Wie bereits vor zwei Wochen vorgelebt, lässt der Download aus dem Dev-Center noch auf sich warten. Das OTA-Update mit „bug fixes and improvements“ steht jedoch schon bereit.
19:15 Uhr: Der Build 11A4414e für das iPhone 4, 4S, 5, den iPod touch der fünften Generation sowie alle iPads (mit Ausnahme des gewölbten Silberrückens) steht jetzt auch im Entwicklerportal zum getrennten Download bereit.
Eidos-Montreal hat für 5.99Euro diesen Donnerstag entweder einen großen Hit oder einen totalen Flop an der Hand.
Deus Ex: The Fall, the newly announced iOS extension to the popular sci-fi franchise, is the first installment in a projected series, and will take six hours for a single playthrough. Available for a one-off price, it will also feature in-app purchases.
“We want to create a product that will change the concept of cameras,” said Kimura. “It could be a non-camera consumer product.” The president declined to say if the company was developing a mobile phone.
Der Bedarf an qualitativ hochwertigen Fotos bleibt; die Bereitschaft dafür ein zusätzliches Gerät mitzunehmen, schwindet. Hinzu kommt: Die dominierende Anzahl unserer Bilder konsumieren wir an einem Bildschirm. Es ist mittlerweile wichtiger ein Foto zu teilen, als es auszudrucken.
Die ‚Foto-Frage‘ betrifft also nicht mehr ausschließlich die Erstellung von hochaufgelösten Schnappschüssen sondern fordert gleichberechtigt Antworten bezüglich ihres Konsums. Weil: Das menschliche Auge gewöhnt sich an Qualität. Auch wer den Unterschied zwischen SD- und HD-TV auf den ersten Blick nicht erkennt: Eine Staffel der eigenen Lieblingsserie in 720p verdirbt die Augen für angestaubte DVD-Güte.
Die Kamera im iPhone ist an physikalische Limits gebunden; Software hilft hier nur sehr begrenzt (als Hardware-Neuerung bekommen wir dieses Jahr eventuell einen besseren Sony-Sensor und Dual-LED-Blitz). Bei Bildschirmen sind Apples Sprünge dagegen größer: Insbesondere in Hinblick auf iOS 7 mit seiner feingliedrigen Schriftart ist ein Retina-Upgrade fürs iPad mini (m)eine sichere Wette.
Apple sind zwei Aspekte für die (zwangsläufig) anstehenden Änderungen im Produktportfolio wichtig: ein Lightning-Anschluss sowie ein 4-Zoll-Retina-Display in jedem Telefon. Deshalb erwarte ich folgenden Produktwechsel für Herbst:
iPhone 4 -> Budget iPhone
iPhone 4S -> iPhone 5
iPhone 5 -> iPhone 5S
Der Fokus des Budget iPhones1 liegt nicht zwangsläufig auf seinem Preis. Es wird kein ‚Billig-Phone‚, das preislich mit dem iPod touch kollidiert. Ich erwartet, dass das bestehende Preisgefüge, mit seinen marginalen Unterschieden zwischen iPhone 4, 4S und 5, bestehen bleibt.
Zur Erinnerung: Im vergangenen Weihnachtsquartal erhielten die älteren iPhone-Generationen fantastische Verkaufszahlen. 100 US-Dollar Rabatt machten hier den Unterschied (auch wenn das Preis-Leistungs-Verständnis aus einer technikaffinen Perspektive nicht verständlich war).
Das Problem ist der 3.5-Zoll-Bildschirm. Apple drängt seine App-Store-Entwickler unmissverständlich auf die neue Displaygröße. Die gleiche Harmonisierung gilt dem Zubehörmarkt, der keine neuen Produkte mehr dem alten 30-Pin-Stecker widmen soll.
Today, we got Apple’s budget iPhone in hands, and we can’t wait to present a photo gallery and a phenomenal video for you to watch.
Bemerkenswert: Das heute veröffentlichte Video stimmt bezüglich der Gehäuse-Farbgebung mit einem früheren Leak von Nowhereelse.fr überein, weist die gleichen Details der ‚iPhone Light‚-Technikzeichnung auf und gleicht einer Beschreibung von Jeremy Horwitz, die er bereits im Januar auf iLounge.com abgab.
