[update II] Apple veröffentlich iOS 4.3 beta 2

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Bereits eine Woche nach der ersten Beta-Fassung von iOS 4.3 veröffentlicht Apple die zweite Entwickler-Version. Die neue Build-Nummer für die Betriebssystem-Fassungen von iPad, iPhone 4 und 3GS sowie den iPod touch der dritten sowie vierten Generation lautet 8F5153d. Auch der Apple TV bekommt die heutige Aktualisierung mit auf den Weg.

In den Release-Notes gibt Apple bekannt, dass die Multitasking-Gesten für das iPad, mit denen sich Applikationen wechseln lassen und auf den Homescreen zurückgekehrt wird, nicht für die finale Version von iOS 4.3 geplant sind.

This beta release contains a preview of new multitasking gestures for iPad. You can use four or five fingers to pinch to the Home Screen, swipe up to reveal the multitasking bar, and swipe left or right between apps. This feature will not be enabled in iOS 4.3 for customers, but we are providing this preview to gather input on how these gestures work with your apps.

Registrierte Entwickler laden sich aus bekannter Quelle den aktuellsten iOS-Build.

-> https://developer.apple.com/

Update

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Einem Eintrag in den Systemeinstellungen nach zu urteilen, dürften mit dem nächsten iOS-Update Push-Benachrichtigungen für den mobilen iTunes Store seinen Nutzer über ‚Ping‘-Aktivitäten oder Download-Fortschritte informieren.

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Visuelle Hinweise in Form von Applikations-Icons deuten, mit zunehmend absteigender Überraschung, auf eine Kamera im iPad der nächsten Generation hin. Die Datei „homeScreenOverlayFaceTime~ipad.png“ verbirgt neben der graphischen Illustration einer FaceTime-Videotelefonie, eine Foto-Anwendung und den vom Mac bekannten ‚Photo Booth‚. Eine namentliche Erwähnung möglicher Foto-Effekte dieser Schnappschuss-Software hatte sich bereits in der ersten Beta-Fassung gezeigt.

Nach dem derzeitigen Stand der Gerüchte bleibt jedoch weiterhin die Frage unbeantwortet, ob das iPad 2 sowohl eine vorder- als auch rückseitige Kamera mitbringt.

Unabhängig von dieser iOS-Beta erteilte John Gruber von Daring Fireball dem gemutmaßten iPad-Bildschirm mit ‚Retina‘-Auflösung eine Absage.

I asked around, and according to my sources, it is too good to be true: the iPad 2 does not have a retina display. I believe the iPad 2’s display will remain at 1024 × 768. Its display may be improved in other ways — brighter, better power consumption, thinner, perhaps.

Update II

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via BGR.com

Auch am iPhone testet Apple bereits die vom iPad bekannten Multitasking-Gesten. Laut ‚Boy Genius Report‘ soll es sich bei dem abgebildete Screenshot um eine interne Entwickler-Version handeln.

[KlimBim] PlayBoy-Ausgaben, ‚The Guardian‘, Microsofts ‚OneNote‘ und App-Auszeichnungen

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Nackte Tatsachen im März? Wir werden sehen, Hugh.

Update:

„We are releasing a Web-based subscription service with Bondi Digital Publishing that will give users access to every issue of Playboy both past and present,“ […] The Web service will be available to iPad users through the tablet’s Safari browser.“

Update-Ende


Wie angekündigt springt ‚The Guardian‚ in Version 2.0 (kostenlos; App Store-Link) auf ein kostenpflichtiges Abo-Modell seines Nachrichten-Angebotes. Zwölf Monate ‚News‘ kosten 5.49 Euro – 6 Monate schlagen mit 3.99 Euro zu Buche.

Bleibt die Frage, ob Konsumenten bereit sind, 50 Cent pro Monat für Nachrichten in einer App auszugeben, wenn diese Infos auch kostenlos auf guardian.co.uk einsehen können.

