Facebooks Messenger telefoniert

IPhoneBlog de Messenger Facebook Call

Über Facebook zu telefonieren, geht in ausgewählten Ländern schon seit einem Jahr. Mit dem Update auf Version 4.1 der Messenger-App (kostenlos; App-Store-Link) ist das VoIP-Feature nun offiziell jedem Account-Besitzer zugänglich. Dabei ist es egal ob sich die iPhone-Software über ein WiFi- oder Mobilfunknetz einwählt.

Auch Facebooks Neueinkauf WhatsApp, erst gestern mit neuen Chat-Rekorden in der Presse, versprach seinen Kunden die Internet-Telefonie für dieses Jahr.

WWDC 2014: 02. bis 06. Juni. Tickets im Losverfahren.

IPhoneBlog de WWDC 2014

Apple hat heute bekannt gegeben, dass die jährliche Worldwide Developers Conference (WWDC) vom 2. bis 6. Juni im Moscone West in San Francisco stattfinden wird. […] Entwickler können Tickets ab sofort bis Montag, 7. April 19.00 Uhr CET über die WWDC Webseite (developer.apple.com/wwdc) beantragen. Tickets werden per Zufallsverfahren an die Teilnehmer ausgegeben, ihren Status erfahren die Entwickler an Montag, 7. April 24.00 Uhr CET.

Apple.com/PR

Die Teilnahmetickets für Entwickler zieht Apple (erstmals) nach dem Zufallsprinzip. Mit dem Blick auf die letzten Jahren und seinem (extrem) kurzen Zeitfenster für einen Ticketkauf, war’s aber schon damals eine Art Lotterie.

Auf den Schultern von Riesen: Monument Valley

Monument Valley (3.59 €; universal; App-Store-Link) ist verträumt, verspielt, verschlafen, bezaubernd, Escher– und Echochrome-esque sowie noch eine ganze Faust mehr an liebevollen Adjektiven. Jeder Screenshot für sich gäbe ein wundervolles Wallpaper ab. Leider lässt uns der mit sichtbarer Hingabe gebaute Puzzler bereits nach einer Stunde wieder alleine.

IPhoneBlog de Monument Valley

Es ist dann aber nicht so ein „Hübsch, jetzt bin ich damit fertig”-Alleinesein, sondern die Stimmung eines „Nein, hier darfst du noch nicht aufhören! Ich habe doch noch an viel zu wenigen Drehrädchen gedreht, zu selten Treppen verschoben und nicht oft genug eine clevere Perspektive der kargen aber einladenden – FEZ-ähnlichen – Würfelwelt genutzt“. Außerdem bleibt nach dem Harmonie-Run der Geschmack im Mund, kein einzig wirklich kopfzerbrechendes Rätsel gelöst zu haben. Ein paarmal vor, zwei Schritte zurück, drei Perspektiven-Sprünge und schon ist er da, der nächste Ausgang. Das entspannt, ging irgendwie aber auch zu schnell, zu zielstrebig, obwohl unser Zipfelmädchen Ida an Gemütlichkeit kaum zu überbieten ist.

DirektBehindTheScenes1

Ich hänge schon ein paar Monate auf der Beta-Version vom UK-Team ustwo, das zuvor Whale Trail (kostenlos; universal; App-Store-Link) und Blip Blup (1.79 €; universal; App-Store-Link) produzierte. Wie so oft bei Videospielproduktionen fällt erst in den letzten Wochen alles so richtig zusammen. Daran teilgenommen zu haben, und jetzt durch die verschachtelte Architektur aus paradoxen Gebäuden mit optischen Täuschungen zu schreiten, bei dem jeder Fußtritt neue Musiknoten über das Kopfhörerkabel schickt, ist hinreißend. Ich wünsche wirklich jedem iOS-Spieler diesen Ausflug, auch wenn er sehr kurzweilig ist.

  1. Auf ein eigenes Video verzichte ich. Es wäre unvermeidbar darin die wenigen Rätsel-Strecken vorwegzunehmen. Die Mini-Doku gibt ohnehin einen sehenswerten Einblick und der neue Trailer ist ein kleines Kunstwerk.

Weltraumturbulenzen: Faster Than Light

Star Command, ein ‚Faster Than Light‘ hätte mal aus dir werden sollen!“ Jetzt macht’s das mehrfach ausgezeichnete Indie-Projekt, ursprünglich angeschoben über Kickstarter, einfach selbst – vorerst allerdings nur auf dem iPad (8.99 €; App-Store-Link).

