[KlimBim] NL-Unlocked, TRAPster, iOS-Umsatz, JotNot Scanner, Gehäuse-Mod und eine weitere Rechtsstreitigkeit

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Cleverer Schachzug: Die niederländische T-Mobile hebt für alle iPhone-Bestandskunden nach Bedarf die Netlock-Sperre auf. Interessenten mit einem dortigen Vertrag melden sich telefonisch oder legen ab Anfang Februar eigenständig den Schalter im Netz um. Alle ab dem 12. Januar 2011 verkauften Apple-Telefone werden automatisch ohne Zwangsbindung ausgeliefert. Heise.de fragte bei der deutschen Presseabteilung nach und ließ sich bestätigen, dass die liberale Gesinnung unseres Nachbarstaates keine Auswirkung auf Deutschland hat.

Die intern aufgezogene Rechnung der Niederländer dürfte interessant ausfallen. Durch ein Aufhebung der Netzsperre lässt man sich von besonders engagierten Urlaubern einen kleinen Teil der Roaming-Gebühren entgehen, erhält jedoch eine schlagkräftige Kundenbindung, die finanziell reißvoller ausfallen könnte.


Der Online-Service ‚Trapster‚ dokumentiert für Autofahrer auf einer Stadtkarte Radarfallen und polizeiliche Geschwindigkeits-Überprüfungen. Nun ist dem Internetdienst seine Kunden-Kartei abhanden gekommen. Die kostenlose iPhone- und iPad-Applikation (App Store-Link) wirbt in der iTunes-Beschreibung mit 6 Millionen registrierten Accounts. Das Unternehmen betont jedoch, dass sich nicht alle Konten in fremden Händen befinden, grenzte die Anzahl der Betroffenen jedoch auch nicht näher ein.

Wer also eine eingespielte Passwort- und E-Mail-Kombination sein Eigenen nennt, die auf mehreren Webseiten zum Einsatz kommt, sollte a) dieses Team schnellstmöglich auf die Ersatzbank schicken und b) sich um sein Trapster-Konto kümmern.

Jegliche Anspielungen auf den Namen ‚TRAPster‘ und die Art seiner Dienstleistung, erspare ich mir an dieser Stelle.


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Horace Dediu:

iOS powered products (which did not exist three and a half years ago) generated 65% of all sales in the last quarter. OS X powered products generated 20% of sales. That’s a staggering 85%.

I recently answered a question on Quora on whether Apple is a Software, Hardware or Media company by saying it’s all three. With 90% of sales dependent on a unique, proprietary operating system[1], perhaps the answer should have been different.


JotNot Scanner (0.79 €; App Store-Link) digitalisiert Rechnungen, Quittungen oder Visitenkarten über die Benutzung der iPhone-Kamera. Daraus erstellt die Software eine PDF-, JPG- oder PNG-Datei und verschickt diese als E-Mail oder lädt ‚den Scan‘ auf Dropbox oder ‚Google Docs‘.

Aus 30-Zentimetern Abstand lässt sich ein maschinell bedrucktes A4-Blatt mit einem iPhone 4 absolut lesbar erfassen. Die kostenlose Testversion (App Store-Link) ist mit Werbebanner vollgekleistert und speichert die Aufnahmen ’nur‘ in der Foto-Bibliothek.


Tiefe Einblicke: Zwei transparente Glasauflagen ersetzen in diesem Mod die getönte Front- und Rück-Scheibe, die Apple seit letztem Sommer in seinem iPhone 4 verbaut. Mit soviel kreativem Fingerspitzengefühl ließen sich auch weiße, rote oder blaue iPhones herstellen.


Und täglich grüsst das Murmeltier: Apple verklagt Nokia aufgrund eines europäischen Patents, das „scrolling technology on a touchscreen device“ von Cupertino abgekupfert haben soll. Der finnische Mobilfunkhersteller eröffnete den albernen Reigen an Rechtsstreitigkeiten im Oktober 2009.

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Unter Bezug auf die aktuellen Geschäftszahlen übertrumpft Apple erstmals die finnische Konkurrenz in puncto Umsatz, wenn man keinen Vergleich mit den Nokia-Zahlen vom Herbst 2010 scheut. Das aktuelle Geschäftsergebnis veröffentlicht Nokia erst am 27. Januar 2011. Die derzeit gerne verbreitete Überschrift „Apple ist größter Handy-Hersteller“ ist daher missverständlich bis falsch (ausgedrückt).

