Der Netflix IP-Check

Erfolgreiche US-Streaming-Angebote wie Hulu oder Netflix beweisen: Kunden sind bereit für leicht zugängliche und preislich fair positionierte Unterhaltung zu bezahlen. Zumindest dann, wenn man ihnen die Möglichkeit dazu gibt.

Über IP-Diskriminierung sperrt man derzeit alle Nicht-Amerikaner von den genannten TV- und Film-Angeboten aus. Und auch unter YouTube-Benutzern verbreitet der Hinweis „Dieses Video ist in deinem Land nicht verfügbar“ regelmäßiges Kopfschütteln, Ärger und Unverständnis. Als ob man das globale Netz wie einen Kuchen in bestimmte Regionen aufteilen könnte. Absurd. Was kommt als nächstes? Staaten, die Alterskennzeichnungen für Webseiten und Sendezeiten einführen? So weltfremd kann doch niemand sein, oder?

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Anlass genug, seinen Standort von Informations-Restriktionen zu trennen. Ein VPN-Service leistet diesbezüglich gute Dienste. Für datenhungriges Video-Material können solche $5-US-Dollar-Angebote allerdings manchmal nicht die benötigte Geschwindigkeit bieten. Michael Schmid*, bereits hier und hier mit einem Gastbeitrag vertreten, hat sich der Problematik, mit Netflix-Bezug, einmal angenommen.

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Manchmal ist eine VPN-Verbindung zu wankelmütig oder schwachbrüstig, wenn es um Video-Dienstleister wie beispielsweise Netflix geht. Während den letzten nächtlichen Bastelstunden habe ich probiert, meinem Apple TV auch ausserhalb von den USA ‚Netflix-tauglich‘ zu machen und stolperte dabei auf einen interessanten Fund.

Um besser verstehen zu können, was bei einem Verbindungsaufbau zu einem Netflix-Stream genau passiert, habe ich die Pakete aufgezeichnet und analysiert. Nach einigen Versuchen mit den Routing-Tabellen meines VPN-Routers ist es mir gelungen nur die nötigen Pakete zu Netflix per VPN zu senden und den restlichen Traffic über die normale (schnelle) Internetverbindung zu leiten.

Wichtig sind drei Adressen: netflix.com (208.75.76.17), www.netflix.com (208.75.79.17) und agmoviecontrol.netflix.com (208.75.76.32). An diese Hosts schickt der Browser, das iPad oder der Apple TV einige Test-Pakete, damit Netflix die Geo-Herkunft ermitteln kann. Mit einer bestehenden VPN-Verbindung bleibt Netflix die ursprüngliche, geografische Anfrageregion verborgen. Lediglich die IP-Adresse des VPN-Servers ist bekannt. Wenn dieser aus einer ‚Netflix-tauglichen‘ Region stammt, sendet Netflix dem Client die URL zum Stream, der sich darüber verbinden kann. Die darauf folgende Verbindung geschieht ohne Herkunfts-Überprüfung und kann somit über die (schnelle) normale Internet-Verbindung geschehen.

Wie sieht eine solche Beispiel-Konfiguration aus? Dem VPN Router wird erklärt, dass er nur die Pakete zu bestimmten Hosts durch den VPN Tunnel schickt. Leider geht das nicht, wenn man die VPN Verbindung direkt auf seinem iPad oder iPhone aufbaut, da man auf diesen Geräten die Routing-Tabellen nur schwer ändern kann. Wenn man allerdings die VPN Verbindung über einen Router oder seinen Mac laufen lässt, geht das ziemlich einfach mit ein paar Befehlen in der Konsole. Auf meinem Linux Router sah das so aus:

/sbin/route add -net 208.75.79.17 netmask 255.255.255.255 gw 10.12.0.105
/sbin/route add -net 208.75.76.17 netmask 255.255.255.255 gw 10.12.0.105
/sbin/route add -net 208.75.76.32 netmask 255.255.255.255 gw 10.12.0.105

