[update] Canalys-Statistik zählt Tablets zum PC-Markt

iPhoneBlog.de_PC-shipment.jpg

Das Marktforschungsunternehmen Canalys verzeichnet, in ihren heute veröffentlichten Zahlen zum weltweiten PC-Wachstum, erstmals das Tablet-Segment mit Apples iPad oder dem Samsung Galaxy Tab. Andere Statistik-Institute betrachten die Geräte mit berührungsempfindlicher Oberfläche in einer gesonderten Kategorie.

Any argument that a pad is not a PC is simply out of sync. […] With screen sizes of seven inches or above, ample processing power, and a growing number of applications, pads offer a computing experience comparable to netbooks.„, schreibt Canalys-Analyst Daryl Chiam.

Die Erwähnung von Netbooks ist interessant, da heutzutage niemand mehr den Mini-Rechenmaschinen ihren Platz im PC-Markt abschreiben würde. „Pads gave the market momentum in 2010, just as netbooks did the year before„, führt Chiam in der Pressemitteilung weiter aus.

Das iPad erreichte im April 2010 die Marktreife. Der erste Quartalsbericht mit iPad-Zahlen folgte im Juli 2010. Seitdem steht offen die Analysten-Frage im Raum: „What if the iPad were a PC?„. Die bereits damals durchgerechneten Erhebungen schossen durch den Himmel. Die aktuellen Canalys-Zahlen belegen dies jetzt, indem sich Apple an Position drei der weltweit größten PC-Hersteller wiederfindet.

Andere Institute, wie beispielsweise Gartner, definieren „Media Tablets“ außerhalb des PC-Marktes. Es bleibt abzuwarten, wie lange dies noch so fortgeführt wird.

Media tablet hype around devices such as the iPad has also affected consumer notebook growth by delaying some PC purchases, especially in the U.S. consumer market. Media tablets don’t replace primary PCs, but they affect PC purchases in many ways,“ Ms. Kitagawa said. „At this stage, hype around media tablets has led consumers and the channels to take a ‚wait and see‘ approach to buying a new device.

Update

Five years ago, back when Gartner and IDC were confused about what a smartphone was Canalys was on top of the market and was the first to correctly describe the smartphone. Kudos for being the first again.

[update III] Weißes iPhone-Modell zurück in der Apple-Galerie

iPhoneBlog.de_White.jpg

Der Apple Store (Affiliate-Link) verabschiedete sich am heutigen Vormittag für einige Stunden, kehrte jedoch jetzt unverändert zurück. Neben einer überarbeiteten Menüleiste auf Apple.de findet sich als spannende Neuerung das weiße iPhone-Modell zurück in der Bildergalerie (und auf dem technischen Datenblatt). Bestellen lässt sich das Gerät bislang nicht.

Die Gerüchte um zwei Versionen mit den Produktnummern MC604X/A (16 GB) und MC606X/A (32 GB) halten sich durch einen MacRumors-Forenteilnehmer, der sich bereits in der Vergangenheit durch mehreren erfolgreiche Vorhersagen auszeichnete, im Gespräch.

Die lebhafte Geschichte um die weiße Gehäusefarbe geht damit in eine nächste (noch zu ertragende?) Runde.

Update

Kommando zurück. Die europäischen Apple-Seiten scheinen die weißen Modell nie entfernt zu haben, obwohl ich mich daran nicht erinnern mag. Auf der US-Seite finden sich die gebleichten Telefone weiterhin nicht. Von dort wurden sie Ende Oktober 2010 entfernt.

(Danke, tomvel!)

Update II

iPhoneBlog.de_White_AU.jpg

Erste Bildsichtungen des weißen Modells schleichen sich in den australischen Online-Store.

Update III

Also doch: Die Bildergalerie des deutschen Apple Stores führt derzeit nicht mehr das weiße Modell.

Apple-Werbung: ‚iPad is Iconic‘

DirektIconic

Aus der Werbereihe „iPad is …“ entspringt dieses fünfte Video, welches speziell das Apple-Tablet bewirbt. Anfang Dezember war das iPad „Amazing„, heute ist es „Iconic“ und spielt erstmals die Anzahl der 60.000 verfügbaren App-Store-Programme in den Vordergrund.

Exemplarisch finden diese Applikationen im Spot eine Erwähnung:

DCTP-Interview mit ‚Doodle Jump‘-Entwickler

DirektDoodle (Flash-Video bereitet – bei mir – im Safari-Browser Probleme. Hier der Link zur Webseite.)

Im Rahmen der DLD-Konferenz der Hubert Burda Media Holding in München produzierte Philip Banse eine Handvoll Interviews mit beteiligten Sprechern und Gästen. Neben sehr empfehlenswerten Gesprächen mit Robert Scoble, Mercedes Bunz oder Daniel Domscheid-Berg, zerrte er auch Doodle Jump-Mitbegründer Igor Pusenjak vor das Mikrofon.

