Meine Tagebuch-App als 64-Bit-Edition: Day One (4.49€; universal; App-Store-Link) zählte neben 1Password als eine meiner letzten iOS-Anwendungen, die ich regelmäßig verwende obwohl sie noch nicht ins Erscheinungsbild von iOS 7 passte. Das heute veröffentlichte Redesign wird begleitet von der Unterstützung des M7-Prozessors im iPhone 5s, iPad Air und iPad mini um die täglichen Journal-Einträge mit Metadaten über die persönlichen Aktivitäten anzureichern – beispielsweise die zurückgelegten Schritte pro Tag.
Day One bietet bereits einen bunten Strauß an zusätzlichen Informationen, die für mehr Kontext im eigenen Logbuch sorgen. Neben dem Wetter, den Foursquare-Checkins und dem eigenen Aufenthaltsort lassen sich nun auch die Songs der Musik-App einbinden.
Ich nutze weiterhin erfolgreich iCloud um meine Einträge zwischen dem Mac, dem iPhone sowie iPad aktuell zu halten. Einige Leser berichten mir (weitaus) bessere Erfahrungen mit Dropbox als Sync-Service (der mit der neusten Version nun auch im Hintergrund läuft). Als zusätzliche Backup-Strategie archiviere ich daher am Desktop regelmäßig die gesamte Datenbank (automatisch via Hazel auf Dropbox).
Trotz neuer Features bleibt One One aufgeräumt und eine echte Freude um dort seine privaten Gedanken einzuwickeln.
Entwickler mit einer freigegebenen iOS- oder Mac-App stehen pro Version nun 100 Promocodes zur kostenlosen Verteilung. Zuvor war die Vergabe der Gratis-Download auf 50 Stück begrenzt. Die Gutscheine gelten weiterhin nicht für In-App-Käufe. Apple spielt über seine ‚Apple Store‚-Anwendung (kostenlos; Link) inzwischen selbst mit den werbenden Coupons.
Um den Überblick zu behalten, wohin die Promocodes wanderten und ob sie bereits eingelöst wurden, hat sich Tokens seit letztem Herbst – zumindest in meiner Wahrnehmung – etablieren können.
Es war angekündigt, dass die kleine iPad-Version im November startet. Komplett ohne Vorlaufzeit für Käufer und mit Verzicht auf das gewohnte Dutzend an (US-)Reviews legen allerdings offen, wie begrenzt die verfügbare Stückzahl der Geräte vor Weihnachten ausfällt.
But a year on, a total of 35m iPhone owners in the US used Apple’s maps during September 2013, according to ComScore, compared to a total of 58.7m Google Maps across the iPhone and Android.
Of those, about 6m used Google Maps on the iPhone, according to calculations by the Guardian based on figures from ComScore. That includes 2m iPhone users who have not or cannot upgrade to iOS 6, according to data from MixPanel.
That suggests Google’s efforts to offer a stand-alone app since December have gained little traction with iPhone users.
Für die Push-Benachrichtigungen aus der iOS-Mitteilungszentrale ist sowohl das App-Update (kostenlos; App-Store-Link) wie auch die Firmware-Aktualisierung (1.13.0) notwendig. Wer die neue System-Software nicht automatisch angeboten bekommt, kann den Download von den Pebble-Servern über Safari auf dem iPhone erzwingen – oder den Recovery-Mode ausprobieren.
Der Push-Empfang unterschiedlicher Anwendungen auf der Pebble erfordert teilweise verschiedene Alarm-Optionen. Die (holprige) Konfiguration ist in der Hilfe nachzulesen. Mein Test-Setup mit Pushover (4.49€; universal; App-Store-Link), erst kürzlich auf iOS 7 eingeschworen, funktionierte reibungslos.
Die Erweiterung des Funktionsumfangs ist nett, die UI der Smartwatch sowie iOS-App bleiben unerträglich.
Was gibt's eigentlich noch groß zu schreiben? Die Testberichte zum iPad Air schwärmen einvernehmlich; kein anderes Tablet in der 10-Zoll-Liga empfiehlt sich auch nur annähernd auf Augenhöhe. Wird das so bleiben? Ich hoffe nicht. Aber klar ist: Auch dieses Jahr definiert das iPad erneut den sogenannten Tablet-Markt.