(10.12.0.105 ist die IP des VPN Tunnels)

Da beim Aufbau des VPN-Tunnels standardmäßig zwei Einträge gesetzt werden, die den Router dazu bringen den gesamten Internetverkehr durch den VPN zu schicken, was in diesem Fall nicht erwünscht ist, müssen diese Routing-Einträge wieder entfernt werden:

/sbin/route del -net 0.0.0.0 netmask 128.0.0.0 gw 10.12.0.105
/sbin/route del -net 128.0.0.0 netmask 128.0.0.0 gw 10.12.0.105

Mit diesen fünf Befehlen leitet man nur die nötigen Pakete durch den VPN Tunnel. So erreiche ich bei einem Netflix-Stream zirka 1 Mbit/s an Geschwindigkeit, was ohne Probleme zum direkten anschauen auf allen Geräten ausreicht.

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In seinem Weblog x-foto.ch geht Michael auf die Konfiguration von Netflix auf einem Apple TV noch detaillierter ein. Neben dem theoretischen Technik-Experiment erfordert Netflix nach der vierzehntägigen Probezeit eine US-Kreditkarte sowie eine Postadresse. Teilweise werden auch internationale Kreditkarten ‚akzeptiert‘, welche dies jedoch genau sind, ist mir unbekannt. Für meinen Testlauf der Netflix-Anwendung für das iPad hatte ich im April eine US-Karte im Einsatz.

*Michael twittert unter @Schnitzel und (foto-)bloggt auf http://x-foto.ch/. Vielen Dank für deinen Gastbeitrag an dieser Stelle!

[24-Tage-im-Dezember] WD TV Live – 06/24

DirektWD* – Affiliate-LinkiPhoneBlog.de-Artikel

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[24-Tage-im-Dezember] Zacuto Zgrip / Point-n-Shoot – 05/24

DirektZacuto* – Web-LinkiPhoneBlog-Verweis

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[KlimBim] Zurück in die Zukunft, Gravis unlocked, Apples Universal Dock und Video-Kabel, Gyroskop im Browser, Graviboard und USB-Strom vom iPad

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Aus dem Hause Telltale Games (Tales of Monkey Island, Sam & Max, etc.) kann muss dieser Film-Klassiker einfach nur gut werden!

Notiz an mich selbst: Die Trilogie (Affiliate-Link) unbedingt noch im Dezember komplett anschauen.

via GameTrailers


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Ab dem gestrigen 03. Dezember 2010 verkauft der deutsche Apple-Händler ‚Gravis‘ seine iPhone-4-Geräte auch ohne Netlock. Die unsubventionierten Telefone mit 16 (629 €) und 32 GB (739 €) werden jedoch weiterhin ausschließlich mit einem zweijährigen Congstar-Vertrag erworben. Für bereits laufende Verträge gilt weiterhin die Sperre von ihren Mobilfunkanbietern.


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Apple überarbeitet sein ‚Universal Dock‘-Bundle (Affiliate-Link) und legt die neue Aluminum-Fernbedingung bei. Das Komponenten-Video- (Affiliate-Link) und Composite-Video-Kabel (Affiliate-Link) sinken im Preis um 10 €, verlieren jedoch das zuvor beigelegte USB-Netzteil.

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Klick.

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(Danke, Fabrice!)


DirektGraviboard

Nette Jailbreak-Spielerei für $2.99 US-Dollar aus dem im Cydia Store.


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9to5Mac.com berichtet: Unter iOS 4.2.1 soll Apples ‚Camera Connection Kit‘ (29 €; Affiliate-Link), bestehend aus einem SD-Kartenleser und einem USB-Dongle, alle Geräte mit einem Stromverbrauch von 20mA und mehr ablehnen. Das beinhaltet neben USB-Mikrofonen oder Speicher-Stick ohne eigene Stromversorgung auch die derzeitige USB-Tastatur von Apple.

