Nicht Mario und Luigi, ‚The Other Brothers‘

IPhoneBlog The Other Brothers

The Other Brothers (0.89 €; universal; App-Store-Link) versteckt ein Dutzend sympathischer Videospiel-Parodien, die im klassischen 16-Bit-Look, unter einem handgeklöppelten Soundtrack, genau meinen Geschmack treffen. An einer solchen Pixel-Welle kann ich mich kaum sattsehen – hier geht’s zum Trailer. Vielleicht hat es deshalb auch nur zirka eine Stunde gedauert bis ich mit Joe, dem ersten der zwei Brüder, bis zum finalen Endgegner gehüpft bin.

Das Steuerkreuz ist eigentümlich. Die Daumenauflage manifestiert sich immer dort auf dem Bildschirm, wo ihr euren linken Finger gerade ablegt. Das kreuzförmige Joypad steht dann jedoch in fester Position und kippt nur zu den gewöhnten vier Seiten – Parallelen zum D-Pad des Nintendo NES sind offensichtlich.

Auf dem iPhone spielt es sich für mich ungewohnt aber angenehm; auf dem iPad klappt das überhaupt nicht. Update-Support für ein dauerhaft sichtbares und feststehendes Steuerkreuz (so wie es die meisten Touchscreen-Games tun), und eine Unterstützung der iCade, sind bereits angekündigt.

3D Attack, das kleine Indie-Team hinter diesem Jump’n’Run mit Retro-Charme, versemmelte für The Other Brothers gleich zwei Crowdfunding-Auktionen – 50.000 US-Dollar strebte man jeweils an. Mehr Erfolg sei dem unabhängigen Team mit ihrem finalen Produkt gewünscht.

Ein eigener Weg: Google segelt nicht mehr unter WebKit-Flagge

IPhoneBlog Chrome Blink

Google entscheidet sich für Blink, eine eigene Browser-Engine. Dazu gibt es eine Google-Perspektive, eine zynische Sicht, ein paar objektive Gedanken und die interessante Frage um die Zukunft der iOS-App.

The employees of both companies [Google + Apple] were treading lightly on the dev list but you could feel that WebKit wasn’t a love fest of like-minded engineers but 2 lions circling each other, always prepared for the battle.

App Store platziert Altersfreigabe prominenter

IPhoneBlog Age App Store

Nach dem Hinweis auf kostenpflichtige In-App-Käufe für Gratis-Downloads folgt heute eine (wesentlich) deutlichere Platzierung der Altersfreigabe für App-Store-Software.

Auch hier der Hinweis: Unter Systemeinstellungen -> Allgemein -> Einschränkungen lassen sich Programm-Downloads nach Alter (4+, 9+, 12+ und 17+) unterbinden.

Staffellauf: ‚Daedalus Touch‘ übergibt an ‚Ulysses III‘

Blogartikel vertraue ich am Mac lediglich zwei Programmen an: MarsEdit (35.99 €; MAS-Link) und Scrivener (39.99 €; MAS-Link). Das heute aktualisierte Ulysses III (17.99 €; MAS-Link) birgt Potenzial sich in diese strenge Auswahl einzureihen. Warum? Weil das dazugehörige iOS-Gegenstück Daedalus Touch (0.89 €; universal; App-Store-Link), erst kürzlich hier vorgestellt, sich als echte Empfehlung aus gleichem Entwicklerhaus in meinem Workflow – und damit auf der ersten Homescreen-Seite – hält.

Das Alleinstellungsmerkmal des überarbeiteten Texteditors für den Mac nennt sich 'Plain Text Enhanced' und versteckt Formatierungen. Die Software definiert Textpassagen und Links, layoutet sie aber erst beim Export (RTF, PDF, TXT oder HTML). Das bedeutet: Dokumente speichert man neutral (zukunftssicher, plattformübergreifend, app-unabhängig), erhält beim Schreiben aber die Qualität einer modernen Textverarbeitung. weiterlesen

Algoriddim’s ‚djay‘ mischt ‚Audiobus‘ unter

IPhoneBlog djay audiobus

Der Soundmix aus djay, den die zwei virtuellen Plattenteller aus eurer iOS-Musikbibliothek mischen, lässt sich nun auch in GarageBand aufzeichnen – gemeinsamer Audiobus-Support macht’s möglich.

App.net: 200 Einladungen für iPhoneBlog-Leser

App.net stößt sein Stigma als Twitter-Klon zunehmend ab und zeigt was eine selbst bezahlte Infrastruktur an Interesse weckt. Project Amy funktioniert (für mich) als Messages-Plugin; Climber (1.79 €; App-Store-Link) ist eine direkte Kopie von Vine (kostenlos; App-Store-Link), legt die eigenen Sekundenfilme aber auf den persönlichen 10 GB-Onlinespeicher, der jedem zahlenden Nutzer für 36 US-Dollar im Jahr zur Verfügung steht. Eine erste Idee für den dateibasierten Zugriff auf dieses Laufwerk gibt FileBase.

Aus Statistik-Perspektive ist die Situation der iPhone-Clients ein Dreikampf. Riposte (kostenlos; App-Store-Link) rangiert hinter Felix (4.49 €; App-Store-Link) und Netbot (kostenlos; App-Store-Link) auf Platz 3 in der Erhebung von Appnetizens.

Die zwei kostenlosen Programme rangeln um eine finanzielle Beteiligung am ‚Developer Incentive Program‚ während Felix seinen Fokus weiterhin auf der Bezahlanwendung hält. weiterlesen

Der einhändige Zoom in Google Maps

IPhoneBlog de GoogleMaps Einhaendig

To perform a one-hand zoom simply double tap on your map and, after the second tap, leave your finger pressed. You can then move your finger up and down to zoom in/ zoom out.

Eine clevere ‚Pinch-to-Zoom‚-Alternative in Google Maps (kostenlos; App-Store-Link), die sich dort bereits seit letztem Jahr versteckt.

Auf wackeligen Beinen: Ms. Splosion Man

Ms. Splosion Man (2.69 €; universal; App-Store-Link) ist verdammt umfangreich. Oder um’s deutlicher zu sagen: Die iOS-Umsetzung der XBLA-Fassung von Twisted Pixel Games (portiert von den Iron Galaxy Studios) enthält die bekannten 50 Level des Action-Plattformers. Bereits für die ersten sieben Welten darf man ein Stündchen an Spielzeit einplanen – nur die (sehr spaßige) Mehrspieler-Option der Konsolen-Vorlage fehlt.

Aus Performance-Perspektive sei vorweggeschickt: Ms. Splosion Man blendet mit seinem Hi-Res-Farbgewitter auf Retina-Bildschirmen. Ein iPhone 5 und das iPad der vierten Generation überspringt keinen einzigen Frame (selbst ausprobiert); das iPhone 4S und das iPad mini tun sich nach allem was mir zugetragen wurde nicht so leicht (obwohl’s spielbar bleibt). Vielleicht groovt sich ein kommendes Update noch besser auf die älteren iOS-Geräte ein.

DirektSplosion

Trotz Touch-Steuerung verliert Hüpfen und Springen Explodieren nicht an Präzision. weiterlesen