Derweilen fordert der Axel Springer Verlag ‚die Branche‘ zu höheren Preisen auf:

Die Verlage dürften jetzt ihre „zweite Chance“ in der digitalen Welt nicht verpassen […] und müssten den Mut haben, für Apps den vollen Preis zu verlangen.


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Microsoft veröffentlicht OneNote (kostenlos; US-Link), einen (kleinen) Software-Geigenspieler der Office Suite, im US-App-Store und handelt sich innerhalb von 24 Stunden knapp 900, eher negative Bewertungen ein. Vornehmlich wegen eines Login-Fehlers ‚400‘, der trotz gültigem Benutzerkonto den Zugang verweigert.

Nichtsdestotrotz bleibt es ein interessanter und beachtenswerter Schachzug…

Ein mobiler Abgleich mit Microsofts OneNote ist übrigens auch mit der Drittanwendung MobileNoter (kostenlos; App Store-Link) möglich, die mit überwiegend positiver Bilanz auch hierzulande im Download-Portal steht.


Apples iTunes-Paradies listet seit kurzem die „Meistgekauften iPhone Apps aller Zeiten“ (App Store-Link) und die ‚International Mobile Gaming Awards‘ führen in ihrer siebten Ausführung viele bunte iOS-Nominierungen der jüngeren Vergangenheit auf.

[app] OffMaps II – Offline-Kartennavigation und Städteführer

Die Offline-Kartenanwendung ‚OffMaps‚, an dieser Stelle bereits mit zahlreichen Erwähnungen, findet sich seit der vergangenen Nacht als komplett neues Programm im App Store. Sein Entwickler empfiehlt, den ersten Teil nicht mehr zu kaufen, lässt zwecks (Re-)Download die Software derzeit jedoch noch in iTunes verweilen. Ebenfalls mitgedacht: Besitzer der Vorgängerversion profitieren bei einer erneuten 79 Cent-Investition indem sie drei kostenlose Städtekarten erhalten. Alle Neukunden bekommen zum Start zwei Download-Städte und können sich weitere Pakete nachkaufen. Die ‚Guide‘-Flatrate kostet 5 Euro; kleinere Bundles mit drei Zusatz-Landkarten kosten 79 Cent.

Die Inhalte basieren weiterhin auf dem Kartenmaterial von OpenStreetMap. Es gibt keine Unterschiede mehr zwischen den eigentlichen Plänen sowie den aufgesetzten Reiseführer-Informationen. Dessen Auswahlmenü erinnert ’stark‘ an das Drehrad-Layout der FutureTap AppWohin? – GPS Points of Interest‚ (2.39 €; App Store-Link). Bei Bedarf lassen sich Wikipedia-Infos inklusive Fotos dazuschalten.

Mit den nun wesentlich kompakteren Karten-Ausschnitten, die sich leider nicht mehr individuell bestimmen lassen, versorgt man sich idealerweise im Vorfeld einer (Auslands-)Reise. Darin stehen vier unterschiedliche Ansichten zur Auswahl. Vom Wechsel zwischen dem Tag- und Nacht-Modus ergibt sich eine bessere Lesbarkeit. Die Tram- und Bus-Perspektive hilft Auswärtigen bei der Navigation durch das fremde Verkehrsnetz.

Über genau diese Auswahl am rechten unteren Kartenzipfel lässt sich eine geöffnete ‚Map‘ wieder schließen. Das fällt leider ein wenig umständlich aus. Intuitiver wäre, wenn ein Druck auf den GPS-Positionsbestimmer auch den Wechsel über bereits vorhandenes Kartenmaterial verstehen würde.

Apropos GPS. Wer im Ausland Roaming-Gebühren sparen möchte, sollte nicht komplett in den Flugmodus wechseln, da sich so auch der GPS-Chip (inklusive Kompass) deaktiviert. Die Netzwerk-Einstellung für Daten-Roaming ist daher zu bedenken.

OffMaps 2 verpackt auch im zweiten Anlauf das Kartenmaterial von OpenStreetMap in ein gelungenes Gewand und erreicht durch das komplette Re-Design und mit der Nivellierung von Reiseführer-Infos mehr Übersichtlichkeit. Auch (oder insbesondere) mit ‚internetlosen‘ iOS-Geräten, wie beispielsweise einem iPad WiFi oder iPod touch, ist diese Software sehr zu empfehlen.