Aus iPhone-Perspektive ist zu dem Dauer-Chartstürmer im App Store nicht mehr viel zu sagen. Wer acht Millionen Downloads erreicht und die Apple-Hitliste der ‚Meistgekauften iPhone Apps aller Zeiten‚ (in mehreren Ländern) anführt, sitzt in einem sicheren Sattel. Im April 2010 hatte sich das Brüder-Projekt ‚erst‘ 3.5 Millionen Mal verkauft. Ein Video-Interview mit Marko Pusenjak führte damals All Things Digital.

Trotz allem Erfolg lassen die Firmen-Oberhäupter der Lima Sky, LLC (für mich) konkrete Versionen für kommende Projekte vermissen. Damit steht weiterhin der Beweis aus, das Doodle Jump (0.79 €; App Store-Link) keine Eintagsfliegen war. Wenn dem trotzdem so sein mag, und in den nächsten Jahren das Geld mit Plüsch- und Stofftieren verdient wird, ist dagegen natürlich nichts zu sagen…

Leider vermisst das aktuelle Interview eine kurze Erläuterung zu dem kürzlich aufkochenden Thema Marken-Schutz. ‚Lima Sky‘ hatte sich nach eigenen Angaben „aus Selbstschutz“ das Wort ‚Doodle‘ gesichert und ein paar Anwaltsbriefe an Mitstreiter verschickt.

[KlimBim] Google Wetter und Print, iPhone-Markt in Südkorea, Zinio-Kiosk, weiße Modelle, CDMA-Version und der zwitschernde App Store

Mit dem Suchbegriff ‚Weather‘ auf Google.com von einem mobilen Android- oder iOS-Gerät stellt der Suchmaschinen-Anbieter die Wetter-Informationen des aktuellen Aufenthaltsortes dar.

via googlemobile.blogspot.com

Google Cloud Print‚ druckt von der mobilen iOS-Plattform E-Mails und Dokumente über einen Windows PC mit aktuellster Version des Chrome-Webbrowsers. Darin lassen sich das Gmail-Kontoinformationen hinterlegen, über die Druckaufträge (weltweit) vermittelt werden – das iPhone muss sich dabei nicht im gleichen Netzwerk wie der Drucker befinden. Mac- wie auch Linux-Support sollen „bald“ folgen.


iPhoneBlog.de_KT.jpg

Nach lediglich 14 Monaten im südkoreanischen Markt durchschlägt das iPhone die Marke von 2 Millionen verkauften Einheiten.

KT, the exclusive partner selling the iPhone, said Sunday that more than 2 million people have purchased the sophisticated handsets since their release in late Nov. 2009.

The Korea Times

The number of iPhone 4’s sold – 1.03 million – outstripped the number of iPhone 3GS’ sold by 53,000, KT said.

Korea Joongang Daily


iPhoneBlog.de_Edge-1.jpg

Zinio, der digitale Zeitschriften-Kiosk mit aktuell 3.500 Publikationen, verzeichnet seit dem iPad-Start im vergangenen April ein Wachstum von 350-Prozent. Über ein von iTunes- oder dem App-Store-unabhängiges Benutzerkonto wickelt der Anbieter Zeitungs- und Magazin-Abonnements ab. Apple bleibt außen vor. Zumindest vorerst.

Aktuell beziehe ich persönlich aus dem Zinio-Angebot das UK-Spielemagazin Edge. Das dafür benötigte Prozedere lässt sich als „umständlich, aber geht schon“ beschreiben.


iPhoneBlog.de_White.jpg

Weiße iPhone-Modelle tauchen in der AT&T-Lagerverwaltung auf. Zuvor zeigten Einträge der US-Elektronikkette Best Buy auf ein solches, möglicherweise zukünftiges, Inventar. Der deutsche Mobilfunkanbieter Vodafone hatte am 17. Januar den lustigen Reigen an Gerüchten über den Betriebs-Bestand losgetreten.

Oft sagen diese generischen Einträge nicht viel aus. Die Häufung im Zusammenhang mit ihrer jetzigen Streuung über verschiedene Anbieter ist jedoch eine Erwähnung wert. Apple will weiterhin die alternative Farb-Version vom iPhone 4 dieses Frühjahr auf den Markt werfen.


iPhoneBlog.de_Carriers.jpg

Eine CDMA-Version des iPhone 4 erscheint selbst mit begrenztem US-Fokus absolut sinnvoll. Man bedenke: Der Verizon-Deal ist „mehrjährig aber nicht exklusiv“ und lässt sich damit auch auf andere Märkte wie Indien oder China ausweiten.


iPhoneBlog.de_App Store.jpg

Der cupertinische App Store besitzt seit gestern einen (verifizierten) Twitter-Account. Punkt.

