOS 7 0 6

Zuvor steht mit 7.0.6 (Build 11B651) jedoch ein Mini-Update für alle iPads und iPhones der Fix einer ernsthaften Sicherheitslücke ins Haus.

„Ein Messenger, sie zu knechten, sie alle zu finden, ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden“

Viele Artikel sind in den vergangenen zwei Tagen über WhatsApp geschrieben worden. Die überflüssigsten Kandidaten davon tragen das Wort „Alternativen“ im Titel. Machen wir uns nichts vor: Niemand wechselt, niemand löscht nach der Facebook-Übernahme seinen Chat-Account. Instagram hat die Entwicklung, vom Aufschrei über die Empörung bis zum Verstummen, bereits vor zwei Jahren präzise vorgelebt.

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Wer schon davor eine offene Diskussion über Sicherheitslücken, eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und das Thema Datenschutz als wichtig erachtete, fand bereits den Messenger seiner Wahl – von (dem meiner Meinung nach sperrigen) Threema bis zur (unpopulären) Direktnachricht im App.net-Netzwerk (beispielsweise über Whisper). Ein Teil der Unzufriedenheit, mit der die 19-Milliarden-Akquisition bei der dominierenden Mehrheit aller Kunden aufgenommen wurde, ist nicht den fehlenden „Alternativen“ geschuldet. Vielmehr ist es das Überangebot. weiterlesen

Legt die Graffiti-Sprayer-Daumen auf: ‚Jet Set Radio‘ skatet nun mit iOS-Controller-Support.

Jet Set Radio (2.69 €; universal; App-Store-Link) bleibt eine ordentliche Fingerverrenkung. Sega spendiert seinem Skate-Graffiti-Klassiker aus alten Dreamcast-Zeiten jetzt jedoch eine iOS-Controller-Unterstützung, die beim größten Manko, der Touch-Steuerung, nachbessert.

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Ich freute mich im Sommer 2012 enorm über die Ankündigung. Die Neuveröffentlichung dieser Smilebit-Produktion im anschließenden Winter kehrte jedoch die Gameplay-Trägheit und die ungenaue Kollisionsabfrage, die das Original bereits so markant auszeichnete, noch wesentlich deutlicher hervor. Ein iOS-Gamepad, insbesondere die dedizierten Schultertasten, helfen jetzt durchs fiktive Cel-Shading-Tokio. Ähnlich entgegenkommend sind die Buttons bei der Justierung der gewöhnungsbedürftigen Kamera.

Mit einem nostalgischen Augenzwinkern konnte musste ich Jet Set Radio bereits vor zwei Jahren wegen seinem Style und seinem Soundtrack kaufen. Mit iOS-Gamepad-Support ist der farbenfrohe Neo-Punk-Ausflug in Shibuya, der nach 14 Jahren keine Alterserscheinung zeigt, nun auch spielbar.

Facebook schnappt sich WhatsApp. Oder die teuerste Übernahme eines mit Risikokapital finanzierten Start-ups.

No one wakes up excited to see more advertising, no one goes to sleep thinking about the ads they’ll see tomorrow. We know people go to sleep excited about who they chatted with that day (and disappointed about who they didn’t). We want WhatsApp to be the product that keeps you awake… and that you reach for in the morning. No one jumps up from a nap and runs to see an advertisement.

WhatsApp Blog (Juni, 2012) | Why we don’t sell ads

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WhatsApp will remain autonomous and operate independently. You can continue to enjoy the service for a nominal fee. You can continue to use WhatsApp no matter where in the world you are, or what smartphone you’re using. And you can still count on absolutely no ads interrupting your communication. There would have been no partnership between our two companies if we had to compromise on the core principles that will always define our company, our vision and our product.

WhatsApp Blog (Februar, 2014) | Facebook

Facebook kauft WhatsApp, das 55-köpfige Chat-Start-up mit 450 Millionen Kunden, für 16 Milliarden US-Dollar.

via Facebook Newsroom

Ohne Jailbreak aber mit deutlicher Ablehnung: GBA4iOS

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GBA4iOS, ein aktualisierter ‚Game Boy Advance‘-Emulator von Riley Testut, installiert sich auf iPhones und iPads auch ohne Jailbreak. Die App verteilt sich außerhalb des App Stores über Apples ‚Developer Enterprise Program‚ (unterschrieben von ChinaVDI (Beijing) Technology Co., Ltd.). Bereits die vorherige Version des Emulators ließ sich so über den Dienst von MacBuildServer zertifizieren.

