[24-Tage-im-Dezember] Canon S95 + EyeFi – 22/24

DirektEyeFi* – Canon S95 + Eye-Fi Pro X2 (Affiliate-Links) + iPhoneBlog-Artikel

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Mehr Weihnachtsfreuden aus dem Hause Square Enix: Eine erste Teaser-Webseite der Rollenspiel-Perle ‚Chrono Trigger‚ kündigt sich schnörkellos für das Frühjahr 2011 an. Die prominenten Klänge der Uematsu-Komposition versprechen die Hoffnung auf mehr Retro-Portierungen für „Mobile“ – oder praxisnäher ausgedrückt: iPhone und iPad.
Apple gibt soeben per Pressemitteilung bekannt, „dass es im Laufe [dieser] Woche erwartet, dass sich das neue Apple TV über eine Millionen Mal verkauft hat“. Die zweite Hardware-Generation der Set-Top-Box (Affiliate-Link) erfuhr Anfang September seine Ankündigung und wurde Ende September an erste Besteller ausgeliefert. In der Vergangenheit hielt sich Apple mit Aussagen bezüglich der Apple-TV-Verkäufe (ihrem selbsternannten „Hobby“) bedeckt.
Während Mitbewerber Roku für die vergangenen 2.5 Monate positive Aussagen über das eigene Geschäft verliert, macht die Google-TV-Konkurrenz unter anderem mit schlechten Testurteilen auf sich aufmerksam.
Im Zusammenhang mit dem Apple TV fällt gewöhnlich das Stichwort AirPlay. Die aktuelle PR-Meldung spricht vom Apple TV der zweiten Generation als „perfektes Zubehör für iOS-Geräte“. In der Praxis bleibt der Funktionsumfang jedoch eingeschränkt, weshalb Erica Sadun mit ‚AirPlayer‚ (mittlerweile in Version 0.06 und XBMC-tauglich), das Videos vom iPad oder iPhone drahtlos an einen Mac weitergibt, für Aufregung sorgen konnte.
Inzwischen existiert ein zweites Software-Werkzeug namens AirFlick in einer erste Alpha-Fassung. AirFlick erlaubt beliebige Videos im H.264-Format von einem Mac an den Apple TV zu übergeben. Gegebenenfalls passiert dies ähnlich des App-Store-Programms ‚AirVideo‚ mit einer Live-Konvertierung. Der Apple TV als Empfangsgerät benötigt zum Abspielen keinerlei Software-Modifikationen.

Apple verbannt eine am vergangenen Wochenende erst freigeschaltete (inoffizielle) ‚WikiLeaks‘-Anwendung aus seinem App Store, die versprach einen US-Dollar seines Verkaufspreises ($1.99 US-Dollar) der Enthüllungs-Plattform zukommen zu lassen.
One Dollar For Internet Freedom. Internet democracy requires funds to stay strong. By purchasing the Wikileaks app, you donate 1 dollar of the purchase price towards organizations that work to promote the future of online democrazy.
Das ist nicht überraschend, wenn man einen Blick in die ‚App Store Review Guidelines‚ wirft:

Obwohl a) die Anwendung unter diesem Beschreibungstext (falls dieser bei dessen Genehmigung bereits so lautete) nie hätte initial zugelassen werden sollen, bleibt b) das Thema ‚Spenden‘ natürlich aktuell. Für Organisationen wie ‚Deutsches Rotes Kreuz‚ könnten sich darüber Einnahmen generieren lassen ohne eine Mehrwert-Anwendung (derzeit „Erste Hilfe DRK„) anbieten zu müssen.
Das es sich bei der jetzt verstoßenen Anwendung um die ’stark debattierte‘ (Achtung, Untertreibung!) WikiLeaks-Plattform handelt, spielt Apple in der derzeitigen Situation nicht besonders gut in die PR-Karten. Der Ansatz, die App Store-Umsätze nicht als zweite Währung zu verstehen, bei der (im Moment) keine Überprüfung stattfindet, ob Einnahmen tatsächlich weitergeleitet werden, sollte jedoch jedem einleuchten.
Enttäuschend.
Trudy Muller, an Apple spokeswoman, said the company had removed the app “because it violated our developer guidelines.” Ms. Muller added: “Apps must comply with all local laws and may not put an individual or group in harm’s way.”
Für Seiken Densetsu 2, aka Secret of Mana, hat es 17 Jahren von der ursprünglichen SNES-Veröffentlichung bis zur heutigen iPhone-Version gedauert. Aus dem ehemaligen 16-MBit-Steckmodul zauberte der japanische Videospielhersteller Squaresoft (heute Square Enix) einen mundfertigen 70-Megabyte-Download für den App Store.
Der damalige Release des Action-Adventures stand auch 1993, zwei Jahre nach dem legendären The Legend of Zelda: A Link to the Past, noch unter dessem starken Einfluss. ‚Secret of Mana‚ musste sich mit ‚den Großen‚ messen lassen und meisterte bravourös. Der Mehrspielermodus über das Multitap, dass progressive ‚Ringmenü‘ zur Auswahl von Gegenständen sowie das Grafik-Design mit seinen ‚Mode-7‘-Einschlägen und der traumhaften Akustik-Untermalung, die anlässlich des iOS-Spielstarts derzeit vergünstigt zu erwerben ist (iTunes-Link), sichern dem Titel ohne Frage einen Platz im Olymp der besten Action-RPGs.