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Alle Herzen für FTL schlagen zwar erst seit eineinhalb Jahren, in den Köpfen ist der super-erfolgreiche Crowdfunding-Titel aber schon heute ein Klassiker. Bei diesem Status, mit dieser Vorgeschichte, die dazu führte das bereits so unendlich viel darüber geschrieben, gesprochen und videoproduziert wurde, fallen die eigenen Worte immer schwer. Trotzdem ein paar grundsätzliche Dinge vorweg.

Sterben als Konzept

Permadeath, die hübsche Idee für Computerspiele, immer wieder von vorne anzufangen – ohne Continues, ohne Speicherstellen. In diesem Fall fliegt ihr einen Weltraumkreuzer, der sich in einer ‚Und täglich grüßt das Murmeltier‘-Schleife aus Neustarts wiederfindet. Warum? Weil ihr euch bei den Sprüngen durchs All mit jedem Piraten anlegt, der euch über den Weg segelt. Die Gefechte verlaufen aus einer Draufsicht, die fast bürokratisch wirkt, mit Kommandos an eine verstörte (eindeutig ungeschulte) Crew, die ihr von einem Brandherd bis zur nächsten Kabine mit Sauerstoffmangel jagt (während ihr selbst allerlei Schalter drückt um die Schutzschilde hoch und die Raketen im Anschlag zu halten).

Das Basis-Regelwerk und die Schaltpläne im Raumgleiter erschrecken zu Beginn, sind dann aber doch schnell verstanden. Wie euer Schiffsrumpf die kontinuierlichen Kosmos-Schlachten – Rogue-like – gegen die zufällige Auswahl an Gegnern dann doch manchmal überlebt, ist eine gelungene Kombination aus Erfahrung, Glück und beharrlichen Neustarts. Jede Runde lernt und verliert man neu. Die simple Idee greift erstaunlich tief, wird aber nie unbequem komplex.

Video

Einmal geht noch

Das Gleichgewicht im Ökosystem aus Räumen, die euer Schlachtkreuzer beheimatet, ist sorgsam im Blick zu behalten. Die Computermaus am Mac und PC erledigte diese Aufgabe recht flott, die Touch-Steuerung am iPad funktioniert sogar noch besser. So sitzt man in den stundenlangen ‚Trial and Error‘-Orgien ab sofort wenigstens auf dem bequemen Sofa und nicht mehr im harten Schreibtischstuhl. Wer sich zuvor schon am Desktop als Captain Kirk aufspielte, darf jetzt noch einmal neu losfliegen. Die zweiköpfige Enterprise-Entwickler-Crew integrierte auf dem iPad gleich die ‚Advanced Edition‘ mit mehr Zeug (Das ist ein Fachbegriff!), die heute auch als Download für die anderen Systeme bereitstehen soll.

Faster Than Light zog meine Produktivität in dieser Woche bereits merklich nach unten in eine andere Richtung. Die Mischung aus Science-Fiction, Freudensprüngen und ‚Fuck you, FTL‘-Momenten, mit einem Soundtrack bei dem jede Note passt, muss man einfach gernhaben.

Microsoft zielt mit Gratis-Windows auf Android

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23 Hersteller von Android-Geräten sind mittlerweile Microsoft-Lizenzpartner, so wie beispielsweise Samsung oder Dell. In den meisten Fällen bedeutet das eine simple Lizenzgebühr in Richtung Redmond.

Heute kündigt Microsoft an, Windows für Telefone und Tablets kleiner als 9-Zoll an Hardware-Partner zu verschenken. Sogar ein einjähriges Office-Abo liegt bei. Welche Betriebssystemversion dies exakt beinhaltet und welche Zusatzvereinbarungen möglicherweise gelten, wurde auf der Build 2014 nicht näher ausgeführt. Rechnerisch ist damit (in den meisten Fällen) jedoch nun ein Windows Phone preiswerter zu produzieren als ein Android.

Fantastical 2 fürs iPad

Fünf Monate nach der iPhone-Version von Fantastical 2 folgt die eigenständige iPad-App (8.99 €; App-Store-Link). Damit ist meine bevorzugte Kalender-Suite von Flexibits nun als Trio zum ersten Mal auf allen meinen Computern, vom iPhone über das iPad bis zum Mac (17.99 €; MAS-Link), vertreten.