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-> Universal; App Store-Link

‚Starbucks‘-Zahlungen über iPhone-App

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Foto: grumption (cc)

Die Kaffeehaus-Kette Starbucks führt am heutigen Tag in 6.800 US-Filialen ein mobiles Bezahlsystem ein, bei dem ein iPhone, iPod touch oder BlackBerry über eine Anwendung den Finanz-Transfer abwickeln. Die ‚Starbucks Card Mobile‚ (kostenlos; US-Link) lässt sich via PayPal oder Kreditkarte mit Guthaben aufladen und fungiert gleichzeitig als ‚Stempelkarte‘ von Rabattangeboten.

Touch to pay‚ nutzt einen traditionellen 2D-Scanner als Schnittstelle – der Übertragungsstandard zum kontaktlosen Austausch von Daten, ‚Near Field Communication‘ genannt, soll mit einer breiteren Geräteunterstützung in Zukunft folgen. Da Google für das Betriebssystem Android bereits Unterstützung für die NFC-Technologie angekündigt hat, dürfte sich auch Apple mit der nächsten iPhone-Generation um diese Technologie kümmern. Diverse Gerüchte verweisen bereits darauf.

[app] AirView empfängt Video-Streams von iTunes und iOS-Geräten

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Ohne Modifikationen lassen sich mit einer aktuellen 4.2-Basis-Firmware und dem App-Store-Programm AirView Video-Streams von iTunes oder anderen iOS-Geräten auf ein iPad, iPhone oder den iPod touch weitergeben – drahtlos im gleichen Netzwerk. Dazu spielt das sendende Gerät die Datei ab und übergibt diese anschließend über den AirPlay-Knopf an den Empfänger. Dieser muss lediglich die AirView-Anwendung geöffnet halten.

Mit DRM-Kopierschutz-Grippe befallene Videos sowie Fotos und Musik lassen sich nicht übertragen. Der handzahme Pflicht-Download tummelt sich als kostenfreie Universal-Anwendung seit heute im App Store. Wie lange er dort verweilt, bleibt ungewiss. Das verwendete Programm-Symbol fällt identisch zu Apples AirPlay-Icon aus. Von der (bislang) nicht vorgesehenen Funktionalität einmal ganz zu schweigen…

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-> App Store-Link

[update II] Apples Geschäftszahlen Q1 2011: 16.24 Millionen iPhones / 7.33 Millionen iPads

Apple veröffentlicht am heutigen Abend die Geschäftszahlen für das erste, fiskalische Quartal 2011, welches am 25. Dezember 2010 endete. Die iPhone-Verkäufe legten über das gewohnt starke Weihnachtsgeschäft im Vergleich zum letzten Jahr um 86-Prozent zu. Cupertino verteilte insgesamt 16.24 Millionen iPhones an seine Kundschaft.

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Das erste Weihnachtsgeschäft vom iPad verlief ähnlich turbulent. 7.33 Millionen Geräte fanden im vergangenen Quartal einen Käufer.

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Der US-Konzern verzeichnet 26.74 Milliarden US-Dollar Umsatz und wächst damit gegenüber dem Vorjahresquartal um 71-Prozent. Mit 6 Milliarden US-Dollar Nettogewinn ($6.43 US-Dollar pro Aktie) ist auch dieses Quartal mit Rekordzahlen bestückt. Außerdem konnten 19.45 Millionen iPods (7-Prozent weniger gegenüber dem Vorjahrsquartal) sowie 4.13 Millionen Macs (23-Prozent Zuwachs gegenüber dem Vorjahresquartal) abgesetzt werden. Welche iPod-Modelle sich wie verkauften, gab Cupertino wie gewohnt nicht bekannt.

62-Prozent aller Umsätze erzielte Apple außerhalb der USA.