Ohne Frage setzt Nokia weiterhin erheblich höhere Stückzahlen seiner Mobilfunktelefone ab, erzielt damit jedoch weitaus kleinere Margen – soweit keine Neuigkeit. Bereits zu Beginn des letzten Jahres bezeichnete Steve Jobs Apple als „the largest mobile devices company in the world„, rechnete damals jedoch noch die komplette Notebook-Sparte mit ein. Diese Tricks sollten für dieses Jahr nicht mehr nötig sein…

‚TestFlight‘ liefert Entwickler-Betas drahtlos an iOS-Tester

Als zahlender iOS-Entwickler lassen sich pro Jahr 100 Test-Geräte registrieren, an denen man seine zukünftige App-Store-Software ausprobieren kann. Die iOS-Geräte identifizieren sich über eine sogenannte UDID-Nummer, die sich in ‚iTunes Connect‘ hinterlegen lässt. Der App-Produzent versorgt die Beta-Tester anschließend mit einer IPA-Datei sowie einem ‚Provisioning‘-Schlüssel. Diese zwei Dokumente lassen sich über iTunes oder das ‚iPhone Configuration Utility‘ (Mac / Windows) eingespielt. Der Prozess ist nicht schwierig, aber aufwendig. Insbesondere dann, wenn häufig Beta-Updates zu installieren sind oder Profile überschrieben werden müssen und sich daraufhin die Installations-Routine verschluckt.

In einer reinen Entwickler- oder Firmen-Umgebung sind diese Stolpersteine schnell umschifft. Die Distribution von Vorab-Versionen für Pressevertreter, die nicht unbedingt der Technik-Sparte entsprungen sind, oder lebensnahe ‚Real-Life‘-Käuferschichten erreicht man so nur umständlich. Für die Entwicklung einer Applikation können jedoch genau diese Zielgruppen wertvolle Informationen liefern.

Aus diesem Umstand haben sich bereits mehrere Methoden entwickelt, einen drahtlosen (Ad Hoc-)Vertrieb von iOS Betas (ab Firmware 4.x) zu bewerkstelligen. Das Framework ‚Hockey‚ von Andreas Linde fand bereits in einer ‚Bits und so‚-Podcast-Episode Erwähnung. Der iOS Beta Builder verteilt ebenso Preview-Versionen von Entwicklern zu seinen Software-Laborhasen.

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Mit ‚TestFlight‚ erblickte in der gestrigen Nacht ein weiterer Kandidat das Licht der Öffentlichkeit. Über eine Webseite können (auch) ‚experimentierfreudige‘ Verbraucher ihrer UDID hinterlegen und sollen bei Bedarf vom Entwickler mit neuen Preview-Programmen versorgt werden. Nach der Erstellung eines Benutzerkontos identifiziert die Anwendung über ein ‚Profil‘ das Gerät und legt einen WebClip auf dem Homescreen an. Neue Anfragen soll per E-Mail und Push-Benachrichtigung eintrudeln. Entwickler erstellen im Web-Interface verschiedene Personen-Gruppen, die sich mit unterschiedlichen Software-Builds beliefern lassen. Firmenintern lassen sich dadurch beispielsweise Alpha-Versionen ausprobieren und erst später an eine breite Zielgruppe verteilen.

TestFlight scheint selbst eine längere Testphase absolviert zu haben. ‚The Incident‚ von Neven Mrgan und Matt Comi verwendeten den Web-Service von 23 Divide, der von Apple zuvor als natives App-Store-Programm abgelehnt wurde, bereits seit letzten Herbst.

(Danke, Robert!)

Verizon schaltet iPhone-Werbespot

DirektVerizon

US-Mobilfunkanbieter Verizon Wireless veröffentlicht seinen ersten iPhone-Werbespot. Dessen Aussage lässt sich ziemlich treffend so beschreiben:

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Bereits im November bewies der neue Apple-Partner in den USA mit seiner iPad-Reklame gutes Gespür. Der jetzige 30-Sekunden-Spot ‚It Begins‘ erinnert von der Machart an den ersten offiziellen Apple-iPhone-Trailer ‚Hello?!‘ aus dem Februar 2007.

