Ab dem morgigen Mittwoch vertreiben auch O2 (Affiliate-Link) und Vodafone (Affiliate-Link) das iPhone in Deutschland. Die Tarife sind hinlänglich bekannt, deshalb jedoch noch lange nicht übersichtlicher. Dirk Bergel hat mir seine selbst zusammengestellte (Preis-)Übersicht der vergangenen Telekom-Tarifstruktur sowie den zukünftigen ‚Complete Mobile‘-Verträgen im Vergleich zu O2 und Vodafone geschickt.
Die umfangreiche Tabelle gibt es als PDF unter diesem Klick (57kb)! Update: Der Link zur aktualisierten Version findet sich in unseren Kommentaren. /Update-Ende
(Danke, Dirk!)
Als weitere Neuigkeit im Tarif-Jungle präsentiert sich am heutigen Dienstag folgender Werbebanner auf Apple.de, der für einen Eigenvertrieb ohne Mobilfunkprovider-Bindung als net- und simlockfreies Gerät sprechen könnte. „Nur 629,00€“ deuten auf das 16GB-Modell hin, das direkt im deutschen (Online-)Store (Affiliate-Link) zu erwerben sein könnte.
Dein neues iPhone. Direkt von Apple und sofort einsatzbereit: Dein iPhone kommt ohne SIM-Karte, wenn du es im Apple Online Store kaufst. So kannst du dich für einen Mobilfunkanbieter deiner Wahl entscheiden und diesen auch jederzeit wechseln.
Die am heutigen Tag ebenfalls überarbeitet Apple-Anwendung ‚App Store‘ (kostenlos; US-Link) signalisiert zusätzlich, die möglicherweise zeitnahe Verfügbarkeit des weißen iPhone-4-Modells. Update: Die weißen iPhone-4-Modelle verschieben sich auf nächstes Jahr. /Update-Ende
Durch eine Sicherheitslücke gestattet das iPhone mit aktueller Firmware und aktivierter Code-Sperre den Zugriff auf das komplette Adressbuch. Dabei ist es unerheblich, ob in den Einstellungen ein alphanumerisches oder 4-Stellen-Passwort vergeben wurde. Die Schwachstelle lässt sich über die Notruf-Option erzwingen, indem nach der Eingabe einer ungültigen Rufnummer wiederholt die grüne Anruf-Taste gefolgt vom Standby-Knopf gedrückt wird.
Der dann freigegebene Zugang zur Telefon-Anwendung ermöglicht das Absetzen von Anrufen, die komplette Einsicht in die Kontaktdetails sowie das Verschicken von E-Mail- und SMS-Nachrichten. Kontakt-Informationen lassen sich außerdem bearbeiten, verschicken und löschen. Über die Editier-Funktion ist zusätzlich der Zugriff auf die gespeicherten Foto-Alben möglich.
Gegenwärtig zeigt sich die Schwachstelle ab iOS 4.0 und soll in der neusten Beta-Fassung für Entwickler bereits behoben sein. Ob nach dem jetzigen Bekanntwerden ein zusätzliches Mini-Update von Apple, vor der geplanten 4.2-Veröffentlichung im November erfolgt, ist bislang nicht ungeklärt.
Ab sofort bietet Apple bei einer Online-Bestellung zu jedem iPad-Modell eine kostenlose, zweizeilige Gravur für die Gehäuserückseite an. Jede Zeile darf mit rund 30 Buchstaben, je nach dessen Typografie-Größe, aufwarten. In der Vergangenheit bot Cupertino eingravierte Schriftzeichen für ausgewählte iPod-Modelle an. Ein iOS-Gerät ließ sich bislang noch nie mit zwei Textzeilen über eine offizielle Bestellung ‚individualisieren‘.
Update: Die iPod-touch-Modelle ließen sich bereits mit einer Laser-Gravur versehen./Update-Ende
Die persönliche Note verlängert die Lieferzeiten von derzeit 24-Stunden auf 1-3 Werktage.
Am 11. Oktober stellte die Deutsche Telekom ihre neue Tarifstruktur vor, die zum 03. November 2010 in Kraft tritt. Mittlerweile findet sich eine detailliertere Übersicht der neuen Angebote, die ohne Exklusiv-Vermarktung der Hardware zum Kauf stehen, auch auf T-Mobile.de.