EAs Dead Space erscheint im US-Store. DE-Veröffentlichung fraglich. (+ Video)

Mit zwei Screenshots kündigte sich zu Anfang diesen Jahres ‚Dead Space‚, ein potenzieller Hochkaräter aus dem Hause EA, an. Der erste Trailer begeisterte (mich) in der letzten Woche nicht. Das Spiel haut jedoch aus den Socken. Leider ist es zum Zeitpunkt dieses Artikels nicht im deutschen App Store erhältlich. Die hiesige EA-Presseabteilung besitzt derzeit keine weiterführenden Informationen…

iPhoneBlog.de_Dead.jpg

Mit Blick auf die Konsolen-Vorgänger und die US-Fassung (bereits mit deutschen Untertiteln), die diesem Bericht zugrunde liegt, verwundert das eigentlich nicht. Ich hätte ich es besser wissen sollen, als ich am gestrigen Montag den Titel in den neuseeländischen App Store habe einziehen sehen. Große Publisher scheren sich auch im App Store noch um Altersfreigaben. Der Science-Fiction-Shooter erhielt in seiner Konsolen-Version ein USK 18-Label. Die zweite Fassung erscheint leicht gekürzt Anfang Februar in Deutschland, nachdem das Bayerische Sozialministerium Einspruch gegen die USK-Freigabe ab 18 Jahren einlegte. Insgesamt begutachtete die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle Dead Space 2 (Affiliate-Links: PS3 / Xbox 360 / PC) insgesamt sechs (!) Mal.

Für die iOS-Umsetzung zeigt sich das australische IronMonkey Studio verantwortlich, das bereits die Sims 3 oder Need For Speed Undercover als Referenzen zu verzeichnen hat. Und auch die Dead Space-Adaption ist gelungen. Beängstigend gut gelungen. Nein, ernsthaft: Das Computerspiel-Genre Survival Horror beschreibt sich immer recht locker. Im Spiel selbst verkrampfen sich dann jedoch die Finger, Augenlider beginnen ängstlich zu zucken und der Herzschlag erklimmt ungesunde Tempobereiche. Natürlich nur bei guten Vertretern, so wie dieser Dead Space-Version.

DirektDead *

Als Sequel zur ursprünglichen Fassung schleicht ihr als Weltraum-Mechaniker Vandal durch stählerne Kosmos-Korridore um blutrünstigen Aliens zumindest ein Mindestmaß an Manieren beizubringen. Über die ersten Tutorial-Level lernt ihr den Umgang mit fliegenden Kettensägen-Blättern und Plasma-Knarren. Die furchteinflössende Atmosphäre setzt sich aus HD-Optik mit intelligent verwendeten Lichteffekten sowie beklemmendem Sound-Design zusammen. Nächtliche Patrouillen durch die blutverschmierten Stahltunnel der Weltraum-Kolonie ziehen euch ins Spiel wie die dunkle Schwerelosigkeit den Sauerstoff aus einem Raumschiff. Die Schussmunition ist begrenzt, was den schweißigen Fingern nicht entgegenwirkt. Spätestens wenn unser Hauptdarsteller von Halluzinationen überrannt wird, sitzt man aufrecht im Bett.

Das Dead Space-Debüt feiert heute bis auf Deutschland in fast in allen App-Store-Ländern seine Veröffentlichung – von Österreich bis in die USA. Es bleibt aufgrund der hohen Spiel-Qualität des Titels zu hoffen, dass sich der Einstand ‚lediglich‘ verschiebt. Mit Blick auf Bad Company 2 ($4.99; US-Link), das EA in der Vorweihnachtszeit in den App Store stellte und bis heute im DE-Store auf sich warten lässt, fällt meine Hoffnung dafür jedoch gering aus.

iPhoneblog_Dead-Space.jpeg

-> App Store US-Links (iPhone / iPad)

** Alle selbstproduzierten Videos gibt es neben der oben eingebundenen HD-Version auch ‘iPhone-kompatibel’ in unserem Podcast-Feed, den ihr beispielsweise über iTunes oder einem anderen Multimedia-Verwaltungsprogramm eurer Wahl abonnieren könnt.