DirektBumper

Obwohl der Telefonverkauf bei Verizon noch bis zum 10. Februar auf sich warten lässt, schleichen sich bereits die neu gestalteten Bumper für das marginal modifizierte Rahmen-Design in die US-Apple-Stores. Unbeantwortet bleibt vorerst die Frage, ob Apple zumindest in den USA beide Bumper-Versionen veräußert oder den Bestand an ‚alten‘ Modellen nur noch abverkauft.

Der ’neue‘ Bumper wirkt in Verwendung mit allen derzeit existierenden (GSM-)iPhone-Modellen durch die vergrößerte Aussparung wie ein schneller Kompromiss.

Nintendo demonstriert Handheld-Stärke

Eigentlich hatte ich nicht geplant, dass Nintendo 3DS-Event, auf dem ich mich am gestrigen Mittwoch in Amsterdam rumdrückte, hier gesondert abzufeiern. Auch im Anschluss der ‚Ankündigungen‘ zeigten sich nach einhelliger Meinung der anwesenden Journalisten nur wenig Gründe, die schon bekannten Meldungen noch einmal durchzukauen.

Nach einer Mütze Schlaf und vielen vorangegangenen (Branchen-)Gesprächen skizzierte sich jedoch ein ziemlich klares Gegenwarts(ab-)bild der Videospiel-Industrie im Handheld-Markt. Mit Apples zunehmender Beteiligung durch die unzähligen App-Store-Neuerscheinungen sowie dessen Plattform-Ausbau, beispielsweise durch ‚Game Center‘, bedarf es einer Erwähnung.

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Nintendo is back“ könnte man nach den ersten ausführlicheren Eindrücken, unter Rückbesinnung flüchtigen Erst-Impressionen von der letzten Gamescom, titeln. Obwohl klar ist: Nintendo war nie weg! Knapp 140 Millionen verkaufte Nintendo DS-Geräte stellen dies ohne Einschränkung klar.

Doch das, was am 25. März für geschätzte 250 Euro (Affiliate-Link) im deutschen Einzelhandel stehen wird, wurde durch, die für Nintendo-Verhältnisse riesige PR-Veranstaltung, am vergangenen Tag noch einmal kräftig mit Signifikanz unterstrichen. Innerhalb der Release-Phase von drei Monaten sollen 25 hochkarätige Starttitel erscheinen. Die Liste reicht von Zelda über Kid Icarus bis Super Street Fighter IV und Resident Evil: The Mercenaries. Spielbar lagen außerdem Konamis Pro Evolution Soccer 2011, Team Ninjas Dead or Alive Dimensions sowie Nintendos PilotWings Resort oder Paper Mario vor. Sollten diese Kracher wirklich alle in der vierteljährlichen Startperiode erscheinen, so wie dies angekündigt ist, wäre das nach meiner Erinnerung eines der stärksten Software-Line-Ups der vergangenen Dekade. Mindestens.

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Der Big-N-Handschmeichler kommt gegenüber seinem Vorgänger in einem identischen Gehäuse-Design. Das wirkt sich sicherlich kostensparend auf die Produktions-Strassen aus, ist jedoch mit vier (!) deckungsgleichen angelehnten Gehäuseformen seit 2004 durchaus bemerkenswert. Trotzdem wird Nintendo gerade zum Verkaufsbeginn keine exorbitanten Margen wie beispielsweise der Wii einstreichen können.

Die Gyroskop-Unterstützung und die zwei Kameras für Augmented-Reality-Spiele sind eindeutig dem Ideen-Pool der aktuellen Smartphones entnommen. Die größte Neuerung ist natürlich der 3D-Bildschirm, der auch ohne klobige Brille funktioniert. Der Effekt lässt sich (logischerweise) nicht abbilden und nur sehr schwierig beschreiben. Entgegen Kinofilmen, die ein Action-Feuerwerk in die dritte Dimension abfeuern, greift man hier Spielen ‚lediglich‘ unter die Arme. Die 3D-Optik wirkt nicht unnatürlich aufgeschraubt oder spielt sich selbstverliebt in den Vordergrund. Sie liefert eher das letzte Quentchen optische Freiheit, von dem man persönlich noch nicht wusste, es vermisst zu haben.