“We had a phenomenal holiday quarter with record Mac, iPhone and iPad sales,” said Steve Jobs, Apple’s CEO. “We are firing on all cylinders and we’ve got some exciting things in the pipeline for this year including iPhone 4 on Verizon which customers can’t wait to get their hands on.”

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Im Oktober durchbrach Apples Aktienkurs die Marke von $300 US-Dollar. Der derzeitige Kurs pendelte sich trotz dem (kleinen) Ausreißer durch die Bekanntgabe der medizinischen Auszeit von Steve Jobs, die am gestrigen Montag offiziell wurde, auf $340 US-Dollar pro Börsenpapier ein.

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Die telefonischen Erläuterungen zu den veröffentlichten Zahlen erfolgt gegen 23 Uhr (MEZ). Spannende Details finden unter diesem Beitrag als Aktualisierung eine Erwähnung.

Update

Rekordumsatz auch beim iTunes Stores mit 1.1 Milliarden US-Dollar.

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  • Bis zum 25.12.2010 hat Apple insgesamt 14.8 Millionen iPads verkauft.
  • Das iPhone ist bei 185 Mobilfunkanbieter in 90 Ländern erhältlich.
  • Die Asien-Pazifik-Region und Japan verdoppeln ihre iPhone-Verkäufe (bislang) jährlich.
  • 88 der Fortune 100 Firmen führen das iPhone; 80-Prozent haben oder planen das iPad eingeführt.
  • Insgesamt existieren 160 Millionen iOS-Geräte.
  • Seit Juni 2007 hat Apple über 90 Millionen iPhones verkauft.
  • Das iPad ist aktuell in 46 Ländern erhältlich; noch im Januar sollen 15 weitere Länder folgen.
  • Apple hätte gerne mehr iPhone-Inventar aufgebaut; Nachfrage jedoch ungebremst hoch.
  • Apple besitzt $60 Milliarden US-Dollar in Barvermögen.
  • 2005 schloss Apple für $1 Milliarde US-Dollar ein Abkommen mit Zuliefern für Flashspeicher. ‚Ähnliche Investitionen‘ sind geplant mit dem jetzt vorhandenen Barvermögen.
  • Tim Cook über CES-Tablets: „we’re very very confident with entering into a fight with anyone.“ […] „So today they’re vapor… and we’re not sitting still. We have a huge first-mover advantage.“
  • Weltweit existieren keine iPhone Exklusiv-Verbindungen mehr zwischen Apple und Mobilfunkanbietern.

Update II

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[KlimBim] World of Goo, Personal Hotspot, Handelsblatt First, HackCenter und App Store-Wachstum

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50-Prozent Preisnachlass dieser Tage für ‚World of Goo‚ (3.99 €; App Store-Link), das hier bereits sein individuelles iPhoneBlog-Video erhielt.

Trotzdem bleibt es unverständlich, wie man als iPad-Besitzer dieses Spiel noch nicht sein Eigen nennen kann…

(Danke, Daniel!)


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Alles andere wäre dreist…

Bei O2, Vodafone, E-Plus und Co. sollen ebenfalls mit bestehenden Tethering-Tarifen keine zusätzlichen Kosten anfallen wie Heise.de in Erfahrung brachte.


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Handelsblatt First (kostenlos; App Store-Link) nimmt sich vor, alle „exklusiven Meldungenzuerst in der iPad-App zu veröffentlichen. Doch dem nicht genug: Seit der heutigen Veröffentlichung hüllt sich der Webauftritt http://www.handelsblatt.com/ in ein entsprechendes iPad-Kostüm.

Hingabe pur.

Der Download der „Handelsblatt First“-App aus Apples App Store ist bis zum 30. April kostenfrei – das „Handelsblatt“ bedankt sich beim Sponsor Siemens für die freundliche Unterstützung. Danach wechselt die App in ein Abomodell: Ab 1. Mai müssen Nutzer 11,99 Euro pro Monat berappen, 119,99 Euro verlangt das „Handelsblatt“ pro Jahr.