Springer meldet IVW-Zahlen für ePaper-Ausgaben

iPhoneBlog.de_ivwdaten-1.jpg

Insgesamt sieben individuelle ePaper-Publikationen der Axel Springer AG finden sich erstmals in den IVW-Zahlen des vergangenen Quartals. Dabei geht es nicht um heruntergeladene iPad- oder iPhone-Programme sondern die bezogenen Ausgaben der iKiosk-App (Link). Vornehmlich interessant stechen dabei die Gesamtzahlen der Abos ins Auge, die sich lediglich im dreistelligen Bereich bewegen. Die Zahlen verraten nicht, über welchen Abo-Zeitraum beispielsweise die Computer Bild von 322 Personen bezogen wurde. Zur Auswahl stehen 30 Tage für 2.99 €, drei Monate für 8.99 € sowie ein Jahr, das mit insgesamt 35.99 € zu Buche schlägt.

Die Zusammensetzung der aufgeführten Spalte ‚Sonstiger Verkauf‘ bleibt leider nebulös. Einzelausgaben lassen sich nicht über die iKiosk-App erwerben. Dort existieren jedoch aktuelle PDF-Proben der jeweiligen Publikationen, die kostenlos heruntergeladen werden können. In die Kategorie ‚Verkauf‘ dürften diese Exemplare nicht fallen. Meedia.de gibt an, dass beispielsweise die 17.983 Exemplare der ‚Bild Deutschland‘ aus dem ePaper-Verkauf der iPhone-Abos stammen. Welchen Anteil davon die stark rabattierten Werke, welche dem Erwerb der 79-Cent-Anwendung für 30 Tage beigelegt wurde, erhalten, bleibt ungeklärt. Zugunsten der Axel Springer AG spricht, dass Anfang Dezember sowohl die Verkaufs- als auch Download-Zahlen der iPhone- und iPad-App bekannt gegeben wurde. Auf die ‚Bild‘ entfielen damals 405.400 Verkäufe sowie 263.300 Downloads.

Als Schlussfolgerung daraus müsste die Kategorie ‚Sonstiger Verkauf‘ die bezogenen Einzelausgaben der iPhone-Anwendung ohne ePaper-Abos abdecken. Bestätigt ist das jedoch nicht. Laut des Fachmagazins Werben & Verkaufen steht ‚Bild‘ mit diesen IVW-Zahlen „an digitaler (Tageszeitungs-)Spitze‘ in Deutschland. Luftsprünge über dreistellige Abonnentenzahlen dürften trotzdem ausbleiben.

iPhoneBlog.de_WV.jpg

Einstweilige Verfügung: PayTV-Sender Sky geht gegen die „Liga total!“-Werbung der Deutschen Telekom vor

iPhoneBlog.de_Mobiles Internet.jpg

Wie die Online-Ausgabe des Magazins ‚Digital Fernsehen‚ soeben berichtet, übermittelte der PayTV-Anbieter Sky eine einstweilige Verfügung gegen die Werbung der Deutschen Telekom. Die Reklame des Fußball-Bundesliga-Angebots „Liga total!“ steht dabei in der Kritik, den Eindruck zu vermitteln, dass die Nutzung von ‚Mobile TV‘ mit jedem gewöhnlichen Mobilfunkgerät möglich ist. Der Bezahlsender untersagt dabei dem ehemaligen iPhone Exklusiv-Anbieter Werbe-Slogans wie „Unterwegs und trotzdem mittendrin“ oder „Die Bundesliga live erleben“.

Da die Nutzung von IPTV der Entertainment-Sektion ein UMTS-fähiges Gerät erfordert, sollen alle Werbemittel, die dies nicht klar kennzeichnen, entfernt werden. Plakate und Print-Produkte sind vornehmlich beanstandet. Der Online-Auftritt der Deutschen Telekom unter der Rubrik ‚Mobiles Internet‘, begrenzt die Geräteauswahl bereits in der ersten Übersichtsseite.

Das deutsches Pay-TV-Unternehmen und der Mobilfunkanbieter befinden sich bereits seit der laufenden Bundesliga-Saison in einem Konkurrenzkampf um ihre Zuschauer, der sich sowohl auf eine Übertragung am Fernseher als auch den mobilen Bereich erstreckt. Beide Anbieter sind mit einer dafür zugeschnittenen Anwendung im App Store vertreten (Sky: iPhone, iPad / Mobile TV). Während die Deutsche Telekom das Fußball-Paket als Monatsabo für 4.95 Euro feilbietet („Liga total! Komplettpaket 7.95 €), verlangt Sky als Sockelangebot 16.90 Euro („Sky Welt“). Bis zum 28. Februar lässt sich damit die Anwendung auf dem iPad und iPhone nutzen – iOS-Einzelabos sind nicht möglich. Nach Aussage der Telefon-Hotline ist ab März 2011 ein entsprechendes Premium-Paket sowie die HD-Option für insgesamt 43.90 Euro notwendig. Das Jahresabonnement soll für die ersten sechs Monate derzeit ’nur‘ 24.90 Euro kosten.