Drei Jahre nachdem Steve Jobs mit der ersten Ausführung einer ganzen PC-Generation die kursändernde Vision vor Augen führte, ist die Hardware dort angekommen, wo sie keine Kompromisse mehr eingeht.
[…] the iPad Air is “finally” a full-sized iPad without compromises. It has a gorgeous display, excellent battery life, it’s powerful, and, of course, it’s very lightweight and easy to hold.
Das Air wuchs in nur 3½ Jahre zu einem in jeder Hinsicht ausgereiften Computer. Gegenüber dem iPad 3, dem ersten bedeutenden Retina-Tablet, vervierfachte sich die Geschwindigkeit bei gleicher Batterielaufzeit. Apples Akku-Angabe mit zehn Stunden bleibt auch diesmal konservativ. Prozessorschonendes Websurfen und Schreibmaschinen-Tätigkeiten kitzeln eine zusätzliche Laufzeit in Spielfilmlänge aus dem Gerät. In meiner ersten Woche mit dem Air steckte ich insgesamt dreimal das Kabel an – bei überdurchschnittlicher Nutzung.
Apple betonte auf seinem zweiten Herbst-Event mehrmals, dass dieses Geräte viele Jahre in der Entwicklung verbrachte. Und es fühlt sich tatsächlich kompletter als seine Vorgänger an.
Über den A7, Apples neusten iOS-Prozessor, der bereits im 5s steckt, titelte Anandtech trocken aber erschöpfend:
I won't go through all of the results here again, but it's safe to say that the iPad Air is the fastest ARM based tablet on the planet at this point.
Ungefähr ein Drittel an Gewicht verlor der Unibody, der dieses Jahr ins Design des iPad mini schlüpft. Das ist ohne Frage federgewichtig, vermisst aber den Wow-Effekt, den das iPhone 5 im letzte Jahr etablierte. Selbst heute bin ich noch ab und an überrascht, wie schwerelos das 5s in der Hand liegt, wie mühelos es sich aufheben lässt.
Beim iPad Air hat sich die neue Normalität beim Gewicht von unter 500 Gramm bereits noch einer Woche ins Muskelgefühl eingearbeitet. Der gigantische Sprung, der sich hier aus Ingenieurskunst versteckt, wird nur im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmodell deutlich.
Eindeutig vergleichbar ist jedoch die stumpfe Umrandung, die bei 10-Zoll erheblich geschmeidiger in der Hand liegt als die kantige 2012er-Ausführung. Nicht nur die Größe, sondern auch der Formfaktor des Minis gefiel seinen Käufern. Das Air kopiert an der richtigen Stelle.
Viele Worte sind über die einhändige Nutzung geschrieben worden. Ich halte das Gewicht der (noch flacheren) Flunder diesbezüglich jedoch als einen falschen Indikator. Schon die schiere Größe, die eine Unwucht erzeugt, disqualifiziert den Messwert. Das 4-Zoll-iPhone bewertet man auch nicht daran, wie gut man es mit zwei Händen halten kann. Die Stärke von einem 10-Zoll-Tablet liegt nicht in seiner Nutzung mit nur einer Hand.
Die eigentliche Frage, die hinter der Diskussion steht, lautet: iPad Air oder iPad mini? Die Entscheidung braucht zwar noch ein paar Wochen bis es das Retina-Mini tatsächlich in den Verkauf schafft, aber die Antwort ist leichter als man denkt. Bestehende iPad-Besitzer werfen einen Blick auf ihre erste Homescreen-Seite. „Welche Apps liegen dort und auf welcher Größe funktionieren sie besser? Vergesst Tragen und Transportieren, schaut auf die Software!
Mehr Kleinigkeiten.
Mono verwandelte sich in Stereo – die einseitige Positionierung der Lautsprecher rund um den Lightning-Anschluss lassen sich aber trotzdem noch zu einfach verdecken. Das Doppel-Mikrofon zur besseren Geräuschunterdrückung, in meinem Fall für FaceTime-Gespräche, liefert eine minimale aber hörbare Qualitätsverbesserung.