Ein Schieberegler stellt die Intensität des Bühnenzaubers ein. Nach individueller Vorliebe fällt diese sehr unterschiedlich aus. Doch wer einmal die richtige Halteposition gefunden und seine Augen an den visuellen Kniff gewöhnt hat, hebt die Gucker nur noch ungern. Animal Crossing strotz mit Spaziergängen durch plastische 3D-Wälder; die explodierenden Raumschiffsteile aus Star Fox 64 schleudert es euch über den 3.53-Zoll-Bildschirm entgegen und Zeldas Ausflug in den Deku-Baum stellt bereits altbekannte Spielwelten in ein neues Licht.

Das alles klappt jedoch nicht, wenn man ’nur‘ jemandem über die Schulter schaut. Ausprobieren ist Pflicht.

Ein bisschen ’seltsam‘ mutete der StreetPass an, bei dem der Nintendo 3DS sich eigenständig in WiFi-Hotspots einwählt (Partnerschaften mit lokalen Anbietern werden verhandelt) und darüber Nachrichten und Updates bezieht. Das Gerät sucht, trotz Standby-Mode jedoch auch nach anderen 3DS-Geräten und sendet Mii-Freundschaftsanfragen beziehungsweise schaut nach (Street Fighter-)Herausforderungen oder konkurrierenden Spielständen. Insbesondere hier wird die nicht näher eingegrenzte Akkulaufzeit ein noch zu überprüfender Faktor. Wenn es jedoch technisch funktioniert, wie es derzeit angepriesen wird, könnte ich mir eine solche Erweiterungen auch gut für das iOS-System vorstellen.

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Diese kurzen Ausführungen sollen sich alles andere als in schwindelerregende 3DS-Testlauf-Höhen emporschwingen. Lediglich meine erste (unverkennbare) Begeisterung musste in ein paar Sätze geschnürt werden. Insbesondere auch deshalb, weil das 3DS zeigt, wie schwerwiegend Sonys PSP mittlerweile um Atem ringt.

Auch ein PSP-Telefon mit Android-Betriebssystem, das mittlerweile aus allen dunklen Ecken des Internets hervorkriecht, wird kurzfristig daran nichts ändern. Wer erinnert sich noch an das Nokia N-Gage? Genau!

Das Gerät des finnischen Herstellers scheiterte (auch) daran, dass es mit ein paar Monaten auf der Lebensuhr niemanden mehr hinter dem Ofen hervorlockte. Ein PSP-Fernsprecher mit der aktuellen Android-Version würde sich heute sicherlich gut verkaufen, aber wie hoch ist die Begeisterung, wenn es im Herbst gegen ein iPhone 5 oder ein WebOS-Tablet antreten muss? Das Telefon mit dezidiertem Slider, der einen Joystick verbirgt und gleichzeitig als Spielekonsole Anklang finden möchte, muss regelmäßige Hardware-Updates durchlaufen um beide Begehrlichkeiten abzudecken.

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Und iOS? Große Franchises, wie beispielsweise Flight Control von Firemint, halten erste Wegweiser in die Luft, wohin die Reise gehen könnte. Angekommen ist man dort jedoch noch lange nicht. Inwieweit Patentanträgen Glaube geschenkt werden darf, die einem zukünftigen iPhone-Bildschirm diese 3D-Technologie ohne Brille zuschreiben, muss man abwarten.

Unumgänglich bleibt für mich weiterhin eine Art ‚Premium‘-Kategorie für Spiele um großen Publishern wässrige Mundwinkel zu bereiten.

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Ohne überhaupt mit nur einem einzigen Wort auf die anstehenden Tablets eingegangen zu sein, würde es mich nicht wundern, im nächsten Januar einen komplett umgekrempelten Handheld-Markt vorzufinden, der die vergangenen Monate als verspieltes Vorgeplänkel aussehen lässt.

[update II] Apple veröffentlich iOS 4.3 beta 2

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Bereits eine Woche nach der ersten Beta-Fassung von iOS 4.3 veröffentlicht Apple die zweite Entwickler-Version. Die neue Build-Nummer für die Betriebssystem-Fassungen von iPad, iPhone 4 und 3GS sowie den iPod touch der dritten sowie vierten Generation lautet 8F5153d. Auch der Apple TV bekommt die heutige Aktualisierung mit auf den Weg.

In den Release-Notes gibt Apple bekannt, dass die Multitasking-Gesten für das iPad, mit denen sich Applikationen wechseln lassen und auf den Homescreen zurückgekehrt wird, nicht für die finale Version von iOS 4.3 geplant sind.