Ich habe mit eingeschaltetem iPad-Bildschirm bislang erfolgreich unter iOS 3.2.2 meinen WiFi-Dongle von Huawei am iPad mit Strom versorgen können. Unter der aktuellen iOS-Version ist das nicht mehr möglich.

[24-Tage-im-Dezember] Sonos S5 – 04/24

DirektSonos* – Affiliate-LinkiPhoneBlog-Artikel

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[24-Tage-im-Dezember] iPad Dock – 03/24

DirektDock* – Affiliate-Link

* Alle selbstproduzierten Videos gibt es neben der oben eingebundenen HD-Version auch ‘iPhone-kompatibel’ in unserem Podcast-Feed, den ihr beispielsweise über iTunes oder einem anderen Multimedia-Verwaltungsprogramm eurer Wahl abonnieren könnt.

‚Zero Punctuation‘ von und mit Ben „Yahtzee“ Croshaw begutachtet iPhone-Spiele

Freunde des gepflegten ‚Heimspiels‘ haben sich sicherlich schon Ben „Yahtzee“ Croshaws neuste Episode von Zero Punctuation auf ‚The Escapist‚ angeschaut. Wenn nicht, dann habt ihr sicherlich auf Touch Arcade den Hinweis dafür wahrgenommen? Falls dies auch nicht der Fall sein sollte, hier die wöchentlich erscheinenden fünf Minuten Primetime-Unterhaltung – erstmals mit vier iPhone-Spielen.

Video

via The Escapist

Die ‚rezensierten‘ Titel ‚Angry Birds‚, Cut the Rope, ‚Fruit Ninja‘ und ‚Doodle God‘ (0.79 €; App Store-Link) gehören nicht zur kreativsten Auswahl. Trotzdem sind sie am heutigen Tag passend, da a) mit ‚Angry Birds Seasons‚ für iPhone (0.79 €; App Store-Link) und iPad (1.59 €; App Store-Link) neue Aktualisierungen für das finnische Export-Produkt bereitstehen und b) ‚Fruit Ninja HD‘ derzeit auf 79 Cent (App Store-Link) preisreduziert ist.

Ben Croshaw ist übrigens auch im ‚Non-Video-Leben‘ ziemlich lustig und sagt beispielsweise hier auf YouTube ein paar intelligente Worte zu Spiele-Rezensionen!

Plattenteller unter den Fingern: ‚djay for iPad‘ im App Store

DirektDjay

Mit ein wenig mehr musikalischem Talent im Blut würde ich ohne zu zögern 15.99 € für die heute erschienene iPad-Anwendung ‚djay‚ (App Store-Link) auf den iTunes-Tresen legen. Während die im Mai veröffentlichte ‚djay Remote‚ als iPhone-App (3.99 €; App Store-Link) ‚lediglich‘ eine Fernbedienung für das Mac-Programm darstellte, rotieren auf dem 10-Zoll iOS-Plattenteller diesmal tatsächliche Musik-CDs. Diese entstammen der eigenen iPod-Mediathek und lassen euch Songs mischen und mit (automatisierten) Übergängen in einander verflechten.

Ein ‚Automix‘-Mode wirft die bevorzugten iTunes-Wiedergabelisten durcheinander. Wer seine zwei Handflächen komplett selbstständig auf den zwei Schallplattentellern reiben möchte, exportiert später sein Mixtape als AIFF-Datei. Damit erledigt sich auch das Thema ‚persönliches‘ Weihnachtsgeschenk…

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Die so erzeugten Klang-Kombinationen lassen sich außerdem drahtlos über AirPlay ausgeben. Im Club oder den eigenen vier Wänden dient ein zweigeteilten Klinken-Adapter zur separaten Ausgabe an ein Lautsprecher-System sowie die Ohrstöpsel zum ‚Vorhören‘ der Titelauswahl.

Getreu dem Motto: „Auch du könntest das nächste ‚Girl-Talk‚-Album mischen.“

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-> App Store-Link