Microsoft zielt mit Gratis-Windows auf Android

IPhoneBlog de Windows Phone

23 Hersteller von Android-Geräten sind mittlerweile Microsoft-Lizenzpartner, so wie beispielsweise Samsung oder Dell. In den meisten Fällen bedeutet das eine simple Lizenzgebühr in Richtung Redmond.

Heute kündigt Microsoft an, Windows für Telefone und Tablets kleiner als 9-Zoll an Hardware-Partner zu verschenken. Sogar ein einjähriges Office-Abo liegt bei. Welche Betriebssystemversion dies exakt beinhaltet und welche Zusatzvereinbarungen möglicherweise gelten, wurde auf der Build 2014 nicht näher ausgeführt. Rechnerisch ist damit (in den meisten Fällen) jedoch nun ein Windows Phone preiswerter zu produzieren als ein Android.

Fantastical 2 fürs iPad

Fünf Monate nach der iPhone-Version von Fantastical 2 folgt die eigenständige iPad-App (8.99 €; App-Store-Link). Damit ist meine bevorzugte Kalender-Suite von Flexibits nun als Trio zum ersten Mal auf allen meinen Computern, vom iPhone über das iPad bis zum Mac (17.99 €; MAS-Link), vertreten.

IPhoneBlog de Fantastical a

Der Fokus dieser allerersten iPad-Version liegt selbstverständlich auf dem Layout – der Feature-Umfang ist vom iPhone bekannt und unverändert übernommen. Mit mehr Bildschirmplatz wächst natürlich auch die Design-Herausforderung. Viele (Kalender-)Apps taten sich hier in der Vergangenheit schwer sinnvolle Infos auf dem größeren Screen unterzubringen ohne ihn gleichzeitig zuzukleistern (oder verwaist aussehen zu lassen). An Ideen mangelte es nicht, aber Fantasticals neue Dreiteilung im ‚Dashboard‘, die den markanten ‚DayTicker‘ mit einem ausziehbarem Tagesablauf kombiniert, funktioniert exzellent. Die Wochenübersicht lässt sich in zwei Stufen (nach unten) ausfahren um eine bessere Übersicht auf das Tagesgeschehen zu geben. Das funktioniert im Quer- wie auch Hochformat.

Um einen Termin zu erstellen, tippt ihr (etwas länger) auf die entsprechende Uhrzeit in der Wochenübersicht oder benutzt das PLUS-Symbol oben rechts. Dann springt wie gehabt der Textparser an um Ort, Uhrzeit und Datum aus eurer Tastatureingabe zu pflücken. Das gelingt natürlich auch für deutschsprachige Phrasen. Die App selbst liegt ebenfalls lokalisiert vor.

Hinter den Symbolen Lupe und Kontrollhäkchen verbirgt sich der Zugang zur Suche (irgendwie logisch) sowie die Erstellung einer Erinnerung. Alternativ kann man für diese zwei Funktionen auch von links beziehungsweise rechts ins Bild wischen – zwei nette Shortcuts.

IPhoneBlog de Fantastical b

Technisch blickt Flexibits eher nach vorne als zurück. Was bleibt dem kleinen Indie-Entwicklerteam auch sonst übrig? Fantastical 2 setzt iOS 7 voraus und widmet sich den neuen Funktionen wie der Hintergrundaktualisierung, den dynamischen Schriften und der 64-Bit-Architektur. Einzig und allein die Performance der ersten Mini-Generation empfinde ich als ungenügend. Ein frisch installiertes Geräte stotterte unter iOS 7.1 beim Scrollen durch die Wochenansicht deutlich. Alle anderen iPads unter Apples aktuellem OS (ein iPad 2 konnte ich nicht ausprobieren), zeigten diese Probleme nicht.

Summa Summarum

Fantastical 2 fürs iPad springt aus dem Stand auf die Software-Höhe seines iPhone-Bruders – nicht mehr, aber auch nicht weniger. Wer seinen Kalender nicht nur als schickes Geburtstagsverzeichnis führt, sondern dort ernsthaft ein paar Termine festhält, freut sich über gut genutzten Bildschirmplatz, der die Organisation bei täglichen Verpflichtungen erleichtert.