‚Budget iPhone‚ ist natürlich Quatsch. Spekulationen über die Namensgebung für das nächste Mehrspaßdennje-iPhone-Color enthalte ich mich. Farbige Rückseiten, so wie es die ersten Leaks ansagen, klingen jedoch logisch (Individualisierung durch Hüllen, iOS-7-Optik, etc.). ↩
Alles synct. Wirklich alles? Bücher und Magazine, die nicht von Amazon (Kindle) oder Apple (iBookstore) stammen, nerven. Regelmäßig.
Als Rezensionsmuster bekomme ich von Verlagshäusern mittlerweile kompakte PDFs, anstatt wuchtiger Papierberge. Crowdgefundete Bücher gibt es komfortabel als ePUB und Humble eBook Bundles sind von Natur aus multiformat und DRM-frei. Das wirft Fragen nach Software auf, die mir meine Belletristik zum bequemen Gerätewechsel zwischen iPhone und iPad von selbst abgleicht. Wo sind die Import-Hürden am niedrigsten und welcher App schaut man auch nach einer längeren Lese-Session noch gerne aufs Layout?
Hier zwei schnelle Empfehlungen um seine dateibasierte Literatur, die sich nicht im üblichen RSS-Netz und von Instapaper einfangen lässt, über alle Geräte abzugleichen.
Nach strenger Auswahl verbleibt lediglich iBooks (kostenlos; universal; App-Store-Link) und Readmill (kostenlos; universal; App-Store-Link) noch auf dem Homescreen. GoodReader (4.49€; iPhone/iPad) lässt sich bei aller technischen Sympathie optisch nicht (mehr) ertragen; DotDotDot (kostenlos; universal; App-Store-Link) sieht speziell auf Retina-Displays nett aus, beschränkt sich aber ausschließlich auf ePUBs. Die Amazon Kindle-App (kostenlos; universal; App-Store-Link) frisst dagegen keine ePUBs und gleicht den Lesestand für Dokumente, die direkt auf dem Gerät liegen, nicht ab.
Daher, ab zu den Siegern.
iBooks besitzt einen automatischen Sync, der sich auf den Lesestand, die Lesezeichen und abgegebene Kommentare bezieht auch wenn's keine Kaufbücher aus Apples iBookstore sind. Schon gewusst?
Voraussetzung: Das entsprechende Häkchen in den Systemeinstellungen und der identische App-Store-Account (nicht gleichzusetzen mit dem iCloud-Konto).
Apples Leseanwendung nimmt die literarischen Werke klassisch über iTunes Sync entgegen, speist die Dateien aber auch über den 'Öffnen in'-Dialog ein. Das bedeutet: Mit Instashare (kostenlos; universal; App-Store-Link), Dropbox (kostenlos; universal; App-Store-Link) oder Files (2.69€; universal; App-Store-Link) geht's wesentlich flotter (und obendrein drahtlos). Dem lokalen Netzwerk ist außerdem die Größe der PDF-Magazine oder bildlastigen Bücher schnuppe. Einzige Einschränkung: Kopiert muss das Lesewerk jeweils individuell auf alle beteiligten Geräten.
Zusätzlich besteht über die Mac-Anwendung Digested eine bequeme (wenn auch kabelgebundene) Möglichkeit, die individuellen Kommentare und unterstrichenen Textpassagen komplett zu exportieren – wahlweise zu Evernote oder in ein separates PDF.
Readmill ist ’social‘, will vernetzen und digitale Bücher über intelligente Bookmarks und Anmerkungen, die man sich auch von anderen Lesern zur gleichen Lektüre einblenden lassen kann, modernisieren. Modernes Lesen? Ja, irgendwie.
Das Start-up nimmt eBook-Uploads über ihre Webseite entgegen. Alternativ lässt sich auch hier die 'Öffnen in'-Dateifreigabe von iOS verwenden um das Buch in seine persönlich Cloud-Bibliothek zu laden.
Beeindruckt war ich von der Erkennung meiner Uploads. Autor und Titel ordnete der Dienst minutenschnell zu. Für ein einziges PDF in meinen Testlauf funktionierte dies nicht. Manuelles Editieren ist nicht erwünscht; eine Support-Email sollte ich schreiben. Innerhalb von 5 Minuten erhielt ich nicht nur eine Antwort sondern auch die eingefügten Metadaten. Hut ab!
