Amazons Filmdatenbank IMDb lädt mit Version 3.0 (kostenlos; universal; App-Store-Link) dazu ein, sich einen Account zu klicken um die Release-Termine der anstehenden Blockbuster vorzumerken und eine ‚Watchlist‚ der Movies anzulegen, die man unbedingt noch sehen möchte.
Speziell auf dem iPad versprüht der Rundgang durch Trailer und Casts seinen Charme.
Ravensword: Shadowlands (5.99€; universal; App-Store-Link) ist Skyrim für iOS. Nun ja, zumindest besetzt es die gleiche Open-World-RPG-Kategorie und sieht in den derzeit möglichen iOS-Dimensionen beeindruckend aus.
Crescent Moon Games warf mir vor ein paar Tagen den Schlüssel zur Fantasy-Provinz zu. Seine Vorgänger, Ravensword: The Fallen King (2009) und Aralon: Sword and Shadow (2010), fand ich lediglich mit Blick auf die Technik nett. Die ‚Shadowlands‚ fesseln, obwohl ich eher ein Final-Fantasy-Fan bin.
Woran liegt’s?
Fürs Erste ist es der Grafikmotor, der die Polygone auf Hochtouren dreht. Türme und Berge poppen zwar im Hintergrund ohne Scham und Schuldgefühle, die Framerate und das Detailreichtum in der sich die Landschaft vor euch ausbreitet, bleibt allerdings beständig auf hohem Niveau. Es gibt keine vorberechneten Rendersequenzen, die opulenter als der Rest des Abenteuers aussehen und euch damit anlügen.
Hinzu kommt: Ein Talent- und Level-Up-System, das mit Gold sowie Ausdauer wächst und euch bereits nach den ersten zwei Stunden eine Fülle an Schwertern, Keulen und Armbrüsten vor die Nase setzt. Wer bis dato bevorzugt Kobolden, Wölfen und Eisbären im Slalom ihr Duell verweigerte, zahlt jetzt den Preis. Beziehungsweise nein: Es fehlt das Geld um sich die richtige Ausrüstung zu kaufen und der Hauptgeschichte, die im Logbuch mitgeschrieben wird, weiter zu folgen.
Zum richtiger Goldfarmer muss man allerdings nicht mutieren. Wer sich hier und dort ein paar extra Minuten in den Wäldern und der Steppe gönnt oder Nebenmissionen annimmt, bereichert sich schnell selbst. Leider verfehlt Crescent Moon Games die richtige Balance und schickt euch anfangs in Gefechte, die viel zu anspruchsvoll ausfallen. Wer jedoch vorbereitet ist und eine schwere Rüstung sowie einen knochenbrechenden Hammer schultert (der Donnergott Thor neidisch die Tränen in die Augen treibt), wird vom Spielleiter mehr oder weniger problemfrei über Mittelerde geleitet.
Ein Ausweg: In den Spieloptionen am globalen Schwierigkeitsgrad drehen!
Der Story fehlen ein paar Emotionen. Teilweise kitzelt die Sprachausgabe, mit der euch einige zentrale Charaktere begegnen, am Gefühlsnerv. Herzerwärmend wurde es für mich allerdings nie. Gelacht habe ich lediglich laut über die Vielzahl der Bugs und Glitches mit der euer Held durch Felsspalten fällt, im Boden versinkt oder goldene Rüstungen in XXL-Größe über der Stadtmauer schweben.
Lustiges Beispiel: In einer Nebenmission gilt es ritterliche Kidnapper auszuschalten denen man in einer verschlossenen Kirche gegenübersteht. Im Eifer des Gefechts stolpert man unzählige Mal durch das Mauerwerk auf den grasbewachsenen Vorhof. Doch keine Sorge, die Schergen folgen euch und schweben ebenfalls von Geisterhand gesteuert durchs Gemäuer.
Nichtsdestotrotz: Ravensword: Shadowlands hat in meinen Rollenspielfingern gekribbelt und bietet neben Final Fantasy IV (14.49€; universal; App-Store-Link) abendfüllende Ausflüchte vor den familiären Festtagen.
Apple setzt AppShopper vor die Tür. Arnold Kim bestätigt Matthew Panzarino, dass der Grund für den Rauswurf aufgrund von Paragraph 2.25 der App-Store-Richtlinien erfolgte.
2.25 Apps that display Apps other than your own for purchase or promotion in a manner similar to or confusing with the App Store will be rejected.
Überraschend ist das nicht. Niemand hat Interesse an einer Linkfarm, die auf iOS-Software zeigt. AppShopper ist jedoch nicht unbedingt der erste Kandidat, der in den Sinn kommt, wenn wir über (billige) App-Store-Kopien sprechen, die nur für den schnellen Werbedollar existieren. Der Mehrwert, den AppShopper seit September 2010 seinen Nutzer bot, ist diskutabel. Eindeutig ist dagegen: Andere Angebote sollten weitaus höher auf der Abschussliste stehen.
Hinzu kommt: Apples Download-Eldorado unter iOS 6 ist alles andere als ein (technisches) Vorzeigebeispiel. Angebote wie AppShopper oder auch Chomp, die sich Cupertino im vergangenen Februar aufgrund genau dieser Problematik einkaufte, streuten interessante Ansätze für bessere Software-Empfehlungen ein.
The takeaway here is odd. It’s not about Big Data but Big Labor. Apple employs roughly 25,000 people in the core business (outside retail), so it might be unthinkable to hire a few thousand people (more than 10 percent of the current company) to make its maps competitive. But so far, that’s the only proven way to build a great digital mapping system. Deal with that. Or deal with Google.
Das Personal muss jedoch nicht in Cupertino sitzen. Apple könnte gegen seine typischen Gewohnheiten handeln und damit beginnen ‚Daten-Pfleger‘ wie Foursquare einzukaufen. Scheinbar wird jedoch ein Lieferanten-Deal bevorzugt.
Apple is in early discussions to integrate local data from Foursquare Labs Inc. into its mapping application, according to people familiar with the talks, as the company continues to build an arsenal of local data to try to take on Google Inc.
Fest steht: 90 Tage ohne Apple-Nutzerdaten haben Google geschmerzt. Nicht umsonst liefert Mountain View eine sehr passable iOS-Anwendung ab (und Apple schaltete sie dankend frei), die zurecht zehn Millionen Downloads in ihren ersten 48 Stunden verzeichnete.
Trotz aller Kritik: iOS-Nutzer gehen als Nutznießer aus dem Zweikampf zwischen Apple und Google hervor und sind schon jetzt wesentlich besser dran als noch zu iOS-5-Zeiten.
We’re putting all of our energy into making it right. And we have already had several software updates. We’ve got a huge plan to make it even better. It will get better and better over time. But it wasn’t a matter that we … decided strategy over customers. We screwed up. That’s the fact.