Dropbox lässt Mailbox wachsen

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Dieses Mailbox (kostenlos; universal; App-Store-Link), seit März Mitglied der Dropbox-Familie, enthüllt soeben seine iPad-Version (im Querformat).

Der nächste logische Schritt: ein eigener E-Mail-Dienst?

Windows 8: Weniger walten, mehr schalten.

DirektWindows8

Von den 64 GB-Speicher des Asus VivoTab Smart stehen ‚out of the box‘ die Hälfte zur Verfügung. Ansonsten: Faire Werbung.

We recently surpassed the 100 million licenses sold mark for Windows 8. This number includes Windows licenses that ship on a new tablet or PC, as well as upgrades to Windows 8.

Blogs.Windows.com

Vor drei Jahren, zum Start von Windows 7, waren es ebenfalls 100 Millionen Lizenzen nach den ersten sechs Monaten. Zum Vergleich: Apple verkaufte im Jahr 2009 noch kein einziges iPad. In den letzten zwei Quartalen waren es zusammengerechnet 42.5 Millionen.

Trotz App-Sandbox unverzichtbar: TextExpander 2.0

TextExpander (4.49 €; universal; App-Store-Link) ist trotz den systembedingten iOS-Einschränkungen eine absolute Empfehlung, obwohl die neue 2.0 nicht vom Hocker reißt. ‚Fill-in-Snippets‘ sind eine nette Erweiterung; die optische Aufbereitung verbleibt weiterhin nüchtern.

David Sparks schnipselte einen kompakten Zusammenschnitt von dem unentbehrlichen iOS-Tool, dessen SDK noch viel mehr App-Entwickler einbauen sollten.

Apples Kartenproblem. Die Lösung: Alle gegen Google.

Das neue Google Maps, derzeit nur auf Einladung und im Desktop-Browser, ist verspielt und nicht weniger als beeindruckend. Ich hab’s ausprobiert.

Im Vorfeld der anstehenden WWDC erinnert Daniel Jalkut (MarsEdit) an die zentralen Probleme mit Apples Karten. Einer davon ist und bleibt, dass der Button „Problem melden“ keine Auswirkungen zeigt. Oder wie viele eurer Änderungen sind bislang beachtet worden?

In order for Apple’s customers to continue “reporting a problem” with Maps, they need to feel that their reports are having some impact. They need to feel respected. Ideally, good reports would lead to timely corrections on a mass level that would benefit all other iOS users. Anecdotally, this is not happening.

Respect The Crowd

Das Problem ist jedoch größer als mein kleiner Kiosk in Helsinki, der (auch nach acht Monaten noch) auf der falschen Straßenseite verkartet ist. Apples (fahrlässige) Nichtbearbeitung nährt eine Kultur, die die potenzielle Teilnahmebereitschaft abwürgt. Und genau diese gilt es eigentlich anzukurbeln.

Google ackerte bereits über fünf Millionen ‚Street View‘-Meilen ab; Nokias HERE Maps beziehen Daten von Logistikunternehmen wie UPS, die pro Jahr 3.3 Milliarden Meilen bereisen und trotzdem liefern oft erst die lokalen Check-Ins von Foursquare und Co. die wirklich hilfreichen Datenpunkte.

Als Googles Bernhard Seefeld in der letzten Woche die I/O-Bühne betrat, zeigte er ein Foto der anwesenden Zuschauer, das er erst wenige Minuten zuvor mit seinem Nexus geschossen hatte, dem Moscone Center und der Veranstaltung aber bereits im Maps-Katalog zugeordnet war.

Exzellent einerseits, zunehmend gruselig auf der anderen Seite.

Vic Gundotra ließ in einem Nebensatz zum neuen Auto-Fotoeditor auf der Entwicklerkonferenz fallen, dass sich die Mountain-View-Server in den letzten zwei Wochen mal kurz durch alle Bilder aller Nutzer auf Google+ filterten. Das Motto: Erst machen, dann Bescheid sagen aber nie fragen.