Das quasi-öffentliche Literaturverzeichnis leistet noch weitere Mehrwertdienste. So führt es beispielsweise Buch was man wann liest, wie viel Zeit man investiert und welche Bücher nach den eigenen Lesegewohnheiten noch empfehlenswert sind. Durch die zentrale Dateiablage verstehen sich die Sync-Features von selbst.
Even though 80% of iPhones are not sold at Apple Stores, 50% of all serviced iPhones are troubleshooted, repaired, or replaced at Apple Store Genius Bars. Cook reportedly hinted that he would like those numbers to be more in line.
Die Bedeutung des iPhones in Apples Produktportfolio überschreitet seine eigenen Umsätze. Das Telefon ist sowohl Einstiegsdroge (für Macs und iPads) wie auch eine (Ökosystem-)Verbindlichkeit, die in den meisten Ländern durch einen zweijährigen Telefonvertrag entsteht.
Das lediglich 20-Prozent der Apple-Telefone in den eigenen Retail-Stores ausgegeben werden (explizite Angaben zum Online Store fehlen den Informationen aus zweiter Hand), demonstriert die verbleibende Stärke der Mobilfunkanbieter, die einen Verkaufszweig besitzen über den Apple nur minimalen Einfluss ausübt.
A vulnerability that has existed in Android for the past four years can allow hackers to modify any legitimate and digitally signed application in order to transform it into a Trojan program that can be used to steal data or take control of the OS.
Die gute Nachricht: Apps aus Googles Play Store sind nicht betroffen. Die schlechte Nachricht: Apps aus unbekannter Quelle ist es möglich die kryptographische Signatur jeder Anwendung so umzuschreiben, dass sie gegenüber dem System weiterhin als valide gilt.
Bluebox Labs dokumentiert die weitreichenden Folgen des von ihnen aufgespürten (und im Februar an Google berichteten) Bugs in einem Blogpost. Die Sicherheitslücke ist laut eigener Aussage seit Android 1.6 im mobilen Betriebssystem und damit mittlerweile auf einer dominierenden Anzahl von androiden (Smart-)Phones vertreten. In der Update-Pflicht stehen jetzt die Geräteanbieter.
It’s up to device manufacturers to produce and release firmware updates for mobile devices (and furthermore for users to install these updates). The availability of these updates will widely vary depending upon the manufacturer and model in question.
Sprich: Diese Security-Aktualisierungen werden nie kommen. Konsequenz: Wem seine Daten etwas wert sind, bleibt auf unabsehbare Zeit im abgeschirmten 'Walled Garden' des Google Play Stores1.
Wer keinen Play Store auf seinem Telefon findet, so wie auf mehreren Millionen Geräten im asiatischen Markt, hat Pech. ↩
Ein (kostenloser) Dev-Account gibt unter beta.icloud.com Zugang zu ‚iWork for iCloud‚ – Apple verschickte heute entsprechende E-Mail-Einladungen. Zahlende Entwickler spielen mit der Beta im Browser bereits seit der WWDC.
Für die systemübergreifende Integration der Office-Apps ergäbe es Sinn, den initialen Verkaufspreis der iOS-Version zu kippen, beziehungsweise die Mac-Software dem Kauf neuer Hardware beizulegen – das iLife-Konzept.
Besides the factor of elegance and the want for an integrated experience leading to the possibility of free iWorks apps on iOS and OS X, we have uncorroborated whispers, in recent months, claiming that Apple has been discussing ways to make its iWork for iOS and Mac apps free at some point in the next year.
Ähnlich den purzelnden Preisen der Mac-Betriebssystem-Updates, verkauft auch hier Software seine Hardware. Die mobilen Apps von Pages, Numbers und Keynote, für jeweils 8.99€ im iOS-App-Store (Link), sind zweifellos Verkaufsargumente für iPhone und iPad.
Das Apple aber auch kein Problem damit hat nur die Web-Version dem gratis iCloud-Account überzustülpen, erklärt sich aus der Vergangenheit.
Sowohl für die iOS-Apps wie auch die Mac-App-Store-Software der Office-Suite aus Cupertino sind große Herbst-Updates bereits fest zugesagt. Egal in welchem Preisgefüge: iWork bleibt ein strategisches Ass (im Ärmel) gegen andere textverarbeitende und tabellenkalkulierende Programme.