Entgegen der veröffentlichten Pressemitteilung halten die neuen Complete Mobile S- bis XL-Zweijahresverträge wenig Überraschungen bereit. Wer keine Hardware zu einem der Pakete erwirbt, verringert seinen Monatsbeitrag um 10€. Die Preisspanne der Telekom-Tarife mit iPhone 4, das als 32GB-Modell für Neukunden ohne Wartezeit verfügbar sein soll, erstreckt sich von 39.95€ bis 99.95€.
Bei jetziger Vorbestellung ist aufgrund der hohen Nachfrage beim iPhone 4 16 GB mit einer Lieferzeit von bis zu 2 Wochen ab dem Verkaufsstart am 03.11.2010 zu rechnen. Das iPhone 4 32 GB ist in Verbindung mit den neuen Tarifen ab dem 03.11.2010 sofort lieferbar.
Alle Tarife enthalten eine „unbegrenzte“ HSDPA-Nutzung inklusive der „HotSpot-Flat“ in den zirka 8.000 deutschen Telekom-WiFi-Netzen. Nach 300 Megabyte-Transfervolumen riegeln die Complete-Mobile-Tarife S und M jedoch ab.
„Ab einem Datenvolumen von 300 MB wird die Bandbreite im jeweiligen Monat auf max. 64 kbit/s (Download) und 16 kbit/s (Upload) beschränkt. Die Nutzung von VoIP ist nicht Gegenstand des Vertrages.“
Die Tarife L und XL enthalten 1GB an schnellem Datendurchsatz pro Monat sowie die Nutzung von VoIP-Diensten, welche über die „Option Internet Telefonie“ kostenlos zubuchbar ist. In den kleineren Tarifen ist diese Option kostenpflichtig.
Das Kleingedruckte lässt eine verbindliche Aussage über die Nutzung von Tethering vermissen, welche jedoch von @deutschetelekom„in allen Tarifen“ versprochen wurde.
Vodafone und O2 stellten ihre Tarif-Modelle für den iPhone-4-Vertrieb vergangenen Freitag online, die am kommenden Mittwoch offiziell in den Verkauf starten.
Am 12. Oktober bestätigten die Mobilfunkanbieter O2 und Vodafone ihre iPhone-4-Vermarktung in Deutschland, wodurch die Telekom-Exklusivität nach knapp drei Jahren offiziell endete. Einen festen Termin nannten die Konkurrenten nicht und schalteten lediglich Registrierungs-Webseiten (O2 / Vodafone).
Über Twitter gibt einer der beiden zukünftigen Apple-Handelspartner soeben den 27. Oktober als Starttermin für Deutschland bekannt. Bereits im Laufe dieser Woche tauchte auf Vodafone.de ein offizielles FAQ rund um das Apple iPhone auf. O2 hatte ihre „Antworten zum Thema“ bereits am 12. Oktober ins Netz gestellt.
Obwohl sich Telefónica O2 Germany bislang noch nicht zum jetzt genannten Termin äußerte ist davon auszugehen, dass dessen Verkaufsstart ebenfalls zu diesem Zeitpunkt möglich sein wird.
Wie erwartet zieht O2 nach und wird ebenfalls zum 27.10.2010 das iPhone in Deutschland verkaufen. Die dafür angekündigte Preis- und Tarifstruktur der SIM- und Netlockfreien Geräte findet sich in den „O2 Blue Tarifen“ wieder, die bereits eine „Handy-Surf-Flatrate“ (Internet-Pack M) beinhaltet. Dabei ist die Geschwindigkeitsdrosselung nach 300 Megabyte auf magere 64 KBit/s jedoch ein deutlicher Minuspunkt. Das „Internet-Pack M plus“ erhöht die Grenze der Geschwindigkeitsminimierung auf 1 Gigabyte. Das „Internet-Pack L“ erweitert den Surfspaß auf 5 Gigabyte. Mit dem Upgrade auf eines der zusätzlichen „Internet-Pack“-Bundles erwirbt man laut den FAQs das Nutzungsrecht für VoIP-Dienste. Im „Standard-Packet“ ist dies nicht der Fall.