Die Entscheidung Fantastical 2 nicht als (zwangsläufig kostenlose) Universal-Version anzubieten, ist nachvollziehbar und unter anderem dem Umstand fehlender Bezahl-Updates im App Store geschuldet. Wen das stört, hat a) wenige Kalender-Wichtigkeiten, b) eine mir schleierhafte Zuneigung zur vorinstallierten Standard-App von Apple oder c) immer ein iPhone mit Fantastical 2 zur Hand (so wie ich).

BlackBerry trennt sich von T-Mobile USA

BlackBerry fährt die Kiste gerade so richtig gegen die Wand. Ich hätte die PR-Meldung gestern fast als Aprilscherz abgetan, aber der strauchelnde Smartphone-Hersteller unter neuer Führung von John Chen entzieht tatsächlich T-Mobile in den USA seine Vertriebslizenz.

Mit welchem Grund? Der amerikanische Mobilfunkanbieter hatte im Februar seinen Kunden ein iPhone-Wechselangebot vorlegt. „Upgrade to iPhone 5s“ war ein mehr als deutliches Zeichen, dass sich die BlackBerrys nicht verkaufen und man seine Kundschaft anders abholen muss. T-Mobile begann damit.

IPhoneBlog de BlackBerry Great Offer

Kevin Michaluk | CrackBerry.com

Aber Hauptsache man erwirkt eine Einstweilige Verfügung gegen ein Tastatur-Startup

Mit Kampfgeist und Timing: eine Runde iWork-Updates

IPhoneBlog de iWork iPhone

Es ist kein Zufall, dass Apple nur ein paar Tage nach dem Release von Microsoft Office für das iPad seine komplette iWork-Suite, inklusive den Web-Apps auf iCloud.com, einer bunten Update-Runde unterzieht. Die eigentlichen Verbesserungen sind klein, die Ansage mit diesem Timing aber groß. Über einen derartigen Wettbewerb darf man sich auf allen Seiten freuen.

iPads mit LTE für China

IPhoneBlog de iPad TD LTE

Apple today announced TD-LTE capable models of iPad Air and iPad mini with Retina display, bringing high-speed LTE performance to iPad customers in China, are available starting today.

via Apple.com/PR

Die zwei neuen iPad-Modelle passen zu den zwei aufgespürten Modellnummern aus iOS 7.1. Bislang verkaufte Apple in China nur die WiFi-Ausführungen seiner neuen Tablets.

Apropos China: Der Deal mit China Mobile, der seit Mitte Januar auch das Apple Telefon beim weltweit größten Mobilfunkanbieter im Programm führt, konnte im ersten Monat rund eine Millionen iPhone-Kunden gewinnen. IDC und Canalys sprechen dem dortigen Markt eine aktuelle Größe von 350 bis 400 Millionen Smartphones zu.

Die Architektur eines Computers in einem Telefon: Der A7 verdient die Bezeichnung „Desktop-class“

IPhoneBlog de A7 5s

iFixit

Als ‚Tick-Tock‘-Modell bezeichnet Intel seinen Rhythmus, in dem sie ihre Chip-Architektur erneuern (Tock) und im nächsten Zyklus verkleinern (Tick). Mit dem A6- (Swift) und dem A7-Prozessor (Cyclone) im iPhone und iPad hat Apple in zwei aufeinanderfolgenden Jahren jeweils eine runderneuerte Prozessorarchitektur (Tock) – ohne Strukturverkleinerung (Tick) – eingeführt.

With six decoders and nine ports to execution units, Cyclone is big. As I mentioned before, it’s bigger than anything else that goes in a phone. Apple didn’t build a Krait/Silvermont competitor, it built something much closer to Intel’s big cores. At the launch of the iPhone 5s, Apple referred to the A7 as being „desktop class“ – it turns out that wasn’t an exaggeration. […]

Looking at Cyclone makes one thing very clear: the rest of the players in the ultra mobile CPU space didn’t aim high enough. I wonder what happens next round.