In diesem Zusammenhang ist das anmerkenswert weil Apple und Google speziell aus Gründen betreffend der Privatsphäre getrennte Wege gehen. Berichtet wurde: Google wollte mehr Nutzerdaten aus den ehemaligen iOS-5-Karten quetschen (von einer permanenten Latitude-Ortung war beispielsweise die Rede). Apple war jedoch nicht bereit diese persönlichen Informationen zu teilen. Als Druckmittel hielt Backend-Lieferant Google seine Vektorkarten und (gesprochene) Fahranweisungen zurück.

Diese Gespräche laufen nicht erst seit letztem Jahr auseinander. Und es ist nicht davon auszugehen, dass die getrennten Wege sich in naher Zukunft wiederfinden.

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Nun gut. Google Maps hält also eindeutig die überlegende Hand beim Kartenspiel. Die Ansage auf der I/O war dazu unmissverständlich:

„Google Maps for iPhone is sleek, simple, and let’s not forget, accurate.“

Daniel Graf

Da Google jedoch auf die iOS-Hardware angewiesen ist (immerhin sind es iPhones und iPads die den Traffic erzeugen), schreitet das ‚Katz und Maus‘-Spiel voran1.

Damit ist die derzeitige Situation, in denen iOS-Nutzer aus zwei sehr gute Kartenanbietern wählen, zufriedenstellend. Sich aber langfristig darauf zu verlassen, wäre kurzsichtig.

Apples Chance, abseits der finanziellen Übernahme diverser Check-In-Navi-Dienste, liegt in der eigenen Firmenpolitik. Ein Schulterschluss mit Open-Source-Projekten wie den OpenStreetMaps, zur gemeinschaftlichen Datenpflege, die über den Aufruf ein ‚Problem zu melden‘, hinausgeht. Das Kartengut aktiv mitzugestalten um es im Wikipedia-Stil wieder der Community zurückzugegeben, würde Apple Maps sehr flott auf Augenhöhe katapultieren.

Die lizenztechnischen und juristischen Details sind dafür keine leichte Aufgabe. Der firmeninterne Kulturwechsel ist allerdings die größere Herausforderung – selbst wenn ein freies Gegengewicht zu Google Maps, aufgesetzt als positiver Konkurrenzkampf, schon alleine durch die positive Presse zu rechtfertigen ist.

Durch die Smartphone-Dominanz befindet sich Apple in einer privilegierten Position, überhaupt in diese Richtung zu denken. Ob sie’s tun? Nein. Aber das Gedankenspiel war’s (mir) wert.

So what are we doing? We’re putting all of our energy into making it right. And we have already had several software updates. We’ve got a huge plan to make it even better.

Tim Cook


  1. Google Maps fürs iPad kommt im Sommer.

Game-Engine ‚Unity‘ für iOS und Android kostenlos

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Unity stibitzt ein wenig Rampenlicht bevor heute Abend Microsoft die Videospielpresse dominiert.

The basic license originally cost $800, but by making the licence free, Unity says that it is „looking to take steps towards creative and fiscal freedom.“ Those developers looking to make use of the Pro license, which introduces additional features, will still need to pay a subscription.

Mike Rose / Gamasutra

Die Spielengine, derzeit in Version 4, produzierte bereits eine beeindruckende Liste an Games, inklusive dem hier als Aufmacher verwendeten Titel ‚Year Walk‚ (3.59 €; universal; App-Store-Link).

Demo-Versionen für App-Store-Apps: Prädikat untauglich

Im App Store gibt es keine Software-Demos – gezahlt wird in Raten oder für die Vollversion. Mittlerweile sind die Hälfte aller iOS-Downloads ‘gratis’. Die Ära der (zeitlich) eingeschränkten Testversionen ist vorbei und kommt auch nicht zurück.