Tethering sowie die Visual Voicemail sind derzeit noch nicht bei O2 verfügbar und sollen erst gegen Ende des Jahres zur Verfügung stehen.
Auch ein Jahr nach dem hier veröffentlichten Artikel über die Bluetooth-Kopfhörer der Firma Sennheiser, trudeln immer noch Nachfragen dazu bei mir ein. Mit iOS 4.1 beherrschen iPhone sowie iPod touch (ab November auch das iPad) ein Vor- und Zurückspringen durch Musiktiteln über die Hardware-Tasten an den kabellosen Ohr-Schüsseln. Diese Integration gestaltet den Funktionsumfang der kabellosen Ohrlappen deutlich vollwertiger. Das Kundeninteresse dürfte (auch zukünftig) weiter steigen.
Mittlerweile finden sich mehrere BT-Modell von unterschiedlichen Anbietern auf dem Kopfhörer-Markt. Es verwundert trotzdem, dass sich nach gut einem Jahr, die Auswahl von Bluetooth-Ohrstöpseln in verschiedenen Preisklassen nicht erheblich vermehrt hat. Auch Sennheiser knüpft preislich vorzugsweise am oberen Ende, der bereits nicht günstigen MM 400, an. Die MM 550 Travel legen neben dem Preis jedoch auch in puncto Qualität noch einmal zu.
Zuerst sticht jedoch die Größe ins Auge: Die MM 550 fallen groß aus. Im Vergleich zu den MM 400 ist der Nachfolger nicht nur wesentlich voluminöser sondern auch schwerer. 185 Gramm stehen den vormaligen 112 Gramm gegenüber. Die Ohrmuscheln liegen nicht mehr nur an den Lauschern auf, sondern umschließen das komplette Hörorgan. Die weiche Polsterung schmerzt und drückt auch nach mehrstündigem Tragen nicht. Die ‚Löffel‘ können jedoch in einer stickigen Umgebung leicht anwärmen, was in der bevorstehenden Winterzeit auch positiv ausgelegt werden kann. Der Metallbügel fällt wesentlich breiter aus, was einer dickeren Polsterung an der Kopfseite zu Gute kommt. Der rechte und linke Klanggeber neigen sich im kleinen Winkel horizontal zum Benutzerkopf. Zusammengelegt können sich die Ohrkapseln um 90-ProzentGrad drehen und liegen damit flach auf einem Tisch auf. Durch die neue Größe ist ein komplettes Zusammenfalten, bei dem die Ohrmuscheln sich im Kopfhörerbügel verkriechen, nicht mehr möglich.
Die schwarzen A2DP-Bluetooth Kopfhörer mit Mikrofon-Ausstattung stecken voll von Technik. NoiseGard 2.0 nennt Sennheiser ihre Filter-Technologie, die Außengeräusche unterdrückt. Nieder- und hochfrequentes (Motoren- oder Wind-)Summen senkt die aktivierte Funktion (beispielsweise im Flugzeug) ab. Der Stereo-Klang ist für Podcast- und Sprachaufzeichnungen hervorragend. Wer ein bisschen mehr virtuellen Raumklang für Musik wünscht, aktiviert über eine separate Taste die SRS-Akustik. Obwohl sich das Klangbild nachvollziehbar streckt, für den mobilen und direkten Sound-Genuss reicht (mir) eine zweigeteilte Lautstärke mit Biss aus. ‚SRS WOW HD‘, die PR-Bezeichnung von Sennheiser für Surround-Klang, ist ‚nice to have‚ aber kein Kaufkriterium.
Wie bereits beim vorherigen Modell existiert sowohl eine reine Kopfhörer-Variante, die sich PXC 360 BT nennt (Amazon-Affiliate-Link), sowie das hier vorgestellte Headset MM 550 Travel (Amazon-Affiliate-Link). Das Mikrofon ermöglicht ‚TalkThrough‘, bei dem die Audio-Wiedergabe pausiert und der Klangaufzeichner das Mikrofon die Außengeräusche an den Benutzer ‚durchstellt‘. Wer also an der Supermarktkasse keine Lust hat, sich die schlanke Kopfbedeckung um den Hals zu werfen, bekommt die Nachfragen der VerkäuferIN auch so mit. Eventuell muss man jedoch mit abwartenden beziehungsweise komischen Blicken umgehen können.