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Der Fokus dieser allerersten iPad-Version liegt selbstverständlich auf dem Layout – der Feature-Umfang ist vom iPhone bekannt und unverändert übernommen. Mit mehr Bildschirmplatz wächst natürlich auch die Design-Herausforderung. Viele (Kalender-)Apps taten sich hier in der Vergangenheit schwer sinnvolle Infos auf dem größeren Screen unterzubringen ohne ihn gleichzeitig zuzukleistern (oder verwaist aussehen zu lassen). An Ideen mangelte es nicht, aber Fantasticals neue Dreiteilung im ‚Dashboard‘, die den markanten ‚DayTicker‘ mit einem ausziehbarem Tagesablauf kombiniert, funktioniert exzellent. Die Wochenübersicht lässt sich in zwei Stufen (nach unten) ausfahren um eine bessere Übersicht auf das Tagesgeschehen zu geben. Das funktioniert im Quer- wie auch Hochformat.

Um einen Termin zu erstellen, tippt ihr (etwas länger) auf die entsprechende Uhrzeit in der Wochenübersicht oder benutzt das PLUS-Symbol oben rechts. Dann springt wie gehabt der Textparser an um Ort, Uhrzeit und Datum aus eurer Tastatureingabe zu pflücken. Das gelingt natürlich auch für deutschsprachige Phrasen. Die App selbst liegt ebenfalls lokalisiert vor.

Hinter den Symbolen Lupe und Kontrollhäkchen verbirgt sich der Zugang zur Suche (irgendwie logisch) sowie die Erstellung einer Erinnerung. Alternativ kann man für diese zwei Funktionen auch von links beziehungsweise rechts ins Bild wischen – zwei nette Shortcuts.

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Technisch blickt Flexibits eher nach vorne als zurück. Was bleibt dem kleinen Indie-Entwicklerteam auch sonst übrig? Fantastical 2 setzt iOS 7 voraus und widmet sich den neuen Funktionen wie der Hintergrundaktualisierung, den dynamischen Schriften und der 64-Bit-Architektur. Einzig und allein die Performance der ersten Mini-Generation empfinde ich als ungenügend. Ein frisch installiertes Geräte stotterte unter iOS 7.1 beim Scrollen durch die Wochenansicht deutlich. Alle anderen iPads unter Apples aktuellem OS (ein iPad 2 konnte ich nicht ausprobieren), zeigten diese Probleme nicht.

Summa Summarum

Fantastical 2 fürs iPad springt aus dem Stand auf die Software-Höhe seines iPhone-Bruders – nicht mehr, aber auch nicht weniger. Wer seinen Kalender nicht nur als schickes Geburtstagsverzeichnis führt, sondern dort ernsthaft ein paar Termine festhält, freut sich über gut genutzten Bildschirmplatz, der die Organisation bei täglichen Verpflichtungen erleichtert.

Die Entscheidung Fantastical 2 nicht als (zwangsläufig kostenlose) Universal-Version anzubieten, ist nachvollziehbar und unter anderem dem Umstand fehlender Bezahl-Updates im App Store geschuldet. Wen das stört, hat a) wenige Kalender-Wichtigkeiten, b) eine mir schleierhafte Zuneigung zur vorinstallierten Standard-App von Apple oder c) immer ein iPhone mit Fantastical 2 zur Hand (so wie ich).

BlackBerry trennt sich von T-Mobile USA

BlackBerry fährt die Kiste gerade so richtig gegen die Wand. Ich hätte die PR-Meldung gestern fast als Aprilscherz abgetan, aber der strauchelnde Smartphone-Hersteller unter neuer Führung von John Chen entzieht tatsächlich T-Mobile in den USA seine Vertriebslizenz.

Mit welchem Grund? Der amerikanische Mobilfunkanbieter hatte im Februar seinen Kunden ein iPhone-Wechselangebot vorlegt. „Upgrade to iPhone 5s“ war ein mehr als deutliches Zeichen, dass sich die BlackBerrys nicht verkaufen und man seine Kundschaft anders abholen muss. T-Mobile begann damit.

IPhoneBlog de BlackBerry Great Offer

Kevin Michaluk | CrackBerry.com

Aber Hauptsache man erwirkt eine Einstweilige Verfügung gegen ein Tastatur-Startup

Mit Kampfgeist und Timing: eine Runde iWork-Updates

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Es ist kein Zufall, dass Apple nur ein paar Tage nach dem Release von Microsoft Office für das iPad seine komplette iWork-Suite, inklusive den Web-Apps auf iCloud.com, einer bunten Update-Runde unterzieht. Die eigentlichen Verbesserungen sind klein, die Ansage mit diesem Timing aber groß. Über einen derartigen Wettbewerb darf man sich auf allen Seiten freuen.