Die in deutscher Sprache synchronisierte Fassung ließ sich Anfang der 90er Jahre als überdimensionale Pappschuber-Verpackung inklusive Spieleberater kaufen, die noch heute mit Preisen von über 60 Euro gehandelt wird.
Zugegeben: Die jetzige iPhone-Adaption muss ohne aufwendige Hülle auskommen, kostet dadurch jedoch auch nur ein Zehntel seines Verkaufspreises und liegt erstmals offiziell in einer Handheld-Version vor. Das Bild wird einzig davon getrübt, dass ‚Secret of Mana‚ derzeit nicht als ‚Universal-Spiel‘ verfügbar ist und daher keine spezielle Anpassung für den iPad-Bildschirm aufweist. Außer den Menü- und Steuerungs-Optionen bleiben die Unterschiede des Pixel-Feuerwerks gegenüber dem SNES-Original marginal – insbesondere wenn man seine Nintendo-Konsole über ein S-Video-Kabel am modernen Flachbildfernseher betreibt.

Genau dieses Setup habe ich in Vorbereitung auf die heutige Veröffentlichung neu verkabelt um auszuprobieren, wie sich die ‚On-Screen‘-Touch-Steuerung schlägt. Der typische Waldhase möchte immerhin in Echtzeit seine Schwerthiebe um die Ohren gehauen bekommen. Das erfordert Präzision am Joystick. Um es auf den Punkt zu bringen: Das iOS-Layout wirkt überreizt, zu hektisch. Teilweise springt ihr ungewollt durch die Menüs oder versucht den exakten Pixel-Weg einzuschlagen, der auf eine Brücke oder einen schmalen Pfad führt.
Überraschend ist das im direkten Vergleich zur SNES-Version nicht. Auch diese Fassung ’stolpert‘ teilweise recht holprig über den Bildschirm. Den Unterschied macht hier das Nintendo-Joypad, das mit seiner Trägheit die ‚Rastlosigkeit‘ der Touch-Steuerung überspielt, beinahe abdämpft. Das alles ist jedoch bei weitem kein ‚Deal-Breaker‘; nur verschrobene Retro-Fans wie ich müssen den Willen mitbringen, sich neu darauf einzulassen.

Daher gilt es, beide Spiele zu besitzen. Die SNES-Version (beziehungsweise Wii ‚Virtual Console‘-Ausführung) daddelt sich im Mehrspielermodus über die Feiertage gemeinsam mit Freunden; für den notorischen Arbeitsweg im Bus oder der U-Bahn liefert die (englischsprachige) Geschichtserzählung der iOS-Auflage die täglich (empfohlene) Dosis ‚Secret of Mana‚.

Für registrierte iOS-Entwickler stellt Apple seit der vergangenen Nacht den ‚iAd Producer‘, eine Mac-Software zum Erstellen und Gestalten von iAd-Werbekampagnen, zum Download. Die Software administriert HTML5-, CSS3 und JavaScript-Inhalte, die unter iOS 4 innerhalb von Applikationen eingebunden werden.
Im Paket enthalten ist außerdem ein Simulator, der die mitgelieferten „Seiten-Templates“ und „vorgebaute Animationen und Effekte“ testet. Abzuwarten bleibt, welche Qualität die damit erstellte Werbung aufweist. Bislang hielt Apple seinen Finger unterstützte Apple die teilnehmenden Werbefirmen tatkräftig – mangelnde Software-Werkzeuge zum Gestalten der Reklame standen in der Kritik.

Vollständig überzeugen konnte bislang lediglich der Werbefeldzug des Kinostreifens ‚TRON Legacy‘ (10min Video, Soundtrack-Kauf, Kino-Suche, etc.), der vor wenigen Tagen die iAd-Kampagnen auch auf dem iPad freischaltete.

Die iAd-Werbeplattform soll im Januar 2011 mit seinem 60/40-Preisgefüge auch in Deutschland debütieren.

Mit ‚Under The Covers‘ schließt Apple kurz vor Weihnachten erneut an die FaceTime-Werbespots an, die bereits vergangenen Sommer unter Regie von Sam Mendes im Fokus der iPhone-4-Veröffentlichung standen.
Als musikalische Untermalung dient ‚The Christmas Song‘ von Nat King Cole (iTunes-Link).

*Alle selbstproduzierten Videos gibt es neben der oben eingebundenen HD-Version auch ‘iPhone-kompatibel’ in unserem Podcast-Feed, den ihr beispielsweise über iTunes oder einem anderen Multimedia-Verwaltungsprogramm eurer Wahl abonnieren könnt.