Das Mikrofon fällt für seine kleine Bauform insgesamt extrem ‚aufnahmekräftig‘ aus. Selbst bei erhöhten Windgeräuschen auf dem Fahrrad lassen sich problemlos Gesprächspartner verstehen.
Der (Wechsel-)Akku ist identisch mit seinem Vorgängermodell (BA 370 PX) und lässt sich mit einem Handgriff austauschen. Für zirka 40Euro ist eine Zusatz- beziehungsweise Ersatz-Batterie zu erwerben. Ohne exakte Messung würde ich die Laufzeit mit einer einzigen Stromladung auf gute acht bis zehn Stunden schätzen. Durch einen entsprechenden Standby-Modus verlängert sich die Nutzungszeit und erreicht dabei iPad-Niveau. In den vergangenen drei Wochen, in denen ich die MM 550 Travel ausprobierte, habe ich mich selten in einer Situation mit ‚leergehörten‘ Kopfhörern gesehen. Über einen länglich flachen Micro-USB-Stecker lässt sich der Sennheiser an jedem ’normalen‘ USB-Port aufladen. Wenn man dies alle paar Tage einmal macht, sollte man nicht in Strom-Bedrängnis kommen. Im Notfall lassen sich die Kopfhörer jedoch über ein mitgelieferten Klinkenkabel auch batterielos betreiben.
Wie schon beim Vorgänger habe ich die schwammigen Plastiktasten an der rechten Ohrklappe zu bemängeln. Diese müssen weiterhin ohne richtigen Druckpunkt auskommen und geben für Änderungen an der Lautstärke unangenehme Signaltöne von sich. Hier hätte Sennheiser, speziell für den noch einmal erhöhten Preis, nachbessern sollen.
Ansonsten bleibt die ‚kabellose‘ Freiheit, die ein BT-Kopfhörer bietet, (wie hinlänglich erwähnt) unangefochten. Obwohl im (extrem) hochpreisigen Kabel-Kopfhörer-Markt Klangaussetzer oder minimales Rauschen ein absolutes ‚No Go‘ darstellen, bietet die Bewegungsfreiheit ohne den störenden Klangdraht, erhebliche Vorteile. Diese finden sich sowohl im mobilen Einsatz, bei dem man sich die ‚Selbst-Verkabelung‘ in einer vollbesetzten U-Bahn erspart, aber auch im häuslichen Bereich. In den vergangenen Testwochen habe ich mich an die Kopfhörer vorzugsweise im Bett gewöhnt. Dabei ist auch im Dunkeln zu Ertasten, wo sich die gepolsterten Membranen befinden und wie herum sie aufzusetzen sind.
Bei Filmen und Video-Podcasts spielen Bild und Ton absolut synchron. Während die PXC 360 BT zusätzlich mit einem weiteren Bluetooth-Codec, zur Verbesserung der Verzögerungszeit für die drahtlose Übertragung, bestückt sind, funktioniert bereits die Headset-Variante (ohne apt-X-Codec) problemlos.
Lange Rede, kurzer Sinn: Die Empfehlung für die Hardware steht; der Preis mit zirka 350€ jedoch auch. Dieser Betrag dürfte für viele Interessenten als Kriterium für oder gegen eine Kauf-Entscheidung ausschlaggebend sein. Die Kopfhörer-Qualität rechtfertig die Investition jedoch unbestritten.
Apples exklusiver US-Mobilfunkpartner AT&T gibt am heutigen Donnerstag seine Geschäftsergebnisse für das vergangene Quartal bekannt.
AT&T’s third-quarter integrated device growth included 5.2 million iPhone activations, the most iPhone activations ever in a quarter. This is 62 percent more than the previous quarterly record of 3.2 million activated in the second quarter of 2010. Approximately 24 percent of those activations were for customers who were new to AT&T.
Während in Q2/2010 3.2 Millionen iPhone-Aktivierungen verbucht wurden („a company record“), kletterte die Anzahl über den Sommer auf 5.2 Millionen. Im Vergleich zu den 14.1 Millionen Geräten, die Apple in ihrem Quartalsbericht am Montag verzeichnete, bleibt der prozentuale US-Anteil bei zirka einem Drittel. Entsprechend dem bereits länger anhaltenden Trend fällt die Quote für Neukunden von 27- auf 24-Prozent.