Apples App-Store-Jugendjahre mischten den traditionellen Softwarevertrieb ordentlich auf. Das fehlende ‘Try-before-buy’-Argument, aus dem Schwarzkopierer so gerne eine Art ‘Ausprobier-Anspruch’ ableiten, hat man mittlerweile geschluckt. In-App-Käufe für Extra-Level und Zusatzfunktionen sowie Free2Play überrundeten die (anstrengenden) ‘Lite-Editions’. Eine ernstzunehmende Gegenbewegung ist nicht spürbar.

IPhoneBlog de Time Attack

Das kann frustrieren. Insbesondere weil große Publisher, die mit dem dicken Budget für Triple-A-Games, damit (noch) nicht umgehen können. Deshalb bekommen iPhone und iPad oft nur fiesen Promo-Mist oder eine ‘Companion-App’ anstelle des eigentlichen Blockbusters, der ohne Probleme auch zuerst für iOS hätte erscheinen können.

Dave Addey argumentiert kürzlich: “Apps are too cheap”. Eine seiner Lösungen: zeitbegrenzte Demos. Ich denke, damit liegt er falsch. Jesse Schell zitierte auf der letzten DICE diese Studie (ab YouTube-Minute 10:05):

According to the report, games without a demo or a trailer sold less than 100,000 units on average. Those with just a demo sold about 200,000, those with both a demo and a trailer averaged at around 250,000, while those with only a trailer soared at over 500,000.

Eurogamer

Demos helfen Kunden bei ihrem Bedürfnis in Software reinzuschnuppern, sich nur kurz durch die Menüs zu klicken. Es scheint schwer vorstellbar, das Mini-Programme, die 89 Cent kosten und lediglich eine explizite Aufgabe erfüllen, bei Nutzern an ein Zeitlimit stoßen. Mir reichen oft 90 Sekunden um herauszufinden ob eine Anwendung meinen (optischen) Ansprüchen genügt und den (technischen) Forderungen gerecht wird.

Eine Demoversion würde, bestimmt nicht nur in meinem Fall, zu weniger verkaufter App-Store-Software führen. Das ist gut für den Kunden, oder? Ich bin mir da (auch) nicht so sicher.

Spinnt man die Gedankenspirale weiter, verliert ein frisch gestarteter Entwickler damit zuerst die Verkäufe einer experimentierfreudigen Kundschaft. Die Chancen, das ein kleines Team ihre Softwareidee weiter verfolgt, in andere Richtungen denkt, ausbaut und Feedback einarbeitet, sinken. Und genau das beißt wieder alle Kunden – nicht sofort, aber auf lange Sicht.

Nun kann man die Meinung vertreten: “Mir doch egal, Hauptsache ich leiste mir heute keinen Fehlkauf”. Eine Demoversion ist dafür jedoch die sprichwörtliche Kanone, die auf Spatzen schießt. Wer sich vor der Ausgabe von 1.79 Euro umfassend informieren möchte, liest App-Store-Bewertungen, Blog-Reviews, YouTube-Tests und klickt sich durch (teilweise) hervorragende Entwickler-Webseiten, die die meisten Fragen vorab beantworten.

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Auch aus Praxis-Perspektive sind Testversionen im iOS-Ökosystem nervig. Abgelaufene Apps, die keine Funktion mehr besitzen weil der Testzeitraum überschritten wurde und deshalb nur noch Homescreen-Platz verschwenden, bieten kein erstrebenswertes Erlebnis. Über ‚Automatische Downloads‘ verteilt sich die funktionslose Software möglicherweise noch auf andere iOS-Geräte; iTunes nervt mit Software-Updates für die bereits abgeschriebenen Apps – Löschen wird Volkssport.

