Interne Handlungsanweisung für Telekom Shops: „Ab dem 05.09.2011 kann für interessierte Kunden ein Premieren Ticket beauftragt werden.“
Das interne Dokument, das dem iPhoneBlog.de aus mehreren Quellen vorliegt, beschreibt den Umgang mit Privatkunden, die sich aktiv nach der neusten iPhone-Generation erkundigen. Lehnt der Interessent ein iPhone 4 ab, „da er nur die neuste Generation haben möchte„, kann er ein „Premieren Ticket“ beantragen. Dieses wird „innerhalb von zwei bis drei Werktagen“ per Post zugeschickt und gilt als Hardware-Reservierung für das iPhone 5. „Je früher der Kunde ein Premieren Ticket erhält, desto früher erhält er die Ware.“
Die Tickets gelten sowohl für Bestands- als auch Neukunden. Die Vorvermarktung wird nicht aktiv beworben. Pro Kunde wird nur ein (nicht übertragbares) Ticket ausgegeben. Die Mitarbeiter sind dazu angehalten, keine Aussagen zum Liefertermin zu treffen.
Am zweiten September, dem Freitag, verkündet die SFWeekly:
If accurate, his account raises the possibility that Apple security personnel attempting to recover the prototype falsely represented themselves as police officers — a criminal act […] .
Apples ‚Sicherheitskräfte‘, die sich angeblich als Polizisten ausgaben, durchsuchen das Apartment vom zweiundzwanzigjährigen Sergio Calderón und hinterlassen ihm eine Telefonnummer. SFWeekly erreicht hinter dieser Durchwahl Anthony Colon, einen jetzigen Apple-Angestellten und ehemaligen Kriminalbeamten. Sein ‚LinkedIn‚-Profil, das die früheren Arbeitgeber aufführt, verschwindet daraufhin.
Zweiter September, ein paar Stunden später: Die Polizei findet den Bericht der Durchsuchung und gibt an, mit zwei Apple Angestellte zusammengearbeitet zu haben.
Contradicting past statements that no records exist of police involvement in the search for the lost prototype, San Francisco Police Department spokesman Lt. Troy Dangerfield now tells SF Weekly that „three or four“ SFPD officers accompanied two Apple security officials in an unusual search of a Bernal Heights man’s home.
The police statement didn’t say when the search took place or name the device that went missing. However, the department’s press release was sent in a document titled „iphone5.doc.“
Ein verspätet ‚gefundener‘ Polizeibericht, ein Apple-Angestellter mit frisch gelöschtem Online-Profil, unklare Aussagen wer die Wohnungsdurchsuchung vornahm und ein betroffener Hausbewohner, der lieber Fragen der SFWeekly beantwortet als zur Polizei zu gehen.
…und wir dachten, im letzten Jahr war es spannend.
„This is a story that’s amazing,“ he [Steve Jobs] said of Gizmodo/iPhone leak. „It’s got everything: it’s got theft, it’s got buying stolen property, extortion, I’m sure there’s sex in there somewhere.
Ohne Frage: Halfbricks Fruit-(Entwickler-)Ninjas feiern hier ein Feature-Feuerwerk erster Güte, das in diesem Umfang noch keins der zuvor erschienenen ‚One-Button-Wonder‘ gesehen hat.
Teilweise, und hier muss ich den einstimmig lobenden Käuferstimmen im App Store widersprechen, spielt die Komponente Glück eine zu dominante Rolle. Das bunte Comic-Treiben auf dem iPhone oder iPad ist für meinen Geschmack in zu vielen Situationen nicht durch Reaktionsschnelle zu meistern. Knuddel-Protagonist Barry Steakfries versucht dieses Ungleichgewicht durch einen neuen Schnelleinstieg, Zusatz-Items und Bonus-Upgrades auszugleichen. Das ist unterhaltsam, gibt mir jedoch nicht das Gefühl, durch spielerisches Können mein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen.
Die eingesetzten 79 Cent schmerzen (natürlich!) trotzdem nicht – ein paar spaßige Anläufe sind nämlich nicht von der Hand zu weisen. Und trotzdem wird diese Jetpack-Flugstunde bei mir (!) nicht zum ‚Dauerbrenner‘. Auch wenn das ganz ganz viele Käufer bestimmt anders sehen.
Einige Produkttests schiebe ich in News-Stoßzeiten auf die lange Bank. Mit dem heutigen Tag beende ich einen meiner persönlichen Negativ-Rekorde. Die MMX 101 iE von Beyerdynamic probiere ich seit März diesen Jahres aus. Die Schizophrenie liegt jedoch nur bedingt im ‚ausgedehnten‘ Testzeitraum: Die In-Ear-Kopfhörer, im Preissegment bis 100Euro, sind nämlich richtig gut. So gut, dass ich seit Frühjahr kaum auf andere Modelle gewechselt bin.
Beyerdynamic unterscheidet – wie bereits im Vorjahr – zwischen zwei Modellen: Die DTX 101 iE (Affiliate-Link) treten als Kopfhörer auf; die MMX 101 iE (Affiliate-Link) sind bis auf ihre Headset-Erweiterung identisch.