Vornehmlich sprechen diese Zahlen (noch) nicht für einen möglichen Einfluss von der sich ankündigenden CDMA-Konkurrenz des iPhone 4 sondern für einen zunehmend wachsenden Anteil von Apples Mobilfunkgeschäft im globalen Markt.
Unter dem Strich bleibt: 5.2 Millionen aktivierte iPhones in lediglich einem Quartal ist das bislang höchste Ergebnis, das AT&T in Zusammenarbeit mit Apple verbuchen konnte. Mit Spannung darf die Entwicklung bei einer möglichen Beendigung des Exklusiv-Deals in Amerika verfolgt werden.
Der kleine Transport-Heißluftballon ist zurück. Bereits über ein Jahr liegt die Erstveröffentlichung von ‚Blimp – The Flying Adventures‚ (1.59€; App Store-Link) auf dem iPhone zurück. ‚Blimp HD‚ ist die aufgebohrte Version eines tollen Titels mit stark vernachlässigtem Aktualisierungs-Zyklus. Das letzte Update der iPhone-Version stammt aus dem Oktober 2009. Zweifelhafte Gründe, jetzt zur hochaufgelösten 10-Zoll-Umsetzung zu greifen. Trotzdem bleibt das Plattform-Geschicklichkeitsspiel seinen Ausflug wert.
In 20 liebevoll überarbeiteten Welten dirigiert man über zwei unterschiedliche Steuerungs-Methoden das miniaturisierte Fluggerät. Höhlen, Wälder und schneebedeckte Bergabhänge zeichnen das Ambiente. Der linke Daumen übernimmt die Navigation auf der X-Achse und lenkt euer Gefährt von rechts nach links. Mehr heiße Luft pustet ihr zum Aufstieg in die luftigen Höhen über den berührungsempfindlichen Digital-Button an der rechten unteren Bildschirmecke. Auch eine Neigungssteuerung per Accelerometer ist möglich und funktioniert meines Erachtens wesentlich besser als die Touch-Knöpfe. Gefühlvolle Neigungen treiben den roten Ballon von einer Ecke in die andere. Dabei signalisieren aufleuchtende Kreiswellen, auf welcher Plattform ein Arbeiter abzuholen ist, beziehungsweise wo dieser nach dem Transport weiter tätig sein möchte.
Spezial-Objekte wie Zeitkapseln oder Gesundheitspacks werden auf den Flugstrecken geschwind mit eingesammelt. Diese sind dringend notwendig, da ihr eure Auftragsflüge auf Zeit absolviert und mit einer schwindenden Lebensanzeige kämpft. Felsvorsprünge, andere Luftraum-Gegner und explodierende Fallen dezimieren eure Statusleiste. Diese muss jedoch unbedingt bis zur letzten Landung einen positiven Wert aufweisen, um nicht den kompletten Fortschritt zu verlieren und das Level neu beginnen zu müssen.
Drei Schwierigkeitslevel, ein zurückhaltender aber passender Soundtrack sowie eine Statistik-Erfassung der Spielzeit, vernichteten Widersacher und den ‚verbrauchten‘ Leben, lässt euch die knackigen Welten auch mehrmals spielen. Eine fehlende Game-Center-Unterstützung, irgendeine Art von Mehrspielermodus sowie neue Milieus hätten nicht geschadet und verhindern die Höchstwertung.
Für 2.99€ schnuppert man bei Blimp HD trotzdem gerne rein. Das Gefühl, nur etwas mehr als eine retuschierte Neuauflage zu bekommen, bleibt hingegen. Ob man sich jedoch auf ein Update verlassen sollte, bleibt bei dieser iPhone-Vergangenheit zumindest fragwürdig.
* Alle selbstproduzierten Videos gibt es neben der oben eingebundenen HD-Version auch ‘iPhone-kompatibel’ in unserem Podcast-Feed, den ihr beispielsweise über iTunes oder einem anderen Multimedia-Verwaltungsprogramm eurer Wahl abonnieren könnt.