This beta release contains a preview of new multitasking gestures for iPad. You can use four or five fingers to pinch to the Home Screen, swipe up to reveal the multitasking bar, and swipe left or right between apps. This feature will not be enabled in iOS 4.3 for customers, but we are providing this preview to gather input on how these gestures work with your apps.

Registrierte Entwickler laden sich aus bekannter Quelle den aktuellsten iOS-Build.

-> https://developer.apple.com/

Update

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Einem Eintrag in den Systemeinstellungen nach zu urteilen, dürften mit dem nächsten iOS-Update Push-Benachrichtigungen für den mobilen iTunes Store seinen Nutzer über ‚Ping‘-Aktivitäten oder Download-Fortschritte informieren.

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Visuelle Hinweise in Form von Applikations-Icons deuten, mit zunehmend absteigender Überraschung, auf eine Kamera im iPad der nächsten Generation hin. Die Datei „homeScreenOverlayFaceTime~ipad.png“ verbirgt neben der graphischen Illustration einer FaceTime-Videotelefonie, eine Foto-Anwendung und den vom Mac bekannten ‚Photo Booth‚. Eine namentliche Erwähnung möglicher Foto-Effekte dieser Schnappschuss-Software hatte sich bereits in der ersten Beta-Fassung gezeigt.

Nach dem derzeitigen Stand der Gerüchte bleibt jedoch weiterhin die Frage unbeantwortet, ob das iPad 2 sowohl eine vorder- als auch rückseitige Kamera mitbringt.

Unabhängig von dieser iOS-Beta erteilte John Gruber von Daring Fireball dem gemutmaßten iPad-Bildschirm mit ‚Retina‘-Auflösung eine Absage.

I asked around, and according to my sources, it is too good to be true: the iPad 2 does not have a retina display. I believe the iPad 2’s display will remain at 1024 × 768. Its display may be improved in other ways — brighter, better power consumption, thinner, perhaps.

Update II

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via BGR.com

Auch am iPhone testet Apple bereits die vom iPad bekannten Multitasking-Gesten. Laut ‚Boy Genius Report‘ soll es sich bei dem abgebildete Screenshot um eine interne Entwickler-Version handeln.

[KlimBim] PlayBoy-Ausgaben, ‚The Guardian‘, Microsofts ‚OneNote‘ und App-Auszeichnungen

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Nackte Tatsachen im März? Wir werden sehen, Hugh.

Update:

„We are releasing a Web-based subscription service with Bondi Digital Publishing that will give users access to every issue of Playboy both past and present,“ […] The Web service will be available to iPad users through the tablet’s Safari browser.“

Update-Ende


Wie angekündigt springt ‚The Guardian‚ in Version 2.0 (kostenlos; App Store-Link) auf ein kostenpflichtiges Abo-Modell seines Nachrichten-Angebotes. Zwölf Monate ‚News‘ kosten 5.49 Euro – 6 Monate schlagen mit 3.99 Euro zu Buche.

Bleibt die Frage, ob Konsumenten bereit sind, 50 Cent pro Monat für Nachrichten in einer App auszugeben, wenn diese Infos auch kostenlos auf guardian.co.uk einsehen können.

Derweilen fordert der Axel Springer Verlag ‚die Branche‘ zu höheren Preisen auf:

Die Verlage dürften jetzt ihre „zweite Chance“ in der digitalen Welt nicht verpassen […] und müssten den Mut haben, für Apps den vollen Preis zu verlangen.


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Microsoft veröffentlicht OneNote (kostenlos; US-Link), einen (kleinen) Software-Geigenspieler der Office Suite, im US-App-Store und handelt sich innerhalb von 24 Stunden knapp 900, eher negative Bewertungen ein. Vornehmlich wegen eines Login-Fehlers ‚400‘, der trotz gültigem Benutzerkonto den Zugang verweigert.

Nichtsdestotrotz bleibt es ein interessanter und beachtenswerter Schachzug…

Ein mobiler Abgleich mit Microsofts OneNote ist übrigens auch mit der Drittanwendung MobileNoter (kostenlos; App Store-Link) möglich, die mit überwiegend positiver Bilanz auch hierzulande im Download-Portal steht.


Apples iTunes-Paradies listet seit kurzem die „Meistgekauften iPhone Apps aller Zeiten“ (App Store-Link) und die ‚International Mobile Gaming Awards‘ führen in ihrer siebten Ausführung viele bunte iOS-Nominierungen der jüngeren Vergangenheit auf.