Kritik? Na logisch! Das einsame Gigabyte an Arbeitsspeicher quäkt noch nicht heute; ein Upgrade auf beispielsweise 2GB verspräche jedoch mehr Zukunftssicherheit. Mit ein bisschen Software-Perspektive ist das nicht nur eine theoretische Diskussion.
An Arbeitsspeicher zu sparen scheint mir ohnehin unklug – sowohl in Bezug auf die finanziellen Kosten wie auch die technischen Limits. Apple verbrannte sich hier bereits mit vorangegangenen Geräten die Finger. Die tatsächlichen Gründe für ihre erneute Sparsamkeit würden mich interessieren.
Beim Thema Speicherplatz sind die Ursachen klar: Die gestaffelten Preisstufen, von mageren 16GB auf bis zu wuchtige 128GB, errechnen einen erheblichen Teil der Gewinnmarge, die die Geräte finanzieren.
Und trotzdem ist die ganz kleine Version, in Zeiten von App-Store-Games auf Konsolen-Niveau und HD-Videos nicht mehr zu empfehlen. Ich hätte mir gewünscht, diese Empfehlung von Apple diktiert zu bekommen (mit einem 32GB-Einsteigermodell).
Fazit
"Was gibt's eigentlich noch groß zu schreiben?"
Meine (rhetorische) Frage zum Artikel-Auftakt lässt außer Acht, dass das iPad Air ein komplett neues Kapitel für den Personal Computer aufschlägt. Die Hardware ist inzwischen so weit, das sie aus dem Rampenlicht tritt und uneingeschränkt der Software die Bühne überlässt.
Das ist neu. Exakt vor einem Jahr war es die Hardware des iPad IV, die noch sehr prominent im Scheinwerferlicht stand – nicht ausschließlich positiv. Zwar verdoppelte Apple die CPU-Performance, das lediglich sechs Monate zuvor veröffentlichte iPad 3 schürte jedoch die Befürchtungen, mit dem Frühlings-Gerät bereits als ausgemustert zu gelten.
Software, die das iPad IV voll auslastet, erschienen nie. Es blieb allerdings das Gefühl, dass der verschobene Release-Rhythmus die Geschwindigkeit, in der Apps und Games nach dem Maximum streben, überschattete.
Hinzu kam das Mini, das aus Performance-Sicht weit hinter seinem größeren Bruder blieb (und im direkten Verkaufsvergleich vermutlich großartig abschnitt).
All dies ändert sich in diesem Jahr. Die Geräte werden sich nur in ihrer Bildschirmgröße unterscheiden und der App-Store-Software mit A7-Chip und 64-Bit-Architektur den Performance-Himmel weit aufreißen.
Das iPad Air ist damit der größte Abenteuerspielplatz den Apple bislang für Softwareentwickler gebaut hat. Und genau darüber wird es in den nächsten Wochen und Monaten viel zu schreiben geben.
2.5 Monate nach dem ersten iOS-Release von BitTorrent Sync (kostenlos; universal; App-Store-Link), dem direkten Datenabgleich ohne Server-Zwischenstopp, bekommt das Projekt seine iPad-Anpassung und den damals schmerzlich vermissten ‚Öffnen In‚-Dialog.
Der Sync-Ordner überträgt entweder automatisch alle seine Dateien auf die mobilen Geräte oder zieht sich einzelne Dokumente auf Zuruf – Dropbox-Style. In meinem Heimnetzwerk übertrug ich drahtlos eine 5GB-Datei vom Mac aufs iPad in zirka 8 Minuten.
Impala (kostenlos; App-Store-Link) heizt ein 5s so richtig auf, wenn es sich in 20 Minuten durch 4.500 Fotos frisst. Die Ergebnisse der Fotoerkennung treffen in meinem Probelauf überwiegend ins Schwarze.
The app, in its present form, is not meant to be a standalone business at this time, but more of an example of the technological capabilities of the company’s software.
Ein dicker Banner auf der Entwickler-Webseite verweist auf eine Option, die zugrunde liegende Technologie zu lizenzieren. Die iPhone-App, die komplett offline auf dem lokalen Telefon seine Berechnungen anstellt, ist lediglich 70 Megabyte groß und dürfte mit einer direkten Serveranbindung noch erheblich besser funktionieren.