Im Vergleich zum Vorgängermodell weisen die kabelgebundenen Klanggeber in gleicher Größe mehr Bass auf. Das kommt zu gleichen Teilen Podcasts und der Musikwiedergabe zugute. Auch die Kabellänge von 120 Zentimetern oder der abgeknickte (4-polige) Klinkenstecker sind unverändert. Dagegen überarbeitet: Das Freisprechmikrofon und dessen Plastikbehausung am linken Ohrstöpsel. In diesem Jahr besitzt der Knopf einen richtigen Druckpunkt, der den Fingerklick mit einem verhältnismäßig kräftigen Feedback quittiert.
Das dreiteilige Set an Ohrpassstücken, bei denen ich die kleinste Größe verwende, hat in den vergangenen sechs Monaten für stabile Beschallung gesorgt – egal ob auf der Couch oder beim Joggen (für diese Einschätzung zahlt sich der lange ‚Testlauf‘ aus). Einen Bärenanteil daran hat das Federgewicht von 11 Gramm.
Wer trotzdem sein Ohr komplett zustöpseln möchte, lässt sich Otoplastiken anfertigen. Die individuell gegossenen Passstücke für die eigenen Ohrmuscheln erstellt ein professioneller Hörgeräteakustiker. Beyerdynamic kooperiert hierfür mit KIND. Der 120-Euro-Gutschein für die deutschlandweit 460 Filialen lässt sich direkt beim Headset-Kauf erwerben (Affiliate-Link).
Die komplett schmerzfreie Prozedur (Ausmessen des Gehörgangs und Erstellung der Ohrform) dauert keine 20 Minuten. Sieben Tage später konnte ich im letzten Jahr meine Acrylharz-Abdrücke aufgabeln, die sich bis heute perfekt tragen – auch auf den neuen MMX 101 iE.
Lustige Beilage: Zum Silikonpärchen bekommt man zwei Filter, die Umgebungsgeräusche klanglich nicht verändern aber um ein paar Dezibel herunterregeln. Damit lassen sich die Ohreinsätze (ohne Kopfhörer) auf Konzerten ‚einsetzen‘, wenn diese mal wieder zu laut aufs Trommelfell ballern. Mir wurde gesagt, manche Menschen schlafen damit auch geruhsamer… (siehe Update)
Pflicht ist diese Zusatzanschaffung natürlich nicht. Einen Großteil des letzten Halbjahres habe ich tatsächlich ohne die Aufsätze zugebracht und kann daher dieses In-Ear-Modell im Federgewicht bis 100Euro (aus ganz viel praktischer Erfahrung!) sehr empfehlen.
Update:
Die Lärmschutzfilter, das sogenannte ‚Silentpack‘, sind zusätzlich zu erwerben liegen nicht kostenlos bei. Sie schlagen laut Herstellerangaben mit je 80Euro zu Buche und sind in drei Ausführungen erhältlich: Sie dämpfen Umgebungsgeräusche wahlweise um 9, 15 oder 25 Dezibel.
Boxcar beherrscht die Push-Welt – zumindest für alle App-Store-Apps, die keinen eigenen Nachrichtenticker anbieten. Den Trend startete jedoch Zachary West mit Prowl (2.39€; Universal; App Store-Link), das seit sieben Monaten mal wieder ein Update zugesprochen bekam.
Version 1.3 läuft jetzt auch angepasst auf dem iPad und feilte an seiner Listen-Darstellung der eingehenden Growl-Benachrichtigungen.
Beide Programme teilen sich einen gemeinsamen (Push-)Ansatz, entwickelten sich jedoch im Laufe der Zeit in komplett unterschiedliche Richtungen. Prowl strebte dabei freieKonfigurationslösung an – das Linux unter den Push-Diensten, wenn man so möchte.
Ich persönlich mag die Safari-Extension 2Prowl und die Weiterleitung von privaten Twitter-Listen.
Auch dieser Delta-Bruder (9a5313e) ist, wie seine Update-Geschwister zuvor, ‚Over-the-Air‘ zu installieren. Den kompletten Download für iPad 1 + 2, das iPhone 3GS + 4 sowie die iPod touches der dritten und vierten Generation, gibt es im Dev-Center. Dort finden sich auch überarbeitete Software-Versionen von iTunes, dem Apple TV und Xcode.
In a bizarre repeat of a high-profile incident last year, an Apple employee once again appears to have lost an unreleased iPhone in a bar, CNET has learned.
A day or two after the phone was lost at San Francisco’s Cava 22, which describes itself as a „tequila lounge“ that also serves lime-marinated shrimp ceviche, Apple representatives contacted San Francisco police, saying the device was priceless and the company was desperate to secure its safe return, the source said. Still unclear are details about the device, what version of the iOS operating system it was running, and what it looks like.
You know, when this whole thing with Gizmodo happened, I got advice from people who said ‚you gotta just let it slide, you shouldn’t go after a journalist just because they bought stolen property and tried to extort you.‘ And I thought deeply about this, and I concluded the worst thing that could happen is if we change our core values and let it slide. I can’t do that. I’d rather quit.