[app] OffMaps II – Offline-Kartennavigation und Städteführer

Die Offline-Kartenanwendung ‚OffMaps‚, an dieser Stelle bereits mit zahlreichen Erwähnungen, findet sich seit der vergangenen Nacht als komplett neues Programm im App Store. Sein Entwickler empfiehlt, den ersten Teil nicht mehr zu kaufen, lässt zwecks (Re-)Download die Software derzeit jedoch noch in iTunes verweilen. Ebenfalls mitgedacht: Besitzer der Vorgängerversion profitieren bei einer erneuten 79 Cent-Investition indem sie drei kostenlose Städtekarten erhalten. Alle Neukunden bekommen zum Start zwei Download-Städte und können sich weitere Pakete nachkaufen. Die ‚Guide‘-Flatrate kostet 5 Euro; kleinere Bundles mit drei Zusatz-Landkarten kosten 79 Cent.

Die Inhalte basieren weiterhin auf dem Kartenmaterial von OpenStreetMap. Es gibt keine Unterschiede mehr zwischen den eigentlichen Plänen sowie den aufgesetzten Reiseführer-Informationen. Dessen Auswahlmenü erinnert ’stark‘ an das Drehrad-Layout der FutureTap AppWohin? – GPS Points of Interest‚ (2.39 €; App Store-Link). Bei Bedarf lassen sich Wikipedia-Infos inklusive Fotos dazuschalten.

Mit den nun wesentlich kompakteren Karten-Ausschnitten, die sich leider nicht mehr individuell bestimmen lassen, versorgt man sich idealerweise im Vorfeld einer (Auslands-)Reise. Darin stehen vier unterschiedliche Ansichten zur Auswahl. Vom Wechsel zwischen dem Tag- und Nacht-Modus ergibt sich eine bessere Lesbarkeit. Die Tram- und Bus-Perspektive hilft Auswärtigen bei der Navigation durch das fremde Verkehrsnetz.

Über genau diese Auswahl am rechten unteren Kartenzipfel lässt sich eine geöffnete ‚Map‘ wieder schließen. Das fällt leider ein wenig umständlich aus. Intuitiver wäre, wenn ein Druck auf den GPS-Positionsbestimmer auch den Wechsel über bereits vorhandenes Kartenmaterial verstehen würde.

Apropos GPS. Wer im Ausland Roaming-Gebühren sparen möchte, sollte nicht komplett in den Flugmodus wechseln, da sich so auch der GPS-Chip (inklusive Kompass) deaktiviert. Die Netzwerk-Einstellung für Daten-Roaming ist daher zu bedenken.

OffMaps 2 verpackt auch im zweiten Anlauf das Kartenmaterial von OpenStreetMap in ein gelungenes Gewand und erreicht durch das komplette Re-Design und mit der Nivellierung von Reiseführer-Infos mehr Übersichtlichkeit. Auch (oder insbesondere) mit ‚internetlosen‘ iOS-Geräten, wie beispielsweise einem iPad WiFi oder iPod touch, ist diese Software sehr zu empfehlen.

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-> Universal; App Store-Link

‚Starbucks‘-Zahlungen über iPhone-App

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Foto: grumption (cc)

Die Kaffeehaus-Kette Starbucks führt am heutigen Tag in 6.800 US-Filialen ein mobiles Bezahlsystem ein, bei dem ein iPhone, iPod touch oder BlackBerry über eine Anwendung den Finanz-Transfer abwickeln. Die ‚Starbucks Card Mobile‚ (kostenlos; US-Link) lässt sich via PayPal oder Kreditkarte mit Guthaben aufladen und fungiert gleichzeitig als ‚Stempelkarte‘ von Rabattangeboten.

Touch to pay‚ nutzt einen traditionellen 2D-Scanner als Schnittstelle – der Übertragungsstandard zum kontaktlosen Austausch von Daten, ‚Near Field Communication‘ genannt, soll mit einer breiteren Geräteunterstützung in Zukunft folgen. Da Google für das Betriebssystem Android bereits Unterstützung für die NFC-Technologie angekündigt hat, dürfte sich auch Apple mit der nächsten iPhone-Generation um diese Technologie kümmern. Diverse Gerüchte verweisen bereits darauf.