Wer hätte es gedacht: Highscore-Listen lassen sich über aufgebrochene Geräte manipulieren! ‚HackCenter‘ soll jedoch keine Veröffentlichung erfahren und gewährt damit auch keine technische Verifikation oder Falsifikation.

As much as I appreciate the personal attacks, with everyone calling me a douchebag and whatnot, I decided that due to the overwhelmingly negative response to this video I will NOT be releasing HackCenter to ANYONE.


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Durchschnittlich finden sich 60 Applikationen auf jedem verkauften iOS-Gerät. Die eigentlich beeindruckende Zahl, die Horace Dediu errechnete, sind für mich jedoch die 30 Millionen App-Store-Downloads pro Tag.

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Ebenfalls spannend: „iTunes has paid over $2 billion to app developers and $12 billion to record labels“.

Ersatzteile-Hersteller führt ‚iPad 2 LCD Screen‘ und ‚iPad Vibrating Motor‘ im Sortiment auf

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Anfang Januar zeigte der Zubehör-Lieferant ‚Global Direct Parts‚ das YouTube-Video eines iPhone 4-Gehäuserahmens mit modifizierter Antennen-Konstruktion, welches bis auf den seitlichen Simkarten-Einschub in dieser Form wieder auf der Verizon-Pressekonferenz auftauchte. Ein Nutzer mit den Namen ‚Apple Inc.‘ hatte das Video zuvor nach wenigen Stunden von dem Videoportal entfernen lassen. An anderer Stelle findet es sich dort (natürlich) immer noch.

Seit dem vergangenen Wochenende taucht im Sortiment genau dieses Ersatzteile-Herstellers ein ‚iPad 2 LCD Screen‚ sowie ein ‚OEM Apple iPad Vibrating Motor‚ auf. Die ansonsten formlose Erwähnung ohne einen nennenswerten Informationsgewinn enthält jedoch zwei Preisangaben. Der LCD-Bildschirm ist mit $218.19 US-Dollar beziffert.

Unter Annahme, dass die Nennungen nicht komplett der Phantasie entsprungen sind (was gut möglich ist), wäre dies ein erheblich höherer Preis für eine Einzel-Komponente gegenüber dem Vorgängermodell. Glaubt man den Schätzungen von iSuppli vom Frühling 2010, kostete das Touch-Display zum iPad-Start rund $80 US-Dollar. Die kleinste iPad-Ausführung mit 16 GB Speicher als WiFi-Version sollte zum damaligen Zeitpunkt (inklusive Montage und Verpackung) mit $229.35 US-Dollar bemessen sein.

Update: Wie in den Kommentaren richtig angemerkt wurde, bezifferte Global Direct Parts im Juni 2010 den Bildschirmpreis mit $144.99 US-Dollar, der mittlerweile auf ’nur noch‘ $63.35 US-Dollar gefallen sein soll. Update-Ende

(Danke, Mikey!)

Diese enorme Preisdifferenz schlägt in die Gerüchtekerbe aus dem vergangenen Wochenende, bei dem eine verdoppelte Bildschirmauflösung von 2048 x 1536 die Runde machte. Die Kosten eines solchen hochaufgelösten Displays wurden dabei nur am Rand diskutiert. Ich fände es extrem spannend, wenn Apple mit dem iPad 2 versuchen würde, die eigenen Margen klein zu halten um ein technisch leistungsfähigeres Gerät gegen die sich ankündigende Tablet-Konkurrenz aufzufahren. Entgegen Prozessorleistungen und Arbeitsspeicher vermittelt der Bildschirm zweifelsohne den ersten (eventuell entscheidenden) Geräteeindruck für Kunden.

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Einen Vibrationsmotor vermissen vornehmlich App Store-Spiele-Produzenten. Warum es kein ‚Rüttel-Chip‘ in die ersten iPad-Generation schaffte, verwunderte sowohl zum damaligen Veröffentlichungszeitpunkt als auch heute noch.

Dass sich diese Sortiment-Aufstellungen auch als kompletter Quatsch erweisen können, bedarf glaube ich keiner separaten Erwähnung?