Anand Lal Shimpi | AnandTech

Angelesen mit: Marvin

Readmill verabschiedete sich Freitag. Eine alternative Lese-Software für DRM-freie E-Books im ePub-Format nennt sich Marvin (2.69 €; universal; App-Store-Link).

IPhoneBlog de Marvin

Cory Doctorow | Homeland

Der Umstieg bot sich an, weil Marvin einen direkten Import aus dem von Dropbox übernommenen Readmill bereitstellt. Wer seine Login-Daten parat im Anschlag hält, hat in wenigen Minuten seine Bücher von den Readmill-Servern in die neue App geschoben. Wem Highlights, Anmerkungen und Lesepositionen wichtig sind, schaut präziser auf den angebotenen Daten-Export vom Dienst, den man am 01. Juli einstampft. Der Marvin-Import nimmt diese Metadaten nämlich nicht mit. Ein Transfer-Anfang ist damit trotzdem begründet (und lässt sich über eine Lite-Version (App-Store-Link) mit begrenzter Bücheranzahl sogar ausprobieren).

Des Weiteren durchsucht Marvin eure Dropbox nach elektronischen Textdokumenten oder zieht das plattformübergreifende calibre zum Sync heran. Mit der richtigen PluginInstallation braucht es zum Buchaustausch nicht einmal das Sync-Kabel, sondern nur ein gemeinsames WiFi.

Leider orientiert sich die iPhone- und iPad-Software, die seit Herbst in Version 2 vorliegt, ein bisschen zu sehr an der freien Software-Suite calibre und seinen einhunderttausend Einstellungsmöglichkeiten. Ich erwarte, das mir eine Lese-App Fragen zur Silbentrennung, Schriftart und Farbgestaltung abnimmt. Einfach nur jede Feinjustierung anzubieten, ist keine Design-Entscheidung. Zugegeben: Die tiefgreifenden Optionen sind ausreichend gut versteckt und die Standard-Einstellungen okay-ish.

Stimmt die Formatierung, erkennt Marvin die Seitenanzahl bis zum nächsten Kapitel, speichert den Abgleich von Lesepositionen über Dropbox und führt Statistik wie weit man bereits in einem Buch geschmökert hat. Die ‚Deep View‘ verspricht eine Analyse von häufig genannten Personen. Im Grunde ist das jedoch nur eine automatische Suche, die Textstellen mit den entsprechenden Nennungen aus einem Kapitel zieht. Ich untertreibe, eine ausgewachsene X-Ray-Funktion, so wie es Amazon für seine Kindle-Bücher anbietet, darf man hier aber nicht erwarten. Trotzdem lassen sich Webbeiträge zum Buch und Autor, meist von Wikipedia, reinholen.

Marvin merkt sich einmal nachgeschlagene Vokabeln sowie Hervorhebungen und Lesezeichen, die sich allesamt auch wieder exportieren lassen. Ob man sich die umfangreiche Liste aus Suchkürzeln und das Arsenal aus Wischgesten merkt, sei angezweifelt. Es ist zumindest vorhanden. Genau wie die umfangreichen Möglichkeiten, Textstellen weiterzureichen („Markdown Blockquotes, from Marvin to Day One“).

Zum positiven Image der App von Kristian Guillaumier trägt seine hohe Aktivität im MobileRead-Forum, die Kommunikation über seinen Twitter-Kanal und die zahlreichen Updates für Marvin bei.

Nur im Original: So entstand Threes!

IPhoneBlog de Threes

It took awhile to climb this mountain, 14 months actually. So to “show our work”, we’re posting around 45,000 words that mark the trail we took. It’s not every text, skype call or even every email in our big 500+ email thread. But it’s the important stuff, and a lot of it was important to getting Threes out in the world.

Asherv.com

Asher Vollmer, Greg Wohlwend und Jimmy Hinson dokumentieren die Entstehung von Threes! (1.79 €; universal; App-Store-Link) mit einem faszinierenden Einblick in ihr eigenes E-Mail-Archiv über die Entstehungszeit von 14 Monaten.