So to do this the easy way, a user submits Testut’s Github code to MacBuildServer, which automatically builds the app, signs off on it with the company’s own enterprise program account, and installs it directly to the user’s device.

Nick Statt | „Super Mario Zips Through A Loophole In Apple’s App Restrictions

Apple stoppte den Spaß zeitnah.

Verbunden mit dem Download spielt sich parallel ein iOS-Profil ein (-> Einstellungen -> Allgemein -> Profil), dessen Aktionsradius gänzlich unbekannt ist (wenn man als Entwickler nicht selbst baut und unterschreibt). Mehr als ausdrücklich von der Installation abraten, kann ich daher nicht.

Update:

[update] Angreifbar: Belkins WeMo-Serie

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Auch die letzte Hürde überwanden die IOActive-Forscher anscheinend: Die Authentizitätsprüfung des Binaries wollen sie umgangen haben, indem sie aus der Originalfirmware den zum Signieren der Binärdatei verwendeten privaten Schlüssel extrahierten. Damit steht der Weg offen, beispielsweise im Heimnetz mittels ARP-Spoofing allen Internet-Verkehr über ein Wemo-Gerät umzuleiten, interessante Daten an Dritte weiterzugeben oder als Proxy weitere Hosts im internen Netz anzugreifen.

Heise.de

Der Countdown für einen Fix läuft. Doch nicht erst seit gestern.

IOActive said it decided to recommend that people immediately stop using WeMo devices after Belkin representatives failed to respond to several private notifications CERT made about the threats.

Dan Goodin | Ars Technica

Fast bedauerlich als die gravierende Sicherheitslücke selbst ist die fehlende Beachtung, die Belkin seit Herbst 2013 für das WeMo vermissen lässt.

Update: Belkin kümmerte sich bereits Ende Januar beziehungsweise Anfang Februar um entsprechende Firmware-Updates. Die aufgezeigten Lücken sollen damit nach eigenen Aussagen komplett geschlossen worden sein.

(Danke, @gr4y!)

Apples gelebtes Desinteresse am Geschäft mit Werbung

IPhoneBlog de Mad Ad Men

The lack of data both companies deliver is frustrating for marketers because these notoriously opaque giants sit atop incredible troves of information about what consumers actually buy and like, as well as who they are and where they live. One person familiar with the situation exec said Apple's refusal to share data makes it the best-looking girl at the party, forced to wear a bag over her head.

Kate Kaye | „Why Can't Amazon And Apple Catch a Break on Madison Ave?

Apples Umsatz aus iTunes, Software und Services entspricht in etwa der Hälfte von Googles Hauptgeschäft. Das bedeutet (auch): Apple kann es sich (locker) leisten seine iAds-Nutzerdaten an Partner nur sehr ausgewählt weiterzugeben.

Man mag argumentieren, dass ihre Produkte davon profitieren. Dass Kunden deshalb zu iPhones greifen. In der Praxis jedoch, in der Apple Tracking-Cookies untersagt und 'Identifier for Advertisers' einführt, bleibt die direkte Korrelation spekulativ. Würde man Kunden geradeheraus fragen, kämen Privatsphäre und Datenschutz aber wahrscheinlich ganz gut weg.

Der eigentlich schockierende Unterton, dem der AdAge-Artikel mitschwingt, ist die Enttäuschung der Werbeindustrie, dass zwei Firmen, Apple und Amazon, gegen den Strom schwimmen (können).

An eine ähnliche Verwunderung erinnere ich mich, als das iPhone im Jahr 2007 ohne Mobilfunkprovider-Branding und ohne vorinstallierte Trash-Software startete. Das hat den Markt (bis jetzt) nicht komplett umgekrempelt aber gezeigt, dass ein Modell mit Fokus auf Kundenzufriedenheit ebenfalls funktioniert.