Damit man Datensätzen und Spielstände aus der Demo-Anwendung beim Wechsel auf die Vollversion nicht verliert, benötigt es Upgrades per In-App-Kauf. Zwei separate Apps, eine kostenlose Lite-Version und eine bezahlte Pro-Variante, ändern gegenüber dem bisherigen System absolut nichts. Doch In-App-Käufen erhöhen erneut die Komplexität. Soll der Kunde nach jeder Neuinstallation (nach jedem Gerätewechsel) noch einmal gezwungen werden sein Passwort für die Aktivierung jeder einzelnen Anwendung einzugeben?

Deshalb: Strich drunter! Zeitbegrenzte Demoversionen für preiswerte App-Store-Software sind ihren Aufwand nicht mehr wert.

Ohnehin besitzt Apple simplere Möglichkeiten um a) seinen App-Store-Kunden vor dem Kauf mehr Infos zuzuschieben und b) Entwickler eine effizientere Vergütung zu ermöglichen.1

  • Wo ist beispielsweise die direkte Einbindung der externen (Review-)Links oder Entwickler-Videos? Der Empfehlungs-Algorithmus, zu Unrecht als Genius bezeichnet, bleibt (immer noch) weit hinter den Erwartungen – trotz Chomp.
  • Eine der gravierendsten Änderungen für Entwickler wären App-Store-Analytics. Woher kommen die Käufer? Wo schalte ich die nächste Werbeaktion? Welches Blog-Review kurbelte meine Verkäufe an. Der komplette Blindflug muss ein Ende haben. Erst dann können wir überhaupt Konzepte wie bezahlte Updates, eine ähnlich diskussionswürdige Baustelle, in Augenschein nehmen.

  1. Ob Apple den Leidensdruck der Entwickler, die täglich mit iTunes Connect kämpfen, bereits zur Kenntnis nahm und Änderungen ins Feld führt, wird sich in drei Wochen zur WWDC zeigen. Zuletzt kündigte Google mit der Vermittlung von Übersetzungshilfen, gestaffelten Testphasen für Alpha- und Beta-Software sowie neuen Statistik-Tools eine beneidenswerte Software-Bandbreite für Developer an.

One Hour Photo: Flickr lebt!

http://www.flickr.com/new/ macht (wieder) so richtig Spaß auf Fotos. Mit einem Terabyte an Gratis-Speicher und einer klaren Upgrade-Struktur (bestehende Pro-Accounts informieren sich hier), fährt Yahoo den ganzen seelenlosen Auto-Upload-Diensten, zuletzt Amazon, kräftig zwischen die Pixel.

Die im Dezember aktualisierte Flickr-App für das iPhone (kostenlos; Link) wirbelte zurecht Interesse auf; die soeben freigegebene Android-Anwendung sieht noch ein ganzes Stück aufgeräumter aus.

IPhoneBlog de Flickr Android

Offen bleibt, ob die im April gerüchtetentiefergehenden Gespräche“ zwischen Yahoo und Apple (auch) den Fotodienst und iOS 7 zum Thema hatten.

1.1 Yahoo-Milliarden kaufen Tumblr

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Tumblr would continue to operate as an independent business, the people said. A deal could be announced as soon as Monday, one of the people said.

WSJ.com

Marissa Mayer bemüht sich redlich um das angestaubte Yahoo-Image – mit Stoßrichtung ‚Mobil‘. Hoffentlich ist sie nicht allein. Und hoffentlich versinkt Tumblr nicht als GeoCities 2.0.

Die Mikroblogging-Plattform hat sich bislang zwar nie selbst getragen (im Jahr 2012 setzte die Bude von David Karp 13 Millionen US-Dollar um), entwickelt seit Februar 2009 allerdings eine offizielle iOS-App (kostenlos; universal; App-Store-Link), mit der sich mittlerweile angeben lässt.

As part of the deal, Tumblr CEO David Karp — who got a windfall of cash from the deal — will stay at Yahoo for four years at least and retain much control over the service, much in the same way Instagram CEO Kevin Systrom does at Facebook.

Kara Swisher / AllThingsD

Update: Und jetzt ist es auch, auf eine coole Art und Weise, offiziell.